Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung

#1 Beitrag von shalom » 20.03.2008, 15:50

„Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung“ hat geschrieben: … In einem Brief, den das Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Wilhelm Leber, in der heutigen Ausgabe der Kirchenzeitschrift „Unsere Familie“ (Ausgabe 6/2008) veröffentlichen lässt, entschuldigt er sich für „Verletzungen“, die dieser Abend [4.12.2007] hervorgerufen hat. …

…„Ich strecke meine Hand auch den Brüdern und Schwestern entgegen, die infolge der damaligen Trennung nicht mehr bei uns sind. Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung.“

Die Kirchenzeitschrift „Unsere Familie“ wird vom Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt, herausgegeben.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

in einem Brief in der UF des VFB – welche all jene die abgetrennt worden sind evtl. nicht abonniert haben – wird dem ernsten Willen des Stammapostelamtes zur Versöhnung Ausdruck gegeben... .

Reich gesegnete Ostern und shalom

Lobo

#2 Beitrag von Lobo » 20.03.2008, 17:53

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Ohne Kommentar. :shock:

shalom
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#3 Beitrag von shalom » 22.03.2008, 17:09

'Fragen und Antworten über den Neuapostolischen Glauben' (veraltete Variante von St. J. G. Bischoff) hat geschrieben: Vorwort

Das Buch ist in seinen Teilen von dem neuapostolischen
Glaubensstandpunkt aus geschrieben, der sich mit der biblischen
Ueberlieferung deckt
, wie dies in den einzelnen Abschnitten
ersichtlich ist.

Wenn dabei die Darlegungen von
den Anschauungen Andersgläubiger abweichen, dann soll dies
keine Herabsetzung der religiösen Ansicht anderer Menschen
bedeuten, jedoch können wir keinesfalls darauf verzichten,
den göttlichen Heilsplan so darzustellen, wie wir ihn auf
Grund der vom Heiligen Geist gewirkten Erkenntnis und der
Zeugnisse aus der Vergangenheit sehen.


J.G. Bischoff
Werte DiskursteilnehmerInnen,

nach der Usterbotschaft und der „Apg.38-55“ (2007) folgt im Wohlfühljahr des Herrn Stapo Domini 2008 nun eine neue Osterbotschaft: „Es sei nicht seine Absicht gewesen, jemanden zu verletzen, so der Stammapostel.“

Wenn nun aber streng gemäß des neuapostolischen Heils- und Erlösungsplans nicht darauf verzichten werden konnte, die Dinge so darzustellen, wie es die Apostel aufgrund der vom Hl. Geist gewirkten Erkenntnis und der Zeugnisse aus der Vergangenheit sahen, dann geschahen am 4.12.2007 die Herabsetzungen der religiösen Ansichten von anderen Ämtern und Geschwistern also in edler Absicht, unverzichtbar und unbeabsichtigt.

Dabei ist es St. Dr. Leber nämlich nur „um eine sachliche Aufarbeitung der Geschichte“ gegangen (vergl. „Apg38-55“). Die dabei ausgelösten Befindlichkeiten sind allein Sache auf Seiten der Empfänger, welche die gebraute na-amtliche Wahrheit in derart ungewohnt reiner Form nicht zu vertragen scheinen. Die Empfindlichkeiten – die in so vehementer Form von den Aposteln wirklich nicht vorhergesehen werden konnten -, haben nun wiederum eine seelsorgerisch wertvolle Reaktion unseres neuapostolischen Oberhauptes via „Familie“ notwendig gemacht. : „Es sei nicht seine Absicht gewesen, jemanden zu verletzen, so der Stammapostel.“

Mich erinnert der na-amtlich vertretene Glaubensstandpunkt – der sich mit den na-amtlichen Fakten der Zeugnisse aus der Vergangenheit immer noch 100%ig deckt – an ein Verhalten wie man es evtl. auch im öffentlichen Nahverkehr erleben kann. Etwa in der Art:

Es war einmal ein vollbesetzter Bus. Infolge eines sehr labilen Standpunktes eines Fahrgastes (Herrn W. und einem Fahrmanöver des Busfahrers kommt es dazu, dass Herr W. einem anderen Fahrgast heftig auf den Fuß tritt. Dies geschah natürlich völlig unbeabsichtigt, denn es war Herrn W. ja allein nur um die Beförderung von A nach B gegangen. Ohne Entschuldigung (Herr W. fühlt sich unschuldig und überhaupt hätte der andere ja auch Schutzschuhe tragen können), trennen sich die Wege der beiden bei Fahrtende wieder. Erst über ein viertel Jahr später – nachdem das Verhalten von Herrn W. hin und wieder Thema ist -, lässt Herr W. – jener Herr, der keinen festen Stand für sich selbst gesorgt hatte -, in seiner privaten Pay-Vereinszeitung (wo der Geschädigte kein Mitglied ist) einen Leserbrief placieren, wo er all seinen Abonnenten ausdrücklich seinen erklärten Willen für eine Versöhnung mitteilen lässt: „Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung.“ („Dieser Artikel zählt zu unserem Premiumangebot. Um ihn zu lesen..., kann unser Zentralorgan gerne käuflich erworben werden").

Und wenn sie nicht gestorben sind, wird noch viel von den unterschiedlichen Standpunkten und von dem Willen des Herrn W. sowie von den darunter Leidtragenden zu lesen sein…

shalom

shalom
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#4 Beitrag von shalom » 23.03.2008, 08:54

Schaukastenplakat für den Wohlfühlmonat März 2008 hat geschrieben: Die Auferstehung Jesu ist unsere Zukunft.

Das schöne Osterfest erinnert an die Auferstehung Jesu Christi. Wir wollen uns nicht nur erinnern, sondern den Gottessohn durch unseren Wandel ehren.
...Ich erinnere mich besonders des großen Ehrentages 2007, wo durch den na-amtlichen Wandel am 4.12.2007 dem Gottessohn ein immens hervorgehobener Ehrentag bereitet worden war.

Die na-amtliche Wandlungsfähigkeit lebender Apostel wird am 20.03.2008 erneut unter Beweis gestellt, wo der amtierende Stammapostel im Internet darüber informiert, dass er seinen ernsten Willen zur Versöhnung in seinem Zentralorgan erklärt hätte. Dies will er von den LeserInnen so verstanden haben, als dass er seine Hand jenen entgegenstrecken würde, „die infolge der damaligen Trennung nicht mehr bei uns sind“.

Dabei gab es in unserer letzten Zeit (1938-1955) nicht nur eine einzige Pauschal-Spaltung und warum ist wohl von den vielen unterschiedlichen Ämtern (die auch nicht mehr bei uns sind) so gar keine Rede? Steht heute an NaKi-Altären der alte Amtsgeist wieder auf, der mit der Proklamation von „entgegen gestreckten Händen“ lediglich die reuigen Sünder wieder in den Schoß der NaKi und „Unsere Familie“ zurückführen will?

Und im Brief des [ ->Judas 25] wird zwar von der letzten Zeit und von den zugehörigen Trennungen berichtet jedoch aber auch von der Ehre wie folgt: „Dem Gott, der allein weise ist, unserm Heiland, sei Ehre und Majestät und Gewalt und Macht nun und zu aller Ewigkeit! Amen.“

Reicht Euch die Hände!

Christos anasti

shalom

Brombär
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#5 Beitrag von Brombär » 20.05.2008, 17:45

shalom schrieb :


Steht heute an NaKi-Altären der alte Amtsgeist wieder auf, der mit der Proklamation von „entgegen gestreckten Händen“ lediglich die reuigen Sünder wieder in den Schoß der NaKi und „Unsere Familie“ zurückführen will?


Exakt shalom, exakt !

Leber streckt großherzig seine Hände diesen " abtrünnigen Schafen " der Bischoff-Ära entgegen nach dem Motto : Wenn ihr reuig seid, will ich Euch zurück, in den rechten Schafstall einlassen. Das also versteht Leber unter " ich meine es ernst " .

Diese Verdrehung einer Aufarbeitung ist in Worten nicht zu beschreiben.

Im Klartext : Da die Bischoff - Botschaft nicht wirklich der Grund für den Kirchenausschluss von P.Kuhlen war, haben sich alle Kuhlennachfolger schuldig gemacht. Dank Drave´scher Recherche haben wir endlich die Sündenböcke gefunden.

Unrechtsbewußtsein der NAK-KL 0,00 So kann das trotz aller Beteuerungen niemals was werden. Ich vermute, dass das Pferd so lange in eine unproduktive Richtung geritten wird, bis man eines Tages entnervt befindet, dass ja nun gut sei und es an gutem Willen ja wirklich nicht gefehlt habe. Zeitgewinn heißt die Methode und wahrscheinlich ist sie erfolgreich.


Bb.

KAPLAN

#6 Beitrag von KAPLAN » 20.05.2008, 18:21

Brombär hat geschrieben: Ich vermute, dass das Pferd so lange in eine unproduktive Richtung geritten wird, bis man eines Tages entnervt befindet, dass ja nun gut sei und es an gutem Willen ja wirklich nicht gefehlt habe. Zeitgewinn heißt die Methode und wahrscheinlich ist sie erfolgreich.
"Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!"
(Spruch der Dakota-Indianer)

Das fiel mir gerade so auf den Geist.

KAPLAN :wink:

42

#7 Beitrag von 42 » 20.05.2008, 20:34

"Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!"
(Spruch der Dakota-Indianer)
Kaplan, dafuer bedarf es einer geschaerften Beobachtungsgabe, um das bei sich selbst festzustellen. Wer merkt schon selbst, dass er keinen Schritt weiterkommt? Eigensicht und Aussensicht klaffen manchmal weit auseinander.

Und was macht ein Indianer, wenn er sieht, dass sein Haeuptling ein totes Pferd reitet?

steppenwolf

#8 Beitrag von steppenwolf » 20.05.2008, 20:55

Und was macht ein Indianer, wenn er sieht, dass sein Haeuptling ein totes Pferd reitet?
Er ruft den psychiatrischen Notdienst an und sucht sich anschließend einen neuen Häuptling.

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August Prolle
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#9 Beitrag von August Prolle » 21.05.2008, 00:03

42 hat geschrieben: Und was macht ein Indianer, wenn er sieht, dass sein Haeuptling ein totes Pferd reitet?
1. Er bittet Manitu um Augensalbe.
2. Er erkennt, dass ein "Vorangänger" kein "Vorreiter" ist.
3. Er tötet sein Pferd.

8)

Hannes

#10 Beitrag von Hannes » 21.05.2008, 08:22

7. Er hält sich an diesen Cowboy.

8)

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