Was ist nur passiert

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

#11 Beitrag von tergram » 23.07.2008, 08:15

Das mag so sein... aber hat nicht Dr. Leber in Osnabrück die Schafe wissen lassen, dass es zwar auch ausserhalb der NAK vielfältige Bemühungen gibt, Gott zu dienen, diese aber mangels Apostolat zum scheitern verurteilt sind? :shock: Man täusche sich nicht über die Absichten.

Joel

#12 Beitrag von Joel » 23.07.2008, 10:50

tergram hat geschrieben:Das mag so sein... aber hat nicht Dr. Leber in Osnabrück die Schafe wissen lassen, dass es zwar auch ausserhalb der NAK vielfältige Bemühungen gibt, Gott zu dienen, diese aber mangels Apostolat zum scheitern verurteilt sind? :shock: Man täusche sich nicht über die Absichten.
Wer sagt denn, dass andere "Konfessionen" kein Apostolat haben? :wink:
Meines Wissens sind allein bei den Pfingstlern ca. 500 anerkannte Apostel.
Bin mir dieser Zahl aber nicht sicher. Aber bei ca. 550 Mio Gläubigen macht das aber schon Sinn. Könnten dann aber trotzdem mehr sein.
Die VAG hat ja auch Apostel. Die RKK hat den Papst, der ja behauptet, dass er der apostolische Nachfahre des Petrus ist. Da gibt es dann noch die Sieben-Tage-Adventisten. Ihre "Sektenzeit" ist ja mittlerweile auch vorbei. Ich glaube, dass die auch Apostel haben.

Naja, die Mormonen haben zwar auch Apostel, aber die zählen nicht, wegen Sekte und so.

Jedenfalls war bei mir in der Gemeinde (nicht NAK) vor ein paar Monaten auch ein Apostel. Allerdings hat er es nicht so an die große Glocke gehängt, dass er einer ist.

MFG
Joel

Dieter

#13 Beitrag von Dieter » 23.07.2008, 11:05

Joel, das ist schon richtig, was Du sagst. Nur sieht die NAK ihre Apostel als die einzig richtigen Apostel an. Diese sind nach offizieller Lehre der NAK heilsnotwendig. Das macht vielleicht - zumindest in den Augen der NAK - den Unterschied zu den anderen Aposteln aus.

Dieter

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#14 Beitrag von tosamasi » 23.07.2008, 11:21

Dieter hat geschrieben:Joel, das ist schon richtig, was Du sagst. Nur sieht die NAK ihre Apostel als die einzig richtigen Apostel an. Diese sind nach offizieller Lehre der NAK heilsnotwendig. Das macht vielleicht - zumindest in den Augen der NAK - den Unterschied zu den anderen Aposteln aus.

Dieter
Eine Funktion außer dem Titel müssten Apostel anderer Denominationen ja auch haben.
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Joel

#15 Beitrag von Joel » 23.07.2008, 11:27

Ich habe ja schonmal geschrieben, dass am Wort Gottes alles steht und fällt. Diese Lehre fällt dann, weil es so nicht im Wort steht.

Ich und meine Familie waren auch mal in der NAK und so weit ich weiß gilt es nicht gerade als schique dort, wenn man die Bibel liest. Bzw. man sagte, dass nur Apostel die Bibel auslegen könnten. Wenn wir in der Bibel lesen würden, könnte es passieren, das der Teufel uns die Schrift auslegt. Mittlerweile weiß ich warum das so gesagt wurde...

Zu diesem Thema kann man eigentlich nur diesen Bibelvers zitieren:
Die Juden in Beröa waren aufgeschlossener als die in Thessalonich. Sie nahmen die Botschaft mit großer Bereitwilligkeit auf und studierten täglich die Heiligen Schriften, um zu sehen, ob das, was Paulus sagte, auch zutraf.
Apostelgeschichte 17:11 Gute Nachricht Bibel

Paulus war Apostel und er ließ sich korigieren, bzw. prüfen. Ich denke, dass wir nur so vor Irrlehre gefeit sind. Indem wir schauen, was das Wort und nicht nur unser Gefühl sagt.

MFG
Joel

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#16 Beitrag von tosamasi » 23.07.2008, 11:43

Ich und meine Familie waren auch mal in der NAK und so weit ich weiß gilt es nicht gerade als schique dort, wenn man die Bibel liest. Bzw. man sagte, dass nur Apostel die Bibel auslegen könnten. Wenn wir in der Bibel lesen würden, könnte es passieren, das der Teufel uns die Schrift auslegt
Joel, das kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Meine Mutter hat mir als Kind, wenn ich krank war, aus der Bibel vorgelesen (Offenbarung, ich fand das schauderhaft), und mir wurde als Schwangere empfohlen, jeden Tag mindestens einen Bibelvers zu lesen.
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Joel

#17 Beitrag von Joel » 23.07.2008, 11:59

tosamasi hat geschrieben:
Ich und meine Familie waren auch mal in der NAK und so weit ich weiß gilt es nicht gerade als schique dort, wenn man die Bibel liest. Bzw. man sagte, dass nur Apostel die Bibel auslegen könnten. Wenn wir in der Bibel lesen würden, könnte es passieren, das der Teufel uns die Schrift auslegt
Joel, das kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Meine Mutter hat mir als Kind, wenn ich krank war, aus der Bibel vorgelesen (Offenbarung, ich fand das schauderhaft), und mir wurde als Schwangere empfohlen, jeden Tag mindestens einen Bibelvers zu lesen.
Das ist gut! :D
Dann hast du vieleicht glück gehabt.
Mein Vater war AT und hat viel in der Bibel gelesen (tut es immern noch)
Er hat dann Dinge im Wort gelesen, die so mit der Lehre der NAK nicht zusammenpasten und sich widersprachen. Als er dann das Wort predigte und dem Wort gemäß handelte, bließ ihm seitens der NAK starker und scharfer Gegenwind ins Gesicht, bis er letztendlich "beurlaubt" wurde.

Wie gesagt, am Wort steht und fällt alles.

Lies deinem Kind weiter aus dem Wort vor. Es ist wird dadurch sehr gesegnet! :D

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#18 Beitrag von tosamasi » 23.07.2008, 12:20

Joel schrieb:
Wie gesagt, am Wort steht und fällt alles.
Dieses ist aber individuell interpretierbar und somit in seiner Allgemeingültigkeit eingeschränkt.
Schon allein in den vielen christlichen Denominationen gibt es Auffassungsunterschiede, wie sehr denn dann bei persönlichen Auslegungen?
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Lobo

#19 Beitrag von Lobo » 23.07.2008, 12:30

tosamasi hat geschrieben: Schon allein in den vielen christlichen Denominationen gibt es Auffassungsunterschiede, wie sehr denn dann bei persönlichen Auslegungen?
Klock!
..."Die Geistesgaben, die in uns wirken, geben unserem Zeugnis Richtung und Klarheit"...
Hochaktuell, nicht nur in der NAK. :wink:

Joel

#20 Beitrag von Joel » 23.07.2008, 12:41

tosamasi hat geschrieben:Joel schrieb:
Wie gesagt, am Wort steht und fällt alles.
Dieses ist aber individuell interpretierbar und somit in seiner Allgemeingültigkeit eingeschränkt.
Schon allein in den vielen christlichen Denominationen gibt es Auffassungsunterschiede, wie sehr denn dann bei persönlichen Auslegungen?
Ich denke, dass es das beste ist, wenn wir das Auslegen dem Autor überlassen. Und das ist und bleibt immer noch der Heilige Geist.

Einige Schriftstellen (wie zum Beispiel der Missionsbefehl in Markus 16) müssen garnicht ausgelegt werden, weil sie so genommen werden können wie sie dort stehen. Der Missionsbefehl ist ein Befehl und Befehle werden ziemlich unverblümt so wie klar und deutlich ausgedrückt.
15 "Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft.
16 Denn wer glaubt und getauft ist, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.
17 Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden.
18 Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund."
Markus 16:15-18 Hoffnung für alle

Anders die Gleichnisse und prophetischen Bücher, Schriftstellen.
Der Heilige Geist ist der Einzige, der diese Dinge auslegen kann und darf. Eigenen, bzw. menschliche Interpretation kann man dann wahrscheinlich auch Theologie nennen. :wink:
Ich hoffe ihr vergebt mir den kleinen Witz. :lol:

Also, wenn wir etwas im Wort nicht verstehen, was meistens vorkommt (jedenfalls bei mir). Immer den Heiligen Geist fragen und am besten immer mit dem Heiligen Geist zusammen ins Wort gehen. Er ist der jenige der uns das (sein) Wort aufschließt.

Das hat mit Denomination nichts zutun. Das ist allgemeingültig.

MFG
Joel

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