Die NAK und Ökumene - zwei Welten?

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tosamasi
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#21 Beitrag von tosamasi » 17.12.2007, 15:18

Ich denke mal, dass es noch zwei Stap-Generationen dauert, ehe sich da ernsthaft was tut.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

_
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#22 Beitrag von _ » 17.12.2007, 18:33

42 hat geschrieben:Zuerst moechte ich meiner Kirche noch eine andere Frage stellen: Was versteht die NAK eigentlich unter Oekumene, wenn sie davon redet?
hat stap. leber doch schon beantwortet: dass die nak endlich mal wahrgenommen wird.

es geht im grunde genommen doch nur um die narzistische bedürftigkeit der kirchenleiter. oder?

gruß, _

42

#23 Beitrag von 42 » 21.12.2007, 10:41

ACK vor Neuapostolischer Kirche gewarnt
NAK-Mitglied wendet sich an die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Siehe Christ im Dialog

shalom
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#24 Beitrag von shalom » 29.05.2008, 05:28

[-> Ziellose Ökumene / Welche Einheit suchen wir – welche Ökumene wollen wir?]
Das Referat von Bischof Weber:

…ist dann das Schlagwort von der ‚Ökumene der Profile’ als neues Programm für den Dialog entwickelt worden. Auf den ersten Blick erscheint es einleuchtend und der Ökumene dienlich. In der Tat wollen wir ja nicht, dass wichtige Anliegen z. B. unserer lutherischen Kirche auf dem Weg in einen Konsens verloren gehen. Dass auch Rom daran liegt, durch den Konsens nicht ärmer zu werden, hat der vormalige Kardinal Ratzinger mehrfach und mit Macht vertreten.
Allerdings: Wenn das Schlagwort ‚Ökumene der Profile’ eine Berechtigung haben soll, dann nur als Profilierung in unseren eigenen Kirchen. Es ruft unsere eigenen Kirchen in ihren vielfältigen Aufgaben zur Sache, das Evangelium von Jesus Christus nach der Schrift zu vermitteln und Glauben zu stärken. Es bringt auch auf die Tagesordnung, die verschiedenen theologischen Lehrmeinungen unter uns in Beziehung zu bringen und nach Möglichkeit zusammenzuführen, so dass wir in den Dialog mit einer Position hineingehen, die in unseren Kirchen selbst konsensfähig ist, d. h. von der großen Mehrheit getragen wird, und an der die Dialogpartner erkennen, was das Verbindende der theologischen Sachverhalte in unseren eigenen Reihen ist.
Ansonsten birgt das Stichwort Gefahren. Es signalisiert, dass sich die Kirchen einander gegenüber aufstellen, bei sich bleiben und gegenseitig Frieden halten. Es kann leicht im Sinne einer bleibenden Abgrenzung verstanden werden. Und von manchen wird es auch so gebraucht. Ein solches Miteinander oder besser gesagt Nebeneinander führt aber ökumenisch nicht zum Ziel… .
Guten Morgen werte DiskursteilnehmerInnen,

zunächst danke für die hochkarätigen Informationen (u. a. den kleinen hier eingestellten Auszug). Und in der Tat, die Rede von einer Krise oder gar Eiszeit der Ökumene ist vom Tisch. Ich empfand es wohltuend wahrzunehmen, was „Ökumene der Profile“ bedeuten kann und dass bei einem schlagwortartigen Gebrauch des Begriffes innerhalb von Kirchen, durchaus Gefahren damit einhergehen können. So könnte der Einfall, sich als Kirche zu profilieren dazu führen, dies auf Kosten anderer zu tun, indem man vom großen Abfall predigt und diesen z. B. „drinnen“ (Distanzierte, Exkommunizierte) bzw. „draußen“ (Mit- und Nebenchristen) angesiedelt sieht.

Da braucht es wahrscheinlich noch vieler Fassadenhoffachtagungen, um die BAV-Apostel im Predigen über ihre Mit-und Nebenkirchen leitgedanklich fit zu bekommen (wie führe ich meinen Chef?).

Ich bin mal auf die Berichte über Podien der Jugendtage 2008 und des gewaltigen EJT2009 gespannt... .

shalom

Maximin

IST HERGEBEN AUFGEBEN...?

#25 Beitrag von Maximin » 29.05.2008, 12:39

Ziellose Ökumene / Welche Einheit suchen wir – welche Ökumene wollen wir?

[...Dass auch Rom daran liegt, durch den Konsens nicht ärmer zu werden, hat der vormalige Kardinal Ratzinger mehrfach und mit Macht vertreten...]


:) Mein lieber Shalom,
wenn ich mir diese Ausführungen durchlese, dann muss ich an Adams Alleinsein denken. Das sich das ändert, dafür musste Adam etwas von sich hergeben. Die berühmte Rippe. Freiwillig gab er sie nicht her. Gott legte ihn in Narkose... :wink:

Shalom Micha :lol:

GG001

Re: IST HERGEBEN AUFGEBEN...?

#26 Beitrag von GG001 » 29.05.2008, 16:42

Maximin hat geschrieben:Das sich das ändert, dafür musste Adam etwas von sich hergeben. Die berühmte Rippe. Freiwillig gab er sie nicht her. Gott legte ihn in Narkose... :wink:

Shalom Micha :lol:
He just gave a rib because he did not want to pay an arm and a leg for Eve.

Maximin

WIR HABEN KEINE CHANCE, ER IST MIT UNS...

#27 Beitrag von Maximin » 29.05.2008, 18:03

:) Mein liieber GGO I, der arme Kerl hatte ja keine Wahl.
Micha :wink:

shalom
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Re: IST HERGEBEN AUFGEBEN...?

#28 Beitrag von shalom » 29.05.2008, 18:51

Maximin hat geschrieben:Ziellose Ökumene / Welche Einheit suchen wir – welche Ökumene wollen wir?
...Gott legte ihn in Narkose... :wink:
Lieber Maximin,

...ein göttliches Koma. Doch wann lässt die Narkose nach? Was wird dann gewollt? :wink: .

Mit einem lieben Gruß - shalom

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tosamasi
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#29 Beitrag von tosamasi » 29.05.2008, 19:05

shalom schrieb:
...ein göttliches Koma. Doch wann lässt die Narkose nach? Was wird dann gewollt?
Man könnte manchmal den Verdacht hegen, dass Adam immer noch nicht so richtig bei sich ist. Die Spezies Mann zeigt sich oft recht schwerfällig. :wink:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
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#30 Beitrag von shalom » 29.05.2008, 19:16

tosamasi hat geschrieben:Man könnte manchmal den Verdacht hegen, dass Adam immer noch nicht so richtig bei sich ist. Die Spezies Mann zeigt sich oft recht schwerfällig. :wink:
...narkotisiert - nicht nur diese Spezies... :wink: .

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