Kinder in der Neuapostolischen Gemeinde...?

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Steppenwolf

#31 Beitrag von Steppenwolf » 17.03.2009, 12:54

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Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 11:03, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#32 Beitrag von tergram » 17.03.2009, 16:02

Steppenwolf hat geschrieben:Kopfschmerzen bereiteten wir aber schon als 15jährige unseren Seelenhirten, als wir als Nachwuchsjugendliche schon an diversen Polterabenden gehörig dem Alkohol zusprachen und den nachdrücklichen Aufforderungen, das Fest doch bitteschön in den frühen Morgenstunden zu verlassen, nur ein freches Grinsen entgegensetzten.
Sodom und Carrera! :shock: Diese Ossies!

Bei uns im goldenen Westen war um 22 Uhr "Schicht im Schacht". Man sagte allgemein in der neuapostolischen Welt, ein Herr Walter Schmidt, Dortmund, verrichte um diese Zeit sein Abendgebet und danach funktioniere der Engelschutz nicht mehr. Da hatte ein wohlanständiges Gotteskind gefälligst zuhause zu sein. So war das damals.

Inzwischen durften wir ja dazulernen - nämlich, dass diese Gebötlein weggerast zu werden hatten, sagte Herr Fehr. Und weil es ohnehin nur bedauerliche Überreaktionen einzelner untergeordneter Amtsträger waren, sagte Herr Dr. Leber.

Hätte ich diese Behauptung seinerzeit hörbar aufgestellt, hätte mich wohl eine weitere Privat-Jugendstunde im Ämterzimmer erwartet. Da brannten dann immer meine Ohren, ob der mir reichlich entgegengebrachten Hirtenliebe. :roll:

42

#33 Beitrag von 42 » 17.03.2009, 16:48

Ein Alternativprogramm wäre der Aufenthalt an diesem Tag in einem Schweigeorden.
Gute Idee oder?

Dieter: Ich bleibe dann auch noch einen zusätzlichen Tag, damit ich das Schweigen auch geniessen kann und den Kids nicht immer sagen muss, sie sollen endlich ruhig sein.
Trappisten: Dieter, zu diesem Zweck musst Du (darfst Du) kein einziges Wort reden. Es geht auch anders. "Die kids" waeren von Dir angetan.

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Heidewolf
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#34 Beitrag von Heidewolf » 19.03.2009, 16:39

Zitat von Tergram:

Inzwischen durften wir ja dazulernen - nämlich, dass diese Gebötlein weggerast zu werden hatten, sagte Herr Fehr. Und weil es ohnehin nur bedauerliche Überreaktionen einzelner untergeordneter Amtsträger waren, sagte Herr Dr. Leber.
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Komisch, jetzt fällt unserem ambivalenten Stap. schon wieder ein Häuptlings-Apostel (i.R. Hagen Wend)in den Rücken. In der neuesten Ufff schreibt er nämlich, das die KIRCHE stark in den persönlichen Bereich geregelt hat.
Zitat:
..dass wir alle Dinge, die den privaten Bereich betreffen, nicht mehr mit kirchlichen Regeln versehen haben. Stammapostel Fehr hat oft gesagt:"Lasst den Geschwistern mehr persönliche Freiheit."
Zitatende.
Für mich steht Kirche auch für ein Vorbild an Wahrhaftigkeit. Und wenn hier vom Stap Leber Tatsachen ständig verniedlicht werden, statt zuzugeben, dass es Fehlentwicklungen gab/gibt.
Dann kann ich dieses rumgeeiere nur als Versuch ansehen, mich weiter zu manipulieren. Und dagegen wehre ich mich. Deutlich.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

Adler

#35 Beitrag von Adler » 19.03.2009, 17:26

Da hat sich aber ein NAK-Rentner-Apostel ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt und gegen seinen Brötchengeber opponiert. Wenn das mal gut geht.

Schließlich gilt doch noch das alte Wort: "Wess` Brot ich esse, dess` Lied ich singe."

Wer als Rentner-Apostel aufhört Loblieder auf die NAK zu singen, sollte sich überlegen wovon er dann zukünftig seinen Lebensabend finanzieren will ... :shock: :wink:

LG Adler

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#36 Beitrag von tosamasi » 19.03.2009, 18:02

Adler hat geschrieben: Wer als Rentner-Apostel aufhört Loblieder auf die NAK zu singen, sollte sich überlegen wovon er dann zukünftig seinen Lebensabend finanzieren will ... :shock: :wink:
Ich denke da gibt es eine Pensionskasse, woraus und worauf ein Rechtsanspruch abzuleiten ist.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
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Dieter

#37 Beitrag von Dieter » 19.03.2009, 20:02

wurde nicht vor kurzem ein Apostel im Ruhestand seines Amtes enthoben? Irgendwo in fernen Landen? Was ist dann mit seinen Pensionsansprüchen?

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#38 Beitrag von tosamasi » 19.03.2009, 20:08

Da wird, glaube ich, unterschieden zwischen dem weltlichen (pekuniären)
Anspruch und kirchlichem/r Amt und Würde.
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tosamasi

GG001

#39 Beitrag von GG001 » 28.03.2009, 11:53

Das Thema begann mit "Kinder" und ich hoffe, hier nicht die Konversation zu stoeren.

Ein Hinweis auf das NACboard (natuerlich in Englisch), wo es auch um "Kirche fuer Kinder" geht, mit speziellem Bezug auf Dr. Lebers Gedanken in der englischen UF, dass die Familie noch mehr tun solle. Vermutlich hat die deutsche UF einen entsprechenden Artikel veroeffentlicht.

tergram

#40 Beitrag von tergram » 28.03.2009, 12:29

Das scheint (n)aktuell zu sein:

Familiengottesdienst - "Holt eure Eltern an den Tisch!" Die Familien standen am Nachmittag des 22. März 2009 im Mittelpunkt.

http://www.nak-berlin-brandenburg.de/in ... dbd746f542

Zitat BezAp Nadolny (Hervorhebungen von mir): .... Familien seien Horte der Geborgenheit, wo man nicht angegriffen werde, sondern sich geliebt wisse. Deshalb hätten intakte Familien auch Vorbildcharakter, die nicht zuletzt Jugendlichen signalisierten: "Heiraten lohnt sich!"

Gleichzeitig warnte der Bezirksapostel jedoch vor überhöhten Erwartungen: "Die perfekte Familie gibt es nicht." Und an die Kinder gewandt fügte er hinzu, dass es auch keine perfekten Eltern gebe: "Ihr könnt euch eure Eltern nicht aussuchen." .... Zitatende.

Uiiii.... :wink:

Wenn richtig ist, was Herr Nadolny sagt - dass nämlich in vielen Familien kaum noch gemeinsam gegessen, geredet, etwas unternommen wird und er darum bittet, doch wenigstens 1 x wöchentlich gemeinsam in der Familie zu Tisch zu sitzen.... - dann... wundert mich vieles in unserer Gesellschaft nicht mehr. :roll:

Aber: Ist das wirklich so? Ich beobachte in meiner Umgebung eher, dass man sich fast schon zu viel mit den Kindern beschäftigt...

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