Sieben reiche Jahre - sieben Jahre des Hungers

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Lobo

Sieben reiche Jahre - sieben Jahre des Hungers

#1 Beitrag von Lobo » 26.05.2008, 13:21

1. Mose 41, 29...29 Siehe, sieben reiche Jahre werden kommen in ganz Ägyptenland. 30 Und nach ihnen werden sieben Jahre des Hungers kommen, sodass man vergessen wird alle Fülle in Ägyptenland. Und der Hunger wird das Land verzehren...
@
Mir hat in einem Gespräch ein Handwerksmeister gesagt, dass dieses Bibelwort genau für seinen Betrieb bis heute zutrifft. Sieben gute Jahre(Aufträge und Ertrag) und sieben magere Jahre(weniger Aufträge und Ertrag). Wenn ich zurückschaue, muss ich sagen, dass Leben so nicht funktioniert. Mich interessieren eure Erfahrungen mit diesem Wort. Unzählige Male im Gottesdienst gehört, und dann...?

Gruß
Lobo

uhu-uli

#2 Beitrag von uhu-uli » 26.05.2008, 14:22

Lieber Lobo

ich weiß nicht ob mein Gedanke an ein Gedicht von Gibran zum Thema passt ...

Deine Uli

abendstern_
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#3 Beitrag von abendstern_ » 26.05.2008, 15:20

Alle 7 Jahre

In den weisen Büchern habe ich gelesen:
Alle sieben Jahre wandelt sich dein Wesen.
Alle sieben Jahre, merket, Mann und Weib,
Wandelt sich die Seele, wandelt sich der Leib.

Wandelt sich dein Hassen, wandelt sich dein Lieben.
Und ich zählte heimlich: drei Mal, vier Mal sieben.
Ach, die Geister kamen. Und mein Ohr vernimmt:
Alle sieben Jahre ... Siehe da, es stimmt.

Sorgenvoll betracht ich alle Liebespaare.
Ob sie es wohl wissen: Alle sieben Jahre ... !
Selbst in deinen Armen fragt mein Schatten stumm:
Wann sind wohl, Geliebter, unsre sieben um?

Mascha Kalèko

Maria Magdalena

Re: Sieben reiche Jahre - sieben Jahre des Hungers

#4 Beitrag von Maria Magdalena » 26.05.2008, 15:35

Lobo hat geschrieben: Wenn ich zurückschaue, muss ich sagen, dass Leben so nicht funktioniert.
Ich denke, dass das Leben so funktioniert, wie man es sich vorstellt (vor sich hinstellt). Wenn nun dieser Handwerksmeister das so wahrnimmt (als wahr nimmt), dann wird daraus auch seine Wahrheit entstehen.

Ansonsten finde ich die Gedanken, die uhu-uli von Khalil Gibran eingestellt hat, sehr weise und weitsichtig (danke!).


Maria.

Lobo

Re: Sieben reiche Jahre - sieben Jahre des Hungers

#5 Beitrag von Lobo » 05.02.2009, 09:07

Maria Magdalena hat geschrieben:...Ich denke, dass das Leben so funktioniert, wie man es sich vorstellt (vor sich hinstellt)...
Das wäre dann die klassische "sich selbsterfüllende Prophezeiung".

_
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#6 Beitrag von _ » 05.02.2009, 09:34

abendstern_ hat geschrieben:Selbst in deinen Armen fragt mein Schatten stumm:
Wann sind wohl, Geliebter, unsre sieben um?
vielleicht waren's ja die sieben schlechten - und die guten kommen erst noch?

abendstern_
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#7 Beitrag von abendstern_ » 05.02.2009, 15:48

_ hat geschrieben:
abendstern_ hat geschrieben:Selbst in deinen Armen fragt mein Schatten stumm:
Wann sind wohl, Geliebter, unsre sieben um?
vielleicht waren's ja die sieben schlechten - und die guten kommen erst noch?
Lieber Unterstrich,

wenn die Dichterin sich noch in den Armen des Geliebten befindet, wie sie schreibt, werden die Jahre nicht so schlecht gewesen sein.

Herzlichen Gruß
abendstern_
(mit Unterstrich)

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