neuapostolische Service-AG

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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August Prolle
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#31 Beitrag von August Prolle » 16.04.2008, 01:05

[b]shalom[/b] hat geschrieben:...
Gerade das 18 Millionen NaK-NRW-Groß-Projekt, wo die neuapostolische Aktien-Gesellschaft kräftig in Backsteine investieren will, steht in natürlicher Konkurrenz zu dem Teil der Welt, wo es halt allein schon an Brot fehlt. Mal schauen, was die NaKi und die rechtlich eigenständigen regionalen Gebietskirchenpräsidenten weltweit für ihren Kollegen bereit sind, locker zu machen… .
...
Nun ja, NAK-karitativ stellt immerhin 100.000 Euro zur Verfügung. Daran sind die Gebietskirchenpräsidenten natürlich beteiligt. Sollte man meinen. NAK-karitativ/Finanzbericht 2006/Seite 3 belehrt uns allerdings eines Besseren. Die NAK-Hilfsorganisation hat im Jahr 2006 ca. 2 Millionen Euro an Spenden vereinnahmt, davon „Zuschüsse der Gebietskirchen“:
  • - €
Wir sollten froh sein, wie sparsam unsere Gebietskirchenpräsidenten mit den anvertrauten Opfermitteln umgehen. Nicht nur, dass sie getreu der Devise „Hilf dir selbst“ (Lk 23,38 ) auf sentimentale Mildtätigkeit verzichten: Die Mehrheit der Bezirksapostel erspart uns sogar die Berichterstattung. Man will den Getreuen hierzulande offenbar kein Gewissen machen. Zu wissen, dass in Afrika 200.000 Geschwister Hunger leiden, könnte den einen oder anderen treuen Opferer womöglich in Konflikte stürzen. Vielleicht würde er einen Teil seines Opfers spenden. Und dann könnte das Parkhaus in Sterkrade statt fünf- nur viergeschossig ausgeführt werden. Die Folgen wären katastrophal...

Es entfielen wichtige Einnahmen aus Parkgebühren, die zur Quersubventionierung der 300.000 EJT-Essenrationen fest eingeplant sind. („Allein die Verpflegung wird etwa 1,5 Millionen Euro kosten.“) Unsere Jugendlichen müssten hungern! Da käme man wohl kaum umhin, Bezirksapostel Ndandula um Hilfe zu bitten... - So gesehen profitieren auch die Geschwister in Afrika von der Sparsamkeit der hiesigen Gebietskirchenpräsidenten. Wir erkennen: Die 'Haushalter über Gottes Geheimnisse' haben zwar nichts locker, doch wieder einmal alles richtig gemacht.

Aber Hallo. 8)
.

steppenwolf

#32 Beitrag von steppenwolf » 16.04.2008, 04:20

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#33 Beitrag von shalom » 16.04.2008, 18:42

August Prolle hat geschrieben: NAK-karitativ/Finanzbericht 2006/Seite 3 belehrt uns allerdings eines Besseren. Die NAK-Hilfsorganisation hat im Jahr 2006 ca. 2 Millionen Euro an Spenden vereinnahmt, davon „Zuschüsse der Gebietskirchen“:
  • - €
…ja das kommt daher, dass Opfer etwas mit Gottesdienst und dem Stammapostelamt zu tun haben [->St-Gd. Wuppertal mit Ananias & Saphira]. Für die Spenden wurden doch extra Service-Organisationen (Missionswerke, Service-Aktien-Gesellschaften, Henwoodfoundations, Karikativ und Gemeinnützige Stiftungen (Lichtenstein/Schweiz) etc. gegründet, die sich halt um den Service zu kümmern haben. Die deutschen Gebietskirchenpräsidenten wollen das im Auftrage ihres Senders und Gottes feinsäuberlich getrennt haben. Man will ja schließlich keine Perlen vor die Säue werfen. Wobei den Aposteln gar nicht klar zu sein scheint, wo ihre Trennungslinie zwischen Opfer für Gott und Spenden für den Service-Bereich tatsächlich verläuft.

Gerade neulich berichtete mir jemand aus dem Kreis der Jugend von dem Besuch einer Juta-2009-Infoveranstaltung, wo JugendpflegerInnen die Jugend darüber detailreich - und mit modernen Medien - in Kenntnis setzten, dass Beine der Opferkästentische (Modell Lackab von Idea) für den Juta2009 extra einzukürzen wären, da sie sonst auf eine schiefe Bahn geraten würden. Für so einen Opferkastentisch bringt man doch gerne Opfer.

Demgegenüber berichtete z. B. der [->Schwarzwaldbote] von einer regelmäßigen Spende der NaK-Süd: "Wir unterstützen schon immer spendenwürdige Institutionen mit Opfergeldern"…. Ein ernster Fall von Opfer-Spenden-Zweckentfremdung. Wenn Gott sein Opfer trotzdem will, muss er vermutlich in die dortige Drogenberatung gehen... :wink:

Im nordrheinwestfälisch-neuapostolischen Wohlfühlstand soll allein die Juta-Verpflegung 2009 1,5 Mill € für 3 Tage und 30-40.000 Besucher kosten (als Kirchenevent läuft das sicherlich unter Opfer/GmbH). Das ist doch bitte ganz etwas anderes, als wenn es um humanitäre Spenden im unternehmerischen Sinn geht, wo weit über 200.000 Gottesinder über längere Zeit mit dem Service von vorauskalkulierten 0,85 Mill. € karikativ abgespeist werden sollen.

Und das mit den vorbildhaften
  • - €
Gebietskirchenzuweisungen sehe ich daher nicht so dramatisch. Bei dem Minus handelt es sich sicherlich nur um eine schwarze Nullkommanull.

Denn, auch doppelte Nulllösungen können in schwierigen Zeiten - auf dem von dem Sohn Gottes für heute gelegten Weg (Apostelamt) – Amtsträger mit „Ehrenkodex“ noch weiter voran bringen… .

Was für ein Vorbild von globalem Apostel-Selbstbild. Aber hallo. 8)

shalom

Dieter

#34 Beitrag von Dieter » 16.04.2008, 19:02

Werter Shalom,

Sie müssen natürlich berücksichtigen, daß die Zuweisungen aus Erbschaften drastisch angestiegen sind. Von 0 auf 281.534,97 €. Da können nicht auch noch weitere irdische Schätze draufgelegt werden. Wo kämen wir da hin. Und mit dem geplanten Seniorenzentrum wird die oben genannte Zahl sicher noch weiter steigen. Vorwärts, aufwärts ....

Und der Rückgang der Gebietskirchen von 40.512,91 € auf 0 ist ja bereits jetzt 7-fach kompensiert. Wenn diese Zahl kein schöner Hinweis ist. Ok, 7 x 70 mal wäre besser :D

Aber wie wir sehen, auch hier ist alles wieder gut geblieben. Ach wie schön!

Dieter[/quote]

shalom
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#35 Beitrag von shalom » 19.04.2008, 07:35

[->NAK International / Pfingstgottesdienst aus Berlin via Satellit in alle Welt] hat geschrieben:
18.04.2008
Berlin. Der Pfingstgottesdienst 2008 wird diesmal von Berlin aus in mehr als 70 Länder der Welt via Satellit übertragen und in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt. Nach Südostasien findet eine Internetausstrahlung statt… .

In einem Interview führt der verantwortliche Bezirksapostel Wolfgang Nadolny aus, dass 60 europäische Apostel in Berlin erwartet werden.

Neben Europa wird der Pfingstgottesdienst auch in diese Länder übertragen: Argentinien, Australien, Bahrain, Bolivien, Brasilien, Chile, Grönland, Hongkong, Indonesien, Israel, Japan, Kanada, Kenia, Kongo, Korea, Libanon, Malawi, Malaysia, Paraguay, Philippinen, Ruanda, Sambia, Singapur, Südafrika (Cape), Taiwan, Tansania, Thailand, Uruguay, USA, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Zentralafrikanische Republik

Werte DiskursteilnehmerInnen,

nach der Berichtsabstinenz vieler regionaler Gebietskirchen über die Hungersnot in Sambia wie auch deren Kirchenhaushaltspolitik (keine Quersubventionen von Opfer Richtung Barmherzigkeit (NaK-NRW-Karikativ)), bin ich doch beruhigt, dass Sambia wenigstens mit dem Brot des na-amtlichen Lebens bestens versorgt werden soll…

In solchen klar geregelten Fällen kann ja nur alles wieder gut bleiben.

Allseits einen reich gesegneten neuapostolischen Pfingst-Advent – shalom

Ps.: 60 Apostel für gerade mal 500.000 europ. Mitglieder, von denen wohlmöglich gerade einmal ein Drittel naktiv ist...der na-amtliche €pa-Wohlfühlfaktor schlechthin :wink:

Matula
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#36 Beitrag von Matula » 19.04.2008, 13:20

Wo werden die 60 Apostel nebst Gattinnen in Berlin nächtigen und speisen !?

Sicherlich im erlauchten Hotel Adlon gegenüber dem Brandenburger Tor !

steppenwolf

#37 Beitrag von steppenwolf » 19.04.2008, 16:14

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#38 Beitrag von tergram » 19.04.2008, 16:38

steppi, du Wolf! :wink: :lol:

Ich bin ganz begeistert - sind doch im Hotelpreis tatsächlich Bettwäsche und Handtücher enthalten. Wer hätte das gedacht? Besonders nützlich finde ich aber folgende Ausstattungsmerkmale:

- Bar & Game-Room (Billard, Kicker, Videospiele, Karaoke, Filme) -

Da eröffnen sich ganz neue (Gedanken)Spielmöglichkeiten... :mrgreen:


@ matula: Ich tippe eher auf: Rocco Forte & Family Hotel de Rome
Behrenstr. 37, 10117 Berlin
- das neueste 4-Sterne-Haus am Platz, ohne den angestaubten Charme des Adlon. Frag doch mal bei Herrn Nadolny nach.

Lobo

#39 Beitrag von Lobo » 19.04.2008, 16:44

Interview zur NAK Service AG
...Dodt: Mir kam Kritik an dem Punkt zu Ohren...
Noch Fragen, Kienzle? :mrgreen:
Zuletzt geändert von Lobo am 19.04.2008, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.

steppenwolf

#40 Beitrag von steppenwolf » 19.04.2008, 16:46

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.

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