Abendgruß

Persönliche Wünsche an andere Fories
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Dieter

#201 Beitrag von Dieter » 27.04.2009, 21:29

agape hat geschrieben:Einen lieben Gruß nach Helsinki und zu shaalöömmen, Üüühüü Üülii und Äännee! ;)

Und komm rechtzeitig zum Söönntaag zurück. ;)
Jä dät will ich wööhl mächän tüün!

:mrgreen:

Lobo

#202 Beitrag von Lobo » 28.04.2009, 16:10

Die andere Frömmigkeit

Immer tiefer ergreifen mich die Gebete,
die der Beter selbst nicht erkennt.

Die schwieligen Hände des Gärtners,
der Samen einlegt und Unkraut jätet,
die gewissenhaften Griffe ans Steuer,
die eintönig genauen am Fließband,
die wachsamen an Hebeln und Schaltern,
die Fäuste an rüttelnden Pressluftbohrern,
die behutsamen Finger
mit Messern, Pinzetten und Nadeln,

das geduldige Auge an den Okularen
der Mikro- und Teleskope,
das Ohr für die fernsten Funksignale,
das Sondieren ins Unbekannte,
die Andacht des Blicks für das Ganze,
und die Hingabe ans Detail,
die Wissbegier, die der Erkenntnis
Handlangerdienste tut,
und die Demut, die täglich fürs Überleben
auf den eigenen Namen verzichtet
und sich vor Gott verschweigt.


(Christine Busta)

Anne

#203 Beitrag von Anne » 28.04.2009, 17:38

Das Ohr am Herzschlag des Nächsten.

Anne

#204 Beitrag von Anne » 29.04.2009, 17:38

Lobo hat geschrieben:
Anne hat geschrieben:...das ist der, der Ihnen morgen Früh "Guten Morgen" sagt, wenn Sie in den Spiegel gucken...
...und Sie fragt: Wer bin ich und wenn ja, wie viele? :shock:
Zwei:

Bild

Zwei minus eins...?

Bild

1 ... 1/2...?

Bild

Nur nicht entmutigen lassen... Bild

:wink:

Lobo

#205 Beitrag von Lobo » 30.04.2009, 15:59

Man kann in dieser Welt, wie sie ist,
nur dann weiterleben,
wenn man zutiefst glaubt, dass sie nicht so bleibt,
sondern werden wird, wie sie sein soll.

(Carl Friedrich von Weizsäcker)

Adler

#206 Beitrag von Adler » 30.04.2009, 18:13

Wir gehen mit dieser Erde um,
als hätten wir eine zweite
im Kofferraum.

Lobo

#207 Beitrag von Lobo » 02.05.2009, 17:01

Überrasche uns, Gott:
Was uns Angst macht,
wende zum Guten,
was wir schwarz sehen,
lass Farbe annehmen.
Überrasche uns damit, Gott,
dass wir Auswege beschreiten
und erleben:
Sie führen weiter.


(F.K.Barth/G.Grenz/P.Horst)

Adler

#208 Beitrag von Adler » 02.05.2009, 17:59

STÜCK VOM HIMMEL

Warum in seinem Namen
Wir heissen selber auch
Wann stehen wir für unsere Dramen
Er wird viel zu oft gebraucht
Alles unendlich, unendlich

Welche Armee ist heilig
Du glaubst nicht besser als ich
Die Bibel ist nicht zum Einigeln
Die Erde ist unsere Pflicht
Sie ist freundlich, freundlich, wir eher nicht

Ein Stück vom Himmel
Ein Platz von Gott
Ein Stuhl im Orbit
Wir sitzen alle in einem Boot
Hier ist dein Haus
Hier ist, was zählt
Du bist überdacht
Von einer grandiosen Welt

Religionen sind zu schonen
Sie sind für die Moral gemacht
Da ist nicht eine hehre Lehre
Kein Gott hat klüger gedacht
Ist im Vorteil, im Vorteil

Welches Ideal heiligt die Mittel
Wer löscht jetzt den Brand
Legionen von Kreuzrittern
Haben sich blindwütig verrannt
Alles unendlich, warum unendlich, krude Zeit

Ein Stück vom Himmel
Ein Platz von Gott
Ein Stuhl im Orbit
Wir sitzen alle in einem Boot
Hier ist dein Heim
Dies ist dein Ziel
Du bist ein Unikat
Das sein eigenes Orakel spielt
Es wird zuviel geglaubt
Und zuwenig erzählt
Es sind Geschichten
Sie einen diese Welt

Nöte, Legenden
Schicksale, Leben und Tod
Glückliche Enden
Lust und Trost
Ein Stück vom Himmel
Der Platz von Gott
Es gibt Milliarden Farben
und jede ist ein anderes Rot
Dies ist Dein Heim
Dies ist unsere Zeit
Wir machen vieles richtig
Doch wir machens uns nicht leicht
Dies ist mein Haus
Dies ist mein Ziel
Wer nichts beweist
Der beweist schon verdammt viel

Es gibt keinen Feind
Es gibt keinen Sieg
Nichts gehört niemand alleine
Keiner hat sein Leben verdient
Es gibt genug für alle
Es gibt viel schnelles Geld
Wir haben raue Mengen
Und wir teilen diese Welt
Wir stehen in der Pflicht

Sie ist freundlich
Warum wir eigentlich nicht


H. Grönemeyer

Lobo

#209 Beitrag von Lobo » 06.05.2009, 15:25

Vor der Wirklichkeit
kann man seine Augen verschließen,
aber nicht vor der Erinnerung.


(Stanislaw Jerzy Lec)

Lobo

#210 Beitrag von Lobo » 08.05.2009, 16:15

Die Tragödie des Menschen besteht nicht darin,
dass er im Grunde immer weniger über den Sinn des eigenen Lebens weiß,
sondern dass ihn das immer weniger beunruhigt.


(Václav Havel)

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