NAK: Club der Fehlordinierten

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Heinrich
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NAK: Club der Fehlordinierten

#1 Beitrag von Heinrich » 15.04.2019, 16:53

Ein ganz starker und sehr, sehr wahrer Ausdruck – es sind diese in der neuapostolischen "Kirche" beherrschenden Gebietskirchenpräsidenten/Alleinentscheider, Immobilienmakler.

Und manchmal (Sonntags, Mittwochs, ggfs. auch mal Donnerstags) geruhen diese "Menschen" auch mal einen "Gottesdienst" zu halten. Man muss ja den Ruf und sein Ansehen irgendwie auch noch rüberbringen. Und dann ist das so ein "dünnes" Gelaber, das man gar keine Lust hat, mehr von diesen Geldeintreibungspredigten zu hören. Sorry.

Werter Admin: Ich habe es nicht geschafft, diesen kurzen Beitrag dort einzutragen, wo es ich es gern gemacht hätte. Veränderungen laut JLS und seiner finanziell den Ton vorgebenden "Brüder".

Starker Satz: Wie sagte Loriot so schön: "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Das gilt auch für Kirchenpolitiker.

Gruss aus dem tiefen Süden,
Heinrich
Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 01.05.2019, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: "NAK: " nachgetragen
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
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Wolf
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Re: Club der Fehlordinierten

#2 Beitrag von Wolf » 15.04.2019, 17:56

Leber Heinrich,
Anmerkung am Rande.
Hier im Forum werden interessante Wortschöpfungen kreiert, Bestandsamtsträger, Fehlordinierte.
Eine ebenfalls interessante Wortschöpfung stammt von einem dem Sie sicher auch schon begegnet sind
„Umsonstgeborene“

fridolin
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Re: Club der Fehlordinierten

#3 Beitrag von fridolin » 15.04.2019, 18:33

Jau, kenn ich auch noch. Damit wurden wir voll gelabbert. :D
"Umsonstgeborene" :D
Ein Unterscheidungsmerkmal um unseren Status der Wiedergeborenen (versiegelte) zu unseren Mit-und Nebenmenschen die nicht versiegelt waren zu plazieren. Wir sind auserwählt, somit höherwertig vor Gott. :D Ein abwertender Begriff für unsere damals sogenannten Mit-und Nebenmenschen.
Sie waren eben nur unsere Mit-und Nebenmenschen. :D

Immer wieder neue Wortschöpfungen für den Alltag der Wiedergeborenen zu erfinden, war wohl eine Hauptbeschäftigung der Führungsschicht. :D

Heute fragt man sich, wie konnte das gelingen das so ein "Gelabber" in dein Denkprozess zum Alltag wurde. :D

Wolf
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Re: Club der Fehlordinierten

#4 Beitrag von Wolf » 15.04.2019, 19:25

Ich hoffe nicht zu sehr vom Thema abzuweichen.
Die größte Enttäuschung erfuhr ich bei einem letzten Versuch unseres Hauspriesters der uns wieder zurückholen wollte.
Er, ein „Reichsgotteslehrer“ sollte mir die einfache Frage, warum die NAK bis vor ein paar Jahren die einzige von Jesus gegründete Kirche war und heute „nur“ noch das Erlösungswerk innerhalb des von Jesus begründeten Christentums ist. Die Antwort (klang nicht sehr überzeugt) weil das der Stammapostel so festgelegt hat. Ähnlich ärmlich und mit schwachen Argumenten ging es weiter, am Ende fragte ich mich wie ich mich Jahrzehnte lang einlullen lassen könnte.
Zuletzt geändert von Wolf am 15.04.2019, 21:07, insgesamt 3-mal geändert.

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Heidewolf
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Re: Club der Fehlordinierten

#5 Beitrag von Heidewolf » 15.04.2019, 20:21

Liebe Kritiker.

Am Freitag kommt unser höchster Feiertag.

Bist du dir bewusst, dass du sagen kannst.:
Ich bin schuldig.
Aber dieser hängt hier unschuldig.
Herr gedenke meiner.
Jesus sprach:

Heute wirstr du mit mir im Paradies sein.

Es kommt also ganz klar auf den Glauben an Jesus Christus an.

Bitte denkt gerade in dieser Woche daran.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Heinrich
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Re: Club der Fehlordinierten

#6 Beitrag von Heinrich » 15.04.2019, 20:26

Mit-und Nebenmenschen – zwei uralte NAK-Begriffe.
Mitmenschen sind all diese liebenswerten Menschen, mit denen man sich gern umgibt.

Nebenmenschen – das ist ein Begriff, wegen dem ich richtig Ärger bekam, weil ich mich schon früher darüber aufgeregt habe. Eines Sonntags kam mal so ein „Bezirzamt“ (danke Shalom) zum Gottesdienst und ich fragte ihn in der Sakristei: „Bitte sag mir, was ist das bitte, ein Nebenmensch?

Antwort dieses Bezirzamts: Er hatte keine Antwort, war still und sagte, Heinrich, halten sie den Mund.

Tja, so geht NAK.

Ich bin so froh, endlich etwas Abstand zu diesem Immobilienverein zu haben,
glaube aber trotzdem noch, REIN auf Gemeindeebene geht noch was,
so wie in der evangelischen Kirche,
Heinrich
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Re: Club der Fehlordinierten

#7 Beitrag von Hatikwa » 15.04.2019, 23:24

guten Abend,
Heinrich: Mitmenschen sind all die liebenswerten Menschen, mit denen man sich gerne umgibt. Diese Ansicht gefällt mir sehr gut, denn das ist für meine Lebensqualität ein wichtiger Punkt. Und diese Menschen finden sich überall, auch in der NAKI.
Menschen sind Menschen --- und eine Blume ist eine Blume --- usw.

In Erinnerung an meine NAKI - Zeit weiß ich noch um das üble: "Umsonstgeboren" - Gerede. Ich verstand es so: ich war nicht umsonst geboren, denn ich hatte durch die Versiegelung eines "lebenden" Apostels, den hl. Geist empfangen: Aber meine Mutter, die mich geboren hatte, war eine "Umsonstgeborene". Als sie nach kurzer, schwerer Krankheit zu jung starb, wurde ich getröstet, daß sie ja jetzt in der Ewigkeit noch "hinzu kommen" könnte. Hier wurde auch das Beispiel jener Mutter erwähnt, deren Kind im Schwimmbad ertrank: lieber tot, als untreu.

Und meine Gedanken und Gefühle ließ ich manipulieren von den "Würdenträgern" (auch so eine Wortschöpfung der NAKI) ------------
Ich glaubte mit großen Schmerzen, daß meines Mutters Tod ihre Errettung sei. Diese Fehlsteuerung durch die NAKI vergesse ich nie.

Außerdem, zur damaligen Äußerung der NAKI zu "Mitmenschen" und "Nebenmenschen" ist eindeutig NAZI - Sprache, die in den Nürnberger Rassegesetzen 1935, eine grässliche Wortschöpfung des "Halbjuden", des "Vierteljuden" und des "Achteljuden" erfunden haben.
Zu "Mit - und Nebenmenschen" war der Kontakt nicht erwünscht, ja selbst Mitgefühl wurde abgewürgt --- so habe ich es erlebt.

gute Nacht --- hatikwa

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Re: Club der Fehlordinierten

#8 Beitrag von Hatikwa » 16.04.2019, 00:07

guten Abend,
Heidewolf: bitte! welche Schuld habe ich denn ?????
Sind mir doch durch die legitimierte Taufe der Christenheit die Erbsünde vergeben!!!

Sagte Gott denn nicht im 1. Gebot:
"Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben."

Warum sagte er nicht: "Ich habe zwar noch einen Sohn, und mein hl. Geist ist auch ein Gott."
Er sagte: "ICH bin der Herr, dein Gott" ------------------

Das Alte Testament und einige gute historischen Schriften schaffen Klarheit.

gute Nacht --- hatikwa

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Re: Club der Fehlordinierten

#9 Beitrag von Heidewolf » 16.04.2019, 07:18

Hatikwa.

Schuld hat erstmal was mit dem Glauben zu tun.

Wenn ich z. Bsp. nicht an Gott glaube, dann stellt sich diese Frage SO nicht.

Wer aber an Gott glaubt und das wahrnimmt, was uns Gott z. Bsp. in und durch die Bibel sagt, der erkennt, dass es faktisch unmöglich ist, ohne Schuld zu sein. Sei es durch Verfehlungen oder auch durch das bewusste Versäumen, Gutes zu tun.

Dafür hat Gott durch seinen Sohn eben dieses Opfer gebracht.

Meines Wissens nach hat ja die RKK sogar einen Sündenkatalog aufgestellt.

Die Bibel spricht sehr oft vom Gericht. Auch ist die Rede vom Buch des Lebens.

Und, als große Liebe Gottes gibt es das Abendmahl als Gedächtnismahl an Christi Tod, um immer wieder mit Gott versöhnt zu werden.

Ich denke, das ist für uns Menschen die großartigste Sache auf dieser Erde.

(Das soll jetzt keine Drohung sein, sondern ein Hinweis auf eine Chance des Lebens.)
Das sind die Weisen,
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Re: Club der Fehlordinierten

#10 Beitrag von Heidewolf » 16.04.2019, 07:23

Entschuldigung.
Das passt hier nicht so zu der Überschrift. Aber, es kam mir so in den Sinn, weil ich meine, dass letztendlich nicht die Ordinierten oder Fehlordinierten wichtig sind. Sondern ganz sicherlich die ganz persönliche Beziehung zu Gott eines jeden Einzelnen. Welches eben in der Begebenheit auf Golgatha ganz deutlich wird.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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