Heisser Süden

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Tatyana

#51 Beitrag von Tatyana » 17.08.2008, 15:12

Das wäre sogar sehr wünschenswert, das hat was mit sprachlicher Intelligenz und sozialer Kompetenz zu tun. Das Problem ist nur: manche Autoren verweigern hartnäckig auch die allerdeutlichsten Hinweise ganzer Mitdiskutentengruppen, daß entweder ein Thema unangebracht ist oder man nicht eine Meinung aufgedrückt bekommen möchte. Sofern denn überhaupt eine geäußert wurde und nicht nur vage Andeutungen gemacht wurden.
Was die Mitdiskutanten anbetrifft: noch viel deutlicher gehts wohl kaum. Aber vielleicht, nur vielleicht, helfen die ganzen Zaunpfähle ja doch irgendwann. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Was den Themeneröffner angeht: man könnte den Versuch machen, zu überdenken, warum die Mitdiskutanten genau so und nicht anders reagieren. Und dann nach neuen Themen suchen oder versuchen, sich insgesamt sprachlich und inhaltlich genauer auszudrücken. Rhetorikseminare sollen da eine große Hilfe sein...(habe ich mir sagen lassen)-

Matula
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#52 Beitrag von Matula » 17.08.2008, 16:23

Tatyana hat geschrieben:Das wäre sogar sehr wünschenswert, das hat was mit sprachlicher Intelligenz und sozialer Kompetenz zu tun. Das Problem ist nur: manche Autoren verweigern hartnäckig auch die allerdeutlichsten Hinweise ganzer Mitdiskutentengruppen, daß entweder ein Thema unangebracht ist oder man nicht eine Meinung aufgedrückt bekommen möchte. Sofern denn überhaupt eine geäußert wurde und nicht nur vage Andeutungen gemacht wurden.
Was die Mitdiskutanten anbetrifft: noch viel deutlicher gehts wohl kaum. Aber vielleicht, nur vielleicht, helfen die ganzen Zaunpfähle ja doch irgendwann. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Was den Themeneröffner angeht: man könnte den Versuch machen, zu überdenken, warum die Mitdiskutanten genau so und nicht anders reagieren. Und dann nach neuen Themen suchen oder versuchen, sich insgesamt sprachlich und inhaltlich genauer auszudrücken. Rhetorikseminare sollen da eine große Hilfe sein...(habe ich mir sagen lassen)-


Man könnte aber auch einfach mal respektieren, wenn jemand eine Thread einstellt, dessen Thema einen persönlich weniger tangiert.

Hier sind aber in der Regel drei bestimmte Damen, die es sich offensichtlich auf ihre Fahnen geschrieben haben, bestimmte Schreiber solange zu mobben, bis das diese sich irgendwann verabschieden und sich dieses Spielchen verständlicherweise nicht länger antun wollen.

Und das finde ich ehrlich gesagt einfach nur zum Kotzen, um das mal in aller Deutlichkeit zu sagen !

Und jetzt dürft ihr meinetwegen über mich ablästern.

Matula
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Re: Heißer Süden

#53 Beitrag von Matula » 17.08.2008, 16:35

tergram hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:Tergram, wo warst Du denn nicht überall dabei und schreibst dennoch Deine Bemerkungen hier und anderswo!
Um das Thema - zumindest am Rande - zu befördern... :wink:

Matula, es macht einen Unterschied, ob die Exklusivitäts-Lehre der NAK und das Vorgehen der KL zu deren Durchsetzung - beispielsweise via Blankenese - zur Diskussion steht, oder ob in Bayern Jacketts an-/ausgezogen werden... Wobei man zugegenermaßen unter beidem leiden kann.

Ich dachte, das hätte sich ohne Erläuterung erschlossen.

Natürlich macht das einen Unterschied, war von mir ja auch nur als ein Beispiel gewählt, dass wir doch alle im grossen und ganzen über Themen schreiben, von denen wir persönlich nicht betroffen sind.

Die Jacketfrage hat schon etwas mit der Exklusivität innerhalb der NAK zu tun. Wenn sich ein AT erlaubt, sein Jacket ohne vorherige ausdrückliche Genehmigung auszuziehen, dann steht dieser nicht im unerschütterlichen Glaubensgehorsam zu seinem Vorangänger, in diesem Falle zu seinem BAP.

Deshalb schwitzen lieber die meisten AT , bis das ihnen das Wasser den Hintern runter rinnt. Soetwas nennt man im Volksmund Kadavergehorsam.

Katze

#54 Beitrag von Katze » 17.08.2008, 17:17

Matula hat geschrieben:
Man könnte aber auch einfach mal respektieren, wenn jemand eine Thread einstellt, dessen Thema einen persönlich weniger tangiert.
Lieber Matula Zustimmung, denn das Zauberwort heißt Toleranz..., leider fehlt es daran oft sehr... :wink:

Wer wird denn gezwungen etwas zu schreiben...? Wenn mich ein Thema nicht interessiert, dann muss ich nichts dazu schreiben.
Den "uninteressanten Thread", zu zerschießen, oder gar als lächerlich darzustellen ist nicht die feine Art.

lg Katze

filippo

#55 Beitrag von filippo » 17.08.2008, 18:06

Wie sieht die Frage eigentlich bei Geistlichen anderer Konfessionen aus? - Gibt es da auch liturgische Sommer- und Winterkleidung?

Dieter

#56 Beitrag von Dieter » 17.08.2008, 18:23

Das habe ich bisher noch nicht gesehen. Aber ob ein Pfarrer unter dem Talar einen Anzug oder im Sommer nur Unterwäsche trägt, sieht ja keiner. Insofern fällt es einem Talarträger sicher einfacher, sich auf Außentemperaturen einzustellen. Dem NAK-Amtsträger bleibt ja nur die Möglichkeit, ein kurzes oder langärmeliges Hemd zu tragen - etwas wenig Bandbreite, wie ich meine.

Doch unabhängig davon möchte ich auch nochmal kurz auf Tom eingehen. Ich kann verstehen, daß es ihn ärgert, wenn der BAP dazu auffordert, daß derjenige, der den Kittel ausziehen möchte, hinten Platz nehmen soll. Es ist seiner eigenen Anordnung, daß die Kittel im Ämterzimmer bleiben können, wenn 28°C überschritten sind, zuwiderlaufend. Entweder kann man auch im Hemd vorne sitzen bleiben oder man muß selbst entscheiden, ob man sich ein solches Theater zumuten will und kann. Es ist hier einfach der Mut zur Zivilcourage gefordert. Und wenn es sein muß, auch zum zivilen Ungehorsam. Ich glauben nicht, daß sich einer seinen Platz im Himmel verspielt, nur weil er so geschwitzt hat, daß er seine Jacke ablegen mußte. Aber solange jedes Wort, das ein Apostel spricht mit Gottes Wort und Willen in jedem i-Tüpfelchen gleichgesetzt wird, solange wird sich nie etwas in der NAK ändern. Und die KL weiß das. Und ich vermute, sie will das auch nicht wirklich anders haben, Ökumene hin oder her. Es gilt immer noch, daß wer sich dem Siegeszug entgegensetzt, von ihm überrollt wird. Und das Entgegensetzen wird schon bei den kleinsten Kleinigkeiten als gefährdend für das Seelenheil betrachtet.

Doch nun möchte auch ich diese Diskussion für mich beenden, denn eines ist auch sicher: Nächstes Jahr im Juli / August ist sie wieder da :cry:

Dieter

abendstern_
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#57 Beitrag von abendstern_ » 17.08.2008, 18:33

Hi Filippo,
ich kenne mindestens einen Pfarrer, der im Sommer eine kurze Hose unter dem Talar trägt :D
Zudem besteht dieses Problem in den beiden großen Kirchen ja eher nicht, bei den dicken Kirchenmauern nimmt man sogar als sommerlicher Chorsänger in den Gottesdienst stets eine Jacke mit, weil es erfahrungsgemäß eher kühl drin ist...

filippo

#58 Beitrag von filippo » 17.08.2008, 18:38

Es ging mir hier nicht um die Frage: Was trägt ein katholischer oder evangelischer Geistlicher unter seiner liturgischen Kleidung drunter oder nicht drunter ..... meines Wissens nach ist der "Schwarzkittel" ... egal ob "groß" oder "klein" die liturgische Kleidung eines NAK-Geistlichen !!! .... was er dann zusätzlich noch drunter oder nicht drunter trägt, unter seiner "liturgischen Kleidung" ist dann nochmal eine ganz andere Frage ....

@abendstern
das Argument mit den dickeren Kirchenmauern zieht nur bedingt :wink:

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August Prolle
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#59 Beitrag von August Prolle » 18.08.2008, 00:09

Zur Versachlichung der Diskussion sei noch einmal auf deren kirchenrechtlichen Grundlagen verwiesen. Laut Beschluss der BAV vom 6.11.2006 sind die Amtsträger der NAK bei „Gottesdiensten im heißen Sommer“ angehalten, folgende „offizielle Anordnung“ zu beachten (sie gilt ausdrücklich für sämtliche europäischen Gebietskirchen):
Es ist verboten:
  • die Sitzposition zu verändern
  • Schweiß von Körper, Arme und Gesicht zu wischen
  • andere Teilnehmer zu stören oder zu berühren
Upps ... Wie konnte ich nur einen sommerlichen Festgottesdienst mit einer Saunameisterschaft verwechseln? :oops: - Hier das korrekte
  • Bei großer Hitze im Sommer (ab einer Raumtemperatur von ca. 28 Grad) ist es angebracht, dass die Amtsträger, einschließlich des Dienstleiters, kein Jackett tragen. Die Entscheidung trifft der jeweilige Dienstleiter einheitlich für alle nach Absprache mit dem verantwortlichen Gemeindevorsteher. [...]
Das Verhalten des Dienstleiters Ehrich entspricht insofern nicht der „offiziellen Anordnung“, als diese zum einen Einheitlichkeit fordert und zum anderen keine Entfernung hemdsärmeliger Amtsbrüder aus dem Altarbereich vorsieht. Zwar enthält der BAV-Beschluss keine Sanktionsandrohung bei Zuwiderhandlung - doch schon der Volksmund weiß: Ehrich gärt am längsten...

:mrgreen:

Tom aus Franken

#60 Beitrag von Tom aus Franken » 18.08.2008, 07:37

Vielen Dank all denen, die auch tröstende Worte für meinen Beitrag haben. Hier nun mehr dazu:

1. Der Vergleich zwischen Pfarrer und AT der NAK hinkt gewaltig. Allein schon aus der Tatsache, dass die Kirchen der Pfarrer im Sommer schön kühl sind, ist es "müsig" hier zu vergleichen. Übrigens, schon im Fernsehen hat man sehen können, dass der Pfarrer unter dem Talar oft nicht mehr als eine Badehose trägt.

2. Der Beschluss der BAV ist nicht komplett. Sofort nach der Veröffentlichung wurde "moniert", dass die Raumtemperatur nicht entscheidend ist, sondern die Luftfeuchtigkeit. Leider sind die baulichen Einrichtungen der NAK nicht geeignet, hunderte von Menschen aufzunehmen, ohne das für genügend Frischluft gesorgt werden kann. Aber man tut es mit Billigung der "Gesundheitsgefährdung", weil man lieber das Geld ins Ausland schafft als die baulichen Einrichtungen so zu gestalten, dass ein Aufenthalt dort als angenehm empfunden werden kann.

3. Genau das, was Herr Prolle geschrieben hat war der Impuls zu meinem Beitrag. Aber die liebe Tatyana teilt ja nur Hiebe aus und geht mit Tosamasi auch im Nebenforum aktiv gegen mich vor. Schade, denn es scheint sich noch nicht herumgesprochen haben, dass einige Fories gegen andere Fories den Staatsanwalt einschalten mussten, um ihre Privatsphäre zu schützen. Das das soweit kommen musste ist einfach nur schade.

Euch allen eine schöne Woche

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