Neuapostolische Kirche gratuliert

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Dieter

#2 Beitrag von Dieter » 13.02.2008, 08:40

Lobo, ich glaube hier hat es sich um ein vorgefertigtes Schreiben gehandelt. Wenn ich den Text durchlese, so ist er so verfasst, dass er auf jeden potentiellen Nachfolger gepasst hätte. Wahrscheinlich schon Tage zuvor erstellt und zeitgleich mit dem Abstimmungsergebniss online gestellt.

Ein bisschen mehr Mühe hätte man sich schon machen können.

Hannes

#3 Beitrag von Hannes » 13.02.2008, 09:32

Finde nur ich diesen Part aus dem Schreiben der KL seltsam? Das klingt doch wie eine Belehrung, oder?

"Sie werden diese Impulse aufgreifen und neue, eigene Akzente setzen. Dabei wird Ihnen der langjährige Umgang mit den Menschen in Ihrem Erzbistum eine wertvolle Erfahrung sein. Sie kennen die vielfältigen Anliegen Ihrer Schwestern und Brüder. Seelsorgerische Arbeit bedeutet vor allem Nähe zu Menschen und deren ganz eigene Sicht verstehen lernen. Sie werden diese Facetten Ihrer Arbeit nun auch als Stimme der katholischen Kirche in Deutschland zu Gehör bringen."
Quelle: http://www.nak.org/de/news/nak-internat ... cle/15456/

Gruss
Hannes


ps. Wobei das Schreiben selbst schon meine Anerkennung findet!
Zuletzt geändert von Hannes am 13.02.2008, 09:34, insgesamt 1-mal geändert.

Dieter

#4 Beitrag von Dieter » 13.02.2008, 09:33

Nun ja, vollendungsorientiert eben.

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#5 Beitrag von tosamasi » 13.02.2008, 09:51

Er hat sich immer wieder besonders auch für die katholischen Frauen und Männer eingesetzt, die am Rand der Kirche stehen.
In besagtem Schreiben ein besonderer Satz, über dessen Bedeutung nachzudenken ist. Auch bei der KL der NAK.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
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abendstern_
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#6 Beitrag von abendstern_ » 13.02.2008, 11:38

Werden diese Gratulationen eigentlich auch bei Neubesetzungen im evangelischen Bereich ausgesprochen?

8)

Dieter

#7 Beitrag von Dieter » 13.02.2008, 11:53

Aber, aber. Da muss man sich doch vor protestantischen Einflüssen schützen. :roll:

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#8 Beitrag von tosamasi » 13.02.2008, 11:56

Dieter hat geschrieben:Aber, aber. Da muss man sich doch vor protestantischen Einflüssen schützen. :roll:
Ich könnte mir das aber schon denken, bei hochrangigen Würdenträgern (Landesbischof etc.).
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Dieter

#9 Beitrag von Dieter » 13.02.2008, 12:02

Ist aber meines Wissens bisher noch nicht vorgekommen. Zumindest im Internet ist mir kein solches Schreiben bekannt geworden.

Lobo

#10 Beitrag von Lobo » 13.02.2008, 12:25

Dieter hat geschrieben: ...Ein bisschen mehr Mühe hätte man sich schon machen können...
Hallo Dieter,
ich frage mich bei solchen Standardschreiben auch immer, wie ernsthaft die Formulierungen(Segenswünsche) gemeint sind.

Gruß
Lobo

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