BEMÜHT UND DOCH GESCHEITERT...?

Für Zweifler und andere gute Christen
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Maximin

BEMÜHT UND DOCH GESCHEITERT...?

#1 Beitrag von Maximin » 28.11.2007, 12:57

@ Alle Interessierten:
Der beigefügte Artikel im NIKODEMUSNET hat mir gefallen. Achtung, er geht über 4 Seiten (siehe rechts oben / 1- 4).

http://www.nikodemus.net/2136?PHPSESSID ... 6aa00384dd

Gruß von Eurem Micha :wink:

enanito

#2 Beitrag von enanito » 01.12.2007, 15:15

Danke für den Artikel.

Ja, die liebe Zeit um sich mit Gott zu beschäftigen....
Daran scheitert es in der Regel bei mir, wenn mein Verhältniss zu Gott mal wieder am abflachen ist.

aus dem Artikel Zitat:
...bin ich denn überhaupt für diese jetzige, sündige Welt geschaffen? Ich bin der Überzeugung, dass es eher dem eigentlichen Plan Gottes entspricht, mit ihm in enger Gemeinschaft zu leben. Daher entspreche ich im Himmel - ohne Sünde - viel eher dem, wie Gott mich eigentlich gedacht hat.
Zitat Ende

Das ist eine interessante Frage. Hätte Gott gewollt, das wir nur für den Himmel sprich das Zusammensein mit ihm geschaffen wurden, wieso hat dann Gott das Paradies geschaffen und den Teufel mit reingepackt?

Vollkommen bin ich nur, wenn ich gut UND böse handeln kann. Göttlich werde ich genau dann, wenn ich mich bewusst entscheide nie böse zu handeln.

Daran schliesst sich gleich die nächste Frage an: Wer definiert Gut und Böse???
Eine Teilantwort darauf dürfte sein: Diese Definition findet nicht demokratisch statt.

Grüße in die Runde
enanito

Maximin

VOLLKOMMENHEIT...?

#3 Beitrag von Maximin » 01.12.2007, 15:38

:) Sehr interessante Gedanken Enanito:

...Vollkommen bin ich nur, wenn ich gut UND böse handeln kann. Göttlich werde ich genau dann, wenn ich mich bewusst entscheide nie böse zu handeln.

Wie wir am Beispiel des gefallenen Erzengels Luzifer erkennen können, hatte der die Wahlmöglichkeit, sich zwischen gut und böse entscheiden zu können. Adam und Eva wurden ausdrücklich davor gewarnt. Aber der verlockende Gedanke wie Gott selbst zu sein, der war einfach zu stark, um ihm widerstehen zu können. Selbst Jesus hatte die Wahl. Sein 40-Tagekampf in der Wüste sowie auch im Garten Gezemane deuten jedenfalls darauf hin.

Der Wahn ((Pardon) gottlich zu sein oder zu werden, der wird im Römerbrief des hl. Apostels Paulus geklärt. Selbst der Herr Jesus belehrte die Leute mit der Aussage: Niemand ist gut denn Gott der Vater allein. Fundstelle gefällig. :wink: Später gerne mehr...

Lieben Gruß vom Micha :)

enanito

Re: VOLLKOMMENHEIT...?

#4 Beitrag von enanito » 01.12.2007, 15:46

Maximin hat geschrieben::)
Wie wir am Beispiel des gefallenen Erzengels Luzifer erkennen können, hatte der die Wahlmöglichkeit, sich zwischen gut und böse entscheiden zu können.
Auch so ne Sache mit den Engeln...
Wenn denn Engel nicht bloss "Dienstbare Geister" sondern selbstbestimmte Wesen sind, was unterscheidet uns als Menschen dann von den Engeln?!?

Das die Engel nicht nach Gottes Bilde erschaffen wurden?!?
Und wenn Engel selbstbestimmt handeln können, mit welcher Motivation sind eben diese Engel für uns Menschen da?

Fragen über Fragen...

Liebe Grüße
enanito

Maximin

ENTSCHEIDUNGSSPIELRÄUME...!

#5 Beitrag von Maximin » 01.12.2007, 17:00

:) Also lieber Enanito,
ich bin nicht unseres Gottes Geheimsekretär. :wink: Die Bibel sagt nur sehr andeutungsweise etwas über die himmlischen Zustände vor der Schöpfung. Revolte im Himmel? Kann sein, kann nicht sein. Wer weiß das schon so genau! Und das Engel nur dienstbare Geister Gottes sind, wo bitte steht das geschrieben?

Was ich aber ganz genau weiß ist dieses: Gott warnte die Menschen ausdrücklich davor zwischen gut und böse unterscheiden zu wollen. Das einzige was ihnen gesagt wurde war: probiert es erst gar nicht. Als sie doch probiert hatten, da haben sie sich gegen das allererste Gebot Gottes entschieden. Die Folgen sind bekannt...
Gruß vom Micha :wink:

enanito

Re: ENTSCHEIDUNGSSPIELRÄUME...!

#6 Beitrag von enanito » 01.12.2007, 17:39

Maximin hat geschrieben:nur dienstbare Geister Gottes sind, wo bitte steht das geschrieben?
Hebräer 1,14
Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben...

ich gebe zu das nur fehlt hier in diesem Zusammenhang. Ich meine aber aus dem Kontext im 1 Heb. herauszulesen, dass Gott hier deutliche Unterschiede zumindest zwischen seinem Sohn und den Engeln macht.
Maximin hat geschrieben:..probiert es erst gar nicht. Als sie doch probiert hatten, da haben sie sich gegen das allererste Gebot Gottes entschieden. Die Folgen sind bekannt...
Nun ja, die letztendlichen Folgen sind doch wohl dieselben wie wenn Sie sich nicht gegen dieses Gebot gewandt hätten.

Fall 1. Gebot gehalten --> Adam und Eva sind im Paradies. Plus x Menschen. Alles toll.

Fall 2. Gebot gebrochen --> Adman und Eva sind im Paradies. Plus x Menschen möglich gemacht durch Jesus. Auch alles toll.

Möglicher Unterschied: Im Fall 2 wissen die Menschen um Gut und Böse

Ist ein wenig ironisch gemeint.

Ich wünsche Dir einen beschaulichen 1. Advent
enanito :)

Maximin

VÖLLIG PLANLOS ...?

#7 Beitrag von Maximin » 05.02.2008, 09:33

Völlig planlos? - Auszug aus einem Artikel im NikodemusNet

Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit, schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. (s.a. 1.Petr 1,17) Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.(s.a. Kap 1,6) – Philipper 2, 12+13 / Luther 1912

Das heißt, dass Gott alles in mir bewirkt und ich dennoch an meinem Heil mitwirken muss. Da steht nichts von Hände in den Schoß legen und sagen: "Gott macht das schon". Denn der Heilige Geist führt mich zwar - bewegen muss ich mich schon selbst. Die Gewissheit, dass Gott mich führt, befreit mich also nicht von selbständigem Handeln, wohl aber von dem Druck alles aus eigener Kraft richtig machen zu müssen.

Denn das kann kein Mensch. Niemand ist vollkommen. Ich kann nur versuchen, in Übereinstimmung mit der Bibel zu leben, meine Gaben und Begabungen so gut wie möglich zur Ehre Gottes nutzen und schließlich darauf vertrauen, dass Gott auch auf krummen Linien gerade schreibt (vgl. dazu auch 1.Mose 50,20) und aus meinen Fehlern einen neuen, guten Plan macht.

Quelle: http://www.nikodemus.net/2173?page=0

steppenwolf

#8 Beitrag von steppenwolf » 05.02.2008, 15:04

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.

nikodemus

#9 Beitrag von nikodemus » 14.02.2008, 18:22

Worum geht es überhaupt in der Bibel?

Gott redet und handelt an und durch Menschen. Menschen haben dies erlebt, erzählt und später aufgeschrieben. So entstand Zug um Zug die Bibel. Weil sie als Gottes Wort erlebt, bezeugt und aufgeschrieben wurde und weil sie bis heute so erlebt und von Gott gebraucht wird, nennen wir die Bibel „Gottes Wort“.

Das Wort Bibel ist abgeleitet von dem griechischen Wort biblos, was übersetzt Buch bedeutet. Die Bibel besteht aus einer Bibliothek von verschiedenen Büchern unterschiedlicher Verfasser. Dazu gehörten Könige und Priester, Handwerker und Hirten, hohe Regierungsbeamte und Fischer. Viele Bücher tragen keine Namen des Verfassers. Man findet zum Teil starke stilistische Unterschiede. Diese Sammlung entstand in einem Zeitraum von etwa 1.500 Jahren. Die Bücher sind unterteilt in Kapitel und Verse, eine Einteilung, die erst später hinzukam.

Trotz der geographischen, geschichtlichen und kulturellen Unterschiede bildet die Bibel eine Einheit. Im Neuen Testament (2. Timotheus 3,16) steht: "Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben." Hinter ihr und ihren Verfassern steht also Gott selbst. Die Verfasser benutzten ihren eigenen Verstand und ihr eigenes Schreibgerät. Doch hinter ihren Aussagen steht Gottes Geist und Wille.

Die Bibel enthält zwei Hauptteile, das Alte Testament und das Neue Testament.

Was sagt die Bibel selbst über sich aus?

Zitate aus der Bibel über die Bibel

"Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gottes Geist eingegeben. Sie lehrt uns, die Wahrheit zu erkennen, unsere Schuld einzusehen, uns von Grund auf zu ändern und so zu leben, dass wir vor Gott bestehen können. Sein Wort zeigt uns, wie wir als veränderte Menschen fähig werden, in jeder Beziehung Gutes zu tun."

(Paulus in 2. Timotheus 3,16-17)

"Das Wort Gottes ist lebendig, es ist eine wirkende Macht. Es ist schärfer als das schärfste beidseitig geschliffene Schwert. So wie ein Schwert tief einschneidet, die Gelenke durchtrennt und das Mark der Knochen freilegt, so dringt das Wort Gottes ins Innerste von Seele und Geist. Es deckt die geheimen Wünsche und Gedanken des Menschenherzens auf und hält über sie Gericht."

(Hebräer 4,12)

"Das bekenne ich aber dir, dass ich nach diesem Wege, den sie eine Sekte heißen, diene also dem Gott meiner Väter, dass ich glaube allem, was geschrieben steht im Gesetz und in den Propheten."

(Apostelgeschichte 24,14)

"Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?"

(Jesus in Johannes 3,12)

nikodemus

#10 Beitrag von nikodemus » 14.02.2008, 18:31

Die Bibel enthält eine Fülle von Leitlinien für die unterschiedlichsten Lebenssituationen. Einige Themen der Bibel sollen kurz genannt werden.

Die Bibel spricht z.B. über Themen des täglichen Lebens wie: Essen, Trinken, Schlaf, Sport, Besitz, Reichtum, Sorgen, Kindheit, Jugend, Liebe, Ehe, Sexualität, Krankheit, Leiden, Alter, Tod usw.

Sie spricht auch über die fundamentalen Fragen des Lebens wie: Woher komme ich? Wofür lebe ich? Wohin gehe ich?

Insbesondere spricht sie über Gott: Wer ist Gott? Wie ist Gott? Wie kann ich eine persönliche Beziehung zu Gott haben und Frieden mit ihm bekommen?
In welcher Frage sehnst Du Dich nach zuverlässiger Orientierung?

HIER MAL KLICKEN
http://nak-info.de/weg/bibel/bibel01.htm

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