neuapostolische Service-AG

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#61 Beitrag von shalom » 11.03.2009, 17:35

[->Apostel planen"Haus für Kinder und Familien“]
Die NaK-NRW will im Oberhausener Stadtteil Sterkrade eine Kindertagesstätte eröffnen.

Durch den Bau eines Dienstleistungszentrums mit Pflegeheim, Mehrgenerationen-Wohnungen, einer öffentlichen Gastronomie und eine Kindertageseinrichtung bieten sich künftig für den gesamten Stadtteil – nicht nur optisch – viele neue Perspektiven.

Bei der Ganztagsbetreuung nimmt die Mittagsverpflegung eine zentrale Rolle ein. Sie soll täglich frisch, abwechslungsreich und schmackhaft gestaltet werden – ausgerichtet an den Bedürfnissen der Kinder. Dabei wird er möglichst den Wünschen und Vorlieben der Kinder angepasst.
…zu der Frage ob im Toilettenbereich der öffentlichen Gastronomie Kondomautomaten geplant werden dürfen, wird eine dafür einzuberufende PG nach 10 weiteren Sitzungen dem Wirtschaftsapostel :wink: einen vorläufigen Entwurf zur Entscheidung vorlegen… .

Mit einem Veto des Familienapostoloministeriums ist felsenamtsfest zu rechnen. Ein weiterer Fall für die Zentralkirchenbanksitzung der €pa-BAV?

shalöm

Ps.: »Gotteshauskrabbeltischmentalität« :wink:

shalom
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#62 Beitrag von shalom » 13.03.2009, 21:50

[->Ostereiapostel]
Na-amtliche Bekanntmachung
Bischof Storck soll neuer Apostel werden… . Der Diplom-Bauingenieur ist heute als selbstständiger Unternehmer tätig und wird seine berufliche Tätigkeit auch als Apostel weiter ausüben.

„Ich möchte euch heute schon sehr herzlich einladen, an der Übertragung teilzunehmen und das Osterfest mit unserem Stammapostel zu feiern“, so Bezirksapostel Brinkmann.
…Nebenamtliche Apostel - die für eine eigene Theologie keine Zeit haben – haben na-also weiterhin eine wichtige Rolle im schlüssigen neuapostolischen Glauben der Baumeister zu spielen… .:wink:

shalom
_________________
Der Startschuss für den EJT-Schlussverkauf ist gefallen. Auf den gedeckten Wohlfühltischen unserer Apostel macht sich bereits schon jetzt deren [-> „Gotteshauskrabbeltischmentalität“] breit…

shalom
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#63 Beitrag von shalom » 20.04.2009, 05:26

[->NaK-NRW-Werbung]
Einladungskarten für die Brieftasche (17. April 2009, 14.23 Uhr)
"Einladung - besuchen Sie uns im Internet: www.nak-nrw.de" steht auf der Visitenkarte, die derzeit in den Gemeinen der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen verteilt wird. Sie ist klein, handlich - und einfach in die Brieftasche und Geldbörse zu stecken.

Idee aus den Vereinigten Staaten

Einfach mitnehmen
Die Karten stehen ab sofort in jeder Gemeinde in ausreichender Stückzahl zur Verfügung.

…Die Image-Broschüre präsentiert sich in frischem Design, mit farbenfrohen Fotos und aktuellen Inhalten. Auch diese Broschüre steht in den Gemeinden oder bei den Beauftragten für die Öffentlichkeitsarbeit in den Bezirken zur Verfügung.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

der Wirtschaftsapostel bringt aus Amerika Ideen für die Brieftasche mit (nicht für die Handtasche :wink:). Mitmachen bei diesem Gotteshauskrabbeltischangebot sollen vermutlich die Mitglieder als Werbeträger. Den "Neuen neuapostolischen Glauben" gibt es na-türlich noch nicht auf der Homepage des Wirtschaftsapostels. Na-also, es geht auch ohne.

NaK-NRW – klein handlich und einfach etwas für die Brieftasche und Geldörse. Die neue „Service-Aktiengesellschaft“ des Wirtschaftsapostels – der Glaubenskommerzielle Arm der NaK-NRW -, soll jedoch nicht an der Geld-Börse gehandelt werden… .

"Einfach mitnehmen" - shalom

GG001

#64 Beitrag von GG001 » 20.04.2009, 06:29

Man braucht nicht gerade "rocket scientist" zu sein, um auf diese Idee zu kommen, aber wenigstens stammt sie aus den Vereinigten Staaten. Pruefet alles und das Beste behaltet :wink:

tergram

#65 Beitrag von tergram » 20.04.2009, 08:22

Glaube light - Erlösung als taschenkompatibles 'give away', Hoffnung 'to go', sozusagen: Alles ganz easy & hip. Supi. Affengeil. Oder so ähnlich. :roll:
Ist das Kärtchen diese Saison für den mode-interessierten NAKI-isten ein 'nice to have' oder ein 'must have'?

Prüfet alles. Und schmeisst modernistischen Krempel gleich auf den Müll. 8)

Steppenwolf

#66 Beitrag von Steppenwolf » 20.04.2009, 09:06

Bild
Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#67 Beitrag von tergram » 20.04.2009, 10:00

Steppenwolf hat geschrieben:Wenn ein "Produkt" wirklich gut ist, braucht man es nicht zu bewerben - es spricht für sich selbst.


Na ja... ich weiss nicht...

Sollten die Jünger nicht hingehen in alle Welt und alle Völker taufen und lehren (was der damals möglichen Form von "Werbung" im weiteren Sinne entspricht)?

Mich stört bei der NAKI die Werbung 'an sich' nicht. Mich stört auch die moderne Werbung nicht. Mich stört das Modernistische, das Anbiedernde, das erkennbar und aufdringlich Gewollte. Was aber nur eine Geschmacksfrage ist, über die ohnehin nicht gestritten werden kann.

Entscheidend scheint mir jedoch, dass die NAKI für etwas wirbt, was sie selbst nicht im Detail erklären kann: Für sich. Erst mit der (baldigen?) Erscheinung - nein, nicht des Herrn, sondern des Katechismus' werden die Gläubigen wissen, was sie heute schon zu glauben haben.

So lange man seine Hausaufgaben nicht gründlich gemacht hat, sollte man nicht marktschreierisch werben.

Und das ist keine Frage des Geschmacks, sondern des Stils. Und des Anspruchs an sich selbst.

Steppenwolf

#68 Beitrag von Steppenwolf » 20.04.2009, 10:38

Bild
Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.

GG001

#69 Beitrag von GG001 » 20.04.2009, 10:54

Entscheidend scheint mir jedoch, dass die NAKI für etwas wirbt, was sie selbst nicht im Detail erklären kann: Für sich. Erst mit der (baldigen?) Erscheinung - nein, nicht des Herrn, sondern des Katechismus' werden die Gläubigen wissen, was sie heute schon zu glauben haben.

So lange man seine Hausaufgaben nicht gründlich gemacht hat, sollte man nicht marktschreierisch werben.

Und das ist keine Frage des Geschmacks, sondern des Stils. Und des Anspruchs an sich selbst.
Peng. Tergram, Du gehst wie oft gleich zum Kern der Sache.

Ich bin da zuerst einmal ganz an der Oberflaeche geblieben und habe nur festgestellt: Da demonstriert ein Bezirksapostel seine interkulturelle Kompetenz anhand von Visitenkaertchen, ausgerechnet mit etwas so Einfachem, an das aber in Europa bisher niemand gedacht hatte. Das ist schon wieder so beachtlich, dass es erwaehnenswert ist.

Immerhin, solche Kompetenz ist doch heute gefragt. Und die Idee, die er mitbringt, kommt - wie viele Errungenschaften - immerhin aus Amerika. Wenn wir schon beim Ideen-Importieren sind:

In Amerika gibt es uebrigens auch den schoenen kulturellen Brauch, dass Besucher einer Firma, Restaurant, Bar, ... etc. ihre Visitenkarte in ein Goldfischglas werfen und darauf hoffen, dass ihre Karte am Ende des Monats gezogen wird. Der Beglueckte bekommt dann ein kleines Praesent von der Firma. Die moderne Form der Adressen-Aquise geht wohl eher ueber Web-Formulare, wo man seine E-Mail Adresse eingeben "darf" :mrgreen: Aber so ein Goldfischglas neben dem Opferkasten ...

Das Wort "kulturell" musst Du nicht gleich auf die Goldwaage legen.

shalom
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#70 Beitrag von shalom » 20.04.2009, 12:25

Werte DiskursteilnehmerInnen,

bei der Massendrucksache des NaK-NRW-Wirtschaftsapostels handelt es sich nicht um Visitenkarten, sondern um pauschale Einladungskärtchen (Zeugniskärtchen) für die NaK-NRW rsp. für die neuapostolischen [-> „World-Headquarters“ ] mit Machtzentren in Waterloo, Dortmund, Barbados, Virgin Island…Zürich etc… .

Ja, das ist die etwas andere sight auf die „Site of the New Apostolic Church”.

NRW sagt: “Welcome”.

Na-also. An die Arbeit. Da wurden in irgendeiner Firma zig Karten gedruckt, die jetzt nur noch an den Mann zu bringen sind (von Brieftasche zu Brieftasche). Ist der Wirtschaftsapostel nicht nett und so fürsorglich selbst auch für den glaubenskommerziellen, für den weltlichen Teil seines weltweiten Business. Also. Let play cards des "global prayers".

„Gewwe Se Owacht, meine Herrn! Von oben herab, sprach Bonabatt! Drumb, Drumb, Drumb! un do is noch e ganzer Hut voll Drimb!“(Datterich).

shalom
Zuletzt geändert von shalom am 20.04.2009, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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