Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#11 Beitrag von shalom » 04.06.2009, 05:29

Neue Botschaft über „Fehler der Vergangenheit“

[->Messegottesdienst EJT 2009]
„Wir strecken uns aus nach der Versöhnung“ (25.05.2009)

Zürich/Düsseldorf. Sonntag, 24. Mai 2009. Der Abschlussgottesdienst am Europa-Jugendtag der Neuapostolischen Kirche steht kurz vor der Feier des Heiligen Abendmahles, als Stammapostel Wilhelm Leber einen versöhnlichen Gruß an die Vereinigung Apostolischer Gemeinden richtet. „Ja, es sind auch von unserer Seite, von der Seite der Neuapostolischen Kirche, Fehler gemacht worden“, sagt der internationale Kirchenleiter sichtlich bewegt. „Wir strecken uns aus nach der Versöhnung.“

Stammapostel Leber richtet seine Versöhnungsgeste an einige Vertreter der VAG, der Vereinigung Apostolischer Gemeinden, die zu diesem Abschlussgottesdienst in Düsseldorf eingeladen wurden. Durch die Vorkommnisse in den 1950er Jahren sei eine unschöne Situation entstanden, beginnt der Stammapostel. Man sei sich mehr oder weniger aus dem Weg gegangen, habe sich bekämpft und gegenseitig wehgetan.

„Hier ist nicht der Augenblick, das richtig aufzuarbeiten, aber ich will hier noch einmal deutlich bekunden: Ich strecke mich auch im Namen der Kirche aus nach Versöhnung.“ Das schließe das Eingeständnis ein, so der Stammapostel weiter, dass auch auf der eigenen Seite Fehler gemacht worden sind.

Wörtlich: „Das will ich gerne hier in der Öffentlichkeit zugestehen, ohne nun ins Detail zu gehen: Ja, es sind auch von unserer Seite, von der Seite der Neuapostolischen Kirche, Fehler gemacht worden. Wir strecken uns aus nach der Versöhnung.“

[->VFB-Bericht zum Ausklang der Apostelmesse (EJT-2009]
Fehler seien in der Vergangenheit gemacht worden

In Bezug auf die Feier des Heiligen Abendmahls und die Versöhnung wandte sich der Stammapostel während des Gottesdienstes auch an die anwesenden Vertreter der Vereinigung Apostolischer Gemeinden (VAG): Fehler seien in der Vergangenheit gemacht worden – auch seitens der Neuapostolischen Kirche – und bat dafür um Entschuldigung.

Die Frage, ob sich das Angebot der Europa-Jugendtage gelohnt hätte, beantworteten die jungen Christen mit minutenlangem Applaus und La-Ola-Wellen… .

Werte DiskursteilnehmerInnen,

„Fehler seien in der Vergangenheit gemacht worden“ - Nur in der Vergangenheit :wink:?

Mit Erstaunen nehme ich zur Kenntnis, dass zum Abschluss der neuapostolischen Apostelmesse einige Vertreter der VAG eingeladen worden waren. Sicherlich mussten auch die Zusatzgäste vom Sonntag den vollen Messe-Eintritt (95 €) bezahlen. Selbst dem Stammapostel scheint die Präsenz von geladenen Gästen anderen Glaubens bekannt gewesen zu sein. Nach dem Desaster des Infoabends überrascht mich so eine publikumsorientierte Versöhnungsgeste: „Ja, es sind auch von unserer Seite, von der Seite der Neuapostolischen Kirche, Fehler gemacht worden. Wir strecken uns aus nach der Versöhnung“ nicht wirklich. Vor imponierender Kulisse, großer Bühne und choreografisch perfekter Inszenierung ein strategisch gut getimtes Wellnessmanöver.

Nach der Präsentation der na-amtlichen Aufarbeitung am 4.12.2007 hat Stammapostel Dr. Leber na-türlich 2009 Recht, dass für eine detaillierte Aufarbeitung des „lange zurückliegendes Fehlverhaltens des neuapostolischen Amtskörpers“ in einem Jugendeventgottesdienst nicht der rechte Augenblick wäre. Die EJT-Messe soll sich ja lohnen und mit „La-Ola-Wellen“ belohnt werden (wohlige Wellnesswellen).

Meines Wissens war von den Messe-Aposteln auch gar kein VAG-Workshop / Seminar Botschaft-Vergangenheitsbewältigung angeboten worden. War die VAG mit einem eigenen Stand vertreten? Ich denke, die EJT-NaktivistInnen hatten sich mit anderen Gotteshauskrabbeltischsonderangeboten zu beschäftigen (Stiftshütte etc…). Und dann scheint der Stammapostel mit seinen „special-guests“ den selbstgesteckten EJT-Rahmen zu sprengen. Ein Bravourstück brillanter na-amtlicher Geheimdiplomatie.

Hatten sich all die bisherigen Stammapostels als Kirche - nur wo Apostel wiederaufgerichtet worden sind, ist Kirche im Vollsinn vorhanden -, nach zig Unservatern/Vaterunsern, nach unzähligen Sündenvergebungen / Freisprachen und zahllosen Abendmählern) all die Jahre bis zum EJT gegenüber der VAG gar unversöhnlich gezeigt? Kaum glaubbar.

Waren meine Friedensboten - oder auch nur die Füße der Boten (:wink:) die Frieden verkündigen – bis dato verkappte Kommandeure von Kampftruppen (Jargon Brinkmann Pfingsten 08 ) inmitten eines kalten apostolischen Krieges? Sah so das Selbstbild des Stammapostels vom 4.12.2007 bis zum EJT aus?

Vielleicht war die ganze Aktion auch nur ein weiteres Ablenkungsmanöver. Was nach dem Gottesurteil im Fall der Botschaft geschah – und heute noch geschieht -, ist die eine Seite der stammapostolischen Medaille. Doch wie stand es um die Situation innerhalb des neuapostolischen Amtskörpers (Mitläufer) zur Blütezeit der Botschaft? Diese Konsumentenhaltung der Apostel dürfte innerhalb des Apostelamtskörpers nach wie vor die ungeklärte Hauptsache darstellen (bevor die Gotteskinder auf den Boden der Tatsachen geholten werden konnten)!

Bei den Äußerungen in Richtung VAG inmitten des Gottesdienstes, kurz vor (oder nach?) dem neuapostolischen Höhepunkt äußert sich Stammapostel Dr. Leber als Gottesknecht im Plural. Hat sich evtl. gar Gott durch seinen sprechenden Mund für seine Fehler der Vergangenheit bei der VAG entschuldigt und die ahnungslosen Jugendlichen hatten lediglich die ergreifende Kulisse Gottes dafür zu bilden?

Es bleibt interessant, wie die Medien des Stammapostels ihre Politik der innerneuapostolischen Rollenverteilung darstellen werden… . Die glaubenskommerzielle PR-Maschine der Apostel hat Futter... .

shalom

shalom
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#12 Beitrag von shalom » 08.06.2009, 05:26

[-> Aufarbeitung der Geschichte geht unter Brinkmann weiter]
Feierstunde für Bezirksämter in Ruhe (04. Juni 2009)

Senioren
Etwa 60 im Ruhestand lebende Apostel, Bischöfe und Bezirksämter hatten sich am Donnerstag, 4. Juni 2009, im Feierraum der Kirchenverwaltung in Dortmund versammelt, um gemeinsam das Jubiläum des Verwaltungsgebäudes zu feiern.

EJT
Zum Abschluss berichtete Bezirksapostel Brinkmann von seinen Eindrücken, die er vom Europa-Jugendtag im Mai mitgenommen hat. Beeindruckt hatte ihn auch die Geste des Stammapostels, der im Gottesdienst Fehler der Kirche in der Vergangenheit eingestanden und zur Versöhnung aufgerufen hatte (wir berichteten).

Aufarbeitung der Geschichte geht weiter
Bezirksapostel Brinkmann kündigte in diesem Zusammenhang an, dass auch die Aufarbeitung der Geschehnisse aus der Zeit von Stammapostel Johann Gottfried Bischoff weitergehen werde. Schon in den letzten Jahren hat es zwei Treffen mit Zeitzeugen aus den Reihen der Apostolischen Gemeinschaft (AG) gegeben. In Kürze werde es ein Gespräch mit neuapostolischen Zeitzeugen geben, mit denen die gleichen Fragenkomplexe erörtert werden sollen, die auch schon mit den Vertretern der Apostolischen Gemeinschaft besprochen worden waren. Darüber werde die Kirche dann berichten.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die Geste - viele neuapostolische Amtsträger gestikulieren am Altar – des Stammapostels (Symbolapostels) hat sogar einen wirtschaftsorientierten Hardliner wie Wirtschaftsapostel Brinkmann beeindruckt. So so. Wurde endlich auch mal Zeit, dass sich neuapostolische Bezirksapostel von ihrer eigenen Vergangenheit beeindruckt zeigen. Und das an einem Verwaltungsgebäudejubiläum in einer Bezirksruheversammlung (Feierrunde zur Feierstunde).

Ein Meilenstein in der Aufarbeitung der neuapostolischen Apostelgeschichte dürfte der vorgetragene Abschlussbericht vom 4.12.2007 gewesen sein. Inhaltlich ist er ja bis heute offiziell nicht revidiert worden, wiewohl sich der Stammapostel symbolträchtig für die, am 4.12. durch ihn und seine Apostel verursachten Verletzungen entschuldigt hat. Wenn ich Wirtschaftsapostel Brinkmann recht verstehe, soll es auf diesem hohen na-amtlich vorgelegten Niveau weitergehen („Aufarbeitung der Geschichte geht weiter“). Dass auf dem EJT 2009 zwischen Sündenvergebung und Abendmahl von neuapostolischen Aposteln plötzlich pauschal imaginäre vergangene Fehler eingestanden wurden, dürfte ein Novum im real existierenden Neoapostolizismus darstellen, zumal die Zeitzeugen na-amtlich noch gar nicht befragt worden sind. Ich plädiere unisono schon mal auf vorlaufende Generalamnesie für alle Apostel („Kirche“) und alles bleibt wieder gut – da es ja nun die EJT-Entschuldigung gibt. Der Hammer des EJT muss nur noch all den Nichtdabeigewesenen eingehämmert werden und selbst im Amtskörper wiedergekäut werden.

Interessant wäre es zu erfahren, was der „Zeitzeuge“ Wirtschaftsapostel Brinkmann zu seiner eigenen Rolle im „postbischöfflichen“ Reich Gottes zu sagen hat. Des Wirtschaftsapostels Vergangenheit reicht bis heute. Wie haben die Bezirksapostel (BaV’en) denn all die Jahre ihre Gottesdienste gefeiert? Unversöhnlich und unentschuldigt im Geiste des 4.12.2007? Von Fehlern der Vergangenheit total unbeeindruckt…bis der Stammapostel auf der EJT-Messeabschlussveranstaltung 2009 die erlösenden symbolpolitischen Worte an die extra vor dieser Kulisse eingeladenen Gäste richtet?

Mittlerweile sehen viele die Chance, dass der derzeit noch amtierende Stammapostel aus dem Schatten der ihm von der BAV zugewiesenen Rolle als rein präsidierender Symbolapostel noch vor seinem wohlverdienten Ruhestand heraustreten wird ähnlich unwahrscheinlich, wie die Einführung der Frauenordination (Rolle der na-Frau) unter der Ägide seines bald zu Ende gehenden (A)postulates.

Die Apostelkarawane mit ihrer Art von Gegenwart (Geschichtsaufarbeitung) zieht weiter, ähnlich wie im Gleichnis Priester und Levit ihrer Wege gegangen waren (Fehler der Gegenwart?)… . Jesus im Apostel – neuapostolische Zukunft.

shalom

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agape
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#13 Beitrag von agape » 08.06.2009, 13:23

Hammer einjehämmert: E Jott Te 5/09


:wink: :mrgreen:


shalimm shalöm och agape


PS: Symbol-Apostel oder die "zweifache Gestalt"

"Die Zuwendung der Kirche zu den Menschen vollzieht sich in zweifacher Gestalt: Als Verkündigung der großen Taten Gottes (Martyria) und als Zuwendung zur konkreten Not (Diakonia)." Peter Knauer SJ, Fundmantaltheologe, Brüssel

Vielelicht kann sich Symbol-Leber diesen kath. Text noch mal zu Gemüte führen!
Denn die "konkrete Not" ist bei den "Abgespaltenen und Rausgeworfenen" seit 1955 bis heute up to date, auch wenn "Gott sei Dank" das Leiden daran nachgelassen hat.



PPS: Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen war, wird sich der "Symbolapostel" nicht an das Limit (mit 65 Jahren i.R.) orientieren.
Zuletzt geändert von agape am 08.06.2009, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

tergram

#14 Beitrag von tergram » 08.06.2009, 13:57

agape hat geschrieben:Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen war, wird sich der "Symbolapostel" nicht an das Limit (mit 65 Jahren i.R.) orientieren.
Äääh... :shock:

Er wird doch wohl nicht...
so lange, bis .... ...
noch zu seinen Lebzeiten...???

Nein, oder?

Und führe ihn nicht in Versuchung.

Cerebron

#15 Beitrag von Cerebron » 08.06.2009, 14:48

agape hat geschrieben:Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen war, wird sich der "Symbolapostel" nicht an das Limit (mit 65 Jahren i.R.) orientieren.
Das ist bei Norddeutschen so üblich. Nehmen Sie nur Karlheinz Schumacher, geb. 19. März 1944. Wie zu hören ist sind für ihn schon Gottesdienste bis ins nächste Jahr hinein dienstverplant.

Der Frau Doktor bleibt wie immer die Auswahl eines Chorstückes überlassen, das das Empfinden angesichts des oben Gesagten so recht zum Ausdruck bringt.

Gruß
C.E.

shalom
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#16 Beitrag von shalom » 08.06.2009, 17:35

Absingchor bitte: "...Mit 66 Jahren..." :wink:

shalom
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#17 Beitrag von shalom » 09.06.2009, 17:42

[-> Aufarbeitung der Geschichte geht unter Brinkmann weiter]
Feierstunde für Bezirksämter in Ruhe (04. Juni 2009)

Aufarbeitung der Geschichte geht weiter
Bezirksapostel Brinkmann kündigte in diesem Zusammenhang an, dass auch die Aufarbeitung der Geschehnisse aus der Zeit von Stammapostel Johann Gottfried Bischoff weitergehen werde. Schon in den letzten Jahren hat es zwei Treffen mit Zeitzeugen aus den Reihen der Apostolischen Gemeinschaft (AG) gegeben. In Kürze werde es ein Gespräch mit neuapostolischen Zeitzeugen geben, mit denen die gleichen Fragenkomplexe erörtert werden sollen, die auch schon mit den Vertretern der Apostolischen Gemeinschaft besprochen worden waren. Darüber werde die Kirche dann berichten.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Auf dem EJT wurde unter der Regie der Apostel der Film gezeigt: [-> „NaKi2050 – auf der Suche nach der letzten Bibel“ ].

Kurz danach lässt Wirtschaftsapostel Brinkmann zur Suche nach den letzten neuapostolischen Zeitzeugen blasen. Die wenigen Überlebenden haben bis heute sämtlichen Stammaposteln die Treue gehalten und eisern geschwiegen. Die Getreuen hatten sich brav an die offizielle Apostel-Parole „wir schweigen“ gehalten (von Stammapostel Walter Schmidt geboren und vom Amtskörper umgesetzt). Unter Stp. Dr. Leber wurden die neuapostolischen Zeitzeugen dann auf die hieb und stichfeste Rückzugslinie: „wir wissen’ s nicht“ (dafür aber besser) eingeschworen. Die Mehrheit der neuapostolischen Zeitzeugen dürfte nunmehr eh die [-> Zeitzeugenwolke] bilden, wo keine Wolke mehr sich türmt. Seit König Saul ist jedoch auch bekannt, was von Befragungen von Zeugenwolken zur prognostischen Absicherung und statistischen Untermauerung der geistlichen Macht halten ist. Auf alle Fälle verfügen insbesondere die neuapostolischen Apostel über besonders schöne Zeugnisse aus Zukunft und Vergangenheit… .

Wenn ich Wirtschaftsapostel Brinkmann recht interpretiere - er feierte unlängst mit 60 im Ruhestand lebenden Aposteln, Bischöfen und Bezirksämtern ganz groß das Verwaltungsgebäudejubiläum seiner erfolgreich ausgegliederten NaKImmobilien-GmbH -, kann er aus diesem erlauchten Kreis qualifizierter Zeitzeugen auf gute Hinweise von hochkarätigem, langjährig glaubenskultivierten Nichtwissen hoffen.

Offensichtlich kursiert im neuapostolischen NRW-Amtskörper ein Fragebogen, mit dem der Glaubensgehorsam der Zeitzeugen erneut überprüft werden soll. Da stehen sicherlich demnächst die nächsten Heimbesuchungen ins Haus (nicht nur in Fröndenberg).

Auf dem EJT dürfte die Überrumpelung und Instrumentalisierung auserwählter Glieder der apostolischen Kirche (Kaffeefahrt mit Gottesdienst) ein genialer Erfolg gewesen sein. Dabei scheint der Stammapostel generalstabsplanmäßig genau gemäß seiner stammapostolischen Roadmap vorgegangen zu sein (Ratschlussplan / Fahrplan), wie auch sein 4.12.2007 ein besonderer Milestone seines Apostulates gewesen sein dürfte. Die Handschrift ist klar. Die neuapostolische Seite spielt das alte Spielchen „guter und böser Apostolizist“.

Neuapostolische NRW-Statistikexperten, die auch die jüngste Gemeindeschließungsumfrage (Wohlfühlumfrage) im Sinne der Apostel durchgeführt hatten, werden bei der Auswertung der neuapostolischen Zeitzeugenfragebogenaktion denn auch keine besonderen Schwierigkeiten zu erwarten haben.

Schon sehr lange Zeit war der insgeheime Wunsch der neuapostolischen Apostel nach christlichem Schulterschluss – auch zur VAG -, verkannt worden (z. B. am 4.12.2007). Der geläuterten neuapostolischen Apostel stilles Verlangen nach mehr Miteinander (neuapostolisches Kirchenverständnis) soll demnächst im neuen Glauben der Apostel gipfeln (DNG 2011). Derzeit allerdings noch ohne neuen Glauben dürften die Apostel – und nicht nur die, sondern alle die an deren Wiederaufrichtung zu glauben haben (Selbstbild vom 4.12.2007) –, etwas von dem medial beschworenen Geist, der Botschaft von der neuen neuapostolischen Brüderlichkeit der Apostel sich im Stich gelassen fühlen. Die Vertrauensvorschüsse, die der neuapostolische Amtskörper bei der Botschaft eingeheimst hatte, sind mittlerweile verspielt. Der na-amtlich Offenbarungseid des Nichtswissens (Geistliche Planinsolvenz bei simultaner Fortentwicklung des Weiterbetriebes) und davon abgeleitet des Zeitzeugenbefragens mahnt zur Vorsicht. Der Bedarf an exklusiv na-durchgeistlichten Pneumadecken dürfte selbst bei der umschmeichelten Zielgruppe langsam gesättigt sein.

Zumindest das neuapostolische Marketing scheint zu florieren. Fragebogenaktionen, Eventbindung, Werbung… . Ob das allerdings auf Dauer ausreicht, alten Wein in neuen Schläuchen…ähm alte Apostel im neuen Glauben erfolgreich vermarkten zu können, wird sich noch zu zeigen haben. Davon ausgenommen ist sicherlich der karikative Bereich (EJT / Kids2Kids / Missionswerk…), das ausgegliederte Immobilenmanagement, das Finanz- und Opfermanagement oder andere glaubenkommerzielle Einrichtungen wie z. B. VFB/Spirit/GK oder auch die na-amtliche Service-Aktiengesellschaft samt ihren Töchtern und Enkelinnen.

Hat jemand den Inhalt des na-amtlichen Senioren- Zeitzeugenfragebogens für einen neuapostolischen Diskurs parat?

shalom

Brombär
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#18 Beitrag von Brombär » 09.06.2009, 22:23

NAK NRW auf der Suche nach Zeitzeugen
Botschaftsthematik sollen innerkirchlich besprochen werden



So lese ich eine Überschrift aus dem GK-Magazin.

Diese Aktion ist ein weiterer Trick der NAK, eine regelkonforme Entschuldigung ( im Gegensatz zum blosen Händeausstrecken ) in die Ferne zu rücken und damit die stammapostolische Schieflage des Herrn Bischoffs zu übertünchen.

Es bedarf keiner innerkirchlichen Zeitzeugendiskussion. Dass die Botschaft das definitiv ausschlaggebende Moment des Zerwürfnisses mit Kuhlen war, wurde eindeutig und zweifelsfrei durch den Bez.-Ap. Gottfried Rockenfelder senj. in seinem Buch " Geschichte der Neuapostolischen Kirche " dokumentiert.

Jetzt nach Zeitzeugen zu suchen, um was auch immer wieder in Zweifel zu ziehen, spricht für eine lückenlose Foertführung der Methoden des Info-Abend im Dezember 2007

Die Glaubwürdigkeit dieses Stammapostels ist ungeheuerlich.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

uhu-uli

#19 Beitrag von uhu-uli » 09.06.2009, 22:58

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#20 Beitrag von shalom » 10.06.2009, 15:01

[-> MY VFB]
Erzähl mir dein Leben

Ein Fragebuch an Oma und Opa

Preis: 17,95 €

Werte DiskursteilnehmerInnen,

MYBischoff, der Verlag für Gotteshauskrabbeltischangebote der Apostel hat die geniale Idee für neu entdeckte Zeitzeugen auf den neuapostolischen Markt geworfen. MY lieber Bischoff!

Das Frage&Antwortbuch an Opa Apostel (am neuen Glauben feilen überwiegend Senioren) soll allerdings mit deutlicher Verspätung erscheinen. Und na-türlich ohne Oma Apostel :wink: … .


shalöm

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