EJT / YOUTH CONVENTION (YC)

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#271 Beitrag von shalom » 22.06.2009, 16:46

[->EJT-Nachbearbeitung liegt bei den Aposteln vorne]
…Das Workshop-Thema Nummer 1 für eine der nächsten Gemeinde-Jugendstunden heißt „Der Gottesdienst des Stammapostels“. Es gliedert sich in die drei Elemente „Rückblick, Emotionen und Konkretes“…

[->Workshoppaket I] (Durch Bekenntnis ein Segen sein)

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der na-geplante Wettlauf um die Nachbereitung der Brautzubereitung hat also begonnen. Jetzt lassen die Apostel mit dem Fuß in der Tür konkret nachgehakt. Dies geschieht ausgeklügelt unter den Segenshänden der neuapostolischen Apostel, die im Gottesdienst „konkreten“ Anschein erzeugt haben wollten, ohne jedoch selbst in Details gegangen zu sein. Apostel glauben, dass ein Gottesdienst dafür nicht der rechte Ort wäre :wink: .

Durch Bekenntnis ein Segen sein“. Was für eine Botschaft der Botschaftsbefürworter! Wie sind all die Stammapostels mit dem Bekenntnis Kuhlens seitdem umgesprungen? Wie haben sich die Stammapostel die ganzen Jahre wohlgefühlt und schon 2008 Wohlfühlgemeinden proklamiert?

Heutige Gebietskirchen geben sogar konkrete [->Entwicklungshilfe für den Vatikan]. Am Tag der deutschen Einheit (die apostolische Einheit ist immer noch Opfer des (k)alten Glaubenkrieges) berichtet das neuapostolische Zentralorgan, dass ein neuapostolisches Ensemble zu den Wurzeln des Glaubens aufgebrochen war und an architekturgeschichtlich bedeutsamen Ort der römischen Antike (Pantheon) konzertiert hatte. Das neuapostolische Ensemble hatte sogar unbürokratisch einer katholischen Messe zu neuapostolischem Glanz verholfen. Missionsökumene pur und ein tolles Glaubenserlebnis, wie tolerant die katholische Kirche mit separatistischen Bruderschaften umzugehen pflegt. Sogar eine Philosophisch-Theologische Hochschule war Gegenstand des na-amtlichen Interesses (MYBischoffs Botschaften). Na-Emotion pur auf den Messen der Apostel (Düsseldorf / Vatikan).

,Selbstkritisch mit mir – großzügig mit anderen, dies gefällt dem Herrn’. Was für ein selbstbildgerechtes Motto von Aposteln mitten in ihrer gerade angelaufenen Zeitzeugenbefragungsaktion.

Bei dem Motto könnte es sich evtl. auch um die Maxime des Herrn handeln :wink: .

Mit na-typischer "Black&White" - List und Tücke ( - SEITEN 21 und22- ) zum Marketingziel. Heute schon na-konkret und morgen dann diskret den konkreten neuen Glauben auf 2011 vertagen... . Konkret erlebbare blaue Wunder dauern halt auch bei Aposteln etwas länger. Bis dahin wohlfühlendes Bekennen des temporären neuapostolischen Scheiterhaufenglaubens der diskreten Apostel… .

Neues Spiel – neues Glück – und immer neue Ziele (Botschaften)…:wink:

shalom

42

#272 Beitrag von 42 » 23.06.2009, 11:15

Der Kardinal brachte seine Freude über den Einsatz der Sänger/-innen zum Ausdruck und dankte für ihren Beitrag zur Messe. In seiner Ansprache betonte der Kardinal die Gemeinsamkeiten, die sie als Christen miteinander hätten.
Zitiert aus dem von "shalom" verlinkten Artikel.
Wie schoen. Immerhin unter dem Begriff "als Christen" finden wir Gemeinsamkeiten. Wobei das Verstaendnis der beiden Seiten, was einen Christen eigentlich ausmacht, im Grunde noch nicht einmal uebereinstimmt.

Das zitierte Wort, geaeussert aus sukkzessiv berufenem Mund eines Vertreters der "einzig wahren Kirche Jesu Christi", koennte der Leiter der Projektgruppe Oekumene auslegen als die Bestaetigung seiner verschiedentlich geaeusserten Darstellung "Wir sind der katholischen Kirche naeher als der evangelischen." Ihre Naehe zur katholischen Kirche kommt so verschiedentlich zum Ausdruck, nur merkt man es meist kaum.

Wie schoen, dass sich die "einzig wahre Kirche Jesu Christi" und die eine "Kirche im Vollsinn" so gut verstehen (der Kardinal kannte wahrscheinlich das Zitat von V. Kuehnle in Halle nicht).

Worin unterscheiden sich die Begriffe "einzig wahre Kirche" und "Kirche im Vollsinn" eigentlich? Wie wahr sind nicht-roemisch-katholische Kirchen, oder zu wie viel Sinn ist z.B. die roemisch-katholische Kirche eine Kirche, da sie es nicht "im Vollsinn" sein kann?

Ekklesiologie ist manchmal nicht einfach, wenn man die eigene Exklusivitaet erhalten und die anderen trotzdem nicht voellig abqualifizieren moechte. q.e.d

Bei der NAK findet man trotzdem auch Anklaenge an evangelische Formulierungen. Dass die Lehre der NAK der Bibel nicht widersprechen darf und in ihr einen Anhalt finden muss, erinnert doch sehr an Eberhard Juengels Betrachtungen ueber den historischen und den kerygmatischen Jesus: Das Bild des kerygmatischen Jesus darf dem historischen nicht widersprechen und muss einen Anhalt in ihm haben.

tergram

#273 Beitrag von tergram » 23.06.2009, 16:17

42 hat geschrieben:Das Bild des kerygmatischen Jesus darf dem historischen nicht widersprechen und muss einen Anhalt in ihm haben.
Ooooh..... *staun* *verneig* *hektischnachwikipediasuch* :wink:

Auf dass wir auch verstehen was uns zuteil wurde:

Kerygma aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie:

(von griech. κηρύσσω, kērússō, bekanntmachen, verkündigen) ist ein Fachausdruck in der Theologie und bezeichnet ursprünglich die Verkündigung, die einem Taufbewerber zuteil wird, bevor er Christ wird.

Im Gegensatz dazu bezeichnet man die Lehre nach der Taufe mit Didache.

shalom
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#274 Beitrag von shalom » 23.06.2009, 17:05

42 hat geschrieben: Wie schoen, dass sich die “einzig wahren Kirche Jesu Christi“" und die eine "Kirche im Vollsinn" so gut verstehen (der Kardinal kannte wahrscheinlich das Zitat von V. Kuehnle in Halle nicht).

Worin unterscheiden sich die Begriffe "einzig wahre Kirche" und "Kirche im Vollsinn" eigentlich? Wie wahr sind nicht-roemisch-katholische Kirchen, oder zu wie viel Sinn ist z.B. die roemisch-katholische Kirche eine Kirche, da sie es nicht "im Vollsinn" sein kann?

Ekklesiologie ist manchmal nicht einfach, wenn man die eigene Exklusivitaet erhalten und die anderen trotzdem nicht voellig abqualifizieren moechte. q.e.d
Werter 42,

im Kontext zu der Pius-Brüderschaft wurde ich auf den „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ aufmerksam, einer „Initiative katholischer Christen im Bistum Fulda“).

Pater Dr. Wolfgang Seibel SJ hielt dort am 23. April 2009 einen Vortrag über [„Das Zweite Vatikanische Konzil und die weitere Entwicklung“]. Als neuapostolischer Glaubenskonsument (Laie) finde diesen Vortrag auch für die sehr diskret gemanagte gegenwärtige Situation der neuapostolischen Apostel ohne einen neuen Glauben nicht uninteressant (Uneinigkeit der Bezirksapostel über das rechte na-amtliche Kirchenverständnis).

Den Vortrag gibt es auch als Podcast unter: [-> Ist das neue Lied verklungen? Zur Bedeutung des Zweiten Vaktikanischen Konzils heute] auf [->HRII / Camino] .

shalom

42

#275 Beitrag von 42 » 23.06.2009, 21:54

Ja, tergram, gemeint ist die Verkuendigung des Evangeliums Jesu und wie weit unser dahingehendes Verstaendnis mit dem uebereinstimmt, was ueber den historischen Jesus bekannt ist.

Danke fuer diesen Link, shalom!

42

#276 Beitrag von 42 » 25.06.2009, 22:16

Da wir schon dabei sind:

Der oben schon angefuehrten NAK-Formulierung der "Kirche im Vollsinn" entspricht recht genau eine katholische Formulierung zur Eucharistie aus ECCLESIA DE EUCHARISTIA (13): "Eucharistia sensu proprio sacrificium est" - Die Eucharistie ist Opfer im Vollsinn oder "im eigentlichen Sinn", wie es in der autorisierten deutschen Uebersetzung heisst. Da nach katholischer Ueberzeugung die "Kirche von der Eucharistie lebt", sind Kirche und Eucharistie dort fest miteinander verbunden. Nicht umsonst ist sie "die wahre Kirche".

Ich glaube, wir koennen oefter auf solche "theologischen Fundsachen" in den Verlautbarungen der NAK stossen.

shalom
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#277 Beitrag von shalom » 30.06.2009, 16:44

[->Schaukastenplakat Juli2009]
Kraft

Glaubenskraft: Ein Akku, der niemals schlapp macht.

[->Wikipedia]
Apostolic Church of South-Africa – Apostle Unity
Aufgrund der Botschaft des neuapostolischen Stammapostels Johann Gottfried Bischoffs, der zufolge die Wiederkunft Christi würde zu seinen Lebzeiten stattfinden werde, kam es weltweit zu Unruhe in der Neuapostolischen Kirche und zu Ausschlüssen von Oppositionellen. In Südafrika waren 1954 davon die Apostel Philippus Jacobus Erasmus (1904–1960) und D. C. S. Malan (1918–1968) sowie der Stammapostelhelfer für die südliche Erdhalbkugel, Heinrich Franz Schlapphoff (1894–1965), einem Sohn von Wilhelm Schlaphoff, betroffen. Sie standen einem blühenden Bezirk mit etwa 60.000 Mitgliedern vor und gründeten die Apostolic Church. Ihnen folgten sehr viele Mitglieder.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

hatte das Stammapostelamt auf dem EJT auch dieser Gruppierung persönlich die Hand der Versöhnung ausgestreckt (es war ja eine südafrikanische Delegation / Gäste auf der Apostelmesse EJT-Düsseldorf anwesend oder gehörte nur die VAG zu dem Teil der geladenen und vorzuführenden Gäste für die großherzige Geste)? Es ist schon bedrückend, wie viele Glieder am Leibe Christi als „Oppositionelle“ von ihren Segensträgern Kraft Amtes vom Heil (dem neuapostolischen Mehrwert) radikal ausgeschlossen worden waren… . Dabei war es ausgerechnet die Mehrheitsfraktion gewesen, die geistlich schlapp gemacht hatte und deren Verbindung zu Gott zu diesem Zeitpunkt offensichtlich massiv gestört war.

shalom

shalom
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#278 Beitrag von shalom » 02.07.2009, 17:05

[->NaK-BBB / EJT-Nachbereitung]
Unity (29.06.2009)

Erstmals nach dem Europa-Jugendtag fand sich die Jugend des Ältestenbezirks Cottbus wieder zu einem Gottesdienst zusammen.

Mit dem Textwort aus Philipper 3;13 erlebten 94 Teilnehmer noch einmal, was es heißt, sich "nach vorn zu strecken". Im Gottesdienst holte sich Bezirksältester Henry Pflanz "Unterstützung zum Mitdienen" von vier jungen Diakonen. Die Athmosphäre von Düsseldorf lebte wieder auf und war in den Gesichtern aller daran Beteiligten zu sehen!

Mit der Bitte an alle Jugendlichen, ihre Freunde und Bekannten zum Gottesdienst einzuladen, verbindete der Älteste die Hoffnung, dass der Geist vom EJT in der Jugend weiterlebt.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

es erzeugt schon ein Gänsehautpeeling, wenn sich nach vorn zur vorgesteckten Nachbereitung gestreckt wird (frische, wiederbelebte Düsseldorfer „Athmosphäre“). Der Älteste der Jugend verbindete zugleich die Hoffnung, zum Gottesdienst einzuladen (missionieren). Ein trojanisches [->Zugpferd] dafür dürfte sicher die Bildergalerie sein, wo einer der vier jungen Diakonen hinter dem Altar, an geweihter Stätte zu sehen ist (armfrei und evtl. ein Mitbringsel aus Afrika (Kette) zur Schau stellend). Na-amtliche Atmosphäre pur.

shalöm

verbindlich

#279 Beitrag von verbindlich » 02.07.2009, 21:43

@ shalom:
Jetzt schreib ich auch mal so eine gequirlte suppe wie ich das beim Lesen empfinde: Es gibt in der lustigen Unterhaltungswelt ein geflügeltes Wort, das heißt: einfach mal ...... *) halten!!!
Habe festgestellt, das nur shalom schreibt und keiner antwortet, wie traurig ist das denn?

*) ..... Beitrag wegen Vulgärsprache editiert ; tergram

shalom
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#280 Beitrag von shalom » 03.07.2009, 05:21

[->NaK-BBB / Jugendleiter+Gehülfinnengottesdienst Bap. Nadolnys]
"Jugend braucht Orientierung ohne Bevormundung" (01.07.2009)

Am Sonntag, 28. Juni, lud Bezirksapostel Wolfgang Nadolny die Jugendleiter der Gebietskirche Berlin-Brandenburg mit ihren Ehefrauen zu einem Gottesdienst in die Kirche Berlin-Lichtenberg ein.

Jugendarbeit sei eine Investition in die Zukunft, betonte der Bezirksapostel am Beginn des Gottesdienstes. Schließlich würden die heute aktiven Amtsträger eines Tages in den Ruhestand versetzt. "Und wer soll dann für mein Seelenheil sorgen? Wer spendet mir das Heilige Abendmahl und wer geleitet mich an meinem Platz in der Kirchenbank, wenn ich nicht mehr richtig laufen kann?"

Drei Punkte ließen sich aus dem Bibelwort ableiten, so der Bezirksapostel. Paulus habe sich über das Vorhandene gefreut und Gott dafür gedankt. "Er hat aber auch vorhandene Mängel gesehen und Gott um weitere Förderung im Glauben gebeten. Und er weist auf das Ende hin, auf die Vollendung."

Auch bei den Jugendlichen in den Gemeinden gebe es viele gute Gaben zu entdecken. Ein Beweis dafür sei der Europa-Jugendtag Ende Mai in Düsseldorf gewesen. "Vielleicht gab es da auch Dinge, die uns nicht gefallen haben und die uns unangenehm berührten", führte der Bezirksapostel an - um jedoch sogleich nachzuschieben: "Na und?" Das Gute, die Stimmung, das Gemeinschaftserleben und "besonders der tiefgehende und inhaltsreiche Gottesdienst unseres Stammapostels überwiegen doch bei weitem".

Ausgehend vom Bibelwort betonte der Bezirksapostel, dass der Blick auf das Gute nicht bedeute, die Augen vor Fehlern oder Mängeln zu verschließen. Entscheidend sei jedoch, wie damit umgegangen werde… .

Gerade junge Menschen spürten sehr genau, ob der Redende selbst glaube, was er sagt, oder ob es nur vorgespielt sei. "Man kann den Tag des Herrn auch als Druckmittel oder Machtinstrument missbrauchen. Das schafft aber keinen echten Glauben."

Werte DiskursteilnehmerInnen, lieber verbindlich,

der „EJT-Geist“ soll in der Jugend weiterleben. Leben und leben lassen. Die Nachbereitungsarbeit des EJT durch den Bezirksapostelamtskörper ist nicht von schlechten Eltern. Unter der Schlagzeile: „Tugend braucht Orientierung ohne Bevormundung“ soll 2010/11 auch der neue Glaube (DNG) der Bezirksapostel in die Gemeinden kommen. Ein vorkonfektionierter (vorkonfessionierter) Glaube hat immer etwas mit Bevormundung zu tun. Gerade Wortkirchenapostel (Vor-Münder / Vor-Steher / Vor-Glauber) sollten ein Liedchen davon singen können, wenn sie vor den Gemeinden stehen. Gestandene Bezirksapostel wollen auch nicht so ohne weiteres bevormundet werden, während im Gegensatz dazu die Geschwister na-türlich zu bevormunden sind, wie insbesondere das Apostelselbstbild so drastisch uneigenverantwortlich veranschaulicht.

Die artikulierte Sorge, wer für das Seelenheil sorgt (Apostel sind heilsnotwendig) klingt in meinen Ohren etwas abgedroschen. Auch die Frage nach der „Spendung des Heiligen Abendmahls“ sowie der na-amtliche Hinweis auf „meinen Platz“ in der Kirchbank incl. diakonischer Einparkhilfe berührten mich seltsam. Heiliges Abendmahl ist doch bitte nicht apostelspezifisch. Die NaK-NRW zieht Seniorenresidenzen incl. Restaurants, Kindergärten und Parkplätzen hoch und in Lissabon betreib der Wirtschaftsapostel sogar Privatschulen und in der NaK-BBB schiebt der Bezirksapostel die Sorge um einen „Sitzplatz“ in den Vordergrund („wer hat auf meinem Plätzchen gesessen?“). Als ob die Bezirksapostel keine anderen Seelsorgen hätten.

In Nürnberg appellierte der Stap. am 26ten Juni: [->Du sollst die negativen Gedanken besiegen]. Gleich darauf wird von Bap. Nadolny berichtet:
  • „Vielleicht gab es da auch Dinge, die uns nicht gefallen haben und die uns unangenehm berührten - Na und?" Das Gute, die Stimmung, das Gemeinschaftserleben und "besonders der tiefgehende und inhaltsreiche Gottesdienst unseres Stammapostels überwiegen doch bei weitem".
Ausgehend vom Bibelwort betonte der Bezirksapostel, dass der Blick auf das Gute nicht bedeute, die Augen vor Fehlern oder Mängeln zu verschließen. Entscheidend sei jedoch, wie damit umgegangen werde. Das machten mir die bevormundenden Säuberungen der Botschaftsbefürworter – und gerade Apostel spüren sehr genau, ob der Redende selbst glaubt, was er sagt, oder ob es nur vorgespielt ist – in aller Deutlichkeit klar. Es soll viele geben, die an sich selbst glauben und an das, was sie selber sagen. Sie sind quasi in ihr Selbstbild geschlüpft und mit ihm verschmolzen. Der Schein wird zum Sein. Davon, den Tag des Herrn als Druckmittel und Machtinstrument zu missbraucht zu haben, hat sich bislang kein neuapostolischer Apostel distanziert. Da das aber keinen echten Glauben schafft, kommen die Bezirksapostel mit ihrem neuen Glauben (DNG) offensichtlich auch nicht so richtig zu Potte. Momentan feilschen die Bezirksapostel um sorgfältige Formulierungen innerhalb des Glaubens, mit dem dann die neuapostolische Glaubenswelt weltweit ab spätestens 2011 nicht unbevormundet gelassen werden soll.

Doch selbst auch bei den neuapostolischen Aposteln in den Gebietskirchen gibt es viele gute Gaben zu entdecken. Ein Beweis dafür sind die BaVi-Konzile und Koordinierungsgruppentreffen der leitenden Gebietskirchen. Vielleicht gab es da auch Dinge (Selbstbilder, Infoabende…), die den Gläubigen nicht gefallen haben und die diese unangenehm berührten – Na und?

Einen Glaubensbeweis dafür, dass es sogar auch bei einigen Jugendlichen in den Gemeinden viele gute Gaben gibt - die zu entdecken sind -, gibt der EJT-Stammapostelgottesdienst. Das Gute, die Stimmung, das Gemeinschaftserleben und "besonders der tiefgehende und inhaltsreiche Gottesdienst unseres jugendlichen Stammapostels " war und ist in der Nachbereitung doch bei weitem überwiegend über die negativen Gedanken des seniorigen Amtskörpers (oder auch die verbindlichs).

shalom

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