Stellenausschreibung der NAKI "Finanzen"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#71 Beitrag von shalom » 18.06.2009, 22:49

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der eine oder andere wird durch die rhetorische Frage seines neuapostolischen Selbstbildes geplagt, was die Etablierung des Pöstchens eines Züricher Opferfinanzchefs Gottes / Chief for offers („CFO“) mit neuapostolischen Aposteln („Kirche“) überhaupt zu tun hat.

Nun, diese Verwaltungsfunktion priesterlicher Art zeichnet für die Finanzierungsangelegenheiten Gottes auf Erden verantwortlich. NaKi berichtet, dass eine [->Schwerpunktaufgabe] für Gottes Finanzchef darin liegen wird, „Finanzstrategien für eine stabile Zukunft“ zu entwickeln. Neuapostolische Aktiengesellschaften und [->Hedgefonds] (von engl. to hedge [hɛdʒ], „absichern“, engl. hedge fund) sorgen für eine "stabile Zukunft", wiewohl sie sich auch aus dem Stehgreif am Apostelaltar mit spekulativen Anlagestrategien (Botschaften von Botschaftern) kombinieren lassen. Hedgefonds (Zertifikate der Wilhelmbrothers) bieten die Chance auf sehr hohe Renditen. Bei Gott. Typisch für die neuapostolischen Opferfonds ist der Einsatz von „Derivaten“ (Visionen) und „Leerverkäufen“ (Blankoglauben / DNG). Der Apostelamtskörper versucht völlig legal – wie viele andere Hedgefonds auch -, über „Fremdfinanzierung“ eine höhere „Eigenkapitalrendite“ zu erwirtschaften (Spardöschen- oder Brinkmann-Effekt). Im Endeffekt lassen sich mit na-amtlichen Effekten geniale Glaubenstermingeschäfte [-> Gewinnchance 100%. Jeden Tag] (Neuapostolischer Glaube verspricht nichts, was Gott nicht halten kann) vorfinanzieren, wobei die na-amtlichen Schuldscheine auf Gott ausgestellt sind (Gott hat sich geirrt…). Der neuapostolische Prediger profitiert bei seinen [->Lehrverkäufen (F&A / DNG…)] davon, das er zum Zeitpunkt seines Handelns die Glaubensware noch gar nicht vergegenwärtigt zu haben braucht. Auf gf24 wird von einem [->zeitgemäßen Gottesdienst] berichtet, wo es um das Wissen über Gottes Wollen und Wirken (Weisheit) geht. An [->Pfingsten 2008] war „Weisheit“ im Stammapostelgottesdienst wie folgt definiert worden: „Weisheit ist nicht Intelligenz und Erkenntnis ist nicht Wissen“.

Schon der weise Stammapostel Fehr stellte – nicht unintelligent - im begeisternden Ämtergottesdienst im Februar 2004 in Berlin die Weichen, um die apostelamtskörperliche [->Zukunft nicht zu verbauen] (NaKi 2009: „Finanzstrategien für eine stabile Zukunft“). Fehr warnte auch vor Predigten, durch die "nur der Intellekt" Gottes spreche. Später wurde dann im neuapostolischen Forum [->Fassadenhof] mit na-amtlich garantierter „schlüssigen Un(theo)logik“ noch „schönere Hinweise“ auf das „Wissen“ des Apostelamtskörpers „über Gottes Wollen und Wirken“ unter Beweis gestellt.

Stammapostel Fehr erwähnte in dem Ämtergottesdienst 2004 ([->"Zukunft nicht verbauen"]), dass Stammapostelhelfer Schlapphoff vor vielen Jahren einmal gesagt hätte: „Gebt mir eine Bibel, einen Opferkasten und einen Türhüter, der sein Herz in den Händen trägt, und ich gründe - egal wo auf dieser Welt - eine neue Gemeinde!“. Anhand der genannten drei Dinge forderte der Stammapostel die Amträger zu vermehrtem Bibellesen, einem offeneren Umgang mit dem Opfer und zu einem herzlicheren Türdienst auf.

Wie sehr unter einem Stammapostel Finanzen mit Gott (Kirche) verquickt sind, macht folgende Sequenz aus Berlin 2004 deutlich: "Wie oft gehen heute Seelen mit einem „verkniffenen Gesicht“ am Opferkasten vorbei?". Nach stammapostolischer Analyse könnte das auch damit zu tun haben, dass in den Gemeinden "kein offener Umgang mit dem Opferkasten" statt fände. Der Stammapostel vermahnte seinen eigen Amtskörper: "nicht knauserig am Opferkasten vorbei" zu gehen.

Nach so einem cleveren Opfergottesdienst (Apg. nach Richard) voller neuapostolischer Plattitüden (Gemeinplätze für die Gemeindeplätze) über Türhüter et cetera bin ich zu der Glaubenserkenntnis gelangt, dass gegen Eigentore des Torhüters kein Kraut gewachsen ist.

Zum Schluss möchte ich sie noch an zwei kleinen Glaubenserlebnissen teilhaben lassen, die mir verdeutlichen, was der neuapostolische Apostelamtskörper (Kirche) mit Opferfinanzierungsmodellen für Minderjährige zu tun hat

In einem [->“Kurzprotokoll von „Kirche““] wird kurz Kirche protokolliert: „Viele Hände fassen mit an und der Gemeinschaftsraum wird zur "Kirche". Altar, Blumenschmuck, Opferkasten, Stühle in zwei Blöcken…Der Opferkasten ist nach dem Gottesdienst nicht leer.

Auch eine andere neuapostolische Gebietskirche weiß von [->Naktiven Kindern] zu berichten: „ …Am Samstag, den 6. September, starteten die Kinder des Kirchenbezirks Eberswalde in ein aufregendes Wochenende, das unter dem Motto "Alles, was uns glücklich macht" stand. …Die Kinder erkundeten das Gelände, sammelten Holz für ein Lagerfeuer am Abend, übten Bibelszenen ein und bereiteten den Gottesdienst am folgenden Tag vor: Ein Opferkasten wurde gebaut, Blumenschmuck, ein Plakat sowie ein Kreuz gestaltet, wobei auch noch Zeit für eine Eispause blieb. Anschließend wurde Fußball gespielt und auf dem Spielplatz getobt…“. Beim Auslosen der Spieler wollte jeder den CFO spielen :wink: .

Die Ausflüge in den leibhaftigen „Neo Finanzapostolizismus“ sind immer wieder so ein Hammer „gegen europäische Mü(n)digkeit“ wie jüngst die EJT-Apostelmesse von „Düsseldorf“ (2009) oder halt die Ämtermesse von Berlin (2004).

shalom

abendstern_
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#72 Beitrag von abendstern_ » 19.06.2009, 06:51

tergram hat geschrieben:
..... bevor ein übereifriger Administrator...
die gibt es hier doch gar nicht :lol:

Gruß in die Senioren-Runde
abendstern_

Dieter

#73 Beitrag von Dieter » 19.06.2009, 07:46

... oder nicht mehr? :lol:

shalom
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#74 Beitrag von shalom » 22.06.2009, 20:19

[->Wikipedia / Chief Officer]
Chief Officer

Chief ... Officer (C.O) bezeichnet im englischsprachigen Raum eine Führungskraft. Die übliche Verwendung des CO ist die eines Vorstandes.

Die aus dem amerikanischen bzw. angelsächsischen Raum stammenden Bezeichnungen setzen sich – aufgrund der Globalisierung und Internationalisierung – immer mehr auch im deutschsprachigen Raum durch. Hierbei werden auch Marketing- bzw. Imageziele verfolgt.

Die gängigsten Bezeichnungen
CEO - Chief Executive Officer (Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführer)
CAO - Chief Administrative Officer (Vorstand für interne Aufgabenbereiche wie Personalwesen)
CFO - Chief Financial Officer (Finanzvorstand)
CIO - Chief Investment Officer (Vorstand im Investitionsgeschäft),
COO - Chief Operating Officer (Vorstand für das Operative Geschäft)
CTO - Chief Technical Officer (Technischer Vorstand)
CLO - Chief Learning Officer (Vorstand Personalentwicklung)
CMO - Chief Marketing Officer (Vertriebsleiter)
CQO - Chief Quality Officer (Vorstand Qualitätsmanagement)
CRO - Chief Risk Officer (Vorstand Risikomanagement)
CSO - Chief Scientific Officer (Vorstand R&D)
Werte DiskursteilnehmerInnen,

die übliche Verwendung des CO ist die eines Vorstandes. Wer "sitzt" nun bei der NaKi im Vorstand und wer im Aufsichtrat? Zum Apostel wird man nämlich „gesetzt“. Unterhalb des Vorstandes oder auch in einer Doppelfunktion ist häufig ein [->CVO (Chief Visionary Officer)] angesiedelt. Für „visionäre Ideen“ innerhalb der NaKi ist Bap. Klingler zuständig. Er ist der wiedergeborene CVO der NaKi wiewohl er auch als Bezirksapostel im operativen Geschäft seinen Mann steht und im Management als [->„Change Agent“] Gottes Willen BAV-konform umsetzt.

Das wiederaufgerichtete neuapostolische Apostelamt darf - ohne selbstüberheblich zu wirken - als echter [->Business Angel] (Brautzubereiter) für alle Welt bezeichnet werden. Durch ihre Legitimation und Berufung durch den später erst noch Kommenden, verfügen sie bereits heute über mehr Kontakte und Wissen um Gottes Geheimnisse, als selbts die alten Kirchen. Der „Engel der neuapostolischen Gemeinde“ ist der Vorsteher, der in fester, ganz konkreter Glaubensverbindung (DNG) zum CEO des Vorstandsvorsitzenden des Vorstandes steht.

Gemäß des amerikanisch-angelsächsischen Images, das sich die Apostel gerade beizulegen dabei sind, dürfte in der NaKi dem Stammapostel die Rolle des CEO vorbehalten zu sein. Doch die Rollenspielereien der neuapostolischen Apostel in ihrem Heils- und Erlösungsplan können auch heillose Verwirrung stiften.

Bis vor kurzem dachte ich, [->GEC] wäre jene „Gruppe engagierter Christen“, die zusammen mit dem GBA („Gremium für besondere Angelegenheiten“) den neuapostolischen Glauben (DNG) der Apostel ganz konkret weiterentwickelt. Angesichts des neuen Geschäftsmodells von NaKi könnte die alte „GEC“ mittlerweile klammheimlich durch das [->GEC (Group Executive Committee)] abgelöst worden sein. Der GAG am neuen neuapostolischen GEC besteht darin, das es aus den Mitgliedern des Unternehmensvorstands (Chief Officers) und den Leitern wichtiger Kerngeschäftsfelder (Business Heads) besteht.

Es ist bestimmt kein Zufall, dass in der anglo-amerikanischen Vision von neuapostolischer Kirchenverwaltung das Leitungs- und Kontrollgremium Assoziationen an ein [->Das Board of Directors] erweckt ([->Verwaltungsrat]), wo Vorstand und Aufsichtsrat [->monistisch] vereint sind. Auch so ein hegemonistisches Glaubensfinanzsystem könnte eine gottwohl- und selbstgefällige Form sein, wie neuapostolische Verwaltung zu organisieren ist. Beim monistischen System (engl. "one-tier-system") ist die Geschäftsleitung institutionell nämlich nicht von der Überwachung getrennt. Diese beiden Funktionen werden vielmehr von ein und demselben "Organ" (Board of Directors / Verwaltungsrat) wahrgenommen. Im Zeichen des „tiers:wink: . Zum Glück haben die neuapostolischen Amtskörper jeweils immer nur drei Organe.

Bei Unterhaltungen die letzten Tage musste ich feststellen, dass viele neuapostolische Geschwister („mündige Christen“) keine Ahnung von der Verwaltung des Werkes Gottes haben, dem sie doch angehören. Dieser Aspekt dürfte auch in der neuapostolischen Jugendpflege eindeutig zu kurz kommen und in der Erwachsenbildung (auf neuapostolisch „Seminare“) ganz unter den Tisch fallen. Na-also bietet zumindest dem weiblichen Teil der Geschwister an, bei dieser neuapostolischen Tochterunternehmung den neuapostolischen Haushaltsführerschein (schlüssig un(theo)logische Theorie / Praxis des na-amtlich praktizierten Glaubenskommerzes) absolvieren zu dürfen (angefangen beim Bachelor – über den Master – bis zur Gehülfin).

Weder war meinen Geschwistern der Geschäftsplan der neuapostolischen Verwaltungseinheiten bekannt, noch wurde gewusst, ob die NaKi eher eine na-Holding, ein na-Konzern (NaK) oder ein globaler Interessensdachverband ist. Es wimmelte von unbestimmten Kirchenrechtsbegriffen und der Illusion, selbst ein NaKi zu sein. NaK, NaKi, BaVi, Karikativ, („unser“) Verlag - alles wäre eh einerlei. Auf Vergleiche der NaKi z. B. mit dem [->BDI (Bundesverband der deutschen Industrie)] oder der [->BDA (Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände)] und auch Richtung Fußball / Sport wurde mit Erstaunen reagiert, weil NaKi ja der Oberbegriff für das Werk Gottes ist und nicht fürs weltliche Management. Stammapostel Fehrs Postulat: „Ich bin Seelsorger und kein Manager“ führte denn auch zu seinem frühen Ausscheiden aus dem aktiven Dienst und die Besetzung des Postens mit einem akademisch gebildeten Strategen.

Was z. B. beim BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) noch leicht verständlich ist, nämlich dass der BDI für sich keine eigene Industrie darstellt (sondern es sich dabei nur um den Dachverband der einzelnen Industrien mit gleichen Interessen handelt), wird bei der abstrakten NaKi mit ihren kontinentalen BAV’en, ihrer BaVi und den wahl- und mitbestimmungsberechtigten kirchenrechtlichen Organen Gottes relativ schnell konfus. Allein schon die Vorstellung, dass NaKi / BaVi nur ein normaler Dachverband und keine Kirche wäre, brachte einige gar an den Rande eines Glaubensnervenzusammenbruchs.

Dabei sollte es auch in der neuapostolischen Glaubenlebenswelt den Geschwistern klar gemacht worden sein, dass es sich bei den na-amtlichen Dachverbänden, Interessensvertretungen, Unternehmensverschachtelungen, Subunternehmen (na-amtliche Aktiengesellschaften und Glaubensgesellschaften mit beschränkter Haftung) sowie eigene Unternehmensforen und insbesondere angesichts der eindeutig konföderalen Strukturen des neuapostolischen Konsortiums mit seinen gebietskirchlichen Derivaten durchaus nicht um teuflisch organisierte Systeme handelt.

Ich hoffe sehr, dass der neue neuapostolische Glaube (DNG) mit dem die Apostel ab 2011 ausstaffiert werden sollen, die Strukturen des NaKi-Dachverbandes (der NaKi-Holding) konkret wiederzugeben in der Lage sein wird.

Nachdem der EJT der Apostel den DNG der Apostel um Längen geschlagen hat, sollten die selbstkritischen Apostel endlich mal auf „konkrete“ Schritte ihrerseits Wert legen… :wink: .

shalom

Dieter

#75 Beitrag von Dieter » 23.06.2009, 07:17

Hallo shalom,

irgend etwas scheint an mir vorübergezogen zu sein, ohne dass ich es wahrgenommen habe. Hiess es bisher nicht immer, daß der DNG 2010 verfügbar sein sollte (nach Verschiebung aus 2008). Wird es jetzt 2011? Wer hat denn hier noch Gnadenzeit hinzugegeben? Wo doch die Zeit verkürzt werden soll?
Von der Zeitverkürzung war doch jahrelang die Rede. Sonst würde kein Mensch selig werden. Nun, wenn man überlegt, daß die Bekanntgabe des Glaubensfundaments immer mehr auf die lange Bank geschoben wird, dann ist mir langam verständlich, daß ohne Verkürzung kein Mensch selig werden kann.
Bis ahin bleibt nur die Hoffnung, daß es nach dem Gottesdienst heißt: "Heute hat der Chor schön gesungen. Ich bin richtig selig geworden."

shalom
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#76 Beitrag von shalom » 23.06.2009, 16:18

Dieter hat geschrieben:Hallo shalom,

irgend etwas scheint an mir vorübergezogen zu sein, ohne dass ich es wahrgenommen habe. Hieß es bisher nicht immer, daß der DNG 2010 verfügbar sein sollte (nach Verschiebung aus 2008). Wird es jetzt 2011? Wer hat denn hier noch Gnadenzeit hinzugegeben? Wo doch die Zeit verkürzt werden soll?
Von der Zeitverkürzung war doch jahrelang die Rede. Sonst würde kein Mensch selig werden. Nun, wenn man überlegt, daß die Bekanntgabe des Glaubensfundaments immer mehr auf die lange Bank geschoben wird, dann ist mir langsam verständlich, daß ohne Verkürzung kein Mensch selig werden kann.
Bis dahin bleibt nur die Hoffnung, dass es nach dem Gottesdienst heißt: "Heute hat der Chor schön gesungen. Ich bin richtig selig geworden."
[->EJT-Sonntagsblatt]
„Wir alle sind auf der Suche nach göttlicher Wahrheit“

Alle Podiumsgäste betonten am Samstagnachmittag, der Katechismus solle Orientierung geben, aber keine letztgültigen Antworten. Apostel Opdenplatz: „Wir sind uns im Klaren, dass wir alle auf der Suche sind nach der göttlichen Wahrheit – und die ist in Jesus Christus

…Ein genauer Veröffentlichungstermin könne deshalb noch nicht genannt werden. Es werde aber versucht, das geplante Erscheinungsjahr 2010 einzuhalten.

Eines der noch zu klärenden Themen sei das eigene Kirchenverständnis, erklärte Bezirksapostel Schumacher auf Nachfrage: „Da gibt es unterschiedliche Vorstellungen in den verschiedenen Kulturkreisen und Regionen.“

Man sei intensiv mit den Bezirksaposteln im Gespräch, um „eine sorgfältige Antwort“ zu finden.

Werter Dieter,

na-türlich ist es so, dass es offiziell noch 2010 heißt. Die Apostel sind allerdings noch auf der Suche nach göttlicher Wahrheit, die in Jesus Christus ist. Und Christus ist unsere Zukunft (EJT-Messemotto)!

Die neuapostolischen Apostel können daher immer nur Orientierung (Botschaften, Appelle) geben und keine letztgültigen Antworten. Zudem hapert es gehörig noch am Kirchenverständnis des Stammapostels und seiner Bezirksapostel. Ein genaues Erscheinungsjahr für ihren neuen Glauben können die Bezirksapostel deshalb noch nicht nennen. Der Stammapostel scheint’s jedoch mit stoischer Fassung zu tragen, dass sein neuer Glaube von den Bezirksaposteln in immer weitere Entfernungen gerückt wird. Als Sprecher des NaKi-Dachverbandes dürften ihm die Glaubenshände konkret gebunden sein. Bis dahin – Glaubensbusiness as usual. Und das absolut konkret!

Daher wird in der EJT-Nachbereitungsorgien von den TeilnehmerInnen denn auch Konkretes eingefordert. Hoffentlich finden wenigstens die EJT-TeilnehmerInnen aus den verschiedenen Glaubenskulturkreisen und Religionen „sorgfältige Antworten“ wenn schon den Aposteln so schnell keine wahren, keine letztgültigen Antworten zu ihrem konkreten Glauben auf den Geist kommen :mrgreen: .

Stellen Sie sich einmal vor, welche unterschiedlichen Vorstellungen sich die Bezirksapostel so von Kirche vorstellen. Bitte nicht stören! Weiterhin absolute Diskretion bei der Glaubensentwicklung des konkreten Apostelamtskörpers :wink: ! .


Bis dahin: „Christus - meine Zukunft“. Im Warten auf sorgfältige Apostelantworten können sich Geschwister derweil mit moderner neuapostolischer Musik verlustieren (wohlfühlen). Nach dem EJT Emotionen pur: [->"Heute hat der Chor schön gesungen. Ich bin richtig selig geworden."]. Das gilt z. B. für das „Geistliche Chorkonzert des KonzertChors SuedHessen in der katholischen Kirche Maria Königin“ oder das „GospelChorKonzert des Maran-atha Chors aus Westafrika" und " Fröhliche und volkstümliche Stücke“ der Neuapostolischen Kirche Bezirk Offenbach auf dem Hessentag (NaK-HT-2009) in Langenselbold.

Na-konkret fröhliche und volkstümliche Musik :wink: - shalom

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#77 Beitrag von shalom » 24.06.2009, 15:33

    • Was kann na-kindlich und zeitgemäß (2009) unter „NaKi“ verstanden werden?


Im stark vereinfachten Bild neuapostolischer Apostel stehen die Geschwister über die Segenslinie (vom Unterdiakon bis zum Stammapostel) mit Gott und seiner Kirche in (indirekter) Verbindung. Alles „neuapostolisch“ - vom Dies- bis ins Jenseits.

Die NaKi sieht sich selbst konkret ungefähr so: [->NaKi-Konkret]. Mit noch konkreteren Glaubensdetails zum Geistlichen, z. B. zum sorgfältigen Kirchenverständnis des Apostelamtskörpers kann die NaKi zurzeit jedoch leider nicht aufwarten. Über ihren zukünftigen neuen Glauben (DNG) muss sich die BaVi erst noch einigen. Doch auch zum stärkeren, weltlichen Arm von NaKi hüllt sich der Apostelamtskörper in Schweigen (und der Rest hat keine Ahnung). Zwar liegen die Bilanzen all der letzten Jahre den Wirtschaftsprüfern konkret vor, jedoch scheint die NaKi eine Veröffentlichung der Wahrheit zur konkreten wirtschaftlichen Lage momentan als kontraproduktiv zu betrachten (die na-also-Schwestern von gestern haben derweil ja auch noch schnell ihren Haushaltsführerschein zu machen). Nach diversen Ausgliederungen (Immobilien) und Styling durch die Zahlenfriseure (CFO’s / Wirtschaftsapostel) dürften die Zahlenwerke der Bezirks- und Stammapostelverwaltungen allerdings bald nicht mehr das Licht der Öffentlichkeit zu scheuen brauchen.

Was ist also NaKi heute konkret? Für viele „NaKi’s“ bedeutet NaKi ganz klar „Kirche“. Dabei bin ich noch nicht einmal Mitglied bei NaKi, wie so viele meiner Geschwister auch. Die Mitgliedschaft bei NaKi ist nämlich exklusiv allein Aposteln von Apostel aufwärts vorbehalten. Die Verwaltungsmitarbeiter wie auch der Pressesprecher von NaKi dürften lediglich Angestellte von NaKi sein, denn wer ist schon Apostel. Gerade mal ca. 400 glaubensweltweit. Na-also. Als einfaches Geschwist bin ich nur Mitglied einer einfachen Gebietskirche und nicht von NaKi. NaKi scheint ganz etwas anderes als eine echte Kirche mit vielen Mitgliedern zu sein.

Beim Überlegen ob NaKi nun eine richtige Kirche ist oder eben doch nur so einer der vielen weltlichen Dachverbände, musste ich z. B. an den [->Deutschen Fußball Bund] denken. Die NaKi firmierte nämlich eine zeitlang (temporär) als „internationaler Apostelbund“ und Apostel kicken nun mal für ihr Leben gern (und fürs Sponsoring).

Auch einen Vergleich mit der [->UEFA] braucht der Aposteldachverband NaKi nicht zu scheuen. Wie die UEVA hat auch die NaKi einen Präsidenten, einen CEO (Generalsekretär), einen CFO (Schatzmeister) und organisiert Benefizveranstaltungen (z. B. Kids2Kids).

Der NaKi dürfte keine einzige „Kirche“ gehören, mit Ausnahme vielleicht eines Andachtsraumes für die Verwaltungsangestellten und Gäste in ihrer Zentrale (incl. Glaubenstresor und Brandwache am kokelnden Glaubensscheiterhaufen [F&A]). Bei der NaKi scheint es sich um einen reinen Interessensverband (Dachverband) zu handeln, mit dem Schwerpunkt Repräsentation (Image).

Im Gegensatz dazu dürften sich die ca. 20 eigen- und selbständigen neuapostolischen Gebietskirchen unter Leitung jeweils eines Bezirksapostels (Gebietskirchenpräsidenten) ganz klar als „Kirche“ gemäß neuapostolischem Selbstbild wohlfühlen (zudem finanziell autark). Der globale Rest von zig unselbständigen (uneigenständig) „betreuten Gebieten“ glaubensweltweit werden zwar auch als „Gebietskirchen“ bezeichnet, jedoch sind diese als „Missionsgebiete“ total von ihrer Muttergebietskirche abhängig. Sie werden sowohl finanziell als auch geistlich von der Verwaltung der Mastergebietskirche administriert (gemäß dem zeitgemäßen Willen Gottes). Deshalb wirken die neuapostolischen Verwaltungen in Deutschland ja auch so aufgebläht und der ganze Rest so entmündigt. NaK-NRW administriert z. B. die Gebietskirchenprovinz Indisch-Rajasthan und die Gebietskirche Schweiz administriert die Gebietskirchenprovinz Vatikan samt ganz Italien mit seinen [->Latifundien]… . Darüber hinaus dürfte die Gefahr von Interessenskonflikten / Befangenheiten bei selbständigen Unternehmern, die nebenher auch noch den Job eines Apostels miterledigen, nicht unwesentlich sein. Ehrenamtlich. Ich denke da an neuapostolische Geistlichkeitsgrößen wie z. B. Bap. Hebeisen, Wap. Brinkmann, Ap. Storck oder Bischof Dong Il Yang (Geschäftsführer einer Zementfabrik)… .

Wie komme ich nun zu der Einschätzung, dass es sich bei der NaKi nur um einen der vielen Dachverbände und nicht um eine echte Kirche handelt? Nun, ein Mitglied eines regionalen Fußballvereins ist auch noch lange nicht Mitglied in der [->FIFA] (Fédération Internationale de Football Association), d. h. in der „Internationalen Föderation des Verbandsfußballs“. Wie der Weltapostelverband [->NaKi] hat auch der Weltfußballverband FIFA seinen Sitz konkret in Zürich. Die FIFA ist ein im Handelsregister eingetragener Verein im Sinne des Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Die Fifa ist für mich jedoch kein Fußballverein der selber Fußball spielt. Zwar mag die FIFA auch eine „Alte-Herren-Mannschaft“ auf die Beine stellen können und evtl. einen Bolzplatz ihr eigen nennen, doch gehört vornehmlich der Umgang mit Benefizspielen, Kontinentalverbänden, Nationalverbänden, Ausschüssen, Verwaltungen, Finanzen und Sponsoren zum täglichen Geschäft der FIFA. Nur Torheiten mit Türhütern mögen glauben, die FIFA wäre ein realer Fußballverein wie z. B. Real oder Arminia. Genauso wenig gehören die einfachen neuapostolischen [->Kicker] vom „Börsen(r)einfalltor“ zum Profifußball der Fifa / NaKi / BaVi, wiewohl der scheiden müssende Bezirksjustizapostel Dr. Wend höchstpersönlich - per Doppelmitgliedschaft - auch zur NaKi gehört.

Apropos NaKi. Meine Glaubenserlebnisse als na-Geschwist legen mir nahe, dass die Funktion der neuapostolischgeschaffenen Stelle eines NaKi-CFO eindeutig tief religiöse Züge verinnerlicht, da der CFO im Namen Gottes für dessen Teil des Opfers verantwortlich zeichnet, welches die Regionalverbände an ihren NaKi-Dachverband überweisen. Dieser Opferanteil (Quote) ist konkret Teil des konkreten Opfers. Das Opfermanagement dürfte für die NaKi und deren gesicherten Zukunft konkret von enorm strategischer Bedeutung sein. Dafür ist ein Gebietskirchendachverband schließlich ja auch da, der in typischer na-amtlich un(theo)logischer Schlüssigkeit das Opfer (die Pfunde) als Varianten (Derivate) zukunftssicher anzulegen hat (vor unberechtigtem Zugriff geschützt und durch einen reichen, jünglich wirkenden CFO nicht vorschnell an all die Armen verteilt).

Wenn also Gott und sein edler Apostelamtskörper einen „CFO“ vor die Nase gesetzt bekommt, der für die globalen Opfer- und Finanzdienstleistungen glaubensweltweit verantwortlich zeichnet (Gott ist aus der Pflicht), dann sehe ich in so einer windigen Konstruktion ein ähnliches Gefahrenpotential wie im Fall der Botschaft, wo sich ein Stammapostel plötzlich in lauter Wohlgefallen auflöste und sich mit seiner Botschaft konkret aus dem Staub machte. Zurück ließ er bis heute konkretes „Nichtwissen“ in na-amtlich perfektionierter Höchstform (Stammapostel + Gehülfen des Glaubens ohne DNG).

Eine sorgfältige neuapostolische Glaubenserfahrung bis zum Erscheinen des neuen Glaubens (DNG) bei NaKi-Aposteln ist für mich in Bezug zum NaKi-CFO: „Es gibt derzeit nicht viel wahres - außer bares“ :wink: .

shalom

shalom
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#78 Beitrag von shalom » 02.07.2009, 16:34

Werte DiskursteilnehmerInnen,

es ist ein echter [->Schlappschuss] aus der Stammaposteloberfinanzdiskrektion voller [->Glaubenskraft] wo Zastermaänner beim Zaster nicht schlapp machen, sondern sich höchsten schlapp lachen („Gib mir zuerst“) :wink: .

Im Film zeigt [-> Mary Poppins], dass sie in der Jugendpflege ganz spezielle Erziehungsziele verfolgt. Ähnlich wie im Film, will auch Mr. Leber senior („Gib mir zuerst“), der CEO auch des Banksegmentes Gottes an das Taschengeld der Kinder. Nach herrschendem, schlüssig- untheologischen Fürwahrhalten des Apostelamtskörpers gibt es kein neuapostolisches Gotteskind auf der Welt, das nicht ein Opferkonto im Geiste bei seiner Segenslinie eröffnet hätte. Der Apostelamtskörper lehrte unlängst, dass Opferschulden ein Glaubensleben lang angehäuft werden, sofern man nicht neuapostolisch opfert. Opferschulden sind quasi sogar vererbbar und ggf. von Verwandten zu begleichen.

Die überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ stößt bei den Apostelbankiers auf völliges Unverständnis. Sie wird von den derzeitig amtierenden Zastermännern Gottes radikal abgelehnt. Ob der neue Glaube (DNG), mit dem der Apostelamtskörper 2010/2011 ausstaffiert werden soll (sofern die Bezirksapostel den Entwurf Gottes doch noch passieren lassen) dem alten Opferkult abschwört und sich der überlieferten Jesulehre zuwendet, bleibt untertänigst abzuwarten.

In der gegenwärtigen Immobilien- und Finanzkrise (Panik auf den Geldmärkten) dürften auch die Guthaben der Bezirksapostel nicht ungeschoren geblieben sein, zumal überfällige Glaubensstrukturreformen momentan unter den Nägeln brennen. Im Film war Mr. Banks jedoch nicht die „Bad Bank“, der Geldspeicher mit den faulen Glaubenskrediten (Botschaften), sondern gut beraten, sich von Geldgeiern nicht Herz und Hirn auffressen zu lassen.

Daher sollte auch den vielen na-amtlichen Ver- und Visionen (Variationen) vom "apostelamtlichen Mehrwert" einmal selbstbewusst und unorthodox [->superkalifragilistischexpiallegetisch] gegenübergetreten werden. Z.B. dann, wenn der Apostelamtskörper nicht mehr alle Tassen im Schrank hat und sich vom Altar aus sogar an die Spardöschen von Hausfrauen heranmachen will (viele neuapostolische Schwestern und Gehülfinnen haben noch nicht einmal den NaK-Haushaltsführerschein gemacht).

shalom

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#79 Beitrag von shalom » 10.10.2009, 07:11

[=>Bibel-Online.net]
Der reiche Kornbauer

Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!
[=> gf24 / GG001]
In der Herbst-Veroeffentlichung "Autumn Vision" schreibt die NAC USA:
…In order to allow for stable and uninterrupted operations even during difficult economic times, the church has historically applied a proactive financial planning strategy. For example, a contingency reserve fund was created during more stable economic times that has provided the required funding during the economic downturn.
[=> Gebietskirche NaK-Süddeutschland]
Gott, dem Geber alles Guten, sei Dank (05.10.2009)

…der im Verlag F. Bischoff herausgegebenen Kalenderbroschüre „Unsere Familie“ 2010 mit dem Schwerpunktthema „Hilfe für den notleidenden Nächsten“ erscheinen wird.
[=>das glaubenskommerzielle GK-Magazin]
Attraktive Kirche für aktive Gemeinden

NaKi legt neues Förderprogramm für Kirchenbau auf

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der Kontext mit der Botschaft der BaV-Europa-Plakatserie für Oktober2009 – die Themen sind ERNTEDANKOPFER sowie MUT -, ließ mich auf das Gleichnis vom reichen Kornbauern aufmerksam werden.

GG001 richtet den Blick auf einen Bericht über US-amerikanische Rücklagen der NaC-US unbekannter Größenordnung und aus dem NaK-NRW-Wirtschaftsapostolarium wird bekannt, dass der Wirtschaftsapostel allein die letzten drei Jahre fast 8 Millionen Euro in die geheimen Rücklagen überführt hat. In den fetten neuapostolischen Jahren dürfte noch viel mehr hängen geblieben sein (damals gab’s nur Kirchen und keine Gemeindezentren und über eine zu mickerige Opferquote wurden vom Amtskörper nicht allsonntäglich Krokodilstränen vergossen, eingedenk der Tatsache, dass überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“).

Aktuell auf Samoa (Asien) will Kolb – von einer Direkthilfe seiner Kirche ist mir nichts bekannt-, dass ein „US-World Relief-Funds“ caritativ einspringt. Nebendran hat der Südostasiatische Bezirksapostel Hebeisen durch NRW-Karitativ Hilfe anlaufen lassen. Der arme neuap. Bap. Hebeisen (Bap. nur mit halber Stelle) scheint karitativ (finanziell) so ziemlich bloß dazustehen und niemand soll wohl diese Schande einer neuapostolischen Gebietskirche bemerken (Opfer für meine Administration, Barmherzigkeit haben ander zu leisten, ich koordiniere als Manager). Für Barmherzigkeit gibt es ja schließlich die unzähligen Töpfe außerhalb der offiziellen Gebietskirchenfinanzen.

Unter dem Druck der Transparenz kommt die VFB-Webekampagne 2010 mit dem Schwerpunktthema „Hilfe für den notleidenden Nächsten“ gerade wie gerufen ([im Feature der MYBISCHOFF/ VFB-Kalenderbroschüre 2010]). Leider scheint „Hilfe für den notleidenden Nächsten“ nur der mediale Imageschwerpunkt des Marketings zu sein, denn in den wenigen bekannten Gebietskirchenbilanzen ist karitative Hilfe noch nicht einmal ein Leichtpunktthema der neuapostolischen Amtskörper (häufig gänzlich Fehlanzeige). Stattdessen unterhaltsame Bauunterhaltung (Kirchenbau), wobei der Bericht über die na-amtlichen 5-Jahrespläne für die Bewilligung von Wellblechkirchendächern für Afrikanische Gemeinden schon den Eindruck vermittelt, dass die deutschen Finanz- und Wirtschaftsapostel, ihre dortigen Geschwister ganz schön im Regen stehen lassen würden ([=> 5-Jahrespläne für Wellblechdächer]). Dabei ist zudem zu berücksichtigen, dass die neuafrikanische Henwoodfoundation die Hilfe zur Selbsthilfe glaubenskommerziell (finanziell) unterstützt und die Henwoodfoundation ihrerseits wieder von NaK-Karitativ quersubventioniert wird, wobei aus den veröffentlichten Finanzdaten des Wirtschaftsapostels keine Abflüsse Richtung Karitativ ausgewiesen worden sind. Das NaK-NRW-Wirtschaftsapostolat tritt bilanzmäßig eher wie ein Baukonzern auf, der darüber hinaus durch professionelles Sponsoring wie auch durch gut gedrillte Mitarbeiter (Betriebschöre und bunte Werbeaktionen wie EJT, EDT…) publikumswirksame Imagepunkte sammeln will.

Wenn ich nun lese: „Attraktive Kirche für aktive Gemeinden - NaKi legt neues Förderprogramm für Kirchenbau auf“, dann denke ich natürlich zuerst an die neuapostolischen Entwicklungs- oder auch Katastrophengebiete, wo die BaVi-Apostel Kirchendächer mit Hilfe von 5-Jahresplänen rationiert zu haben scheinen.

Vielleicht hat sich in den Augen unserer BaVi-Funktionäre Europa zu einem glaubenskommerziellen Katastrophengebiet entwickelt, was durch verlockende Anreize eines neuen Immobilienförderfonds (Neue Heimat / unabhängige Schweizer Futuro-GmbH etc. ) zu sponsoren ist. Auch die Gewährung eines Baukonfirmandengeldes (Opfersenkung) soll von der BaVi in Erwägung gezogen worden sein. Neue Kirchen – sogar mit neuen Wellblechdächern -, als Lohn für herausragende Leistungen, Events und sonstige spektakuläre NAktionen. Geschenkt. So eine Glaubensgeschäftsidee würde übrigens schlüssig in die untheologische Selbstbild-, Leitbild- und Selbstsegnungstheologie des BaVi-Amtskörpers passen („gib mir zuerst“). Mit so einer Lektion wäre allerdings nicht mehr viel von dem beschworenen [=> „Gleichbehandlungsgrundsatz“] zu spüren, den Bap. Ehrich noch unlängst in seiner EJT-Preview-Apologie strapaziert hatte.

Unter dem Gedanken der Gleichbehandlung “ könnte einem angesichts der na-amtlichen globalen Amtsgeschäfte noch viel auf- und dann auch einfallen… . Wenn neue Scheunen und Kornspeicher für den mutigen reichen Kornbauern das Mittel der Wahl waren, dann könnten - im übertragenen Sinne -, die eigenen Kirchen und Tempel vielleicht auch die Geldspeicher eines neureichen Amtskörpers darstellen ([=>wir berichteten]).

Als Mitglied in einer der Neuapostolischen Kirchen Europas sagen mir deren neue, kosmetische Profilierungsanstrengungen, dass ich von deren BAV-Management (Hyper- oder aber eher ein Hydraamtskörper) mittlerweile einer überwiegend „Neuroapostolischen Kirche“ für Geldspeicherbau zugeschlagen worden bin:

„Ein attraktiver Amtskörper – für einen na(kt)iven Opferkult“ ([=>neuroapostolischer Selbstbildbericht auf nakorg]).


shalom (neuroapostolisch)

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#80 Beitrag von Heidewolf » 11.10.2009, 03:19

Lieber Shalom,
jetzt wird mir einiges klar.
Das Opfer wird gemanaget.
Per Dekret wurden Blumenkassen und sonstige schwarzen Kassen in den Gemeinden abgeschafft, im Visionsland.
Denn, von diesen Töpfen würde die Organisation NAKI ja dann nicht ihre Quote bekommen.
Ob dann die Vorgehensweise, das Blumengeld der Schmücker gleich vom Opfer abzuziehen (wie auch andere Ausgaben) dem Kennzahlenprinzip der GK widerspricht, steht auf einem anderen Blatt.
Aber es gibt da schöne Hinweise, so zu verfahren, weil eingereichte Rechnungen ja oftmals mit einem Stirnrunzeln oder mit Hinweisen auf die Finanzlage entgegengenommen werden.
Da die GVO gleichzeitig auch GCFOs sind, ergibt sich da schon eine prekäre Lage.
Heisst es nicht, dass zu Jesu Zeiten ein gewisser Judas den Beutel verwaltet hat? Und, wohin hat das geführt?.

Daher sagt schon der Volksmund, über Geld spricht man nicht.

Ich wünsche allen einen sonnigen Sonntag.
H.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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