4.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Hannes

#111 Beitrag von Hannes » 12.12.2007, 13:53

der reutlinger,

ich wollte Sie nicht verletzen oder Ihren persönlichen Weg angreifen! Nein! Wenn das bei Ihnen so angekommen ist, dann entschuldige ich mich wirklich und aufrichtig dafür!

Ich habe Ihren Standpunkt verstanden und kann ihn für mich aber nicht verstehen! Was aber für Sie und für mich nicht schlimm ist. Denn, wenn wir beide einmal nebeneinander vor diesem Gott stehen, Sie rechts und ich links, dann geht es ja nicht um den anderen! :wink:

Nichts für ungut!
Hannes

mikae

#112 Beitrag von mikae » 12.12.2007, 14:14

ich denke, dass ich Sie verstehe, lieber Reutlinger. Aber ... immer und immer wieder 'umziehen', kann auch bedeuten, immer wieder neue Enttäuschungen zu erfahren.

Gruss Mikae

Matula
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#113 Beitrag von Matula » 12.12.2007, 17:24

Anlässlich des Info-Abend am 04.12.2007 stellte BAP Wendt das Selbstbildnis der NAK vor.

Hierin wurde sehr deutlich dargestellt, dass es nur und ausschliesslich durch lebende Apostel der NAK überhaupt möglich ist, Gnade zu empfangen.

Hierzu möchte ich einmal Auszüge aus dem Gratulationsschreibens von Stap. R. Fehr, anlässlich der Ernennung von Benedikt XVI zum Papst, gegenüber stellen, worin er am 20. April 2005 unter anderem schreibt:


Eure Heiligkeit Papst Benedikt XVI

....Gott bietet durch das Evangelium Jesus Christi allen Menschen immer wieder seine Hilfe an.

Wer seine Liebe und Gnade erfasst, erhält Trost und Zuversicht, neuen Mut und steht in einem festen Glauben.

Ich wünsche Ihnen zu Ihrer hohen Aufgabe Gottes Hilfe und die Kraft, den Weg unbeirrt zu gehen zum Wohl der Kirche und ihrer Gläubigen. Wir neuapostolische Christen schliessen Sie in unsere Gebete ein.

Neuapostolische Kirche International

R. Fehr

Der Präsident und Stammapostel....



Stehen die Aussagen in dem Selbstbildnis nicht im krassen Gegensatz zu den Ausführungen von Stap. R. Fehr ?

Ich meine ja !

mikae

#114 Beitrag von mikae » 12.12.2007, 17:48

diplomatische Schreiben unterliegen ihren eigenen Gesetzmässigkeiten.

.. aber weiss einer von Ihnen, ob der 'heilige Stuhl' einem der STAP der NAK zur Amtseinsetzung gratuliert hat??

Gruss Mikae

Matula
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#115 Beitrag von Matula » 12.12.2007, 18:18

Diplomatisch hin, diplomatisch her, das sind aber dennoch klare Aussagen und eindeutige Hinweise aus denen hervor geht, dass die Gnade Gottes, die in der Sündenvergebung dem gläubigen Menschen zuteil wird, auch Andersgläubigen und zwar im konkreten Fall allen Katholiken und Katholikinnen zuteil wird.

_
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#116 Beitrag von _ » 13.12.2007, 07:50

mikae hat geschrieben:.. aber weiss einer von Ihnen, ob der 'heilige Stuhl' einem der STAP der NAK zur Amtseinsetzung gratuliert hat??
warum sollte er?

Brombär
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#117 Beitrag von Brombär » 13.12.2007, 09:26

@ -

werter -,

warum sollte man Ihnen antworten ?
" Unterm Strich " sind Sie mir einfach etwas zu inkognito.



Brombär

tvmovie

#118 Beitrag von tvmovie » 13.12.2007, 22:23

Matula hat geschrieben:Diplomatisch hin, diplomatisch her, das sind aber dennoch klare Aussagen und eindeutige Hinweise aus denen hervor geht, dass die Gnade Gottes, die in der Sündenvergebung dem gläubigen Menschen zuteil wird, auch Andersgläubigen und zwar im konkreten Fall allen Katholiken und Katholikinnen zuteil wird.
Hallo Matula.

Wenn der "Geist" weht, wo er will, so wird auch das, was STAP Fehr schreib, nicht unwahr sein.

Kann es sein, dass du meinst, hier wird schon wieder abgewichen?


Jesus ist der, der die Sünden vergibt, er gab den damaligen Jüngern den Auftrag, Sünden zu vergeben.

Wie ich vergebe, so wird mir vergeben, so sollte ich zu Jesu kommen..(reuig)
auch und insbesondere im neuapostolischen Gottesdienst, denn nur dann, kann Jesus im Beauftragten mir meine Sünden vergeben.
Dies ist meine These, die durchaus auch auf den Papst übertragbar sein kann, nicht muss, aber kann....
..denn ich glaube, dass Christen, die an Jesus glauben, eben auch Sündenvergebung erlangen können....

Freundliche Grüße

tvmovie

der reutlinger

#119 Beitrag von der reutlinger » 13.12.2007, 22:29

Hannes hat geschrieben:der reutlinger,

ich wollte Sie nicht verletzen oder Ihren persönlichen Weg angreifen! Nein! Wenn das bei Ihnen so angekommen ist, dann entschuldige ich mich wirklich und aufrichtig dafür!

Ich habe Ihren Standpunkt verstanden und kann ihn für mich aber nicht verstehen! Was aber für Sie und für mich nicht schlimm ist. Denn, wenn wir beide einmal nebeneinander vor diesem Gott stehen, Sie rechts und ich links, dann geht es ja nicht um den anderen! :wink:

Nichts für ungut!
Hannes

also bin zwar exil-hesse,nun halt ein reutlinger,bin aber keine mimose :wink:
ansonsten,denke ich geht jeder seinen weg und begleitet schmunzelnd den anderen.
lg
Zuletzt geändert von der reutlinger am 14.12.2007, 02:08, insgesamt 1-mal geändert.

der reutlinger

#120 Beitrag von der reutlinger » 13.12.2007, 22:33

mikae hat geschrieben:ich denke, dass ich Sie verstehe, lieber Reutlinger. Aber ... immer und immer wieder 'umziehen', kann auch bedeuten, immer wieder neue Enttäuschungen zu erfahren.

Gruss Mikae
richtig ,das kann man nicht ausschliesen.das sind dann lebenserfahrungen...
neue freuden,neues entdecken kann natürlich auch neue negative erfahrungen beinhalten.sollte ich deshalb auf einem platz verharren ,nur weil ich die negativen punkte dieser umgebung schon kenne?

lg

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