Was macht eigentlich einen neuapostolischen Christen aus?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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#161 Beitrag von tosamasi » 25.03.2008, 09:18

Nun, Matula, es relativiert sich alles, und das immer wieder

Er erwähnte in diesem Zusammenhang Thomas, der oft negativ als Ungläubiger dargestellt werde, aber ja beim Herrn und den Jüngern geblieben sei. Der Herr habe sich dann Thomas zugewandt. Der Stammapostel meinte, so könne es schon einmal Phasen geben, in denen man zweifele, aber wenn man beim Herrn bleibe, komme auch wieder der Moment, in dem man neu die Hand Gottes wahrnehme und verspüre und erkenne: „Es ist doch der Herr!“
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

nikodemus

#162 Beitrag von nikodemus » 25.03.2008, 09:48

Ich zweifelte sehr stark an die NAK-Lehre, und das führte dazu, dass ich mich von dieser trennte.
Heute bin ich konfessionslos, aber habe jetzt den Herrn Jesus in meinem Herzen und keine Kirchenfürsten.
Es gibt Millionen Menschen die Christen ohne Sonderbekenntnis sind. Sie alle haben einmal in ihrem Leben sich Christus geweiht, und keiner Institution.
Auch die Trennung von einer Konfession, ist nicht immer mit der Trennung Gottes verbunden. Manche Gruppierungen suggeriern soetwas.

Ich treffe mich öfter mit konfessionslosen Menschen um GD zu feiern, und da gibt es auch keine Rangordnungen, höchstens nur Vorbilder, nämlich die die im Glauben vorstehen. Meist sind es die Älteren im Glauben.

LG und den Segen des Auferstandenen
der Niko

der reutlinger

#163 Beitrag von der reutlinger » 25.03.2008, 10:50

tosamasi hat geschrieben:Nun, Matula, es relativiert sich alles, und das immer wieder

Er erwähnte in diesem Zusammenhang Thomas, der oft negativ als Ungläubiger dargestellt werde, aber ja beim Herrn und den Jüngern geblieben sei. Der Herr habe sich dann Thomas zugewandt. Der Stammapostel meinte, so könne es schon einmal Phasen geben, in denen man zweifele, aber wenn man beim Herrn bleibe, komme auch wieder der Moment, in dem man neu die Hand Gottes wahrnehme und verspüre und erkenne: „Es ist doch der Herr!“
beim herrn bleiben...
also bei jesus bleiben
die hand gottes wahrnehmen....das ist die göttliche führung

bedeutet aber nicht zwangsläufig bei der nak-kl bleiben,sondern beim herrn bleiben
usw... es bleiben wie immer viele interpretationsmöglichkeiten
man kann ahnen was der stap.damit meint
macht es aber nicht richtiger nur weil er es nicht ausspricht
lg

tergram

#164 Beitrag von tergram » 25.03.2008, 11:12

Mir war dieser "Thomas" schon immer sympathisch...

Wenn ich mich in die in der Bibel geschilderte Situation versetze - jemand ist gestorben und betritt Tage danach den verschlossenen Raum, in dem ich mich befinde - wäre ich auch "ungläubig". Ich wäre wohl sogar zu Tode erschrocken und fassungslos. Das Mindeste wäre für mich, mir diese Erscheinung sehr genau anzusehen und sehr kritisch nachzuforschen. Inklusive 'anfassen'. Mindestens! :wink:

Im Gegensatz zur Auffassung mancher Kirchenfürsten scheint Jesus Thomas die kritische Nachfrage nicht übelgenommen zu haben.

(Am Rande: Auch den Jüngern auf dem Rückweg nach Emmaus ging Jesus nach - ohne Vorwurf, ohne moralisieren. Er gab auch keine weitschweifigen Erklärungen ab, lieferte keine Beweise. Aber "es brannte" in den Herzen der beiden, so erkannten sie ihn. Wenn sich doch die Kirchenfürsten unserer Zeit auch durch das Brennen in unseren Herzen zu erkennen gäben...)

Da Gott uns ein Hirn zum denken und eine Seele zum fühlen gab, sollten wir beides benutzen (dürfen).

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tosamasi
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#165 Beitrag von tosamasi » 25.03.2008, 11:52

Bei diesen Vorkommnissen frage ich mich, weshalb Jesus von den jeweiligen Personen nicht erkannt wurde. Die Emmaus-Jünger erkannten ihn zunächst nicht. Maria Magdalena hielt ihn für den Gärtner. Er erschein als Mensch/Mann, aber mit fremdem "Gesicht".
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tvmovie

#166 Beitrag von tvmovie » 25.03.2008, 19:00

Nathael hat geschrieben:
tvmovie hat geschrieben:
Ich verlasse mich nicht auf die hohe Schule der NAK, ich verlasse mich aufgrund der Predigt aus Mannheim von heute auf das, was Jesus innerhalb dieser Predigt zu leisten im Stand vermochte, das alleine zählt mehr...

tvmovie
Guten Abend tvmovie,
was hat dieser Jesus heute in seiner Predigt in Mannheim denn alles so geleistet, spannen sie einen nicht so auf die Folter, hat er auch von Versöhnung gesagt?, berichten sie mal!

Nathael
Hier nachzulesen:
http://cms.nak-sued.de/index.php?id=22963

tvmovie

shalom
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#167 Beitrag von shalom » 26.03.2008, 19:16

  • [-> 82%] apostulierte Selbstzufriedenheit in den NRW-Gemeinden neuapostolischer Nation
Die Wegleger
Mit diesen statistisch-repräsentativen Pfunden vom November 2007 kann nun im neu proklamierten Wohlfühljahr 2008 bestens gewuchert werden. Das Monatsrundschreiben für NRW-März 2008 liefert einen Vorschmack, wohin sich die neuapostolischen Apostel der NaKi ihren weiteren Weg legen werden ([-> „Wegleger“]). Nachdem das naktuelle Monatsrundschreiben in Folge einige ganz neue Wegmarkierungen zu erkennen gibt, bin ich von der konspirativen Umsetzung der darin geäußerten Anforderungsprofile durch all die nachgeordneten Amtsträger schon beruhigt, da offensichtlich alles wieder einmal mehr, aalglatt und mit spürbarem WohlbeHagen über die nibelungentreuapostolische Bühne gehen wird.


Der na-amtliche „Aktivitätsgrad“ in der NaK-NRW
„Aktivitätsgrade“ oder Aktivitätskoeffizienten sind Kennzahlen, die Naturwissenschaftlern ein besseres Verständnis von Zusammenhängen ermöglichen und darüber hinaus sind sie auch statistisch viel besser zu „handeln“. Was kann ein Computer mit einer Seele anfangen? Ich wünsche „Händlern“, Behandelten und den Handlangern viel Spaß beim „Füttern“ der Daten und viel Segen beim Output aus dem neuapostolischen „Naktivitycenter“. Der „Herr“ schaut sich nämlich die Zahlen an.

Schon 2008/09 soll nämlich ein na-amtlicher „Aktivitätsgrad“ eingeführt werden, mit dem ein jedes Mitglied na-amtlich zu erfassen und zu beurteilen (bewerten) sein wird. Die MDV lässt grüßen. Selbstverständlich dient die Nutzung der abgespeicherten persönlichen Leistungsbewertungskennzahlen („Aktivitätsgrade“) der Mitglieder allein nur zu edlen kirchlich-seelsorgerischen Zwecken und geht natürlich auch total mit der neuapostolischen Datenschutzrichtlinie Gottes konform (der ja ohnehin jeden kennt). Zusätzlich schaut ein na-amtlich beauftragter Datenschutzbeauftragter (Amtsträger) Gott auf die Finger, indem er über die Rechtmäßigkeiten in dessen Kirche wacht. Im letzten Berichtszeitraum gab es in der NaK-NRW übrigens keinerlei Beanstandungen seitens deren „Datenschutzbeauftragten“.


Die „Distanzierten“ als na-amtlich besonders erwähnenswerte Gruppe in der NAK-NRW
Der Aktivitätsgrad „Formeller“ (na-amtlich schon länger bestens eingeführt) wurde zum Unwort erklärt und ist von den nachgeschalteten Hierarchieämterebenen durch „Distanzierter“ zu ersetzen. Zur innernaklichen Vision von Mission könnte z. B. auch dazu gehören, dass undistanzierte SeniorInnen sich mit den Daten von Distanzierten versorgen um diese dann in allerliebster Sanftigkeit – z. B. weil man sich an den Geburtstag erinnert -, zu kontaktieren, damit ja nur keine Seele verloren werde. Ein weites Betätigungsfeld in der großen neuapostolischen Nation NRW.


Die Naktualität der MDV-Stammdaten in der NAK-NRW
Was da nadministrativ verzapft wird und welche Botschaften da in die Welt gesetzt werden, zeigt die Grande Naktion NRW einmal mehr par excellence. Nachdem 2007 schon längst mit den Ergebnissen der repräsentativen Selbstzufriedenheitsumfrage hausieren gegangen worden war, erfolgt in diesem Jahr die naktualisierende Überprüfung der MDV-Stammdaten. Auf dieser in 2008 neu zu ermittelnden Basis sollen auch die unmittelbar vor der Tür stehenden Gemeinderestrukturierungen über die Wupper gehen. Das erzeugt gewiss ganz schön Druck in den Gemeinden und auch auf deren verbeamtete Bürdenträger. Satte 82% Selbstzufriedenheit ist ein komfortabler Ausgangswert für so eine Art von Abwicklung.


Das neue apostolische NRW-Demografie-Tool für einen Blick in die Zukunft
In dem na-amtlichen Werkzeugkasten (Amtsträger wollen als Werkzeuge in Gottes Hand gesehen werden) gibt es viele Tools, um zu den begehrten Ergebnissen zu kommen. Im Monatsrundschreiben wird in diesem Zusammenhang das „Demografie-Tool“ besonders erwähnt, das den na-amtlichen Anwendern nach einem geheimnisvollen „Törnermann-Sondermodell“ Vorhersehungen in die Zukunft erlaubt. Doch aus Gründen der statistischen Garantenstellung heraus – um Kurzschlusshandlungen zu vermeiden und vom Ende her basierte Zahlenmanipulationen sicher ausschließen zu können -, soll dieses geheimnisvolle Toll aus der NRW-Gotteswerkzeugschmiede, allerhöchstwahrscheinlich nur auserwählten Aposteln und deren Rechenknechten vorbehalten bleiben. Gewöhnliche Ämter dürfen jedoch mit dem gewöhnlichen „Alterquotient“ (Quotientenregel) arbeiten.


Der „Altersquotient“ innerhalb der NAK-NRW ein „ Eindruck, den man ohnedies kennt“
Das Hausgemachte an den Argumenten für Gemeindeschließungen (-> V2010) bringt dabei allein schon der einfache na-amtliche Altersquotient ans Licht. Beträgt der allgemeingesellschaftliche Altersquotient für Deutschland noch ca. „3,0“, so liegt er in der neuapostolischen Nation NRW schon heute bei dramatischen 1,8! Das kommt doch nicht von ungefähr! Das ist ein hausgemachter NaKi-Spezial-Trend! Dank so einer Quotientenregel bekommt man dann „schnell Zahlen und einen Eindruck, den man ohnedies kennt…“. Auch der Stp. schaut sich vor seinen global-regionalen Visitationen immer zuerst die „Zahlen“ und Beurteilungen an, um selbst im rechten Bild zu sein. Dem zukünftigen NaKi-Online-Heil im Onlineportal „4te Datenbank ESRA“ sei vorauseilender Dank, wenn das dereinst auf Knopfdruck alles noch viel schneller gehen wird.


Was berichtet die Bibel über alternative Ratfragungen am Herrn vorbei?
Samuel I berichtet: „Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich hinter mir abgewandt und meine Worte nicht erfüllt“ [->(1.Samuel 15,11) ] . In Folge liest sich [->1. Samuel 28,5-7] so: „Da aber Saul der Philister Heer sah, fürchtete er sich, und sein Herz verzagte sehr. Und er ratfragte den HERRN; aber der HERR antwortete ihm nicht…Da sprach Saul zu seinen Knechten: Sucht mir ein Weib, die einen Wahrsagergeist hat, dass ich zu ihr gehe und sie Frage. Seine Knechte sprachen zu ihm: Siehe, zu Endor ist ein Weib, die hat einen Wahrsagergeist.“

Saul sprach [ ->(1.Samuel 28,15) ] : „Ich bin sehr geängstigt: die Philister streiten wider mich, und Gott ist von mir gewichen und antwortet mir nicht, weder durch Propheten noch durch Träume; darum habe ich dich lassen rufen, dass du mir weisest, was ich tun soll…“

Und heute lässt der Herr halt mal seine Apostel im Dunkeln, die bzgl. wesentlichen Eckpunkten ihrer spezifischen Apostellehre plötzlich den Offenbarungseid derart leisten: [-> Und sie antworteten Jesu und sprachen: „Wir wissen's nicht.“…]. Das sind dann „Ratantworten“ die an dem Ratschlussplan Gottes vorbeigehen müssen, weil Jesus nicht mehr der Weg der Lehre ist, sondern Jesus von Amtsträgern abgelöst wurde, die nach eigenen Lüsten Lehren „ustern“, „zusammenschauen“ oder auch nur en passant „montagsgefaxt oder sonst wie „monatsrundgeschrieben“ oder halt als trennende „Botschaften“ in die Glaubenswelt gesetzt werden ( [ -> (Jud. 1,17-18) ] ): „denn zu der letzten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren eigenen Lüsten… . Diese sind es, die da Trennungen machen…“ ).


Heute amtierende NaK-NRW-Apostel und deren „Vorhersehungspraktiken“
Heute amtierende NaKi-Apostel treibt nicht mehr Sorge vor der Philister Heer um, sondern mittlerweile dürften es eher die Heerscharen der Senioren sein, die Anlass für deren Sorgen bieten (ein „ Eindruck, den man ohnedies kennt“ [Gap. Brinkmann für Wohlfühlmonat März 2008 ]). In Folge lässt der Präsident von NaK-NRW Knechte nach ultramodernen „Wahrscheinlichkeitssagern“ schicken, die heute auch keine Toten mehr persönlich zu rufen brauchen, sondern die stattdessen mit „Sterbeziffern“ (Sterbetafeln) und darauf aufbauenden „Modellen“ („Demografietools“) die fernere Zukunft streng wissenschaftlich „erarbeiten“. Speziell die Gebietskirche NaK-NRW hat dafür schon seit längerem eine Vielzahl von neuapostolischen Daten abspeichern, analysieren und daraus „Quoten“ abschätzen lassen (die nach dem „Gesetz der großen Zahlen“ seriös eigentlich nur für die gesamte „Population der NaK-NRW“ anwendbar wären).

Die Anwendung des „Törnermann-Sondermodells“ zur Ermittlung von Optimierungspotenzialen regionaler (lokaler) Gemeinden oder auch zur na-amtlichen Hochrechnung des zukünftig zu erwartenden Schwundes in den einzelnen Bezirken wäre demnach eher unseriös. „Sensible Folgerungen aus Vorausberechnungen sollte man nur in der Hand von Fachleuten lassen“- sagt der Monatsrundbrief 03/08. Unsere „Fachleute Gottes“ werden ’s also 2008 schon hübsch wohlfühlend richten, wobei deren allerneuste Maßnahmen (z. B. ihre „Vision von Mission“; ihre neue Art der “Distanziertenbetreuung“ oder auch „EJT-Events“ etc.) selbstverständlich die, lediglich auf der veralteten NaKi-Vergangenheit beruhenden Prognosen, wiederum signifikant tangieren könnten.


Der 4.12.2007 und dessen na-amtlich total „unvorhersehbare“ Reaktionen
Die sich allmählich abzuzeichnen beginnenden Reaktionen der Apostel auf die von ihnen ausgelösten Wirkungen stärken nun nicht gerade das Vertrauen in na-amtliche Prognosen (Botschaften). Was da getan wird, tun Apostel (resp. deren nibelungentreu ergebenen Ghostwriter, Statistiker und sonstige Beauftragte) nicht nur sich selbst, sondern erst recht auch all den anderen an!

„Nachträglich betrachtet müssen wir feststellen, dass wir im Vorfeld dieses Abends solche Reaktionen nicht erwartet haben.“ [->„Es ist mir ernst mit dem Willen zur Versöhnung“ (20.03.2008)] . Dieses Statement passt übrigens auch bei der „Botschaft“ wie die Faust aufs Auge und warnt einmal mehr davor, auf welch törneren Füßen manche NaKi-Entscheidungen mitunter stehen.

So ist auch die galoppierende Inflation neuapostolischer Gemeindefusionen für mich weniger die Folge deutscher Demographie, als vielmehr das selbst gemachte Resultat alter und neuer apostolischer Demagogie (wie z. B. die vom 4.12.2007). Auch nicht neu ist auf alle Fälle eine gewisse Art und Weise der Argumentation beim unternehmensberatenen Abwickeln funktionierender Standorte (vergl. andere Multis), weil z. B. ein zukünftig prognostizierter Mehrwert schon heute im ökonomischen Zentrum des geschäftsplanmäßigen Interesses rein zahlenorientierter Manager steht.


Der Weg vom goldenen Standbild Nebukadnezars hin zum goldigen Selbstbild Wilhelms I.
Schon die Erzählung in [-> Daniel Kapitel 3 ] beschreibt die Einigkeit von Politik, Ökonomie und Glaubenslehre in hellenistischer Zeit, wo es um ein goldenes Standbild ging, das der König hatte machen lassen, vor dem sich alle niederzuwerfen hatten. Heute ist mittlerweile das [->kirchenfinanzstrategische Zeitalter] über unsere neuapostolische Glaubenswelt hereingebrochen, wo es halt um die heutige Glaubensweltwirtschaftordnung amtierender Amtsträger geht und wo mit Zahlen, Zahlen, Zahlen dem neuen globalen Selbstbild neuwilhelminischen Stils zu huldigen und zu opfern ist. ZÜRICH und seine Helfershelfer der Oberschicht repräsentieren dabei nichts anderes, als ein neues (altes) Glaubenswirtschaftssystem – halt nur auf eher „törneren Füßen“. Sagten die drei Männer mit dem königlichen Feuerofen konfrontiert damals selbstbewusst: “…so sollst du dennoch wissen, daß wir deine Götter nicht ehren noch das goldene Bild, das du hast setzen lassen, anbeten wollen…“ (->Dan. 3,18) , so ist deren weitsichtige Entschlossenheit - gerade auch aus heutiger Sicht -, nur zu bewundern.


Die Last der NaKi-Apostel mit ihrer Lust auf deutsche Gotteshäuser
War das Gotteshaus bislang unsere Lust, so behaupten leicht „angetörnte“ Apostel es wäre ihnen zunehmend eine Last. Diese „beziffer-bare“ Last - die sie beschwert -, legen sie dem Stammapostel zum Versilbern zu Opferaltarsfüßen. Dieser Tanz ums goldige Amt könnte zeitgemäß mit: „Let’s dance“ - getreu dem na-amtlichen Motto des großen Jugendtagwochenendes in Südafrika: [->“Youth on the move”] bezeichnet werden :wink: .


Chor bitte: „Upside down, Boy you törn me, inside out and round and round“ - bis vor lauter Zahlendrehern allen total schwindelig ist.


Als ehrenunamtlicher Laie empfinde ich, dass mit dem Monatsantreiben 03/08 für Amtträger auf diese ein nicht unerheblicher Druck ausgeübt wird, insbesondere auf die als Vorsteher beauftragten.Das war mir bislang in dieser Schärfe nicht klar. Egal ob mein Vorsteher mich heimbesuchen würde, um mit mir gemeinsam meine Beurteilung zur Ermittlung des statistisch-wertvollen „Aktivitätsgrades“ durchzuführen oder aber, wenn er als stiller Datentypist insgeheim seine ihm Anvertrauten nach klaren statistischen Vorgaben bewertet und so als eher denunzierender „IM“ wohlvorfühlend naktiv wird, kann ich solche neumodischen Auswüchse des Systems insgesamt nur sehr bedauern.

Da erhalten 4.785 Ehrenamtsträger wie auch die 13 Angestellten der Kirchenleitung und sicher auch die vielen Festangestellten der Verwaltungen und Einrichtungen das Rundschreiben für März - und es herrscht anschließend routinierter Glaubensalltag im Glaubenswirtschaftssystem Nak-NRW.

In Anbetracht des typischen Schweigens und im Hinblick auf den EJT-Düsseldorf und seiner Ökonomie sei Ihnen hier einmal von der [->Evangelischen Kirche im Rheinland (Globalisierung, ein Impulsreferat vom 30. Oktober 2007, Fachtagung, Düsseldorf)] eine ökumenische Lektüre zur unternehmensforumellen (glaubenkulturellen) Orientierung und als Ergänzung zum Monatsantreiben 03/08 anempfohlen.

Mit herzlichem Gruß und Wohlsein Euer, Euch liebender und zukunftsfähig aktivitätsgeupdateter (meinem „IM Vorsteher“ sei vorauseilender Dank) – shalom

Katze

#168 Beitrag von Katze » 26.03.2008, 20:25

:wink:
Zuletzt geändert von Katze am 09.02.2009, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.

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agape
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#169 Beitrag von agape » 26.03.2008, 20:30

Liebe Katze,

willst Du über das Thema "Warum habe ich keine Antwort bekommen?" reden
oder möchtest Du hier jemanden, der Dir jetzt eine Unterstützung sein soll?

Lieben Gruß,
agape
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Katze

#170 Beitrag von Katze » 26.03.2008, 20:38

:)
Zuletzt geändert von Katze am 09.02.2009, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.

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