Das Pfingstwunder mit Grüssen in alle Welten

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Das Pfingstwunder mit Grüssen in alle Welten

#1 Beitrag von shalom » 08.05.2008, 20:30

[-> „Pfingstgrüße in alle Welt“ und „Pfingstwunder“] : Unmittelbar nach der gerade erfolgten erfolgreichen Heimkehr Wirtschaftsapostels Brinkmanns / Stp. Dr. Lebers von ihrer Dienstreise aus Fernost habe ich heute (08.05.2008) den Eindruck, dass bzgl. „Ausgießung“ Birma / Burma noch zu den weißen, total unbetreuten Flecken auf der globalen Gebietskirchenlandkarte der Baumeister Jesu zu gehören scheint ( [->Countries from A-Z] ).

shalom

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#2 Beitrag von shalom » 08.05.2008, 20:38

[->NaKi / “Das Pfingstwunder” (06.05.2008)] im [-> Selbstbild] :wink: .

Verwunderung könnten die na-amtlichen Pfingstversionen – insbesondere nach dem neuen Selbstbildparagraphen §6 – schon auslösen :wink:.
Pfingsten wäre demnach nur ein rein ur- bzw. neuapostolischer Feiertag, den die Herren aus dem neuen Glaubenskultusapostolarium zurecht allein für sich reklamieren können :wink: .

Für alle anderen Kirchen ohne orig. Apostel wäre orig. Pfingsten dann lediglich so etwas wie halt auch Abendmahl / Gottesdienst ohne orig. Apostel… .

Das im Werk des Herrn geschehene na-amtliche Adventwunder von 2007 macht zudem sehr behutsam wohlfühlend und auch seelsorgerisch wertvoll auf den gewissen kleinen Unterschied zwischen „zum Scheitern verurteilt“ und „zur Braut auserwählt“ aufmerksam… .

shalom

Engelchen

Re: Das Pfingstwunder mit Grüßen in alle Welten

#3 Beitrag von Engelchen » 09.05.2008, 07:40

shalom hat geschrieben:[-> „Pfingstgrüße in alle Welt“ und „Pfingstwunder“] : Unmittelbar nach der gerade erfolgten erfolgreichen Heimkehr Wirtschaftsapostels Brinkmanns / Stp. Dr. Lebers von ihrer Dienstreise aus Fernost habe ich heute (08.05.2008) den Eindruck, dass bzgl. „Ausgießung“ Birma / Burma noch zu den weißen, total unbetreuten Flecken auf der globalen Gebietskirchenlandkarte der Baumeister Jesu zu gehören scheint ( [->Countries from A-Z] ).

shalom
Dieser Beitrag sollte wohl nicht Dein Ernst sein.
Wer außer dem Militär oder großen Hilfsorganisationen kommt in dieses Land? :shock:

Schattenwirtschaft [Bearbeiten]

An der Grenze zu Laos und Thailand hat Myanmar Anteil am sogenannten Goldenen Dreieck, in dem Schlafmohn angebaut wird, um aus ihm Opium zur Heroinproduktion zu gewinnen. Die Bedeutung Myanmars als Lieferant für den weltweiten Heroinmarkt ist durch das Wiedererstarken der Drogenproduktion in Afghanistan nach dem Sturz der Taliban spürbar gesunken. Myanmar nimmt in der Welt jedoch eine Spitzenposition bei der Produktion von Amphetaminen ein, die auf chemischem Weg leichter, billiger und von der Witterung unabhängiger als Mohn produziert werden können. Sie werden in schwer auffindbaren Dschungel-Fabriken tonnenweise hergestellt und vor allem über Thailand und China in die ganze Welt exportiert. Teilweise sollen die Regierungsvertreter daran mitverdienen, indem mit den involvierten aufständischen Ethnien Waffenstillstände gegen Beteiligungen an den Einnahmen aus dem Drogenhandel ausgehandelt wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Myanmar

Clemens

#4 Beitrag von Clemens » 09.05.2008, 19:40

Lieber Shalom,

Birma wurde von der Junta vor etlichen Jahren in "Myanmar" umbenannt. Unter diesem Namen findest Du das Land in der Liste der NAK-Staaten. Es wird von BAP Latorcai betreut. Im März 08 stand das Land auf der Reiseliste von Stap Leber. Da guckste, was? :wink:

tergram

#5 Beitrag von tergram » 10.05.2008, 08:44

Angesichts der erschreckenden Bilder, die uns dieser Tage aus diesem geschundenen Land erreichen ( http://www.n-tv.de/Militaer_blockiert_H ... 61894.html ) , angesichts der Grausamkeit des Militärregimes sollten wir - statt Haarspaltereien zu betreiben - für die Menschen in diesem Land beten. Und für ihre Regierung, auf dass zumindest ein Hauch Menschlichkeit, Erkenntnis und Weisheit über sie komme. Sie haben es wahrhaft bitter nötig. Vielleicht beten wir auch für die Regierungen und Hilfsorganisationen in aller Welt, auf dass sie klug handeln und die dringend benötigte Hilfe doch noch ins Land kommt.

Ich bitte um Verständnis, wenn mir aktuell zum Thema Birma/Myanmar die Freude an Scherzen vergeht.

Ob irgendein Apostel, Stammapostel oder sonstwer dieses Land kennt und besucht, dürfte für die verhungernden und verdustenden Menschen ohne jede Bedeutung sein.

Verzeiht mir meinen Zorn.

Hannes

#6 Beitrag von Hannes » 10.05.2008, 09:51

tergram hat geschrieben: Verzeiht mir meinen Zorn.
Der ist Dir natürlich verziehen - weil es ein heiliger Zorn ist! :wink:

shalom
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#7 Beitrag von shalom » 14.05.2008, 12:42

Clemens hat geschrieben:Lieber Shalom,

Birma wurde von der Junta vor etlichen Jahren in "Myanmar" umbenannt. Unter diesem Namen findest Du das Land in der Liste der NAK-Staaten. Es wird von BAP Latorcai betreut. Im März 08 stand das Land auf der Reiseliste von Stap Leber. Da guckste, was? :wink:
Lieber Clemens 8) :shock: ,

nun, ich hatte mir zunächst das neuapostolische Weltbild von der NaKi-Homepage angeschaut: [->NaKi / Startseite / NAK Weltweit / Asien & Mittlerer Osten]
Asien & Mittlerer Osten
…Die einzige eigenständige Gebietskirche mit Sitz in Asien ist Indonesien. Alle anderen Länder werden durch die kanadische und deutsche Gebietskirchen seelsorgerisch und finanziell unterstützt.
Insbesondere die na-amtliche: [->Vergrößerung] (BURMA) !


Daher Ihnen ein ganz herzliches Dankeschön für den korrekten Hinweis :wink: !

Er ist zu finden unter: [->Seid stark – seid mutig – fürchtet euch nicht! ]
22.03.2008. Zürich. Die Einreise nach Myanmar gestaltete sich aufgrund von Visaproblemen zunächst schwierig. „Doch letztlich ging alles gut“, schreibt Stammapostel Wilhelm Leber in seinem Montagsfax an alle Apostel… .

…leitete Stammapostel Leber den dreifachen Rat ab: Sei stark – sei mutig – fürchte dich nicht! Es gehe ihm dabei um die Stärke im Glauben, im Gebet oder in der aktiven Mitarbeit in der Gemeinde. Wer im göttlichen Sinn stark ist und mutig handelt, brauche sich nicht zu fürchten, so der internationale Kirchenleiter.

Die Arbeit der Neuapostolischen Kirche in Myanmar und Kambodscha wird von der NAC Canada koordiniert. In diesen beiden Ländern bekennen sich rund 80.000 Christen zur Neuapostolischen Kirche, die sich in 300 Gemeinden versammeln und von 500 Amtsträgern seelsorgerisch betreut werden.
Siehe auch: [->Myanmar-Vergrößerung] .

Die Mutter- rsp. Mastergebietskirche berichtet folgendes: [->NaC-Canada-Myanmar]
May 7, 2008. Update - Myanmar Disaster

…An Apostle from a nearby region under the support of New Apostolic Church Canada will travel to Myanmar to begin to account for our members and to assess what can be done to help. This Apostle will carry with him aid so that he can immediately assist where possible. Communication is extremely difficult with many regions completely cut-off. We have not yet heard from the Apostle David or the members who reside in Myanmar.

Please pray for our fellow brothers and sisters in Myanmar and for the safety of the Apostle on this journey… .
Soviel erst einmal zu der neuapostolischen Handschrift Gottes zur naktuellen Sachlage.

Ihnen einen lieben Gruß – shalom

tergram

#8 Beitrag von tergram » 14.05.2008, 15:14

Für die, die solche Nachrichten aus einem geschundenen Land ertragen können: http://www.bild.de/BILD/news/vermischte ... ndler.html

Gewiss muss man nicht alles glauben, was von der Zeitung mit den 4 Buchstaben gedruckt wird, man muss aber auch nicht alles aus diesem Pressehaus von vornherein für unglaubwürdig halten.

Ich wiederhole meinen Appell, NAK-Innen- und Außenbetrachtungen vorerst zurückzustellen und für die Menschen in diesem Land zu beten. Sie haben es weiss Gott nötig.

shalom
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#9 Beitrag von shalom » 14.05.2008, 16:54

tergram hat geschrieben:Angesichts der erschreckenden Bilder, die uns dieser Tage aus diesem geschundenen Land erreichen […], angesichts der Grausamkeit des Militärregimes sollten wir - statt Haarspaltereien zu betreiben - für die Menschen in diesem Land beten. Und für ihre Regierung, auf dass zumindest ein Hauch Menschlichkeit, Erkenntnis und Weisheit über sie komme. Sie haben es wahrhaft bitter nötig. Vielleicht beten wir auch für die Regierungen und Hilfsorganisationen in aller Welt, auf dass sie klug handeln und die dringend benötigte Hilfe doch noch ins Land kommt.

Ich bitte um Verständnis, wenn mir aktuell zum Thema Birma/Myanmar die Freude an Scherzen vergeht.

Ob irgendein Apostel, Stammapostel oder sonstwer dieses Land kennt und besucht, dürfte für die verhungernden und verdustenden Menschen ohne jede Bedeutung sein.

Verzeiht mir meinen Zorn.
Werte tergram,

Ihr Appell der Fürbitte in Ehren. Das ist das eine und dem wurde auch im großen Pfingstgottesdienst aus der Hauptstadt des neuapostolischen Bundes so entsprochen und das ist sicher auch noch weltweit so von unendlich vielen Mitfühlenden so angängig.
„Nun blicken wir rund um die Welt und denken an alle Brüder und Schwestern, lass überall viel Segen offenbar sein. Gedenke du der Kranken, hilf ihnen und gib, wenn es sein kann eine Wende in den Verhältnissen; gib Trost und Kraft in jede einzelne Seele. Vater, wir bitten auch besonders für die Geschwister, die in gefährdeten Gebieten leben. Gib doch besonderen Engelschutz ihnen zur Seite und gib Hilfe, du kannst es in wunderbarer Weise tun. (Leber)

„Lieber Vater, wir bitten für alle Menschen, die besonders Hilfe brauchen, denn es gibt Katastrophengebiete, es gibt viel Leid auf dieser Erde und wir möchten für sie alle eintreten.“ (Leber)

„…Zum dritten Punkt: Lasst uns füreinander beten. Die Fürbitte ist doch wichtig! Das schmiedet zusammen. Das bringt eine herzliche Gemeinschaft hervor.“ (Leber)

„…dass wir nur unsere Geschwister lieb haben. Man kann auch in der Umgebung mit einem liebevollen Wort so viel Schönes bewirken. …Aber natürlich beginnen wir damit bei dem, was uns am nächsten ist und beginnen wir bei der Familie und dann ist das die Gemeinde und das soll ein Markenzeichen für unsere Gemeinden sein, dass wir liebevoll miteinander umgehen, dass wir füreinander beten, dass wir auch die beachten, die am Rande stehen und nicht nur einmal hingucken, sondern dass es ein Anliegen ist, sie einzubeziehen und dann unsere Gaben einzubringen.“ (Wend)

„…Wir bitten dich, du mögest auch die Opfer segnen, die wir dir dargebracht haben. Vater, so legen wir alles dir zu Füßen und bitten noch einmal besonders für die, die Hilfe brauchen, unsere Kranken, unsere Betagten, unsere allein stehenden Geschwister. Das sind so viele Gruppen, die Hilfe brauchen. Ach, Vater, wir möchten sie alle mit unserer Liebe umfassen und dich bitten: Du mögest sie besonders begleiten mit deinem Auge… .“ (Leber)

Chor: „Lob, Dank und Ehre sei Gott in der Höhe…“
Dies waren einige der Akzente, wie neuapostolische Apostel an Pfingsten die Handschrift Gottes erkennen und predigen. Diese Akzentuierung wurde von einem weiteren neuapostolischen Apostel noch eindrucksvoll unterstrichen:
„…Gott hat nicht den einen und anderen begabt mit dem Geist, sondern ihn hinein gegeben in die Gemeinschaft der Jünger. Und die Gabe des Heiligen Geistes hat damals wie heute gewaltige Wirkungen gehabt. Aus den verzagten, verzweifelten, traurigen Jüngern wurde plötzlich eine apostolische Kampftruppe. Die standen auf und gingen vor den hohen Rat und haben in einer gewaltigen Predigt Bekenntnis abgelegt von der Wirksamkeit Jesu Christi. Warum soll es heute anders sein?
Ihr Lieben, die Wirkungen des Heiligen Geistes, die sich auszeichnen durch Furchtlosigkeit, durch Bekenntnis, durch Beständigkeit, die müssen bei uns sichtbar sein. Und das ist das, was mich so glücklich und so dankbar stimmt.“ (Brinkmann)
Nur zur Erinnerung: „…Die einzige eigenständige Gebietskirche mit Sitz in Asien ist Indonesien. Alle anderen Länder werden durch die kanadische und deutsche Gebietskirchen seelsorgerisch und finanziell unterstützt“.

Die Predigten neuapostolischer Apostel mit dem, mitten in ihre Gemeinschaft hinein gegebenen Heiligen Geist müssen sich doch bitte an sich selber gemessen werden dürfen. Wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt, wäre Fürbitte allein wohl nicht ausreichend gewesen um auch für jene, "am Rande" des Weges der Amtsträger stehenden, Abhilfe zu ermöglichen.

Ich möchte diesen biblisch überlieferten Akzent der „Handschrift Gottes“ (Betrachtung von Amtsträgern von außen?) im Exempel von Gottes- und Nächstenliebe - angesichts tragischer Katastrophen - wahrlich nicht zurückgestellt sehen. Auch nicht zugunsten der Fürbitte und unter dem ambivalenten Eindruck der Pfingstprediger aus der neuapostolischen Bundeshauptstadt… .

Ich bitte sehr um Ihr Verständnis.

shalom

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#10 Beitrag von shalom » 14.05.2008, 18:19

[->NaKi / Drei Wochen Afrika mit 100.000 Gottesdienstteilnehmern]
13.03.2008. Zürich.
Gut drei Wochen war Stammapostel Wilhelm Leber auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs. „Die Begegnungen mit Glaubensgeschwistern in Südafrika, im Kongo und in Malawi waren unbeschreiblich“, sagt er selbst. … Besonderer Höhepunkt der Afrikareise war das Zusammentreffen mit 28.000 Jugendlichen im Sahara Park Cricket Stadium in Newlands
[->News / NaK-NRW-Services / Karitativ]
News aus der Karitativ-GmbH

11.04.2008: …Mit einem Brief an die Bezirksapostel in Europa und Nordamerika hat NAK-karitativ auf die Dringlichkeit der Hilfeleistungen für die Opfer der Überflutungen und Ernteausfälle in Sambia hingewiesen und um Unterstützung der Nothilfeaktionen gebeten. Den Bezirksaposteln ging zur Information der Bericht des Geschäftsführers von NAK-karitativ, Hirte Bernd Klippert zu…

11.04.2008: Karitativ hat Soforthilfemittel für Katastrophenhilfe Sambia in Höhre von 300.000 EUR überwiesen. Mit einem Eilbeschluss hat der Vorstand von NAK-karitativ e. V. den Transfer von Geldern für die Soforthilfe in Sambia in Höhe von 300.000 EURO freigegeben. […] Mit diesem Betrag geht NAK-karitativ an das Limit seiner finanziellen Möglichkeiten…
Werte DiskursteilnehmerInnen,

Nach den drei Wochen Afrika des Stammapostels mit besonderen Höhepunkten wurde Sambia von Unwettern heimgesucht. Karitativ musste die reichen Bezirksapostel extra auf dieses Problem am Rande der europäischen Gemeinden hinweisen! Was für eine "Handschrift Gottes"! In den europäischen Gemeinden scheint eher der EJT, Aktiengesellschaften und ähnliche kirchenstrategische Optionen das dominierende Thema der leitenden Amtsträger (Apostel) zu sein…

shalom

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