.... wenn ich das gewusst hätte!

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Engelchen

Re: .... wenn ich das gewußt hätte!

#11 Beitrag von Engelchen » 25.02.2008, 18:44

Tom aus Franken hat geschrieben:Neulich habe ich folgendes Beispiel gehört:

Ein Kraftfahrer fährt täglich eine feste Tour. Jedesmal kommt er in einem Großbetrieb an die Pforte, um sich anzumelden. Mittlerweile hat sich zwischen dem Pförtner und dem Kraftfahrer ein reger Erfahrungsaustausch entwickelt. Immer wenn der Kraftfahrer mit seiner Entladung oder auch Beladung fertig war, bat ihn der Pförtner ins Häuschen. Dort wurde gelacht, Witze gerissen (auch ganz schlechte), die große Klatschzeitung mit den sehr freizügigen Damen betrachtet usw.

Was beide nicht voneinander wussten, war die Tatsache der Zugehörigkeit zur NAK. Der Pförtner hatte ein Amt. In diesem Amt erhielt er eine Adresse, eines Neuzuganges in der Gemeinde und der AT erhielt den Auftrag, diesen Neuzugang zu besuchen und ihn in die Gottesdienste einzuladen. Als dieser AT dann an der Tür klingelte, stand eben dieser Kraftfahrer vor ihm. Beide waren irgendwie erschrocken.

Das einzige, was der AT stotterte waren die oben genannten Worte: ... wenn ich das gewusst hätte!

Nun stelle ich dieses Thema Euch allen zur Betrachtung und Begutachtung zur Verfügung.

Tom aus Franken



Mitten im Leben.......
Bei diesem Beitrag erscheint mir das eher nicht so.

Dieter

#12 Beitrag von Dieter » 25.02.2008, 18:59

Wieso nicht, Engelchen? Mir kommt das ziemlich realistisch vor.
Schreib doch bitte nicht immer nur irgendwelche halben Sätze unter die Postings. So weiss doch keiner, was Du meinst. Und guckt dann so: :shock: oder denkt sich :roll: Magst Du das?

Dieter

#13 Beitrag von Dieter » 25.02.2008, 19:25

Zu der Geschichte von Tom zurückkommend.

Ich denke, es sollte ganz einfach so sein, dass man in jeder Funktion, die man ausübt sich so verhalten sollte, dass man beim Blick in den Spiegel immer denselben Kopf zu sehen bekommt. Und nicht heute den AT und morgen den tollen Kerl und übermorgen nochmals einen anderen. Nicht mit Masken spielen, sondern so sein, wie man ist.

Das ist leider oft aberzogen worden - das sich selber sein. Aber nur dann, wenn ich mich so akzeptiere wie ich bin, kann ich das auch bei anderen tun. Und brauche nicht jedem ein neues Gesicht hinzuhalten. Dann kommt es zu solchen "Verwechslungen".

Ich bin ich selbst und stehe dazu. Zu mir und meiner Meinung. Und dann kann ich sie jedem gegenüber vertreten. Ich brauche dann auch nicht zu überlegen. Es ist ein bisschen wie mit dem Lügen. Wer lügt, braucht ein gutes Gedächtnis. Wer bei der Wahrheit bleibt, kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Dieter

Katze

#14 Beitrag von Katze » 25.02.2008, 21:29

Hallo Tom,
weißt du was ich spontan gedacht habe, als ich dies gelesen habe...

Ich dachte, es gibt schlimmeres als Lachen, schlechte Witze und freizügige Damen betrachten...

Der Kraftfahrer hat einen Vorteil, er hat seinen AT kennen gelernt, wie er wirklich ist... nicht, wie er vielleicht vorgegeben hätte zu sein... :wink:

Der AT hat durch diese Fügung, des Schicksals, offensichtlich seinen Fehler erkannt und somit die Möglichkeit an sich selbst zu arbeiten...:wink:

Übrigens, mir persönlich sind Menschen(auch Männer der Kirche) die so sind, wie sie wirklich sind, allemal lieber, als Menschen die vielleicht etwas vorspielen...

lg Katze
Zuletzt geändert von Katze am 09.02.2009, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.

Tatyana

#15 Beitrag von Tatyana » 26.02.2008, 11:13

Sicher, mancher spielt gerne sich selber und seinen Mitmenschen etwas vor, setzt mmer das Gesicht auf, das jeweils gewünscht ist(oder von dem er glaubt, daß es gewünscht sei).
Aber da wir alle nur Menschen sind...bringen nicht auch unsere jeweiligen Mitmenschen immer verschiedene Aspekte von uns zum Vorschein? Ich werde mit der Dame an der Supermarktkasse anders reden als mit meiner besten Freundin, mit meinem Ehemann anders als mit meinem Vorsteher, mit meiner Nachbarin anders als mit meinen Kindern. Das hat aber nichts mit Masken und verstellen zu tun, denn ich bin immer ich. Das hat etwas mit Einstellen auf veränderte Situationen zu tun.

Tom hätte bestimmt auch etwas dagegen, wenn der AT aus seinem Beispiel im Sonntagsgottesdienst besagtes Blättchen kommentierend herumgehen ließe. Am Arbeitsplatz eine fromme Miene aufsetzen und Predigten halten wäre aber genauso unpassend. Also, Tom, was willst du genau aussagen und was forderst du?

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#16 Beitrag von Loreley 61 » 26.02.2008, 11:35

Hallo Tatyana,

Größtenteils kann ich dir zustimmen. Aber wer sich in der Öffentlichkeit sehr gerne als Vorzeigechrist darstellt, der sollte diesen Anspruch auch erfüllen. Eine christliche Gesinnung nur vortäuschen, ist verlogen. Man ist immer Christ, jeden Tag - oder eben nicht. Damit meine ich nicht solche Lapalien, wie meinetwegen den "Playboy" in der Schreibtischschublade, oder anzügliche Witze, sondern wenn jemand der sich Christ nennt, seine Mitmenschen absichtlich schädigt. Der ist nämlich nur scheinheilig, ein Pseudochrist.

LG, Lory
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Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

tergram

#17 Beitrag von tergram » 26.02.2008, 11:38

Ich halte es für wichtiger, authentisch zu sein, als irgendeinem Anspruch von dritter Seite zu genügen.

Was ist in der von 'Tom aus Franken' geschilderten und in NAK-Kreisen altbekannten Geschichte denn wirklich passiert:

Zwei Männer haben sich regelmäßig zu einem kleinen Plausch getroffen und hatten etwas harmlosen Spaß.

Na und???

Lobo

#18 Beitrag von Lobo » 26.02.2008, 12:01

tergram hat geschrieben:...Ich halte es für wichtiger, authentisch zu sein, als irgendeinem Anspruch von dritter Seite zu genügen...
Ein Problem der NAK ist die Überhöhung der Seelsorger. Umso größer ist dann der Schreck, wenn die "Schäfchen" feststellen, diese Menschen sind genauso, wie mein Nachbar von nebenan.
Obwohl der geschilderte Fall schon befremdet. Ich habe ähnliche Situationen erlebt, dass ich mich fragte: bin ich im falschen Film?
Wie war nochmal der Spruch? Ach ja, Wasser predigen und... :wink:
Oder mit dem alten Franz Josef zu sprechen:Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Gruß
Lobo

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#19 Beitrag von tosamasi » 26.02.2008, 12:39

Lobo schrieb:
Obwohl der geschilderte Fall schon befremdet. Ich habe ähnliche Situationen erlebt, dass ich mich fragte: bin ich im falschen Film?
Wie war das noch mal? Mensch bleibt Mensch.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Tom aus Franken

#20 Beitrag von Tom aus Franken » 26.02.2008, 14:31

Also, Tom, was willst du genau aussagen und was forderst du?
Grundsätzlich fordere ich garnichts. Jedoch stellt sich diese Situation sehr prekär dar, denn es ist damit der Beweis erbracht, dass die NAK-AT fast immer mit zwei Gesichtern durch diese Welt wandern. Woher kommt dann der Ausspruch: ....wenn ich das gewusst hätte!

Eine andere Variante ist auch dieser Ausspruch eines Gotteskindes: "Mach niemals was mit NAKIS" Warum wohl? Was haben denn die NAK-Gotteskinder an sich? Warum stellt sich dieser Gottesknecht vor das Gotteskind und spricht nur diese wenigen Worte?

Wer ist der Mensch im Körper des AT? Er selber oder einer, der von anderen im Rahmen seiner Amtstätigkeit gemaßregelt oder sogar gedemütigt wird. Stellen wir uns doch mal diese Frage, gerichtet besonders an die AT hier im Forum!

Tom aus Franken

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