4.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Tatyana

#191 Beitrag von Tatyana » 29.12.2007, 19:36

Matula hat geschrieben:
tosamasi hat geschrieben:Als Normalogeschwist kannst du denken, tun und sagen, was du willst. Da wirst du nicht exkommuniziert.



Denken kann man sich so manches, aber tun und sagen kann man in der NAK noch lange nicht was man will.
Und warum bitteschön nicht? Entgegen seiner Überzeugung zu reden/handeln, ist feige und heuchlerisch...

tvmovie

#192 Beitrag von tvmovie » 29.12.2007, 20:44

Tatyana hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:
tosamasi hat geschrieben:Als Normalogeschwist kannst du denken, tun und sagen, was du willst. Da wirst du nicht exkommuniziert.



Denken kann man sich so manches, aber tun und sagen kann man in der NAK noch lange nicht was man will.
Und warum bitteschön nicht? Entgegen seiner Überzeugung zu reden/handeln, ist feige und heuchlerisch...
Na dann erhebe mal den Zeigefingen gegen deinen Priester und sage ihm, was du für richtig hälst und was er falsch macht, die Anrufe hernach häufen sich und du bekommst gesagt, dass man gefälligst nicht den Finger gegen einen Priester hebt.....geschweigedenn anderer Meinung sein kann...

Wenn es dir nicht gefällt, kannst du ja gehen.. usw usf...

So siehts aus.
Punkt.

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#193 Beitrag von tosamasi » 29.12.2007, 21:45

Oops, wechsle die Gemeinde. Ich sag meinem Vorsteher und den Priestern immer meine Meinung. Ich sag ihnen auch, wenn sich Fehler eingeschlichen haben oder falsch zitiert wurde etc. Die wundern sich, wenn ich mal nix sage. :roll:
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#194 Beitrag von Matula » 30.12.2007, 09:39

Tatyana hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:
tosamasi hat geschrieben:Als Normalogeschwist kannst du denken, tun und sagen, was du willst. Da wirst du nicht exkommuniziert.



Denken kann man sich so manches, aber tun und sagen kann man in der NAK noch lange nicht was man will.
Und warum bitteschön nicht? Entgegen seiner Überzeugung zu reden/handeln, ist feige und heuchlerisch...

Was meinst Du, wie oft am Tage auch Du gegen Deine Überzeugung redest und handelst !

Aber darum geht es nicht. Ich weiss nicht, wie alt Du bist und wie lange Du bereits in der NAK bist.

Aus vielfacher Erfahrung weiss ich, dass wenn man gegen das eine und/oder andere kritisch den Mund aufmacht, bekommt man in aller Regel ganz schnell zu spüren, was man davon hält.

Man wird zum Beispiel bewusst nur noch stark unterkühlt begrüsst und/oder verabschiedet. Es wird mit einem, wenn überhaupt noch, nur das nötigste geredet. Es werden einem eindeutige und vielsagende Blicke zu geworfen, nach dem Motto, da kommt er wieder der Nörgler, der Besserwisser, der Unruhestifter und der Kritiker. Man wird ganz einfach knall hart ignoriert und gemieden. Es artet nicht selten zu einem Spießrutenlauf aus und man spürt die Blicke fast körperlich beim Betreten der Gemeinde oder beim Gang zum Abendmahl.

Und was ist die Quintessenz, entweder man hält den Mund um seinen Frieden und seine Ruhe zu haben oder man ärgert sich die Krätze und verabschiedet sich so allmählich innerlich immer mehr, bis man irgendwann gar nicht mehr in die Kirche geht, weil man einfach die Schnauze irgendwann gestrichen voll hat.

Es wird seitens der NAK zwar nach aussen der Anschein erweckt, dass man sehr offen für Kritik ist, kommunikativ sei ect., aber wehe dem, der Kritik in die Tat umsetzt, dem zeigt man dann sehr schnell, wo der Hammer hängt.

der reutlinger

#195 Beitrag von der reutlinger » 30.12.2007, 09:51

matula wenn ich mich in einer gemeinde nicht mehr wohl fühle ,aber in der nak bleiben will,suche ich mir eine andere gemeinde.oder meinst du gott achtet nicht nur auf die mitgliedschaft in einer kirche sondern auch noch auf die gemeindezugehörigkeit? :lol:
nein,spaß bei seite,er achtet weder auf das eine noch auf das andere.
gd besuch kann ja nicht mit leiden verbunden sein,oder?
lg

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#196 Beitrag von tosamasi » 30.12.2007, 09:59

Man muss den Kritisierten zuerst mal zugestehen, dass sie sich angegriffen fühlen. Das ist menschlich. Das erleben wir alle in solchen Situationen. Der Eine kommt besser mit Kritik klar, als der Andere. (Es gibt Leute, die bekommen schon die Krise, wenn man nur etwas an ihrem Mittagessen kritisiert). Dann kommt es auf die Vermittlung der Kritik an, der Ton macht bekanntlich die Musik. Etwas Humor schadet in keiner Situation. Man muss also immer die Form wahren und auf den Umgangston achten. Und man muss sich immer fragen, wie man reagieren würde, wenn man selbst der Kritisierte wäre. Also, immer schön den Überblick über die Situation behalten und sich vergegenwärtigen, dass wir alle nur Menschen sind und entsprechend reagieren. Kommunikation ist eine schwierige Sache.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

der reutlinger

#197 Beitrag von der reutlinger » 30.12.2007, 10:36

du hast sicher recht tosamasi,aber der etwas höhere anspruch darf ruhig an at`s gestellt werden.soll der seelsorger diese spielregeln kennen,oder sollen erst die mitglieder ein komunikationstraining besuchen,bevor sie den mund aufmachen?
es waren sicher einfachere zeiten,als gesagt wurde,kritik am at ist nicht zulässig,es ist gottes wort. aber diese zeiten sind vorbei,das wird niemandem mehr abgenommen.
der 4.12. hat u.a. deutlich aufgezeigt wie göttlich bestimmt das handeln der führenden at`s damals war.
der 4.12.hat aber auch gezeigt ,wie göttlich bestimmt das handeln der führenden at`s heute ist.
für hinweise jeder art,seien sie noch so unbedeutend, bin ich dankbar :roll: :wink:
lg

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#198 Beitrag von tvmovie » 30.12.2007, 10:44

der reutlinger hat geschrieben:matula wenn ich mich in einer gemeinde nicht mehr wohl fühle ,aber in der nak bleiben will,suche ich mir eine andere gemeinde.oder meinst du gott achtet nicht nur auf die mitgliedschaft in einer kirche sondern auch noch auf die gemeindezugehörigkeit? :lol:
nein,spaß bei seite,er achtet weder auf das eine noch auf das andere.
gd besuch kann ja nicht mit leiden verbunden sein,oder?
lg
Guten Morgen

Ja, wer ist denn in erster Linie zunächst einmal dafür zuständig, dass man sich in seiner Gemeinde wohlfühlt?

In früheren Jahren konnte man wenigstens seinem VO noch sagen, wo der Schuh drückt, heute ist das verlorene Liebesmüh.

Warum das so ist?

Weiter oben habe ich es ja beschrieben und bekam sofort den Rat, die Gemeinde zuwechseln, dass kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Wenn es dem PR nicht passt, dass man ihm die Meinung über sein Verhalten sagt, dann ist er fehl am Platze und sollte sich überlegen, welches Amt er trägt und ob es nicht besser wäre.... :roll:

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#199 Beitrag von tosamasi » 30.12.2007, 11:05

Für tvmovie
tosamasi hat geschrieben:Man muss den Kritisierten zuerst mal zugestehen, dass sie sich angegriffen fühlen. Das ist menschlich. Das erleben wir alle in solchen Situationen. Der Eine kommt besser mit Kritik klar, als der Andere. (Es gibt Leute, die bekommen schon die Krise, wenn man nur etwas an ihrem Mittagessen kritisiert). Dann kommt es auf die Vermittlung der Kritik an, der Ton macht bekanntlich die Musik. Etwas Humor schadet in keiner Situation. Man muss also immer die Form wahren und auf den Umgangston achten. Und man muss sich immer fragen, wie man reagieren würde, wenn man selbst der Kritisierte wäre. Also, immer schön den Überblick über die Situation behalten und sich vergegenwärtigen, dass wir alle nur Menschen sind und entsprechend reagieren. Kommunikation ist eine schwierige Sache.
Man kann nicht verlangen, dass (du bist ja sicher nicht der Einzige, der ein Problem hat) alles und jedes gleich als Chefsache behandelt wird. Und man den At sozusagen sein Missfallen vor den Latz knallt und dieser dann springt. In diesem Zusammenhang mein Beitrag aus einem anderen Thread:

Ich kritisiere manches und finde vieles nicht gut, in der NAK und habe mich zu einem sehr zögerlichen Gottesdienstbesucher entwickelt, aber
man sollte die Kirche im Dorf lassen und nicht ständig weinerlich nach Veränderungen rufen, weil man persönliche Schwierigkeiten mit dem Einen oder Anderen hat. Da sollte man mal ein Gespräch führen, so man bleiben will. Und wenn man gehen will, geht man. Eine Entscheidung für sich und nicht gegen wen. Der beliebteste Weg ist, die Schuld bei Hinz und Kunz zu suchen, wenn man nicht klar kommt.

Und für dich -tvmovie- füge ich noch hinzu: Im Forum lamentieren hilft nichts. Mach es persönlich aus. Und denke dran, dass es oft nicht um essentielle Glaubensfragen geht, sondern um zwischenmenschliches Verhalten und gekränkte Eitelkeiten.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

contranak

#200 Beitrag von contranak » 30.12.2007, 11:20

@ALLE
das Problem AT als "Seelsorger" in der NAK besteht hauptsächlich darin, das es zum Einem "Laienprediger" sind und zum Anderen eine theologische Ausbildung gänzlich fehlt. Dieses Manko hat die KL der NAK wohl erkannt und denkt in Projektgruppen über eine entsprechende Ausbildung nach. Man darf gespannt sein, was sich daraus entwickelt und we die Lehrer/Unterrichter/Seminarleiter sein werden.
das meint Wolle

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