Kochrezepte

Was sonst nirgends reinpassen würde
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geir

#311 Beitrag von geir » 23.08.2008, 17:45

tergram hat geschrieben:
Steppenwolf hat geschrieben:Und schon wird aus einem einstmals wildem Büffel ein frommes Lamm, dass spielend leicht zur Schlachtbank geführt werden kann.
Steppi, wir sind hier bei den Kochrezepten, nicht bei den Glaubenserlebnissen. :mrgreen: Mahlzeit!
na gut, hier kommt ein Büffelrezept :wink:

tergram

#312 Beitrag von tergram » 23.08.2008, 18:33

Weihnachts-Büffelbraten??? :shock: :shock:

Morgen in 4 Monaten ist Weihnachten! Bild

Steppenwolf

#313 Beitrag von Steppenwolf » 24.08.2008, 10:36

Bild
Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 08:54, insgesamt 1-mal geändert.

Maximin

MOSTRICH ODER SENF...?

#314 Beitrag von Maximin » 25.08.2008, 17:02

:) Lieben Freunde,
für 10 Tage war ich Gast im heißen Süden. Genauer gesagt im rauhen Osten Bayerns, in Bärnau, Oberpfalz. Nach der hl. Messe stellte sich im Gasthof die Frage: „Senf oder Mostrich?“. Natürlich habe ich mich für „Mostrich“ entschieden. Ich meine, man muss ja nicht zu allem seinen Senf dazu geben. Schon gar nicht im rauen Osten Bayerns, wo es regelmäßig etwas weniger „heiß“ zugeht.
Herzlichst Euer Micha :wink:

Senf oder Mostrich ?
Senf war schon vor 3000 Jahren in China als Gewürz geschätzt. Über Kleinasien gelangte er nach Griechenland, wo er im 4. Jahrhundert v. Chr. als Heilmittel bekannt war. Das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung verfasste der Römer Columella im 1. Jahrhundert n. Chr. Im 8. Jahrhundert wird Senf in einer Schrift Karls des Großen erstmals in Mitteleuropa erwähnt und wurde – von arabischen Pflanzungen in Spanien aus verbreitet – an den europäischen Tafeln bald zu einem wichtigen Gewürz. So ernannte Papst Johannes XXII. einen seiner Neffen zum „Grand moutardier du pape“ – zum „Großen päpstlichen Senfbewahrer“. Vor der breiten Verfügbarkeit von Pfeffer und später auch Chili waren Senf und Meerrettich die einzigen scharfen Gewürze, die europäischen Köchen zur Verfügung standen – entsprechend weit verbreitet waren sie.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Senf



Der Name Mostrich stammt ursprünglich wirklich vom "Most" ab. Mustum ardens = brennender Most, so lautet die lateinische Bezeichnung für Mostrich oder Senf. Ursprünglich mischte man den zerriebenen Senfkörnern nämlich prickelnden Most (unvergorenen Traubensaft) bei. Die mit unvergorenem Traubensaft oder Most zerstoßenen Senfsamen entwickeln erst bei diesem Vorgang ihre typische Schärfe. Heute macht man das meist mit Weinessig. Most kommt nicht additiv dazu, kann aber bei manchen Rezepturen den Essig ersetzen. Der Begriff Mostrich hat sich bei uns noch in einigen Regionen erhalten, in anderen Ländern heißt die Würzpaste noch offiziell so: mustardt, moutarde etc.
Quelle: http://www.studentenkochbuch.net/kochinfo.htm

Katze

#315 Beitrag von Katze » 25.08.2008, 20:07

Heute suche ich, morgen koche ich und übermorgen bin ich... nein, wir haben es überlebt... :wink:

Frisch gesammelte Pilze (*angeb*):wink: in Rahm

Zutaten für 4 Personen: 800g-1000g gemischte Pilze (Fichensteinpilze, Sommersteinpilze, Rotfußröhrlinge, Goldröhrlinge, Körnchenröhrlinge, Flockenstieliger Hexenröhling), 2 mittelgroße Zwiebeln, 2Eßl.Butter, 1/4L heiße Gemüsebrühe, 1Tl.Salz, etwas Pfeffer, 3 Eigelbe, 1/4L Sahne, 2Eßl. frische Petersilie.

Alle Pilze sorgfältig putzen, also alle schlechten, wurmigen Stellen abschneiden. Bei den Goldrohrlingen und Körnchenröhrlingen die Haut am Hut abziehen. Danach die Pilze in kaltem Wasser waschen und abtropfen lassen. Nun alle Pilze in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Die Butter im Topf zerlassen und die Zwiebelwürfel darin hellgelb braten. Dann die Pilze zugeben und unter umwenden in der Butter dünsten. Nach und nach die Gemüsebrühe zu den Pilzen gießen und diese zugedeckt 10-15Min.(ganz wichtig, denn Hexenröhrlinge und Rotfußröhrlinge sind roh leicht giftig. Nach 8Min. Kochzeit, aber nicht mehr)köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eigelbe mit der Sahne verquirlen. Nun den Topf von der Kochstelle nehmen und die Eigelb-Sahnemischung, unter rühren zugeben. Nochmals erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen und mit Petersiiie bestreut sevieren.

Dazu schmecken Semmelknödel... Rezept fällt heute aus, ich nahm die aus der Tüte... :wink:

Das Gericht kann auch mit gekauften Pilzen zubereitet werden.
lg Katze :wink:

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tosamasi
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#316 Beitrag von tosamasi » 25.08.2008, 20:51

Katze schrieb:
Frisch gesammelte Pilze (*angeb*)
Liebe Katze, wenn du diese Pilze alle kennst, und sie auch in den heimischen Wäldern findest, gebührt dir meine ungeteilte Bewunderung. :lol:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Engelchen

#317 Beitrag von Engelchen » 25.08.2008, 21:06

tosamasi hat geschrieben:Katze schrieb:
Frisch gesammelte Pilze (*angeb*)
Liebe Katze, wenn du diese Pilze alle kennst, und sie auch in den heimischen Wäldern findest, gebührt dir meine ungeteilte Bewunderung. :lol:

Jagdfieberbekomm
Letzte Woche war ich noch im Wald. Nix mit Pilzen. :|


Beim flockenstieligen Hexenröhrling solltest Du vorsichtig sein.
Eine Verwechslung mit einem ähnlichen Pilz ruft schwere Magen-Darm-Probleme aus. Nicht tödlich aber seeeehr lästig. 8)

Katze

#318 Beitrag von Katze » 25.08.2008, 21:40

Hi tosamasi und Engelchen,
ich muss euch gestehen den Flockenstieligen-Hexenröhrling kenne ich, totsicher. Engelchen meinst du den Netzstieligen-Hexenröhrling?

Die andern Pilze, habe ich nach unserem Sammeln, einem staatlich anerkannter Pilzkenner gezeigt und er hat sie als sehr gute Speisepilze eingestuft. Da bin ich das Risiko eingegangen.
Alles in allem, haben sie sehr gut geschmeckt... und ... Hurra, wir leben noch... :wink:


Euch allen eine gute Nacht, ich bin schrecklich müde.
Katze

Matula
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#319 Beitrag von Matula » 26.08.2008, 09:07

Pilze sind alle essbar !


Nur manche isst man halt nur einmal ! :wink:

Maximin

#320 Beitrag von Maximin » 26.08.2008, 12:39

:mrgreen:

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