NAK: Pößneck - Junge Christen bekommen mitgeteilt...

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Hannes

#21 Beitrag von Hannes » 08.04.2008, 11:02

Anne hat geschrieben: ... kam mir ein weiterer: Es kann auch Liebe sein, wenn man von Menschen nichts mehr erwartet, was sie nicht leisten können oder wollen. Es kann auch Freundlichkeit bedeuten, dass man die Anderen so sein lässt, wie sie sein wollen; und selbst den Weg geht, den man für sich ... weiß... .

Auch wenn man dafür in merkwürdige Gleichungen gepackt wird: "abgefallen..."

Aber in dieses Quadrat lassen wir uns nicht setzen, stimmt´s? :wink:

Wohlsein!
Anne
Mensch Anne,

*lichtaufgeh* ... klar: ich lasse mich genau in dieses Quadrat setzen und gebe damit diesen Menschen Macht über mich! Und dann ists natürlich vorbei mit Freundlichkeit und Nachsicht. Dann lebe ich nicht mehr, dann werde ich gelebt! Und das brauche ich in meinem spirituellen Leben aber überhaupt nicht!

So ... diesen Gedanken (danke dafür!) nehme ich jetzt mit in den Wald!

Mahlzeit!
Hannes

Matula
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#22 Beitrag von Matula » 08.04.2008, 11:19

tergram hat geschrieben:Was ist vor diesem Hintergrund der Besuch von Herrn Dr. Leber bei Herrn Kuhlen wert?
Was ist der Besuch von Hern Wosnitzka in einer Gemeinde der AG wert?


Wie viele Pößneck's-Blankenese's werden folgen, bis die NAK ihre Zielgröße von 144.000 erreicht hat?

Und vor allem:

Warum lassen die Mitglieder der NAK sich das immer noch und immer wieder gefallen?


Den letzten Satz kann ich nur ausdrücklich beipflichten.

Eine Antwort könnte sein, dass die Gotteskinder stets als Schafe in der Herde Christi angesprochen und bezeichnet werden und Schafe nicht rebellieren, sondern ein demütiges, einfältiges und unterordnendes Wesen verkörpern.

Ich kann nur alle dazu ermuntern, solange diese Kirche nicht mehr zu besuchen, bis das die allerletzten da oben endlich merken, dass sie den Geschwistern zu dienen haben und nicht umgekehrt und sie wieder die Demut ihres Auftrages erkennen.

Es scheint fast so, als wäre Ap. Wosnitzka zurück gepfiffen worden und er nun sehr deutlich zeigen will, dass er absolut linientreu ist und kein Zweifel daran bestehen lassen will und darf, dass nur die NAK Apostel die einzig wahren und richtigen Apostel sind.

Wenn ich mir das so alles besehe, wie man schrittweise wieder auf die VAG zuging, so gar einen Gottesdienst mit hl. Abendmahl besucht hat und dann solche Reaktionen sieht, dann erinnert mich das stark an einen Fernsehbericht, den ich gestern über die Telekom gesehen habe.

Dort wurden ab 1996 und ab 2000 den Menschen durch massive Werbung suggeriert, dass die Telekom-Aktien für den neuen Börsengang die sicherste Wertanlage darstellen und faktisch eine Volksaktie seien.

Nun haben zig-tausend Anleger bekanntlich die Telekom wegen irreführender und falscher Angaben verklagt.

Was macht die Beklagte, sie lässt durch ihre Anwälte erklären, dass wären schliesslich alles Aktien der New Economy gewesen, also sehr spekulative Aktien und stellt somit alle gutgläubigen Aktiekäufer als Zocker hin.

Der frühere Innenminister Baum und jetzige Anwalt sagte dazu, dass wäre sehr zynisch.

Genau so zynisch verhält sich jetzt die KL in Mitteldeutschland. Erst suggeriert diese eine lockere Öffnung, dann geht der liebe Apostel mit anderen höheren AT zur VAG in den Gottesdienst und nimmt an der dortigen Abendmahlsfeier teil und wenn die kleinen AT hierin ein Signal sehen und sich daher auch mutiger werdend äussern, also auf diese moderne " Aktie " setzen und bauen, dann werden sie auf zynische Art und Weise behandelt und abserviert.

Wie würde- und lieblos, ja man kann schon behaupten, brutal geht man hier einmal mehr mit Menschen um, die unentgeldlich viel Zeit, Energie und Herzblut in verschiedene kirchliche Aufgaben und Ämter gesteckt haben.

shalom
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#23 Beitrag von shalom » 08.04.2008, 13:33

Ihr Lieben Hannes @ (H)anne(s),
Anne hat geschrieben: ich dachte schon öfter: Wir tun ihr (der Kirche und 'ihren Menschen') einen Gefallen, wenn wir gehen.
…ja, ja. SündenböckInnen gehen, damit dem Rest das Wohlfühlen wieder umso wohler gefällt. Es ist übrigens auch ein Argument fürs bleiben (natürlich nur in sicherer Distanz) :wink: . Die Distanzierten halt…
Hannes hat geschrieben:Und alle ziehen an dieser NAK - jeder in eine andere Richtung...
…ja, ja. Sehr viele ziehen am eindimensionalen Joch der NaKi-Apostel in ein und dieselbe Richtung. Schon damals führten Ap. Sepers zarte Kurskorrekturen zur ultimativen Amtsentbindung. Über die neue Richtung gibt es dem vorgelebten Selbstbild nach, überhaupt keine Zweifel mehr.
Anne hat geschrieben: Und aus diesen Gedanken, die ich mir auch mache…kam mir ein weiterer: Es kann auch Liebe sein, wenn man von Menschen nichts mehr erwartet, was sie nicht leisten können oder wollen. Es kann auch Freundlichkeit bedeuten, dass man die Anderen so sein lässt, wie sie sein wollen; und selbst den Weg geht, den man für sich ... weiß... .
Ich hatte auch schon des Öfteren den Eindruck von neuapostolischen Parallelgemeinden, die je nach Vorgabe ihres Apostels halt gerade mal schweigend oder aber nichtswissend, musizierend oder auch visionär-missionierend den ihnen vorordneten Weg des Vorangehens rsp. den der Nachfolge und im Fall von Halbtoten, den des priesterlich-levitischen Vorübergehens gehen („Wir gehen unsern Weg“).
Hannes hat geschrieben:…Meinst Du, ich hätte auch nur einen Anruf oder Besuch erhalten?...
"...die Bilder gleichen sich..."
Nun lieber Hannes, es tut mir einerseits sehr leid und andererseits werden so aber auch Positionen, reale Amtsselbstverständnisse endlich geklärt. Sie sind im direkten Glaubenserlebnis sogar selbstklärend.
Man ist Amtsträger. Man trägt das Amt der Versöhnung – muss es z. B. jedoch nicht unbedingt ausüben. Man will Eigenverantwortung – jedoch nur für sich als Apostel... :wink:.


Zum Glück gibt es auch heute noch barmherzige SamariterInnen 8) , die in so manche Bresche springen.
So ihr beiden (H)Anne(s)e. Schaut bei Gelegenheit mal in die Kurzgeschichte vom „Eigensinn“ (H. Hesse) hinein… .

Und nun dringt der Hilferuf des Gartens gellend in das Ohr des müßigen Knechtes … wohl oder übel...

jenachdem - shalom :wink:

Anne

#24 Beitrag von Anne » 08.04.2008, 14:42

Lieber Herr shalom,

also nein. Sie können derartig "um die Ecke formulieren", dass ich sehr froh bin, mich auf eins verlassen zu können: dass Sie uns nicht ins Quadrat nehmen. :wink:

Lassen Sie es Ihrem Garten gut gehen... :)
Anne

Gestutzte Eiche

Wie haben sie Dich Baum verschnitten,
Wie stehst Du kahl und sonderbar!
Wie hast Du hundertmal gelitten,
Bis alles Dir Trotz und Wille war!
Ich bin wie Du.
Mit dem verschnittnen
gequälten Leben breche ich nicht
und recke täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.
Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt.
Geduldig neue Blätter treib ich
aus Ästen hundertmal zerspellt,
und allem Weh zum Trotz bleib ich
Verliebt in die verrrückte Welt.

Aus: Eigensinn macht Spaß
Hermann Hesse


Dieter

#25 Beitrag von Dieter » 08.04.2008, 15:11

Auf meinem Google-Gadget steht heute folgendes Zitat:

Heinrich Nordhoff: „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“
von zitate-online.de

Wieso fällt mir dabei ganz automatisch die NAK ein?

Lobo

#26 Beitrag von Lobo » 08.04.2008, 15:35

Hannes hat geschrieben:...Ich wünsche Euch Kirchenleitungsmänner, die ihr hier mitlest (!), dass Ihr Euch jeden Tag 1 Minuten vor den Spiegel stellt und Euch fragt: Was mache ich hier und was will ich!...
Hannes hat geschrieben:...*lichtaufgeh* ... klar: ich lasse mich genau in dieses Quadrat setzen und gebe damit diesen Menschen Macht über mich! Und dann ists natürlich vorbei mit Freundlichkeit und Nachsicht. Dann lebe ich nicht mehr, dann werde ich gelebt! Und das brauche ich in meinem spirituellen Leben aber überhaupt nicht!...
Hallo Hannes,
wer den na-Kirchenapparat kennen gelernt hat, kann eigentlich nur eine Antwort geben: Macht!
Es geht schlicht und einfach um Macht über den Nächsten. Dabei geht es in den Gemeinden/Bezirken oft zu, wie im Kaninchenzüchterverein, und nicht, wie immer gerne hervorgehoben wird, wie im "Werke Gottes". Vor einiger Zeit wurde ja noch von allen Altären gefordert, dass die Schäfchen doch gefälligst die kirchlichen Autoritäten anzuerkennen haben - marsch, marsch! :shock:

Gruß
Lobo

Hannes

#27 Beitrag von Hannes » 08.04.2008, 15:55

Lobo hat geschrieben:wer den na-Kirchenapparat kennen gelernt hat, kann eigentlich nur eine Antwort geben: Macht!
Es geht schlicht und einfach um Macht über den Nächsten.
Ja ... leider! Und genau dieser Beweggrund, unter dem eine ganze Menge Angst brodelt, macht mich persönlich erstmal sprachlos - und aber auch wütend!

Wütend aufgrund autobiographischer Erfahrungen. Ich habe nämlich erlebt, dass es in der NAK nicht darum geht, was ein Mensch macht, sondern was ein bestimmter Mensch macht! Und das ist gegen das Göttliche!

Gruss zurück
Hannes

Lobo

#28 Beitrag von Lobo » 08.04.2008, 16:00

Hannes hat geschrieben:...Wütend aufgrund autobiographischer Erfahrungen...
Dito, wir sollten ein Buch darüber schreiben.

Lobo

Dietmar

#29 Beitrag von Dietmar » 08.04.2008, 16:25

ja,Lobo du hast recht.Es ist häufig und allein eine Machtfrage.Auf den unterschiedlichsten Ebenen.Dem Buch könnte ich ein paar Kapitel beifügen....
:roll: lg

Obelix

#30 Beitrag von Obelix » 08.04.2008, 17:27

Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

Abraham Lincoln

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