Wer miteinander redet, schiesst nicht aufeinander

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Wer miteinander redet, schiesst nicht aufeinander

#1 Beitrag von shalom » 04.08.2008, 17:07

[->NaK-BB / Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander]
"Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander"

Haben Sie für diesen begonnen Weg einen Fahrplan, ein konkretes Konzept?

…Ich habe das Thema in den Kreis der Bezirksvorsteher getragen. Wir haben seit drei Jahren jährliche Bezirksvorstehertage, das heißt, ein Wochenende, an dem wir uns, gemeinsam mit unseren Ehefrauen, abseits der Alltagshektik treffen… .

Und so war dieses Jahr eine Schwester bei uns, die in der Kommunikationsbranche tätig ist. Sie hat einen Vortrag gehalten und anschließend eine Gesprächsrunde mit uns Bezirksvorstehern, Bischöfen und Aposteln geleitet, drei Stunden lang… .

Während der angeregten Pausengespräche hörte ich sehr positive Reaktionen, sowohl auf die Art, wie dieses Thema vermittelt wurde, als auch auf die Tatsache, dass das Thema nicht direkt von der Kirchenleitung vorgetragen wurde, sondern von jemandem außerhalb des Ämterkreises... .
"Im ländlichen Raum zunehmend personelle Probleme bei der seelsorgerischen Betreuung"

Nun ist dieser Reformprozess zwar weitgehend abgeschlossen… .
Was ist zu tun, damit wir Zuwachs haben?

Dazu haben wir … ein „Programm“ zur Belebung der Zeugnisarbeit, zur Stärkung der Gemeinden auf den Weg gebracht… . Das erste Thema war die Vision und Mission unserer Kirche, wie sie unser Stammapostel am Info-Abend am 4. Dezember 2007 vorstellte… .

Darüber hinaus haben wir jetzt erstmal entschieden, dass [hie und da] nur noch sonntags Gottesdienst stattfindet oder dass wir [Kirchen] in den Sommermonaten schließen und auf Ausweichgemeinden verweisen.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

Im wilden Osten tut sich was. NaKi-Apostel verhalten sich – was für eine Botschaft -, Dank einer Schwester aus der Kommunikationsbranche untereinander zunehmend christianisierter :wink: . Das liegt evtl. auch daran, dass Personen von „außerhalb des Ämterkreises“ Vorträge über neuapostolische Lehr- und Glaubensfragen oder auch über Organisation und Strukturen halten. Ja von anderen Frauen können unsere schnellschießenden NaKi-Apostel und deren Gehülfinnen noch viel lernen.

Das Problem mit der seelsorgerischen Betreuung beschränkt sich meines Erachtens schon lange nicht mehr auf den „ländlichen Raum“; als vielmehr auf die NaKi-Apostel im "na-amtlichen Raum", die den Reformprozess heute schon als weitgehend abgeschlossen betrachten, bevor er in ihren Reihen überhaupt angefangen hat :wink:.

Das ausgerechnet mit den Botschaften der Botschafter vom 4.12.2007 „Zuwachs“ generiert werden soll, ist ein echtes Schmankerl in dem Interview :mrgreen: .

Die Beschränkungen der Verkündigung des Wortes Gottes in Gottesdiensten nur noch an Sonntagen und während Sommermonaten ganz geschlossen (Maulkorberlass?), hören sich aus dem Munde eines Gottesknechtes und Bezirksapostels schon recht interessant an. Eine echte Alternative zu der sonstig üblichen, na-amtlichen Glaubensalltagshektik.

Evtl. sind neben den neuapostolischen „Ausweichgemeinden“ in der riesigen Flächengebietskirche NaK-BB mittlerweile sogar „Ausweichamtsträger“ angedacht (Vision „BB“). Ich denke da z. B. an kompetente Schwestern von außerhalb des in Tradition erstarrten NaKi-Ämterkreises (ähnlich wie die Apostelinnen der Urkiche). Gerade die Art wie Schwestern das Wort Gottes vermitteln (anlässlich von Vorsonntagsschule, Sonntagsschule, Kindergottesdienst, Kinderpflege, Jugendpflege, Hauspriesterin, Bezirksvorstehertagen…) könnte zu sehr positiven Reaktionen führen, denen sich heutzutage noch nicht einmal mehr die NaK-BB Kommunikationsamateure (incl. Gehülfinnen) verschließen können.

Lieber „anregende Predigten“ (Vision „BB“) von kompetenten Schwestern, als na-amtliche Schießereien (4.12.2007) mit Querschlägern von gestern.

shalom

shalom
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Re: Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander

#2 Beitrag von shalom » 04.08.2008, 23:05

[->NaK-BB / Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander]

...zuerst wurde von den Naki-Aposteln "scharf geschossen" (ausgeschlossen), um der Botschaft zum Sieg zu verhelfen.

Dann verfielen die NaKi-Apostel in die Periode wo "wir schweigen" (wir reden nicht miteinander) von oben runter angesagt war (der kalte Krieg).

Heute wird zwar "miteinander geredet", doch die NaKi-Apostel leisten inhaltlich den Offenbarungseid indem sie eingestehen "wir wissen' s nicht" . Was für eine schrotschussartige Sinntiefe für "Gespräche".

Die konsequente Folge war dann ein sogenannter "Infoabend" an dem zwar nichtwisserisch unheimlich viel geredet wurde, jedoch leider nicht miteinander sondern auf gut neubabylonisch der "Baumeister" halt wieder einmal über andere. Die NaKi-Apostel hatten auf das einseitige "Schusswort" bestanden.

shalom

Maximin

#3 Beitrag von Maximin » 05.08.2008, 04:20

:wink:

shalom
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#4 Beitrag von shalom » 10.08.2008, 08:45

[->NaK-BB / Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander]
"Ich muss bei mir anfangen"

"Ich denke, wir würden es heute professioneller vorbereiten und vermitteln"

…Das erste Thema [„Spezialauftrag“ der Bezirksevangelisten für halbjährliche Gesprächsabende in jeder Gemeinde] war die Vision und Mission unserer Kirche, wie sie unser Stammapostel am Info-Abend am 4. Dezember 2007 vorstellte… .
Werte DiskursteilnehmerInnen,

das sagt nicht irgendein Provinzvorsteher sondern ein amtierender Gebietskirchenpräsident, der über große Gebiete der nördlichen Hemisphäre gesetzt ist! Natürlich ist er auch aktives Mitglied in der NaKi, die den Infoabend am 4.12.2007 vorbereitete und vermittelte.

In dem Interview kann ich leider keine Anfänge erkennen, dass die NaKi bei sich selbst anfängt seriöser Kommunikation Raum zu geben. Weiterhin himmelan geht der Apostel Bahn und da holt ein Gebietskirchenpräsident aus dem Keller des unsäglichen 4.12.2007 selbst Bilder hervor, um seine Anvertrauten damit zu beglücken. Nicht das etwa unprofessionell vorbereitet worden ist, eher untheologisch. Auch die Art der Vermittlung ist durchaus profihaft (unsere Apostel sind ja auch Profis und keine Ehrenamtlichen).

Mit dem von oben angeordneten „Spezialauftrag“ soll ja auch etwas transportiert, auf Basis des 4.12.2007 soll an der "Basis" etwas erreicht werden.

„Mission accomplished“?

Ganz sicher war der 4.12.2007 ein bewusst herbeigeführter Tag der Herren, um wieder einmal die Spreu vom Weizen trennen zu können und Rückvermischungen zu erschweren. Und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als ob diese neuerliche Botschaft, wie auch das neue Selbstbild vor bischöfflichem Hintergrund nicht auch so verstanden worden ist.


Also liebe Gebietskirchenpräsidenten fangt bei euch an, mit der Kommunikation a la 4.12.2007 einheitlich weiterzumachen, damit endlich alles wieder gut bleiben wird.

Chor bitte: „Im tiefen Keller sitz ich hier…“

Allseits einen opfer- und daher auch segensreichen Sonntag im Hause der Herren – shalom

shalom
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#5 Beitrag von shalom » 11.08.2008, 17:33

...Haben sich die zuständigen Bezirksapostel (Gebietskirchenpräsidenten) der vom Krieg (wo "aufeinander geschossen" wird) betroffenen Gebietskichen Russland und Georgien (Armin Brinkmann und Wolfgang Nadolny) schon einmal offiziell zu Wort gemeldet?

Zu wessen Gebietskirche gehören Abchasien und Südossetien oder sind das noch weiße Flecken auf der neuapostolischen Landkarte?

shalom

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#6 Beitrag von shalom » 12.08.2008, 05:25

[->Sorge um Glaubensgeschwister in Georgien]
Sorge um Glaubensgeschwister in Georgien
11. August 2008, 18.28 Uhr Tiflis/Dortmund. „Von den kriegerischen Auseinandersetzungen sind unsere Glaubensgeschwister derzeit nicht persönlich betroffen“…

Eine geplante Georgienreise für das kommende Wochenende muss Bezirksapostel Armin Brinkmanm, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, leider absagen.

Beim gemeinsamen Morgengebet zum Beginn der Arbeitswoche in der Kirchenverwaltung Dortmund gedachte Bezirksapostel Armin Brinkmann insbesondere der Menschen in der Kriegsregion und bat um ein Ende der Kämpfe und die Bewahrung der Gläubigen.

Aus Sicherheitsgründen wird diese Fahrt nun jedoch verschoben. „Die Wege in der Region sind durch Straßensperren blockiert, eine Reise macht derzeit keinen Sinn“, berichtet Apostel Schug.

Die im Anschluss für den 20. August vorgesehene Reise nach Armenien wird jedoch stattfinden. Hier sind Gottesdienste in Katschatkut, Odzun und Eriwan vorgesehen.

Über die Lage der Gemeinden in Brut und Wladikawkas (Ossetien) ist in Nordrhein-Westfalen bisher nichts bekannt. Diese werden von der Gebietskirche Berlin-Brandenburg aus betreut.
…zumindest ein Beispiel für Kommunikation... .

shalom

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#7 Beitrag von shalom » 12.08.2008, 16:20

[->NaK-BB / Startseite / Aktuell / Meldungen]
Gute Reise - und herzlich Willkommen!

Ob Sie sich auf Reisen in die Ferne begeben oder den Urlaub Zuhause verbringen, ob Sie aus der Ferne kommen um in Berlin-Brandenburg erholsame Tage zu verbringen - wir wüschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Webseite eine gesegnete Sommerzeit… .
Werte DiskursteilnehmerInnen,

so titelt die Homepage des selbsternannten Kommunikators Gap. Nadolny. BEZIRKSAPOSTEL NADOLNY sagte im INTERVIEW: "Ich muss bei mir anfangen" (auf Kommunikation zu setzen) :wink: … .

Bzgl. des Scharfschießens wesentlicher Teile innerhalb des Territoriums seiner Gebietskirche verwundert die Nichtkommunikation einer der Gebietskirchen der miteinander streitenden Parteien schon etwas. NRW hat kommunikativ die Nase weit vorn.

Beim Betrachten des Flickenteppichs der globalen Betreuungsinselchen der neuapostolischen Gebietskichenpräsidenten hat man den Eindruck, dass Südossetien noch ein weißer Fleck auf deren Missionierungslandkarte ist.

Das „von den kriegerischen Auseinandersetzungen unsere Glaubensgeschwister derzeit nicht persönlich betroffen sind“ hört sich - angesichts der Bilder -, aus dem Munde des zuständigen Gebietskirchenpräsidenten (weilt derzeit im sicheren Ausland NRW) beunruhigend beruhigend an.

Die Stellung der beiden, von der kriegerischen Auseinandersetzung direkt betroffenen Gebietskirchen zu dem Konflikt ist in der offiziellen Verlautbarung noch nicht so ganz klar geworden. Gap. Brinkmann will – aus Sicherheitsgründen - vor Ort momenatn auch gar keine Flagge zeigen und verschiebt im Ratschlußplan kurzerhand seine Dienstreise nach hinten.

Chor bitte: „Guten Abend…und herzlich willkommen“ (Bodo Wartke)

shalom

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