Image ist (fast) alles.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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steppenwolf

Image ist (fast) alles.

#1 Beitrag von steppenwolf » 05.04.2008, 18:16

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.

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August Prolle
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#2 Beitrag von August Prolle » 05.04.2008, 23:26

  • "Image ist das, was man braucht, damit die andern denken, dass man so ist, wie man gern wär'."

    Frank-Markus Barwasser
:wink:

Matula
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#3 Beitrag von Matula » 06.04.2008, 07:12

...In Zusammenarbeit mit dem Rautenberg Media & Print Verlag aus Troisdorf entstand ein zeitgemäßes Produkt,...

Apostel Otten ist Inhaber und Geschäftsführer vorbenannter Firma und im Vorstand der kürzlich gegründeten Neuapostolischen Service AG.

Möglicherweise wurde die Beauftragung von der Gebietskirche NAK-NRW zunächst an die Neuapostolische Service AG deligiert.

Diese hat dann möglicherweise den Auftrag direkt an den Rautenberg Media & Print Verlag erteilt und für die Erstellung der Broschüre keine weiteren Angebote von Mitbewerbern eingeholt.

Rautenberg schickt Rechnung an die Neuapostolische Service AG. Neuapostolische Service AG schickt Rechnung natürlich mit entsprechendem Dienstleistungsaufschlag an die Gebietskirche NAK-NRW.

So bleibt alles in der "Familie".

Ein Schelm wer böses dabei denkt !

tvmovie

#4 Beitrag von tvmovie » 06.04.2008, 08:15

August Prolle hat geschrieben:
  • "Image ist das, was man braucht, damit die andern denken, dass man so ist, wie man gern wär'."

    Frank-Markus Barwasser
:wink:
Das stimmt allerdings, denn im Innern der NAK spritzt mächtig Gift gegenüber den eigenen Gotteskindern.
Und dann will man natürlich nach Außen gut dastehen....
:P
tvmovie

Katze

#5 Beitrag von Katze » 06.04.2008, 10:27

Gestern war ich zu einem öffentlichen Konzert geladen, welches anlässlich eines 75jährigen Jubiläums einer Neuapostolischen Kirchengemeinde, stattfand.

Das Konzert was sehr schön... schöne musikalischen Vorträge.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde war eingeladen und richtete eine Ansprache an die, in der Gemeindehalle, versammelte Gemeinde. Es waren auch einige Mitglieder, des Stadt-und Gemeinderats anwesend.


Der Bürgermeister sprach davon, wie Jesu vor 2000 Jahren den Stein ins rollen brachte... wie viele sich heute zum Christentum bekennen.... wie viel wir von Jesu lernen können... wie schön es sei, dass auch die neuapostolische Kirchengemeinschaft einen Platz, mit eigenem Kirchengebäude, in der Gemeinde haben dürfte. Er erzählte noch, wie die neuapostolischen Kirchengemeinde entstand und, wie schön es doch zu beobachten wäre, dass nach 2000 Jahren, Jesu immer noch so einen großen Platz in den Herzen der Menschen und allen Christlichen Gemeinschaften hätte.
Es war eine wirklich schöne und ansprechende Ansprache, dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen war.

Anschließend dankte der zuständige Bezirksälteste dem Bürgermeister für seine Worte. Er betonte, dass der Bürgermeister in seiner Ansprache, die Steilvorlage für unseren Glauben geliefert hätte.
Der Älteste erklärte, dass es nur in der neuapostolischen Kirche lebendig wirkende Apostel gäbe und dies der Weg zu Jesu sei.
Alle Interessierten, die sich von unserem Glauben überzeugen möchten, wären zum Sonntagsgottesdienst herzlich eingeladen. Dort könnten sie überzeugt werden.


Im Abschlußgebet wurde aller Neuapostolischen Gemeinden gedacht und des Bischoffs, des Apostels, des Bezirksapostels, des Stammapostels.
Zum Glück hat er dann noch für den Frieden in der Welt gebetet...

Image...? :roll:


lg Katze

Dieter

#6 Beitrag von Dieter » 06.04.2008, 10:46

Das gute Image, das die Anderen erst hatten, war hinterher wohl ein wenig angekratzt (bei den Anderen, beim BÄ sicher nicht - vermute ich wohl) ...

tergram

#7 Beitrag von tergram » 06.04.2008, 11:24

Der hier genannte BÄ hat doch nur das verkündet, was Doktrin der NAK ist. Was soll der Mann denn anderes verkünden? :shock:

Manchmal bin ich etwas ratlos:

Da sind Menschen Mitglied einer Kirche mit Exklusivanspruch für Diesseits und Jenseits und wundern sich, wenn das vom Altar klar gesagt wird...

:?:
Zuletzt geändert von tergram am 06.04.2008, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

Ida

#8 Beitrag von Ida » 06.04.2008, 11:40

Liebe tergram,

das war ein Konzert und kein Gottesdienst.

Manchmal frage ich mich, ob die "Anderen" (hier Bürgermeister...) das auch so mitbekommen, was da alles erklaert, um nicht zu sagen gepredigt wird?!?
Bei einem Konzert! im Bürgerhaus gibt es doch keinen Altar!

Gruss Ida

Dieter

#9 Beitrag von Dieter » 06.04.2008, 11:45

Ich frage mich auch, warum in einem Konzert gebetet wird? Bei Konzerten in der ev. Kirche ist mir das noch nie passiert. Im äussersten Fall spricht der Pfarrer ein paar wirklich kurze Begrüßungsworte oder er liest einen Bibelspruch vor. Das wars dann auch.
Gottesdienst ist Gottesdienst und dort kann gepredigt werden.
Konzert ist Konzert, wo musiziert wird. Und dafür haben die Leute oft sogar bezahlt.
Aber ein Konzert in einen Gottesdienst umzuwandeln (am besten noch in einen Gästegottesdienst) ist etwas unpassend. Aber das macht sich dann bei der nächsten Folgeveranstaltung bemerkbar.
Gruß Dieter

@ida: herzlich willkommen zum 1. Beitrag!

tergram

#10 Beitrag von tergram » 06.04.2008, 11:58

Wenn man der Auffassung der NAK folgt, macht die Vorgehensweise nicht nur Sinn, sondern ist absolut notwendig:

Nur die NAK hat - nach eigenem Verständnis - lebende Apostel, die absolut heilsnotwendig sind. Ohne Apostel kein Heil. Alle Menschen, die nicht daran glauben, sind wahrscheinlich verloren. Da ist es nicht nur gutes Recht, sondern sogar christliche Pflicht, den Verlorenen zu zeigen, wo und wie sie das Heil ihrer Seele finden können.

So gesehen muss ein neuapostolischer Christ, insbesondere ein AT der NAK, jede sich bietende Gelegenheit nutzen, den Menschen das Werk Gottes und den Heils- und Erlösungsplan nahezubringen. Auf Äußerlichkeiten kann da angesichts der nahen Wiederkunft Jesu keine Rücksicht genommen werden.

Oder? :shock:

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