Die NAK und Ökumene - zwei Welten?

Hier bitte keine Beiträge mehr einstellen.
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
agape
Beiträge: 1040
Registriert: 30.11.2007, 08:39
Wohnort: Bei Fischen mit Brot und Wein

#41 Beitrag von agape » 10.07.2008, 07:17

Der Threadöffner 0815 schrieb:

"Im Untertitel wird die Frage gestellt, wie es mit der Ökumene weitergehen könnte.

Mit Blick auf die NAK stellt sich diese Frage erst gar nicht. Hier müsste man zuerst fragen, ob Ökumene innerhalb der NAK überhaupt ein ernstzunehmendes und seitens der Leitung mit Engagement und Überzeugung verfolgtes Thema werden könnte.

Meine Antwort auf Basis der aktuellen Glaubenslehre: Nein. Für diese Sondergemeinschaft ist Ökumene kein Thema. Der Themenbereich wird als "Nische" von Herrn Kühnle bedient. Mehr ist nicht gesollt, nicht gewollt.

Gibt es andere Meinungen hierzu?"





Mein 'Fundstück': tergram, gk-Forum, 26.11.2006 (Kommentar zur Osnabrück-Predigt von WL):



"Auch auf die Gefahr hin, kollektiv gesteinigt zu werden: Na und?
War denn wirklich anderes zu erwarten?

Glaubt ihr denn ensthaft, die KL der NAK gefährdet ihre eigene Daseinsberechtigung?
Wie ökumene-besoffen und hoffnungsbeseelt muß man sein?
Himmel, begreift es: Die NAK ändert sich nicht wirklich.

Erschlagt mich."

________

Lieben Gruß in diese Runde in der Morgenstunde,
agape :- )))
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Maximin

TROST...!

#42 Beitrag von Maximin » 10.07.2008, 07:30

:) Liebe Agape,
warum sollte ich Dich erschlagen? Das was Du sagst, das löst bei mir eher den Beschützerreflex aus und hat etwas mit Trost schenken zu tun.
Lieben Gruß vom Michael :wink:

42

#43 Beitrag von 42 » 10.07.2008, 07:49

Es war IMHO tergram, die von "erschlagen" geschrieben hat, Maximin.

Dass das kurze Zitat oder meine kleine semantische Betrachtung Anlass zu solcher NAK-Nabelbeschau geben wuerde, habe ich gar nicht geahnt. Aber jetzt wissen wir es doch und haben es schriftlich: die NAK ist nicht mehr die Sekte, als die sie einmal galt. :wink:

tergram

#44 Beitrag von tergram » 10.07.2008, 07:58

Ja.
Aus der Betrachtung rd. 1 1/2 Jahre später heraus: 'Recht gehabt zu haben' ist ja ganz nett für's Ego, aber für die "Sache" nicht förderlich. Mir wäre lieber, ich hätte geirrt...

Benutzeravatar
tosamasi
Beiträge: 2157
Registriert: 24.11.2007, 15:56
Wohnort: tief unten

#45 Beitrag von tosamasi » 10.07.2008, 11:38

tergram hat geschrieben:Ja.
Aus der Betrachtung rd. 1 1/2 Jahre später heraus: 'Recht gehabt zu haben' ist ja ganz nett für's Ego, aber für die "Sache" nicht förderlich. Mir wäre lieber, ich hätte geirrt...
tergram die Zeit ist einfach noch nicht reif. Gottes Mühlen mahlen langsam, oder so.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

tergram

#46 Beitrag von tergram » 10.07.2008, 13:06

Wenn ich darauf vertrauen könnte, dass es Gottes Mühlen sind... :roll: ... ich fürchte eher, es ist Unfähigkeit, Unwilligkeit und/oder Kirchenpolitik - und da habe ich nur wenig Vertrauen.

Dieter

#47 Beitrag von Dieter » 10.07.2008, 13:36

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist die NAK weder ökumenefähig noch ökumenewillig. Mit Ap. Kühnle wird lediglich eine Alibifunktion aufrechterhalten. In Wirklichkeit ist sicher nicht damit zu rechnen, daß die neuapostolische Kirche, wie sie sich heute darstellt, eine andere Kirche je als "gleichberechtigt" ansehen wird. Dazu ist sie viel zu sehr auf die Heilsnotwendigkeit des Apostelamts fixiert. Und würde dies aufgegeben, könnte die Kirche im heutigen Umfang nicht mehr bestehen bleiben. Man darf sich nichts vormachen. Die weitaus überwiegende Zahl der neuapostolischen Christen ist mit der Lehre einverstanden. Was nicht verstanden wird, wird nicht hinterfragt. Schliesslich gilt immer noch: Wer heute immer dabei ist (jeden Gottesdienst - natürlich in der NAK - besucht) ist auch am Tag des Herrn dabei. Diese vermeintliche Sicherheit werden sich die Menschen nicht nehmen lassen. Wäre dies der Fall, wären Kirchenaustritte in ungeahntem Ausmaß zu verzeichnen.
Heute ist dies eher bei den progressiv eingestellten Mitgliedern der Fall. Sie resignieren an der NAK. Da sie aber aufgrund ihrer Einstellung weniger Probleme haben, sich einer anderen Kirche zuzuwenden, treten mehr oder weniger viele davon aus oder ziehen sich zurück. Insgesamt ist diese Anzahl aber die Kleinere. Und damit nicht existenziell für die Organisation NAK. Letztlich werden, wie es Sepers treffend zum Ausdruck gebracht haben, die Konservativen die Oberhand behalten.

Dieter

Katze

#48 Beitrag von Katze » 11.07.2008, 07:23

Vielleicht sind hier auch Amtsträger der Neuapostolischen Kirche angemeldet. Da möchte ich die Frage stellen: Warum kann man nicht für alle Menschen beten?
Es gibt so viel Not auf der Erde, warum kann man nicht im Eingangsgebet auch mal daran denken, warum immer nur für die eigene Kirche und ihrer Mitglieder?
Was hindert daran, wird soweit gar nicht gedacht, oder will man nicht daran denken? Wäre das nicht ein bißchen egoistisch?

Aller zu gedenken wäre vielleicht der erste Weg zur Ökumene...

lg Katze
Zuletzt geändert von Katze am 09.02.2009, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.

42

#49 Beitrag von 42 » 11.07.2008, 08:17

Vielleicht sind hier auch Amtsträger der Neuapostolischen Kirche angemeldet. Da möchte ich die Frage stellen: Warum kann man nicht für alle Menschen beten?
Es gibt so viel Not auf der Erde, warum kann man nicht im Eingangsgebet auch mal daran denken, warum immer nur für die eigene Kirche und ihrer Mitglieder?
Was hindert daran, wird soweit gar nicht gedacht, oder will man nicht daran denken? Wäre das nicht ein bißchen egoistisch?
Stimmt. Zur Ehrenrettung einzelner ATs moechte ich aber bemerken: es gibt solche Dienstleiter, die es so handhaben, wie Du es Dir zu Recht vorstellst. Es koennten durchaus mehr sein.

Katze

#50 Beitrag von Katze » 11.07.2008, 12:43

:wink:
Zuletzt geändert von Katze am 09.02.2009, 22:40, insgesamt 3-mal geändert.

Zurück zu „Ökumene“