MONATSLOSUNGEN 2008 - 2011

Nachricht
Autor
Adler

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#131 Beitrag von Adler » 03.08.2011, 17:20

Werte Loreley,61,

ich denke, Sie missverstehen hier etwas. Gott gab den Menschen Nahrung und Getränke im Überfluss! Die Verteilung dieser Gaben liegt aber in den Händen der Menschen! Es liegt also ausschließlich im Verantwortungsbereich des Menschen, wenn es Hunger und Durst auf dieser Erde gibt! Oder halten Sie Gott für einen Brot-/Getränkeautomaten, welcher jeden Menschen rund um die Uhr begleitet?

Was die schönen Erlebnisse anbelangt, so sehe ich diese völlig differenziert und mit dem nötigen Abstand zur Sache. Ob die in den NAK-Publikationen abgedruckten "Erlebnisse" tatsächlich real waren oder lediglich der Fantasie des/der Schreiben entsprangen lasse ich mal dahingestellt. Was aber in jedem Fall, für die Hilfe Gottes maßgeblich und von großer Bedeutung ist, ist der unerschütterliche Glaube des Bittenden, an die Hilfe Gottes!

Mir fällt dazu gerade eine Geschichte ein, welche sehr schön zur Sache spricht.

In einem Dorf wird eine schwere Sturmflut mit gewaltigem Hochwasser vorausgesagt. Alle Bewohner packen das Nötigste zusammen und lassen sich evakuieren. Nur ein einzelner Mensch, welcher im Dorf das Ansehen eines Weisen genoss, bleibt. Ein Polizeibeamter kommt zu ihm und fordert ihn zum Verlassen seines Hauses auf. Der Mann antwortet: "Ich habe zu Gott gebetet, er wird mir helfen".

Die Sturmflut kommt und das Wasser steigt und steigt. Das Haus des Mannes ist bereits zur Hälfte unter Wasser. Ein Feuerwehrmann kommt in einem Schlauchboot und bietet ihm an ihn zu retten.
Antwort des Mannes: "Ich habe zu Gott gebetet, er wird mir helfen".

Schließlich ist das Haus bis zum Dachfirst unter Wasser und der Mann sitzt darauf. Aus der Höhe kommt ein Hubschrauber und Rettungskräfte wollen ihn hineinziehen. Der Mann lehnt dankend ab mit den Worten: "Ich habe zu Gott gebetet, er wird mir helfen".

Der Mann ertrinkt in den Fluten und kommt vor Gott. Diesem macht er schwere Vorwürfe darum, dass ER ihn nicht gerettet hat, schließlich habe er doch darum gebetet.

Gott schaut ihn lange an und sagt dann: „ Ich kam zu dir als Polizist; ich kam zu dir als Feuerwehrmann; ich kam zu dir als Rettungshelfer - du hast mich nicht erkannt . . . „


LG Adler
Zuletzt geändert von Adler am 03.08.2011, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.

Adler

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#132 Beitrag von Adler » 03.08.2011, 17:32

Bruder Comment,

zu dem letzten Absatz Ihres letzten an mich gerichteten Beitrages

Zitat:

Übrigens: Woher wollen Sie wissen, was der Schöpfer sich gedacht hat, was sein Geschöpf auf der Erde tun solle und was nicht? Sie sagen das mit einer solchen Selbstverständlichkeit, die verblüfft. Gut, Sie können sich am Bibelinhalt orientieren, schon klar. Doch damit begeben Sie sich auf das Gebiet des Glaubens! Sie glauben , dass Gott (der Schöpfer) die in dem Buch niedergeschriebenen Dinge überlegt und so entschieden habe, wissen tun Sie das aber nicht.
Nun, ich will nicht gegen den christlichen Glauben schreiben, bin ihm selbst verhaftet. Ich klage allerdings auch nicht darüber (zumindest versuche ich das), dass die Dinge in der Schöpfung so sind, wie sie sind.


Zitat Ende


möchte ich noch kurz etwas anmerken.

Die Selbstverständlichkeit meiner Ausführungen in Bezug zum Willen Gottes seinen Geschöpfen gegenüber verblüfft Sie und Sie stellen unterschwellig die Frage, woher ich diese Selbstverständlichkeit nehme. Vielleicht halten Sie diese auch für eine Anmaßung oder Überheblichkeit. Ich möchte Ihnen darauf antworten, dass ich diese Selbstverständlichkeit aus vielen persönlichen Erlebnissen in meinem langen Leben mit und für Gott gewonnen habe.

Ich habe IHM viele Fragen gestellt und habe auch viele Antworten bekommen!

Ich möchte dieses Thema abschliessen mit den Worten: Ich kann mit meinem Gott über Hecken und Zeune springen.

LG Adler

Benutzeravatar
Loreley 61
Beiträge: 1023
Registriert: 26.10.2007, 17:28

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#133 Beitrag von Loreley 61 » 03.08.2011, 17:34

Und selbst wenn das so ist - was nützt es den Verhungernden wenn die Nahrung von den Reichen nicht richtig verteilt wird und Gott deshalb seine Hilfe den Unschuldigen versagt? Diese Menschen sind mitunter tief gläubig und haben doch ein Recht auf das Einhalten einer göttlichen Zusage, zumal wenn sie an ihrem Elend vollkommen unschuldig sind. Laut Bibel fiel doch auch mal Manna vom Himmel (oder so ähnlich) Na also - geht doch, wenn ER will. :wink: (zumindest wenn man Bibelgläubig ist) Oder er nimmt es den Reichen und gibt es den Armen (Gott als Robin Hood) Bei Gott ist doch (angeblich) alles möglich, da allmächtig.

Und nu bin ich zum Essen eingeladen
deshalb frühestens morgen wieder - Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Adler

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#134 Beitrag von Adler » 03.08.2011, 17:41

Zitat:

Und nu bin ich zum Essen eingeladen
deshalb frühestens morgen wieder - Lory

Zitat Ende

Aber nicht vergessen; Brich dein Brot und verteil es unter den Armen, oder soll Gott es Ihnen nehmen und einem Hungernden geben . . .

LG Adler

Comment
Beiträge: 1073
Registriert: 19.08.2010, 21:54

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#135 Beitrag von Comment » 03.08.2011, 17:41

Bruder Adler,
ich kenne die 'Geschichte'. Sie ist erfunden, ist ja klar. Wenn ich sie lese oder höre, befällt mich der Gedanke, dass mit ihr Gott in einer sonderbaren Rolle dargestellt ist. ER soll lt. Geschichte der wahre Helfer gewesen sein durch die genannten Figuren, und das in einer Weise, dass der arme Kerl in seiner Not das nicht erkannt hat. Dieses Dummchen, dieser verblendete Beter, könnte man sagen. Wusste Gott nicht zuvor, dass dieser so 'neben der Schnur' sein werde? Hat Gott das hier übersehen, übersehen wollen? Wollte Gott ihn vielleicht in seiner Gefahr einfach zappeln lassen?

Offen gestanden, ich mag solche Gottesbilder überhaupt nicht. Ich wäre mir auch nicht sicher, ob sich ein sich mir nähernder Mensch immer eine von Gott ausgegangene Hilfe zu sein hat.
Gruß
Com.

Comment
Beiträge: 1073
Registriert: 19.08.2010, 21:54

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#136 Beitrag von Comment » 03.08.2011, 17:45

Nochmals, Bruder Adler,
vielen Dank für Ihre Erklärung hinsichtlich 'Wissen'. Ich entnehme daraus, dass es Ihr Glaube ist, auf den Sie bauen.
Und das ist doch gut so, wenn Sie das so für sich persönlich sehen können.

Schönen Abend Ihnen und freundliche Grüße
Com.

Adler

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#137 Beitrag von Adler » 03.08.2011, 17:46

Gebet

"Lieber Gott, schenke mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
schenk mir immer die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden."


LG Adler

Comment
Beiträge: 1073
Registriert: 19.08.2010, 21:54

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#138 Beitrag von Comment » 03.08.2011, 17:47

Dazu kann ich 'Amen' sagen.
Com.

Adler

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#139 Beitrag von Adler » 03.08.2011, 17:47

Lieber Bruder Comment,

dieser Glaube, ist mir zu einer festen Gewissheit geworden; dafür danke ich meinem Gott.

Auch Ihnen einen schönen Abend und liebe Grüße
Adler

Magdalena
Beiträge: 368
Registriert: 07.07.2011, 09:52

Re: MONATSLOSUNG AUGUST 2011

#140 Beitrag von Magdalena » 03.08.2011, 17:52

Lieber Adler,

danke für Deinen Einsatz und die von Dir gewählten Worte! Ich habe darüber nachgedacht, wie man den lieben Fories hier antworten könnte. Leider bin ich dazu verbal nicht in der Lage, aber besser als Du kann man es eigentlich nicht darlegen.

Wer ist der Mensch, dass er Gott auf die Anklagebank setzen könnte? Wenn wir mal vor IHM stehen werden, dann wird uns jedes derartige Wort im Halse stecken bleiben, so denke ich. Gerade wegen Seiner Größe und unvorstellbaren Allmacht und Seiner Gedanken, die wir auch nicht annähernd in der Lage sind, zu begreifen oder zu verstehen. Wie sagte ein Geistlicher des 20. Jahrhunderts? "Wenn wir Gott verstehen könnten, dann wäre er nicht Gott".

Jeder von uns kann glücklich und dankbar sein, wenn er in seinem Leben Gott erkennen durfte, einen Hauch Seines Wirkens erleben konnte und auch Seine große Liebe und Geduld wahrzunehmen in der Lage war!

Wir können niemanden überzeugen, so gern wir das auch wollten. Den freien Willen des Menschen respektiert Gott.

Liebe Grüße an alle,

Magdalena

Zurück zu „Mitten im Leben“