Was ist nur passiert

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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alter Fritz

#81 Beitrag von alter Fritz » 28.07.2008, 18:36

:lol: hallo Joel, Du hast am 25.7. geschrieben: "ich habe erst viel später in Zungen gebetet...."
und am 26.7. ...wenn ich in fremden Zungen betete....
Ich erlebe meine Gott regelmassig in wunderbarer,übernatürlicher Weise...
kannst Du dazu näheres berichten (auch gerne unter PN)
Gruss vom alten Fritz, den das wirklich interessiert.

Maria Magdalena

#82 Beitrag von Maria Magdalena » 29.07.2008, 05:37

Liebe Kolleginnen (!),

nach Durchsicht dieses Threads und Beobachtung seiner Entwicklung ein paar Anmerkungen in loser Reihenfolge an dem Beispiel des Joel:

Manch einer, so auch Joel, kommen aus einer engen Geisteswelt und stossen auf ihrem Weg der Suche nach einem (evtl. freiheitlichen) Gott und seiner irdischen Vertretung auch auf solch ein Forum.

Meist unterscheiden sich die gefundenen Gemeinschaften nur inhaltlich mit den zurückgelassenen. Einzig der Inhalt und die Rituale sind andere. Neue. Das trägt dann erstmal. Aber es ist eben nur ein Umzug, kein Auszug.

Voller Begeisterung über diese "neue" Gemeinschaft kommt man dann zu gf24. Und breitet seine Begeisterung aus. Dann kriegt man einen auf den Hut - und ist wieder enttäuscht, weil man das ja kennt. Kommt aber selbst nicht darauf, dass es immer an einem selbst liegt. Weil man Kuh und Kuhglocke verwechselt hat. Weil man seine "neue Lehre" den anderen überstülpen muss, um eigene Sicherheit zu haben. Das geht nicht! Das hat mit selbstverantwortlichem Handeln nichts zu tun.

Meist trifft man in solchen Foren auf Menschen, die genau denselben Hintergrund haben und genau denselben Weg gegangen sind. Und dann steht man sich gegenüber: was tun? Wie reagieren?

Meine Meinung dazu: man kann den Weg eines Joel verkürzen, in dem man ihm den Spiegel vorhält und ihm konsequent das, was er schreibt und glaubt, auseinanderdröselt. Und ihm den Blick weitet - für das eigene Tun und für das Tun der Gemeinschaften. Alternativ hüllt man ihn in Gandhi- und Bonhöffer-Sprüche ein und spült alles noch einmal softer. Das ist verständlich und legitim, schadet ihm aber mehr als es ihn weiterbringt zu einem erwachsenen Glauben.

Und was überhaupt nicht geht in diesem Zusammenhang, sind Bewertungen über andere und ihren Weg. Davon habe ich lebenslang genug genossen. Das ist anmassend und das Gegenteil von Freiheit. Und auch hinderlich auf dem Weg zum Mann (im biblischen Kontext).

Das nur einmal so (denn ihr wisst das ja alles auch) aus der Hand geschrieben.

Maria.

Maximin

#83 Beitrag von Maximin » 29.07.2008, 08:05

:)

Matula
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#84 Beitrag von Matula » 29.07.2008, 15:35

Ich habe auch schon gesehen wenn jemand allzu tief ins Glas geschaut hat, dass der dann auch in fremden Zungen redete. :wink:

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tosamasi
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#85 Beitrag von tosamasi » 29.07.2008, 15:44

Matula hat geschrieben:Ich habe auch schon gesehen wenn jemand allzu tief ins Glas geschaut hat, dass der dann auch in fremden Zungen redete. :wink:
Mt 11,19 Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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