NAK: Pößneck - Junge Christen bekommen mitgeteilt...

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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Re: Junge Christen bekommen mitgeteilt...

#71 Beitrag von agape » 05.04.2009, 20:47

shalom hat geschrieben:
[->Junge Christen (06.04.2008)] hat geschrieben:
Und nun?

…im Auftrag von Apostel Wosnitzka mitteilen, dass die [folgenden...] Geschwister mit sofortiger Wirkung von ihren Beauftragungen in der Kinder- und Jugendarbeit entbunden sind.
Noch Zweifel über den, im neuapostolischen Selbstbild gelegten Weg?

shalom
Ein Jahr später:

http://www.junge-christen.info/pdf/Geme ... 4-2009.pdf
Seite 2 Titel: Der 27.3.2009

Der Artikelschreiber, Priester Torsten Rimpler, hatte sich bereits auf eigenen
Wunsch von seinem Amtsauftrag ab 26.01.2009 beurlauben lassen.

shalom
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Nathael

Re: Junge Christen bekommen mitgeteilt...

#72 Beitrag von Nathael » 05.04.2009, 21:40

agape hat geschrieben: Ein Jahr später:

http://www.junge-christen.info/pdf/Geme ... 4-2009.pdf
Seite 2 Titel: Der 27.3.2009

Der Artikelschreiber, Priester Torsten Rimpler, hatte sich bereits auf eigenen
Wunsch von seinem Amtsauftrag ab 26.01.2009 beurlauben lassen.
Hier nochmal der Wortlaut:
Apostel Wosnitzka kam am 27.03.2009
nach Pößneck, um über die Ereignisse
vom 21.01.2009 zu sprechen und hatte
dazu auch alle umliegenden Gemeinden
( Ranis, Rockendorf, Altenbeuthen )
eingeladen.
Das bei Vielen mit Spannung und gemischten
Gefühlen erwartete Gespräch
entwickelte sich zu einem denkwürdigen
Abend, der weitreichende Auswirkungen
haben wird.
Eine von den betroffenen Pößnecker
Geschwistern vorbereitete visuelle Präsentation
konnte nicht gezeigt werden,
obwohl dies vorher mit dem Apostel abgesprochen
war.
Der darauf folgende Gottesdienst am
29.03.2009 in Pößneck brachte die
Grundstimmung zum Ausdruck: Trauer,
Enttäuschung, Ratlosigkeit, Genugtuung
(?), Zerissenheit, ... Werden diese
Verletzungen jemals heilen?
Und jetzt Shalom

tergram

Re: Junge Christen bekommen mitgeteilt...

#73 Beitrag von tergram » 05.04.2009, 21:45

Nathael hat geschrieben:
Trauer, Enttäuschung, Ratlosigkeit, Genugtuung
(?), Zerissenheit, ... Werden diese
Verletzungen jemals heilen?
Haben wir das nicht schon mal gehört? Überall ist Blankenese.

abendstern_
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#74 Beitrag von abendstern_ » 06.04.2009, 05:43

Guten Morgen,

seitdem die Jungen Christen online sind, verfolge ich dieses Projekt und ich fragte mich oft, wie lange man sie wohl gewähren lässt.

Ich hätte mich arg in der NAK getäuscht, wenn solche Projekte Zukunft hätten. Tut mir leid das sagen zu müsen. In dieser Kirche ist kein Platz für Menschen mit Visionen. Hier ist Nachfolgen angesagt.

Traurig finde ich es, dass so eine gute Jugendarbeit zunichte gemacht wird. Traurig finde ich es, dass die Kirchenleitung immer noch nicht kapiert hat, dass sie so die engagierten Menschen hinaustreibt. Aber das finde ich schon seit bald 20 Jahren traurig und stelle wieder fest:

Es hat sich nichts geändert.

Nathael

#75 Beitrag von Nathael » 06.04.2009, 19:46

Noch was aus dem Gemeindebrief, auf Seite 8: Brief an die Gemeinde
Liebe Schwestern und Brüder, nach reiflicher
Überlegung habe ich mich dazu
entschieden, meinen Amtsauftrag und
die Beauftragung als Jugendleiter zurück
zu geben. Nicht zuletzt der vergangene
Freitag hat den entscheidenden
Ausschlag dafür gegeben. Auf die
näheren Gründe möchte ich nicht weiter
eingehen.
Es hat mit keinem von Euch persönlich
zu tun. Vielmehr ist der Widerspruch zwischen
meinem Bild von Gemeinde und
Gemeindebau und den Vorstellungen
unserer Kirche zu groß geworden. Ich
kann und will jedoch nicht gegen meine
Überzeugung handeln, ich kann nicht
anders und bitte Euch um Euer Verständnis.
Wohin mich mein persönlicher Weg mit
unserem Herrn Jesus Christus auch führen
mag, bleibe ich unsrer Gemeinde
jedoch verbunden. Ich hoffe und wünsche,
wo immer wir uns auch begegnen,
dass wir uns stets in gegenseitiger
christlicher Liebe und Wertschätzung
auf Augenhöhe in die Augen blicken
können.
Ich danke Euch für die Zeit, die ich in
Eurer Mitte arbeiten durfte und die wir
gemeinsam mit unserem Herrn erleben
konnten.
Ich wünsche unserer Gemeinde und
dem künftigen Vorsteher Priester Ralf
Franz den reichen Segen Gottes und die
Kraft, den Auftrag unseres Herrn zu erfüllen.
Euer Bruder Olaf

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