neuapostolische Service-AG

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Matula
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#21 Beitrag von Matula » 04.04.2008, 09:24

tvmovie hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:
tvmovie hat geschrieben: VIP kann ich mir nur bedingt leisten :wink:

Die Neuapostolische Service AG bietet selbstverständlich für diejenigen, die sich die VIP Plätze nur bedingt leisten können, auch spezielle Büßerbänkchen an.
Ein Spässchen am Rande:

Ich suche einen Sponsor, der mich mal auf die "VIP Lounge" bringt :oops:

tvmovie

Du kommst auf die " VIP Schaukel " ! :wink:

Lobo

#22 Beitrag von Lobo » 04.04.2008, 09:37


shalom
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#23 Beitrag von shalom » 06.04.2008, 16:30

[->Hilmar Kopper in der Süddeutschen Zeitung März 2007] hat geschrieben:... jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate- identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!
Werte Service Aktiengesellschafter,

im Jahr der Einführung des neuapostolisch-nordrheinwestfälischen Aktivitätsgrades in die Gemeinden könnte ich mir so oder so ähnlich auch den Beitrag eines Hauptaktionärs bzw. des Aufsichtsrates oder aber auch des Vorstandes auf der nächsten Hauptversammlung der "Service-Aktiengesellschaft" (NAK-NRW-Tochtergesellschaft zur Abdeckung der weltlichen NAktivitäten) zur Verbesserung der Transparenz vorstellen (streng von Seelsorge getrennt) :wink: .

shalom

shalom
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#24 Beitrag von shalom » 07.04.2008, 09:16

[->Pressemitteilung NaK-CH (06.04.2008)] hat geschrieben: Neuapostolische Kirche Schweiz unter neuer Leitung

Markus Fehlbaum ist neuer Bezirksapostel

…Es liege ihm sehr viel daran, so das [regionale] Kirchenoberhaupt weiter, die besondere Seelsorge, die durch die Neuapostolische Kirche zum Beispiel …in der Eheseelsorge oder im Sozialen Beratungsdienst angeboten wird, weiter zu fördern und auszubauen… .
[->Gebietskirche NRW gründet 'NAK Service AG'(28.03.2008)] hat geschrieben: Bezirksapostel Armin Brinkmann ist die klare Trennung wichtig: So grenzen wir ganz eindeutig die Seelsorge von der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kirche im sozialen Bereich ab…
[->Image-Broschüre stellt Gebietskirche vor (03. April 2008)] hat geschrieben: … Als Besonderheit der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen kommen die Aktivitäten im sozialen Bereich hinzu. …
Werte DiskursteilnehmerInnen,

für den einen Gebietskirchenpräsidenten gehört Soziales zur Seelsorge, ja sogar zur „besonderen Seelsorge“, während nahezu zeitgleich dessen andersräumlicher Kollege Seelsorge aus betriebswirtschaftlichen Gründen vom sozialen Bereich glasklar getrennt haben will. Die unorthodox-untheologischen NaKi-Blitz-Karrieren wie z. B.: „Vom diplomierten Bauingenieur zum Botschafter und Baumeister Jesu“ (Gebietskirchenpräsident und Bezirksapostel), mögen evtl. die Ursache für solche Unterschiede erklären.

Und in meiner Gebietskirche wird meines Wissens nach, gar keine neuapostolische Eheseelsorge angeboten, von einem neuapostolisch-sozialen Beratungsdienst ganz zu schweigen. Zumindest ist mir keine öffentliche neuapostolische Anlaufstelle bekannt. Das haben in den Augen meines Gebietskirchenpräsidenten vermutlich die Samariter all der anderen Kirchen zu übernehmen, die halt schon all die Jahre die Lücke der neuapostolischen Priester und Leviten abzudecken haben… .

In diesem Sinn sind die NRW-(N)Aktivitäten im weltlich-sozialen Bereich innerhalb der NaKi schon eine besonders hervorzuhebende „Besonderheit“, wo einmal mehr deutlich wird, dass NaKi-Apostel regional nicht nur allein dem Herrn, sondern daneben auch noch ihren eigenen weltlich-wirtschaftlichen Interessen dienen (Halbtagsstelle?).

Wünsche am Wochenende wohlgefühlt zu haben – shalom

Matula
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#25 Beitrag von Matula » 07.04.2008, 11:00

shalom hat geschrieben:
[->Pressemitteilung NaK-CH (06.04.2008)] hat geschrieben: Neuapostolische Kirche Schweiz unter neuer Leitung

Markus Fehlbaum ist neuer Bezirksapostel

…Es liege ihm sehr viel daran, so das [regionale] Kirchenoberhaupt weiter, die besondere Seelsorge, die durch die Neuapostolische Kirche zum Beispiel …in der Eheseelsorge oder im Sozialen Beratungsdienst angeboten wird, weiter zu fördern und auszubauen… .
[->Gebietskirche NRW gründet 'NAK Service AG'(28.03.2008)] hat geschrieben: Bezirksapostel Armin Brinkmann ist die klare Trennung wichtig: So grenzen wir ganz eindeutig die Seelsorge von der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kirche im sozialen Bereich ab…
[->Image-Broschüre stellt Gebietskirche vor (03. April 2008)] hat geschrieben: … Als Besonderheit der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen kommen die Aktivitäten im sozialen Bereich hinzu. …
Werte DiskursteilnehmerInnen,

für den einen Gebietskirchenpräsidenten gehört Soziales zur Seelsorge, ja sogar zur „besonderen Seelsorge“, während nahezu zeitgleich dessen andersräumlicher Kollege Seelsorge aus betriebswirtschaftlichen Gründen vom sozialen Bereich glasklar getrennt haben will. Die unorthodox-untheologischen NaKi-Blitz-Karrieren wie z. B.: „Vom diplomierten Bauingenieur zum Botschafter und Baumeister Jesu“ (Gebietskirchenpräsident und Bezirksapostel), mögen evtl. die Ursache für solche Unterschiede erklären.

Und in meiner Gebietskirche wird meines Wissens nach, gar keine neuapostolische Eheseelsorge angeboten, von einem neuapostolisch-sozialen Beratungsdienst ganz zu schweigen. Zumindest ist mir keine öffentliche neuapostolische Anlaufstelle bekannt. Das haben in den Augen meines Gebietskirchenpräsidenten vermutlich die Samariter all der anderen Kirchen zu übernehmen, die halt schon all die Jahre die Lücke der neuapostolischen Priester und Leviten abzudecken haben… .

In diesem Sinn sind die NRW-(N)Aktivitäten im weltlich-sozialen Bereich innerhalb der NaKi schon eine besonders hervorzuhebende „Besonderheit“, wo einmal mehr deutlich wird, dass NaKi-Apostel regional nicht nur allein dem Herrn, sondern daneben auch noch ihren eigenen weltlich-wirtschaftlichen Interessen dienen (Halbtagsstelle?).

Wünsche am Wochenende wohlgefühlt zu haben – shalom

Hallo Shalom,

die weltlich-sozialen Bereiche der Gebietskirche der NAK Schweiz werden zukünftig sicherlich allesamt von der Neuapostolischen Service AG übernommen und bearbeitet.

Falls noch nicht geschehen, wird in Kürze von der Neuapostolischen Service AG (Vorstand AP Otten) eine umfangreiche Broschüre erscheinen, die vom Rautenberg Media Print Verlag dessen Inhaber und Geschäftsführer Ap. Otten ist, erstellt und in Druck gegeben und dann in die schöne Schweiz verschickt wird.

So einfach geht das mit dem Verschiebebahnhof, man muss nur den Durchblick und die rechte Sehensweise haben.

LG
Matula

shalom
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#26 Beitrag von shalom » 07.04.2008, 13:36

[->NaK-NRW-Image-Broschüre] hat geschrieben: ...In Zusammenarbeit mit dem Rautenberg Media & Print Verlag aus Troisdorf entstand ein zeitgemäßes Produkt,...
[->Matula in / Neuapostolische Kirche / Image ist (fast) alles (05.04.2008)] hat geschrieben:...In Zusammenarbeit mit dem Rautenberg Media & Print Verlag aus Troisdorf entstand ein zeitgemäßes Produkt,...
Apostel Otten ist Inhaber und Geschäftsführer vorbenannter Firma und im Vorstand der kürzlich gegründeten Neuapostolischen Service AG.
[->Impressum Rautenberg] hat geschrieben: Geschäftsleitung: Dr. Franz-Wilhelm Otten (Komplementär)…
[->Impressum EJT] hat geschrieben: …Diese Website ist ein Informations-Angebot der …
EJT2009 Düsseldorf gGmbH
Geschäftsleitung:
… Dr. Franz-Wilhelm Otten
[Gebietskirche gründet >>NAK Service AG<<] hat geschrieben: …Die Aktiengesellschaft hat einen Aufsichtsrat. Dieser wird gebildet von Bezirksapostel Armin Brinkmann, Apostel Franz-Wilhelm Otten und Apostel Wolfgang Schug.
Werte „Kinder, Jugendliche, Senioren und Sonstige“,

der Köln-Bonner Amtsträger Franz-Wilhelm Otten dürfte Dr. der Betriebswirtschaft sein und ist sowohl als Seelsorger (Apostel) in NRW naktiv, als auch als Geschäftsführer an leitender Stelle in einem weltlichen Verlag tätig. Darüber hinaus ist er als Geschäftsführer in der EJT-GmbH tätig, wie wohl er auch als Aufsichtsratsmitglied in der NaK-Service-Aktiengesellschaft an strategisch führender Stelle eingesetzt worden ist.

Ich bin immer wieder überrascht, wie flexibel und in welchen Geschäftsfeldern Apostel Jesu einsetzbar sind und wie transparent sie göttlich-seelsorgerisches und weltlich-wirtschaftliches im na-amtlichen Amtskörper klar getrennt halten können (Trennung a la Wirtschaftsapostel Brinkmann). Unter solchen harten Arbeitsverhältnissen und Rahmenbedingungen habe ich auch immer mehr Verständnis dafür, dass unsere NaKi-Apostel nach dem 4.12.2007 so erstaunlich ruhig geblieben sind und dass sie mittlerweile Theologie schmalspurmäßig vom VFB abarbeiten lassen (Outsourcing). Das na-amtliche Vorübergehen am Kerngeschäft mag zwar hie und da von dem einen oder anderen als recht „unversöhnlich“ verstanden werden, jedoch wie diente Stp. Dr. Leber am 6. April 2008 in Zürich so schön mit dem Wort aus Matthäus 28, 16 und 17: „Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten“.

Doch für bewährte multitalentierte NaKi-Knechte ist es eigentlich nichts Neues, das ihre Botschaften und Apostelgeschichtchen (z. B. vom 7.12.2007) von einigen nicht so recht verstanden und geteilt werden. Aber satte 82% gemessene Selbstzufriedenheit in NaK-NRW sind ein Pfund, mit dem es sich na-amtlich auch weiterhin sicher und gut wuchern lässt… . Diesen Mehrwert zum Wohlfühlen gönne ich den Anvertrauten wie auch den Vertrauten von Herzen…

shalom

Matula
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#27 Beitrag von Matula » 07.04.2008, 14:38

http://www.heimatblatt.de/index.htm

Auf Links klicken und dann bei den einzelnen Firmen auf Impressum.
Auch in diesen fünf möglicherweise 100%-tigen Tochterunternehmen von Rautenberg Media Print (RPM) ist Dr. Otten jeweils Geschäftsführer.

shalom
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#28 Beitrag von shalom » 10.04.2008, 13:25

[->Neuapostolische Kirche International / Humanitäre Projekte ] hat geschrieben:In Sambia droht eine Hungersnot
10.04.2008
Dortmund/Lusaka.

...Bernd Klippert, Geschäftsführer von „NAK-karitativ“, veranschlagt für die akute Hilfe mindestens 350.000 Euro. Für die spätere Lebensmittel- und Saatguthilfe kommen weitere 500.000 Euro dazu. ...
[->Msn auf der Suche nach der „Henwood Foundation“] hat geschrieben: "Henwood Foundation" ist der Name für die Hilfsorganisation der Neuapostolischen Kirche in Sambia.
[->NAK-karikativ] hat geschrieben: ...Mit einem dringenden Hilfeersuchen hat sich die Kirchenleitung in Sambia an die Internationale Kirchenleitung gewandt. ...
[->Bericht der Reise nach Sambia (31.03 –05.04.2008)] hat geschrieben:
...Kirchliche Planungen (Soforthilfe)
Bezirksapostel Ndandula hat ein Nothilfe- Komitee der Kirche gebildet und beschlossen, dass die Hilfsaktionen über die Kirche abgewickelt werden sollen.

Bei der Soforthilfe werden etwa 35.000 Personen (Kirchenmitglieder) unterstützt werden müssen. In der Hungerbekämpfung wird die Personenzahl weitaus höher liegen (zusätzlich über 100.000 Personen).

Wenn für die Hilfsaktionen bis zum Ende des Jahres fast 1.000.000 € erforderlich werden, dann ist dass nicht mehr aus vorhandenen Reserven von NAK-karitativ e .V. allein zu schaffen. Deshalb bitten wir alle Gebietskirchen international um Unterstützung. ...
Werte DiskursteilnehmerInnen,

mit Bedacht ist vor Jahren die Gebietskirche Zambia+ Malawi+Zimbabwe in die gebietskirchenrechtliche Selbständigkeit (Autonomie) entlassen worden. Der Gebietskirchenpräsident ist Bezirksapostel Ndandula. NaK-Sambia hat eine eigene Hilfsorganisation am laufen.

In Deutschland wurde nun die Barmherzigkeit (humanitäres, karitatives ..) von der Kirche outgesourct und erst jüngst unter dem Dach der neuapostolischen „Service-Aktien-Gesellschaft“ gebündelt, um kirchliches von sozialem klar trennen zu können. So kümmert sich der wirtschaftliche Flügel der NaK-NRW schon mal um Investitionen in Restaurants, Parkplätze, Kindergärten und Altersheimen, während die Kirche sich u. a. um Kirchenbau kümmert.

Und da entscheidet nun Bap. Ndandula, alles über die Kirche abzuwickeln (zumal die Reserven der karikativen Tochter der NRW-Aktien-Gesellschaft, schon anscheinend zu Neige gehen…) .

Gerade das 18 Millionen NaK-NRW-Groß-Projekt, wo die neuapostolische Aktien-Gesellschaft kräftig in Backsteine investieren will, steht in natürlicher Konkurrenz zu dem Teil der Welt, wo es halt allein schon an Brot fehlt. Mal schauen, was die NaKi und die rechtlich eigenständigen regionalen Gebietskirchenpräsidenten weltweit für ihren Kollegen bereit sind, locker zu machen… .

shalom, den die Not in anderen Teilen der Welt nicht kalt lässt.

shalom
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#29 Beitrag von shalom » 11.04.2008, 16:00

[->Missionswerk der NaK-Süddeutschland (11.04.2008)] hat geschrieben:
Missionswerk
Neben der Verkündigung des Evangeliums und der Seelsorge hat - als weiterer zentraler Punkt des christlichen Glaubens - die Zuwendung zum Einzelnen, der in Not gekommen und bedürftig geworden ist, besondere Bedeutung… .

…Zur Durchführung dieses humanitären und karitativen Engagements der Neuapostolischen Kirche hierzulande dient der gemeinnützige Verein "Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland".

- Wasser/Brunnenprojekte
- Medizinische Hilfe und Katastrophenhilfe
- Mission; Wie in den Jahren zuvor, diente auch ein Großteil der Finanzmittel aus dem "Dankopfer" 1999 der Erfüllung des Seelsorgeauftrags. Allein in den ca. 30 Ländern ...
- Schulen und Kirchen
- Humanitäre Hilfe
-[…]
[->Gebietskirche Süddeutschland titelt am 11.04.2008: „Forum Fasanenhof: Ökumene-Vortrag findet erneut Anklang“]

[->Gebietskirche USA titelt am 11.04.2008: „Confirmation 2008 from around the USA“]

[->Gebietskirche H+RP+S titelt am 11.04.2008: „Jahresmotto für 2008, Eine Kirche in der sich Menschen sich wohlfühlen...“]

[->Gebietskirche NRW titelt am 11.04.2008: „Herner Orgel mit neuem Klang“]

[->Gebietskirchenföderation Mitteldeutschland titelt noch am 11.04.2008 morgens: „Gegenbesuch in der VAG-Gemeinde“ und stellt nachmittags online: „Hilfe für Hochwasseropfer in Sambia“]

[->Gebietskirche Norddeutschland titelt am 11.04.2008: „Europa-Jugendtag...“]

[->Gebietskirche BB titelt am 11.04.2008: „Auferstanden von den Toten“]

[->Gebietskirche USA titelt am 11.04.2008: „Confirmation 2008 from around the USA“]

Werte DiskursteilnehmerInnen,

ich möchte die Gk-Föderation Mitteldeutschland lobend erwähnen, die sich das Hilfeersuchen zu eigen machte und zumindest zeitnah publizierte. Das restliche Potpourri ist in seiner einfältigen Vielfalt schon fast wieder delikat... .

shalom, der erstaunt zur Kenntnis nimmt, dass erst vor kurzem in Zürich eine Bezirksapostelversammlung stattgefunden haben soll…

shalom
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#30 Beitrag von shalom » 15.04.2008, 17:52

[->NAKI 12.02.2008)]: …und auch Kirchengebäude überflutet...
[->Gebietskirche Süddeutschland titelt am 14.04.2008]: ...Bezirksämter-Wochenende, Seminartag, Kids naktiv und 2500€-Spende der Kirche für DRK/Evangelische Notfall-Seelsorge...
[->Gebietskirche H+Rp+S titelt am 14.04.2008]: (letzte news) ...Vorbereitung auf den Jugendtag im Juni: Jugendchor probte in Oberreifenberg...
[->Gebietskirche USA titelt am 11.04.2008]: ...Confirmation 2008 from around the USA...
[->Gebietskirche NRW titelt am 14.04.2008]: ...Gottesdienst für das Mittelalter und bringt einen kurz notierten link wg. Hungersnot auf „Karikativ“...
[->Gebietskirchenföderation Mitteldeutschland titelt noch am 11.04.2008 morgens]: Gegenbesuch in der VAG-Gemeinde und stellt schon nachmittags online: „Hilfe für Hochwasseropfer in Sambia…
[->Gebietskirche Norddeutschland titelt am 11.04.2008]: …Europa-Jugendtag...
[->Gebietskirche BB titelt am 14.04.20089]: …„Auferstanden von den Toten“, „Bischof ordiniert“, für BB scheint die Hungersnot eine zu verlinkende international/karikative Sache zu sein…
[->Gebietskirche USA titelt am 14.04.2008]: …Confirmation 2008 from around the USA…
[->Gebietskirche Südostafrika titelt am 14.04.2008]: …Celebration... und Outing der Konfirmanden…
[->Gebietskirche Südafrika titelt am 14.04.2008]: …Confirmation gallery; Music to my ears…
[->Gebietskirche Schweiz titelt am 14.04.2008]: „Kurz gesagt“ (kein Hinweis auf die Hungersnot)
[->Gebietskirche Schweiz informiert am 14.04.2008] …über ihre neuapostolische Variante von: „Spenden/Opfer”…
[-> NAKI (10.04.2008)] hat geschrieben: Humanitäre Projekte / In Sambia droht eine Hungersnot

…allein ca. 200.000 Geschwister betroffen…

…andauernde Regenfälle, wie sie seit Menschengedenken nicht vorgekommen sind…
Werte DiskursteilnehmerInnen,

mit dem Sendschreiben "An die Gemeinden in Mitteldeutschland" - nicht das erste seiner Art - wurden am 23.12.2007 alle Gemeindeglieder des klinglerschen Arbeitsbereichs schriftlich über Opfer/Spenden informiert.

Demnach nahm allein die mitteldeutsche Gebietskirchenföderation ca. 12,5 Millionen Euro Opfer direkt ein. Zusätzlich nahm sie auch noch ca. 2,5 Millionen Euro Zinsen ein (Opfer der internationalen Finanzwelt), von Erntedank- und Taschengeldsonderopfern gar nicht zu reden… .
Dabei unterscheidet die Neuapostolische Kirche grundsätzlich zwischen Opfer und Spenden.
Das Opfer der Mitglieder dient zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben im eigentlichen kirchlichen Bereich. Dabei wird zwischen regelmässigem Opfer und jährlichem Dankopfer unterschieden.
Die beiden Stiftungen
• Gemeinnützige Stiftung der Neuapostolischen Kirche Schweiz
• Missionsstiftung NAK Schweiz
erfüllen zweckgebundene Aufgaben. Einzahlungen auf diese Konten werden deshalb als Spenden bezeichnet“


Soviel steuert die offizielle NaK-Schweiz zur Hungersnot in Sambia bei.

Sogar den Gebietskirchen in der ganz direkten Nachbarschaft der Notleidenden, NRW-Angola (Brinkmann), Botsuana-Südostafrika (Kitching), Namibia (Barnes), Französisch-Burundi und Neu-Demokratische Republik Französisch-Kongo (Jean-Luc-Schneider) und US-Tansania (Freund) scheint das Thema keiner eigenen, hervorgehobenen Berichterstattung / Soforthilfe wert zu sein.

Da spendet die NaK-Süddeutschland Opfergeld an DRK/ev.Kirche (s. o.) und die NaK-Schweiz suggeriert, seelsorgerisch zwischen Opfer und Spenden unterscheiden zu können. Wirtschaftsapostel Brinkmann gründet sogar eine Aktien Gesellschaft für Service außerhalb der Kirche. So scheint jedes Gebietskirchlein seinem kircheneigenen Plaisierchen zu frönen.

Die NaK-Sambia hat selbstverständlich ihre eigene Henwood-Foundation (so was wie Klipperts Karikativ) und trotzdem übernimmt die sambische Gebietskirche die Koordination der Hilfsmaßnahmen. Bernd Klippert, Geschäftsführer von NaK-Karikativ schätzt die Kosten auf ca. 0,85 Millionen €. und will die „Spenden“ dafür - nach neuer neuapostolischer Sitte - bei privaten Zusatzspendern abklappern... .

Da kriegt allein die Gebietskirchenföderation Mitteldeutschland 2,5 Millionen Zinsen in 2006 und Klippert muss wegen 0,85 Mill. € schon den karikativen Offenbarungseid leisten. Das klingt durchaus dramatisch und drückt professionell auch auf die Spendendrüsen, aber gleichzeitig klingt das aber auch so was von absolut unzweifelhaft authentisch neuapostolisch - wie nur was! Das sind neue Leitgedanken vom Feinsten!

Damit ich hier richtig verstanden werde: Da sind neben sehr vielen anderen allein 200.000 neuapostolische Geschwister betroffen – soviel wie Deutschland wahrscheinlich noch nicht einmal an NaktivistInnen verfügt -, und der Stammapostel fliegt nicht sofort ins Krisengebiet, sondern tingelt gemäß Dienstpan (Ratschlußplan) weiter durch die weite Glaubenswelt. Heute hier und morgen fort. Ein typischer Fall für NaKi-Karikativ. Die Bibel berichtet übrigens auch von dienstreisenden Amtsträgern, welche Halbtote en passant links liegen lassen und diese dann ein Fall für barmherzige SamariterInnen werden. Nun, vielleicht wollen gewisse Gebietskirchenpräsidenten und wiederum deren Präsident gar nicht die Nächsten von Halbtoten sein… .

Allein der inflationär boomende na-amtliche Immobilenhandel in Deutschland dürfte seit Januar 2008 schon ein Zigfaches als die 0,85 Mill € Immobilienopfereinnahmen in die Opferkästen der desinvestierenden Gebietskirchen weichgespült haben (Mehrwert).


Wirtschaftsapostel Brinkmann diente am 13. April mit dem Wort: „Der Herr segne euch je mehr und mehr“ (Psalm 115,14). Seiner weiteren Predigt legte er ein Bibelwort aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an Timotheus zugrunde: „… du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit.“ (1. Timotheus 4, aus 12). Zwei der seiner Kerngedanken lauteten: “Jesus ist zentrales Vorbild““Auch im Wandel ein Vorbild“.

An zentraler Stelle (Bibel) wird von überlieferter Jesulehre vorbildhaft wie folgt berichtet: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ !

Ist die Mehrzahl der Gebietskirchenpräsidenten und ihr wohlzufühlendes Selbstbild ihrer Variante von Kirche heute (Opfer für Gott und seine Gesandten) für Christen in der Eigenverantwortung wirklich ein „Vorbild“ wenn die Barmherzigkeit (Karitativ) nur eine armselige Karikatur na-amtlichen Wohlstandes darstellt? Wer möchte schon bei den Spöttern überlieferter Jesulehre in der Kirchenbank sitzen?


shalom

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