4.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Dieter

#161 Beitrag von Dieter » 21.12.2007, 17:15

Hier ist der Brief der VAG an die NAK im Original zu lesen.

Katze

#162 Beitrag von Katze » 21.12.2007, 20:26

Ich frage mich mittlerweile ernsthaft welches Ziel die Neuapostolische Kirche mit dem Info-Abend am 4.12.2007 verfolgt hat.
Vielleicht wollte man damit das eigene Image verbessern...

Nur, hat man wirklich geglaubt, oder gehofft, die andere Seite würde nach diesem Abend schweigen...?

Es gibt dafür nicht viele Möglichkeiten... eine wäre man ist naiv... die andere wäre man ist von seiner Macht so überzeugt, so selbstsicher, dass man glaubt die Andern würden sich niemals trauen zu wiedersprechen...

lg Katze

filippo

#163 Beitrag von filippo » 21.12.2007, 20:30

erl.
Zuletzt geändert von filippo am 27.09.2009, 22:47, insgesamt 1-mal geändert.

Matula
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#164 Beitrag von Matula » 22.12.2007, 09:51

Katze hat geschrieben:Ich frage mich mittlerweile ernsthaft welches Ziel die Neuapostolische Kirche mit dem Info-Abend am 4.12.2007 verfolgt hat.
Vielleicht wollte man damit das eigene Image verbessern...


Man wollte mit diesem Abend ganz einfach die Spreu vom Weizen trennen !


Nur, hat man wirklich geglaubt, oder gehofft, die andere Seite würde nach diesem Abend schweigen...?

Ich denke, man hat einmal mehr die globalen Wege des Internets unterschätzt.

An dem besagten Abend war glasklar zu sehen und zu hören, wie man in früheren Jahren die Geschwister bewusst unwissend und für dumm verkauft hat.

Mindestens 95% der nicht so guten und rühmlichen Vorgänge und Vorfälle, die da in den Apostelkreisen stattfanden, haben die damaligen Geschwister überhaupt nicht erfahren und ich möchte nicht wissen, was da so alles in den über 3.000 ausgewerteten Dokumenten zu lesen war.

Zum Glück sind die Zeiten des Teppich drüber legens können und - Gotteskinder fragen nicht nach dem Warum und nehmen alles bedinungslos so an wie es von oben kommt - vorbei.


Es gibt dafür nicht viele Möglichkeiten... eine wäre man ist naiv... die andere wäre man ist von seiner Macht so überzeugt, so selbstsicher, dass man glaubt die Andern würden sich niemals trauen zu wiedersprechen...

Ich denke, hier trifft beides aufeinander, vorne steht der Kapitän (Stap) und will nach Norden, hinten stehn die Steuermänner (BAP) und wollen gen Süden. Aber alle wollen auch nach oben.

Das kann auf Dauer nicht gut gehn.


lg Katze

Kranich

#165 Beitrag von Kranich » 22.12.2007, 16:46

Obelix hat geschrieben:Nun, es kam wie es kommen musste.

Mir stellt sich dabei eine Frage. Wie kann die NAK, die für sich alleine den Anspruch erhebt:

- das Werk Gottes zu sein,
- von Jesus geleitet zu sein,
- sich Volk Gottes/Gotteskinder zu nennen,
- nur sich Sündenvergebung und die Spendung des Heiligen Geistes zuzugestehen,

in diesem Zustand der Unversöhnlichkeit leben???

Eine Kirchenleitung, die von Vergebung und Nächstenliebe predigt, aber nicht in der Lage ist, der VAG gegenüber auch nur einen Hauch davon umzusetzen, benimmt sich in meinen Augen in höchstem Maße unchristlich! Dieses Verhalten ist einer Kirche unwürdig.
Hier gilt offensichtlich: Sündenvergebung nur da, wo es uns passt.

So selbstgerecht, wie sich die NAK hier präsentiert, hat sie Sündenvergebung anscheinend gar nicht nötig.

Was würde Jesus dazu sagen?

:arrow:
Hallo in diesem Zusammenhang sollte auch die Feier des Abendmahls mit vorausgegangener Sündenvergebung gesehen werden!
Wie kann ein Stap. in einem Gottesdienst mit allen Anwesenden den m.E. "heiligsten Augenblick" durchführen uind zugleich eine solch unversöhnliche Haltung an den Tag legen.
Mich würde auch mal die Einstellung der Apostelgemeinschaft zu diesem Sakrament interessieren. Durch die Freisprache und Hinnahme der Hostie, soll doch alles was schlecht und sündhaft ist, abgewaschen werden. In christlicher Gesinnung ist danach die Forderung zur Vergebung zwingend notwendig.

Zum 04.12.07 muß ich nochmals auf die schon ausführlich bearbeitete
"Entschuldigungsbereitschaft, wenn denn da was vorgefallen sein sollte und wir Fehler gemacht haben/sollten/könnten" zurückkommen.
Nehme ich die offizielle Lehraussage zur Sündenvergebung und allem was dazu gehört ernst, ist eine Entschuldigung bei den Brüdern und Schwestern der VAG unabdingbar, gerade und weil die NAK-Leitung betont, nur hier in der NAK gibt es eine "ECHTE" Sündenvergebung.

Wie steht Ihr zu diesem Fall der Unversöhnlichkeit seitens der Leitung der NAK? Ist das eine christliche Kirche, die sich den Namen Jesu auf die Flagge schreiben darf?
Sicherlich hat Jesus zu seiner Zeit auch mal hart durchgegriffen, aber immer in der Hoffnung, die Mitmenschen auf die, für einige erkennbaren, neuen Zeiten des Glaubens und den Erlösungsplan Gottes hinzuweisen.

Seinen Jüngern hat er auch die eine oder andere "Schelle" verpasst, wenn sie sich übermütig gezeigt haben.
Die Stellung des Apostelamts, nach dem Selbstbild der NAK, sollte doch bei dieser Darstellung das eigene Verhalten nicht außer acht lassen. http://www.nak.org/fileadmin/download/p ... ersion.pdf

Das Zitat von Matula und Katze vom 22.12.07 09:51 stimmt nachdenklich.

Sollte es der KL wirklich darum gehen, alle Kritiker und unliebsamen Gläubigen aus den Reihen zu werfen? Wenn ich ein Medium wie das Internet für meine Veröffentlichungen nutze, sollte ich mir auch im Klaren sein, dass auch viele Neugierige diese Seiten lesen. In meiner Familie haben nicht alle einen Netzzugang, umso erstaunter sind die Reaktionen auf andere, auch offizielle Stellungnahmen, die nicht in der Kirche gepredigt werden.

Für mich steht nach dem 04.12.07 fest, dass hier eine Schlacht angezettelt wurde, deren Ausmaße sich die KL nicht vorstellen kann. Waren es erst nur die „paar“ Internetschreiberlinge, die sich hier unbequem und mit unnützen Fragen am Kirchengeschehen beteiligt haben, entsteht nun ein Flächenbrand. Sollten alle Konservativen den Mut haben, die ein oder andere Frage zu den Abläufen in Ihrer Kirche zu stellen, kommt mancher AT in arge Bedrängnis.

Interessant ist auch dieser Artikel auf nak.org:
:!: http://www.nak.org/de/news/news-display/article/15042/
Offensichtlich gibt es mutige Menschen, die sich mit dem Leben und Glauben in der NAK beschäftigen, und das auf offizieller Seite. Ich wünsche diesem Personenkreis viel Erfolg bei Ihren weiteren angekündigten Treffen mit den Offiziellen der NAK. Vielleicht bewegt sie sich doch?!

Zu Schluß möchte ich allen ein schönes WOE mit STAP-BTÜ aus Offenbach wünschen.

LG Kranich

Katze

#166 Beitrag von Katze » 22.12.2007, 23:35

Liebe Foris,

was ich noch zu diesem Thema anführen möchte ist, dass mir die Amtsträger leid tun, die all ihre Hoffnung auf eine Entschuldigung seitens der Kirche... ihre Hoffnung, auf Ökumene... ihre Hoffnung, selbst denken zu dürfen und selbst nachdenken zu dürfen... ihre Hoffnung, auf..... langsam, aber sicher davon schwimmen sehen...
Ich weiß, dass es diese Amtsträger gibt... wie, müssen sie sich jetzt fühlen...?

lg Katze

der reutlinger

#167 Beitrag von der reutlinger » 26.12.2007, 17:34

wer sollte denn den amtsträgern das denken und das nachdenken verbieten können?
das problem ist häufig,daß sie freiwillig darauf verzichten,weil zu mühsam :cry:
vorgekautes nachzuplappern ohne es zu überprüfen ist nunmal bequemer.und funktioniert seit generationen,leider.
also bei mir kommt da kein mitleid auf, :roll:
lg

tvmovie

#168 Beitrag von tvmovie » 26.12.2007, 21:48

der reutlinger hat geschrieben:wer sollte denn den amtsträgern das denken und das nachdenken verbieten können?
das problem ist häufig,daß sie freiwillig darauf verzichten,weil zu mühsam :cry:
vorgekautes nachzuplappern ohne es zu überprüfen ist nunmal bequemer.und funktioniert seit generationen,leider.
also bei mir kommt da kein mitleid auf, :roll:
lg
Und die Verurteilung der Nachdenkenden plappert man wohlweislich nicht nach, um im rechten Licht zu stehen, aber man handelt und schwatzt dafür hintenrum...
Das k... mich an... :twisted:

GG001

#169 Beitrag von GG001 » 26.12.2007, 21:59

Im gk Forum hat "manfredok" geschrieben:
Auf adfontes steht:

Außerplanmaessiges Meeting in Zuerich einberufen
Unbestätigten Meldungen der Homepage NAK-Observer zufolge, soll in der Woche vom 24.12.-30.12.2007 ein wichtiges Treffen in Zürich stattfinden ...Der Grund des Treffens wurde nicht bekannt, jedoch ist zu vermuten, dass die Gründe mit dem NAK-Informationsabend am 4.12.2007 zu tun haben.
"Student Soul" schreibt im NACboard, dass einige BezAp von der Ausstrahlung abgeraten haben sollen, siehe (in Englisch) den Beitrag von der anderen Seite des Grossen Teichs. Diese Aussage ist - wie die obige - unbestaetigt. Ein angenommener Zusammenhang wuerde eine Erklaerung fuer das Treffen liefern.

Katze

#170 Beitrag von Katze » 27.12.2007, 20:19

:(
Zuletzt geändert von Katze am 09.02.2009, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.

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