4.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tvmovie

#231 Beitrag von tvmovie » 31.12.2007, 14:42

tergram hat geschrieben:Also... ich weiss nicht, in welchen Gemeinden der NAK ihr so unterwegs seid... aber bei aller berechtigten Kritik an der NAK geht mir das hiesige Gemaule über angeblich unfreundliche Diakone im Eingangsbereich deutlich zu weit! :evil:

Ich besuche nur noch sehr selten neuapostolische Gottesdienste. Wenn dies jedoch mal der Fall ist, werde ich immer (!), ausnahmslos immer, von den Herren, die den Begrüßungsdienst versehen, sehr freundlich, sogar herzlich, begrüßt. Dies betrifft verschiedene Gemeinden in mehreren Bundesländern. Fast immer kennen die Herren mich nicht. Um so überraschender die herzliche Freundlichkeit an der Eingangstür. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass die Herren ihre Aufgaben ehrenamtlich wahrnehmen.

Ich gehe übrigens aus anderen Gründen in Gottesdienste - die Begrüßung hat dabei für mich die Wichtigkeit von "ist ganz nett, muss aber nicht sein" - sonst nichts. Wenn ich Gründe finden will, mich über alles und jedes zu beklagen, werde ich überall auf der Welt fündig - nicht nur in der NAK.

Wenn ich sonst keine Kritikpunkte an der NAK hätte... :roll:
Liebe tergram.
Ich stelle fest, dass du nur wieder einen Teil aus der Geschichte hier für dich in Anspruch nimmst, um uns "Leberwürste zurecht zustutzen".
Du vergißt, dass sich die Gemeinde, in die ich eintrete, also wenn ich ins Kirchenschiff gehe, eine Mauer aufbaut, weil man die "Gesichtskontrolle" nicht bestanden hat. Dabei ist es unerheblich, ob man sich in die Gemeinde einbringt, oder nicht.
Der Wohlfühleffekt von dem Matula schreibt, ist einer der wichtigsten Bestandteile innerhalb von Menschen, die sich "neuapostolische Christen und Gotteskinder" nennen wollen.
Die wird aber von den Grüppchen mit Füßen getreten.
Da kann der STAP am 16.12. predigen was er will, oder er kann in der neuesten Familie schreiben, dass es doch ganz positve Ansätze gebe, die Wirklchkeit ist wie beschrieben.
Wie soll man da noch "Weinbergsarbeit" leisten???? :lol:

Alles gute dir in 2008

tvmovie

der reutlinger

#232 Beitrag von der reutlinger » 31.12.2007, 15:03

dann solltet ihr zu brinkmann umziehen.er will den wohlfühleffekt in den gemeinden erhöhen.er verspricht sich davon den mitgliederschwund aufzuhalten.vielleicht bekommt er ja bald zuwanderer??? :lol:
mein bedürfniss ,wenn ich in den gottesdienst gehe, ist,eine predigt zu hören,die mich bereichert,erfasst,umtreibt und auch im nachhinein beschäftigt,fragen beantwortet oder neue aufwirft.
begrüssung ist mir z.b. eher lästig,brauche ich nicht.ansonsten schweifen wir ab vom thema.aber meldet euch doch in euren gemeinden daß ihr den begrüßungsdienst übernehmen wollt.(ich möchte diese aufgabe nicht ausführen müssen)
lg

Engelchen

#233 Beitrag von Engelchen » 31.12.2007, 15:07

tergram hat geschrieben:Also... ich weiss nicht, in welchen Gemeinden der NAK ihr so unterwegs seid... aber bei aller berechtigten Kritik an der NAK geht mir das hiesige Gemaule über angeblich unfreundliche Diakone im Eingangsbereich deutlich zu weit! :evil:

Wer hat sich darüber beklagt?

Ich besuche nur noch sehr selten neuapostolische Gottesdienste. Wenn dies jedoch mal der Fall ist, werde ich immer (!), ausnahmslos immer, von den Herren, die den Begrüßungsdienst versehen, sehr freundlich, sogar herzlich, begrüßt. Dies betrifft verschiedene Gemeinden in mehreren Bundesländern. Fast immer kennen die Herren mich nicht. Um so überraschender die herzliche Freundlichkeit an der Eingangstür. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass die Herren ihre Aufgaben ehrenamtlich wahrnehmen.

Die Aufgabe von Diakonen sehe ich vielfältiger.

Ich gehe übrigens aus anderen Gründen in Gottesdienste - die Begrüßung hat dabei für mich die Wichtigkeit von "ist ganz nett, muss aber nicht sein" - sonst nichts. Wenn ich Gründe finden will, mich über alles und jedes zu beklagen, werde ich überall auf der Welt fündig - nicht nur in der NAK.

Wenn ich sonst keine Kritikpunkte an der NAK hätte... :roll:

Für dieses Kindergartenthema einen neuen Thread aufmachen? Aber sicher! Die gewiss mitlesende KL der NAK kann sich vor Lachen darüber kaum noch halten. Mannmannmann...

Liebste Tergram ich bin Susi Sorglos, also Ottonormalgeschwist. Sollte irgendjemand lachen wollen, so mag er das tun.

P.S.: Schon vorab von der Silbesterbowle genascht? :shock:


Leider gibt es keine Bowle. Es ist noch Gottesdienst.

Engelchen

#234 Beitrag von Engelchen » 31.12.2007, 15:16

Hannes hat geschrieben:
Engelchen hat geschrieben: Das sicher nicht. Leider ist es oft (nicht immer) festzustellen, daß gerade junge Diakone mit akademischer Vorbildung den Dienst eines Diakons nicht mehr richtig begreifen und ausführen können oder wollen.
Das ist sehr schade.

Es wäre vielleicht gut dies einmal in einem gesonderten Thread zu diskutieren.
Engelchen!

Ein paar Fragen zu diesen Deinen eigentümlichen Aussagen:

1. In welche Kategorien unterteilst Du (vielleicht auch Deine Kirche?) Diakone (ausser: "mit akademischer Vorbildung")?

In Menschen die in der Lage sind eine solche Aufgabe zu erfüllen und solche die es nicht sind.

2. Gibt es in Deiner Kirche eine akademische Vorbildung für den Diakonendienst?

Das mußt Du die Verantwortlichen fragen.

3. Wie "begreift man den Dienst eines Diakons"?

Frage die Kirchenleitung. Für die Ausbildung junger Diakone bin ich als Frau nicht zuständig.

4. An was machst Du Deine Aussage fest, dass "gerade junge Diakone den Dienst eines Diakons nicht mehr richtig (...) ausführen können oder wollen"? Beides - das Können und das Wollen - mit einbezogen!


Nun sie erfüllen schlicht gesagt teilweise nicht den Anforderungen, die ein Normalogeschwist an sie stellt.

5. Warum machst Du heute, in dieser langen Nacht, nicht selbst in Dir einmal einen Thread auf, in dem Du diese Deine Aussagen - sozusagen dialektisch - mit Deinem Alter Ego diskutierst!

Warum?

Ich freu mich auf Deine Antworten - und mache mich bald auf zu meinen protestantischen Geschwistern. Das Jahr will nämlich beendet werden! Mit Gott!

Vergiss die Rauhnächte nicht!

Ein heidnischer Brauch oder?

der reutlinger

#235 Beitrag von der reutlinger » 31.12.2007, 15:22

thema 4.12.2007

werwolf

#236 Beitrag von werwolf » 31.12.2007, 15:23

Lieber tvmovie,

ich habe (als Mitglied der VAG) auch schon viele Gottesdienste der NAK in verschiedenen Landesteilen besucht. Das, was tergram schrieb, kann ich nur bestätigen. Sei es in Gemeinden gewesen wo ich bekannt war, oder auch in solchen wo man mich nicht kannte, der Empfang und auch Gespräche mit Amtsträgern und Geschwistern verliefen in freunschaftlicher Atmosphäre (Ausnahme 04.12.07 in Köln-Lindenthal). In der VAG-Gemeinde Düsseldorf-Mitte (wo ich Organist bin) waren am 30.12. Geschwister aus der NAK, wie auch in einigen anderen Gemeinden der VAG. Bei allen Begegnungen von denen berichtet wird, geschahen diese in einem guten, herzlichen Gedankenaustausch.

Du siehst, dass es so auch geht. Wenn Du nur negative Erfahrungen gemacht hast, ist das sehr traurig, ich glaube aber nicht, dass man das verallgemeinern kann.

Ich wünsche Dir ein gesegnetes jahr 2008 und in Zukunft viele freudige Begegnungen mit Geschwistern.

Herzliche Grüße
werwolf

Hannes

#237 Beitrag von Hannes » 31.12.2007, 15:31

Engelchen hat geschrieben: Für die Ausbildung junger Diakone bin ich als Frau nicht zuständig.
Engelchen, danke für die Antworten! Faust hätte jetzt das gesagt:

"Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor."


Ich sage: Schade, dass Du nicht auf meine Fragen geantwortet hast. Mich interessiert nicht Deine Kirchenleitung, mich interessiert, wie Du auf solche Aussagen kommst! Das wollte ich hören! Aber die Luft ist heute wohl zu ... Nein, für die Ausbildung der Diakone scheinst Du nicht zuständig zu sein, wohl aber für die Bewertung der Auswahl und der Arbeit der Diakone! Ist das ein offizieller Auftrag?

Gruss
Hannes


ps. Ja, Rauhnächte sind, wie z.B. auch der ganze Weihnachtsbrauch, der in den christlichen Kirchen Einzug gehalten hat ("Christ"-Bäume, ...) ein heidnischer Brauch - aber ein wertvoller! Hast Du heute schon geräuchert? Oder wartest Du auf die Perchten? :wink:

Matula
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#238 Beitrag von Matula » 31.12.2007, 15:49

tosamasi hat geschrieben:Da scheint ja eine erstaunliche Erwartungshaltung vorzuliegen. Mit welchem Gesicht betritt man denn selbst die Kirche? Was spiegelt man?
Betrachtet man die At als persönlichen Service? :shock:

Entschuldigung, die Anmerkung mit dem persönlichen Servie, ist wohl ein Treppenwitz.

Wofür stehen denn die Diakone an der Kirchentüre ? Sie stehen da, um die kommenden Geschwister zu begrüssen und die gehenden Geschwister zu verabschieden und sollten das möglichst in einer freudigen Haltung tun.

Und das doch wohl nicht davon abhängig machen, mit welchem Gesicht die Geschwister zur Kirche kommen.

Ehrenamtlich hin, ehrenamtlich her, sie haben letztlich einmal zu ihrem ehrenamtlichen Amtsauftrag JA gesagt und haben eine Anleitung über ihren wichtigen Tür - Dienst erhalten.

Die Priester können ihre Predigt wohl auch nicht nach den Gesichtern der Geschwister in den Bankreihen ausrichten, sondern müssen Freudigkeit in die Gemeinde übertragen.
Zuletzt geändert von Matula am 31.12.2007, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

Matula
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#239 Beitrag von Matula » 31.12.2007, 15:56

werwolf hat geschrieben:Lieber tvmovie,

ich habe (als Mitglied der VAG) auch schon viele Gottesdienste der NAK in verschiedenen Landesteilen besucht. Das, was tergram schrieb, kann ich nur bestätigen. Sei es in Gemeinden gewesen wo ich bekannt war, oder auch in solchen wo man mich nicht kannte, der Empfang und auch Gespräche mit Amtsträgern und Geschwistern verliefen in freunschaftlicher Atmosphäre (Ausnahme 04.12.07 in Köln-Lindenthal). In der VAG-Gemeinde Düsseldorf-Mitte (wo ich Organist bin) waren am 30.12. Geschwister aus der NAK, wie auch in einigen anderen Gemeinden der VAG. Bei allen Begegnungen von denen berichtet wird, geschahen diese in einem guten, herzlichen Gedankenaustausch.

Du siehst, dass es so auch geht. Wenn Du nur negative Erfahrungen gemacht hast, ist das sehr traurig, ich glaube aber nicht, dass man das verallgemeinern kann.

Ich wünsche Dir ein gesegnetes jahr 2008 und in Zukunft viele freudige Begegnungen mit Geschwistern.

Herzliche Grüße
werwolf

Lieber Werwolf,

natürlich kann man nicht alles verallgemeinern. Es gibt viele liebe Diakone, dass ist doch gar keine Frage. Es gibt aber auch die sogenannten Stoffel.

Was meinst Du, welshalb vor Jahren Stap Fehr das Leitbild für AT - Dienen und Führen in der neuapostolischen Kirche - auf den Weg gebracht hat ?

Schau Dir das mal an wie oft da auf das Verhalten der AT gegenüber ihren Geschwistern hingewiesen wird. Und das fängt nunmal an der Kirchentüre an.

Offensichtlich war es also sehr nötig ein solches Werk heraus zugeben.

LG
Matula

P.S. Seid ihr jetzt bei der VAG im Kreis der NAK am Missionieren ?
:wink:

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#240 Beitrag von tosamasi » 31.12.2007, 16:30

Da sieht man mal, was wirklich wichtig ist für einen Gottesdienstbesucher. :roll:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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