NAK-NRW: Unternehmerforum e.V. - Vorstand tritt zurück

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

NAK-NRW: Unternehmerforum e.V. - Vorstand tritt zurück

#1 Beitrag von tergram » 06.02.2008, 11:40

Pressemitteilung: Der Vorstand tritt am 7. Juni 2008 geschlossen zurück

(5.2.2008) Kempen. Im Rahmen der Vorstandssitzung am vergangenen Samstag, 2.2.2008, fasste der Vorstand des NAK-Unternehmerforum NRW e.V. den Beschluss, in der nächsten Mitgliederversammlung geschlossen zurückzutreten.

Bitte weiterlesen unter: http://www.nak-unternehmer.de/news-und- ... f3a7950dff

Alice Will

#2 Beitrag von Alice Will » 06.02.2008, 16:52

Dies war bereits überfällig. Ich erinnere mich noch auf eine über 80 Seiten lange Diskussion auf Glaubenskultur; in der ich zum ersten (freilich nicht zum letzten mal) bei den Moderatoren in "Ungnade" gefallen bin.

shalom
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#3 Beitrag von shalom » 27.10.2008, 18:46

[->4. NaK-NRW-Unternehmerforum]
Armin Brinkmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, begrüßte zu Beginn die Teilnehmer… . In einer kurzen Ansprache ging er auf die weltweiten Krisen im Wirtschaftsbereich ein. Hier gelte es, die Zusammenhänge zu sehen: Die Sucht nach Wohlstand, Habgier, Ehrsucht und Maßlosigkeit seien Werte, deren negative Konsequenzen derzeit sichtbar würden… .


…Auch enthalte die Bibel viele Tipps zum Umgang mit Geld und verantwortungsvollem Haushalten. So sei in den Sprüchen Salomo zu lesen: „Hastig errafftes Gut zerrinnt; wer aber ruhig sammelt, bekommt immer mehr“ (Sprüche 13,11)… .


Daher könne ein Unternehmen nur zu den Besten zählen, wenn es die besten Mitarbeiter habe: Mehrfach qualifiziert, mitgestaltend, zielorientiert und effektiv sowie kooperativ und sozial (Siegfried Fiebig).

…Ein Handlungsfeld in diesem Zusammenhang sei für ihn auch die Fortsetzung und der Ausbau von Kooperationen - auch zu kirchlichen Organisationen (Siegfried Fiebig).


„Für den christlichen Unternehmer kann das Handeln im allgemeinen nicht nur von Marktregeln beherrscht sein.“ (Prof. Dr. Manfred Krafft, Direktor des Instituts für Marketing an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster und Bezirksevangelist)


„Neuapostolische Unternehmer handeln gegenüber Jedermann so, wie sie sich selbst von Anderen behandelt sehen wollen… . So würden vom unternehmerischen Erfolg alle profitieren: Das Unternehmen und der Inhaber, die Kirche durch das finanzielle Opfer, aber auch durch den Einsatz von Ressourcen und Fähigkeiten für die Kirche, sowie die Gesellschaft durch soziales Engagement (Rollendefinition nach Urs Hebeisen).


„Und einen sehr persönlichen und emotionalen Vortrag eines Apostels und neuapostolischen Unternehmers. “
(Aufsichtsratsvorsitzender und Bezirksapostel Armin Brinkmann über Urs Hebeisen)
Werte DiskursteilnehmerInnen,
die neu gewonnene biblische Erkenntnis, das „hastig errafftes Gut zerrinnt“ soll unbestätigten Berichten zufolge ab sofort den derzeit praktizierten Opferkult der Apostel „gib mir zuerst“ total auf den Kopf stellen und neuerdings auch die erlösorientierten Leitgedanken revolutionieren. Man darf gespannt sein...was passiert, wenn die Sucht nach Wohlstand von der Sucht nach einseiendem "Wohlfühlen" abgelöst wird... .

Immer auf der Suche nach der „idealen Kirche“ und auf der Headhunting nach den "besten Aposteln" steht den Aposteln nunmehr wohl eine theologische Bildungsoffensive ins Gesicht. Der eine ist Aufsichtsratsvorsitzender und Bezirksapostel, der andere ist Apostel und neuapostolischer Unternehmer, in Hessen wirken die Bischöfe ohnehin nur ehrenamtlich und so wirken die leitenden Knechte für ihren Herrn häufig nur im laienhaften Nebenjob. Theologische Qualifikation Fehlanzeige. Da gerät die Suche nach der „idealen Kirche“ schnell zur lotteriehaften Farce und die Wilhelm-Uni entpuppt sich als "Uni-Wilhelm" :wink:.

Urs Hebeisens „Rollendefinition“ erinnert stark an die uralte „Goldene Regel“. Vermutlich ist auch er von Walter Brinkmann : „Die Goldene Regel und der Kategorische Imperativ, Rationalität und praktische Notwendigkeit, in: Kant und die Berliner Aufklärung. Akten des IX. Internationalen Kant-Kongresses, hrsg. von Volker Gerhardt, Rolf-Peter Horstmann und Ralph Schumacher, Berlin, New York, Bd. 3, S. 13–20 (2001) schwer beeindruckt worden.

Gerade die NaK-NRW hat ja in dem Fall Ehlebracht schon genügend Glaubenserfahrungen sammeln können, was Multitalente mit vielen Pöstchen für Karrieren machen können und wie segensreich sich dieses Engagement auf alle Betroffenen im Nachhinein auswirkt... .

Zum Segen für uns alle wird heute Jesus Christus im Einklang mit der neuapostolischen Glaubenslehre von maßgebenden Aposteln als: „Unternehmer par excellence“ bezeichnet.

shalom (temporärneuapostolisch = immer voll auf Linie)

shalom
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#4 Beitrag von shalom » 28.10.2008, 16:47

[->4. NaK-NRW-Unternehmerforum]
Hebeisen, designierter Bezirksapostel für die vorgesehene neue Gebietskirche Südostasien und derzeit als Bezirksapostelhelfer in der Neuapostolischen Kirche tätig, ist Inhaber einer Logistik-Firma. Aus dieser Sicht erläuterte er seine Sicht der persönlichen Sozialverantwortung gegenüber Gesellschaft und Kirche.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

bei der Logistikfirma - deren Inhaber der Bezirksapostelhelfer und designierte Bezirksapostel für Südostasien, Urs Hebeisen ist -, soll es sich weder um Theologistik noch um Apostologistik handeln. Neuapostolische Theologistik wird ja exklusiv vom VFB abgedeckt (Shared Service) und die Apostologistik hat erst mal bis 2010 Sendepause. Doch auch einfache Logistik im Dienste des Herrn tut es auch. Die Hostien wollen z. B. zum Endverbraucher und die Opfer sicher zum Empfänger gebracht sein.

Ist doch logistisch logisch… .

shalom

shalom
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#5 Beitrag von shalom » 27.06.2009, 11:50

[->NaK-NRW]
2. Mitgliederversammlung des Unternehmerforums (23. Juni 2009)

Dortmund. Für den 19. Juni 2009 waren die Mitglieder des Vereins NAK-Unternehmerforum NRW zur Mitgliederversammlung … nach Dortmund ins Konferenzzentrum der Verwaltung der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen eingeladen. Mehr als 40 Teilnehmer…

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die Beschlussfähigkeit war gegeben. Na-also. Wenigstens das funktioniert. Interessant, dass das Konferenzzentrum der göttlich-autokratischen Kirchenverwaltung der NaK-NRW diesem Verein - im Rahmen dessen irdischen Vereinstätigkeit - ein Dach über den „demokratischen“ Häuptern anbot. Die NaK-NRW glänzt mit einem echten „Kulti-Multi-Kirchenverständnis“ (Ku-Mi-Praxis).

Die demokratischen Abstimmungen der Bezirksapostel über ihr neues neuapostolisch verbindliches Kirchen- und Gottesdienstverständnis sollen in aller Sorgfalt der nakinternen Statistiker evtl. durch ein demografisches Abstimmungsverfahren ersetzt werden (a.a.O.)….

shalom

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Re: NAK-NRW: Unternehmerforum e.V. - Vorstand tritt zurück

#6 Beitrag von shalom » 02.06.2010, 12:36

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/100601_nak-unternehmerforum-3-mitgliederversammlung/][ = > Brinkmann-Unternehmerforum ][/urlex] hat geschrieben: 3. Mitgliederversammlung (01. Juni 2010)

Am 28. Mai 2010 waren die Mitglieder des Vereins NAK-Unternehmerforum NRW zur Mitgliederversammlung nach Dortmund eingeladen. Mehr als 35 Unternehmer und leitende Angestellte nahmen an der Tagung im Konferenzzentrum der Verwaltung der Neuapostolischen Kirche teil.

Bezirksapostel Armin Brinkmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, hieß die Teilnehmer willkommen und eröffnete den Abend mit Gebet.

Horst Krebs, erster Vorsitzender des Vereins, eröffnete die Mitgliederversammlung offiziell und stellte die Beschlussfähigkeit fest.

Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2009 beträgt 10.386,28 Euro (2008: 6.473,71 Euro). Gleichzeitig sank die Zahl der Mitglieder von 128 auf 115.

„Herausforderung unserer Zeit: Gesellschaft – Business – Glauben“

Werte Nachsitzende des Aufsichtsrates, liebe DiskursteilnehmerInnen, Vermieter und all ihr armen "Mietlinge" (Jargon Nadolny),

ein tolles neuapostolisches Unternehmerforum unter neuapostolischem Dach. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hieß die Teilnehmer willkommen und eröffnete den Abend, während Horst Krebs (ein „Mietling“), die Mitgliederversammlung offiziell eröffnete.

Seit wann hat die NaK-NRW denn einen Aufsichtsrat? :wink: ?

Der erste Eindruck - steigende Überschüsse, fallende Mitgliederzahlen – passt ins Bild von den Zuständen in der Wirtschaftsnaktion NRW. Interessant ist auch, dass es im ersten Halbjahr 2009 wegen der Düsseldorfer Apostelmesse EJT nur wenige Aktivitäten des Unternehmervereins gegeben hätte. 2010 war dann auch noch der Ruhrgebietskirchentag ins Wasser gefallen :mrgreen: .

Um so mehr dürfte das 2010er Motto: „Herausforderung unserer Zeit: Gesellschaft – Business – Glauben“ interessieren. Die tun was: „Apostel – Business – DNG" … und für 2011 ist mit neuen "Glaubensartikeln" aus den diversen "NaK-Shops" wieder eine "Unternehmermesse“ unter der Schirmherrschaft des großen Aufsichtsratsvorsitzenden geplant.

„Mietlinge“ und ihre na-amtlichen Visionen vom Glaubensbusiness as usual :wink:

shalöm

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Re: NAK-NRW: Unternehmerforum e.V. - Vorstand tritt zurück

#7 Beitrag von shalom » 16.11.2010, 13:42

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/101116_herausforderungen-fuer-unternehmer/][ = > NaK-NRW-Unternehmerverein ][/urlex] hat geschrieben: Herausforderungen für Unternehmer (16. November 2010)

Dortmund. „Herausforderungen in Glauben, Gesellschaft und Bussiness“ waren Thema beim 6. NAK-Unternehmer-FORUM. Mehr als 55 Teilnehmer erlebten… .

Das Einführungsreferat hielt Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Werte neuapostolische Unternehmer, liebe MitarbeiterInnen, Outgesourcte und Abzuwickelnde 8),

der Unternehmerverein Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmanns ist ein gutes Beispiel für Herausforderungen, welche die neuapostolische Demografie heut stellt (so wie sie von na-amtlichen Demoskopen und Wahrscheinlichkeitssager skizziert wird).

Zum 5. Vereinstreffen am 27.04.2009 waren immerhin noch 65 TeilnehmerInnen erschienen („Chancen in der Krise“) .

Allerdings hatten sich anlässlich des 4. Geschäftsleutetreffens am 25.10.2008 110 Angehörige der apostelamtlichen Zielgruppe auf den Weg gemacht („Hastig errafftes Gut zerrinnt“) .

Am 23.11.2007 waren sogar 160 Unternehmer, Freiberufler und leitende neuapostolische Angestellte (Apostel etc. …) zum 3. Treffen angereist gekommen („Na-amtliche Symbolik und Metaphorie zu den Unternehmern Salomo und Nehemia“) .

Beim 2. Treffen der neuapostolischen Elite am 04.05.2007 waren es noch mehr als 200 UnternehmerInnen, die sich vom Glaubensweltwirtschaftsapostel hatten mobilisieren lassen („Von Jesus lernen“) .

Das 1. Treffen des Unternehmervereins des Wirtschaftsapostels am 17.11.2006 war allerdings der größte Erfolg gewesen. 275 neuapostolische Unternehmerinnen und Unternehmer, Freiberufler, Selbstständige und Personen mit Führungsverantwortung leisteten dem Ruf ihres Seelenhirten Folge („Jesus Christus - ein "Unternehmer par excellence") .

Wenn der Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann auf absehbare Zeit die Hälfte seiner Gemeinden eliminiert haben will, kann ich verstehen, was er meint, wenn er seinen Unternehmern predigt: „Hastig errafftes Gut zerrinnt“. Nur ein guter Manager zu sein, reicht eben gerade nicht!

Gestartet 2006 mit 275 und 2010 angekommen mit gerade noch 55 :mrgreen: . Die nordrheinwestfälisch-neuapostolische Unternehmerdemografie schlägt offensichtlich ganz schön zu :wink: .

Chor bitte: [ = > „Seht die Schließer bei der Arbeit“]

shalöm

verbindlich

Re: NAK-NRW: Unternehmerforum e.V. - Vorstand tritt zurück

#8 Beitrag von verbindlich » 16.11.2010, 13:51

Da hat das UF ja ne Menge gebracht.
Von den zuvor fast 200 Teilnehmern hatten gerade mal noch 55 Teilnehmer Zeit, was ich als sehr positiv empfinde, die anderen waren in den eigenen Betrieben beschäftigt. So wie shalom, der nur die Zeit gefunden hat, über das UF abzulästern, der alte Kommunist.... :evil: :evil:

Na egal, da lassen wir uns nicht von abhalten, sondern sind dankbar, das sich Menschen noch Gedanken machen, wie Mitarbeiterplätze erhalten und gefördert werden können.
Aber davon versteht shalom nix, aber motzen geht immer.
Wenigstens darin ist er treu....

Maximin

Re: NAK-NRW: Unternehmerforum e.V. - Vorstand tritt zurück

#9 Beitrag von Maximin » 16.11.2010, 14:26

:) Es gab eine Zeit und die liegt nun wirklich nicht äonenlang zurück, in der z. B. im Wirtschaftsgeschehen eine Regel galt und die, meist per Handschlag, mit folgendem Übereinkommen begkräftigt wurde: "In Treu und Glauben und mit Rücksicht auf die Verkehrssitte." Dass einer den anderen, um des eigenen Vorteils willen "bescheißt", höflicher ausgedrückt, übervorteilt, pardon, das ist mitlerweile, offensichtlich auf vielen Lebensebenen, zur Regel geworden. Ergebnis: "Vertraue niemandem, nicht mal deinem eigenen Hintern. Denn ggf. bescheißt der dich unversehens auch." Ist es angesichts dieser Beschreibung nicht verständlich, wenn niemand mehr niemandem vertraut?

Als höchst lebendiger Christ bin ich anderer Meinung. Welcher denn? Man muss Mut fassen Widerstand zu leisten. Egal, wo er jeweils notwendig ist. Wozu hat uns unser Gott den sonst Verstand, Einsicht und Urteilvermögen mitgegeben? Das Maul aufzumachen bedingt allerding auch, das man sich den Problemen eigenverantwortlich stellt, sich einmischt und sich nicht feige vor fragwürdigen Autoritäten duckt. Wäre Luther so gestrickt gewese, dann würden die Römer möglicherweise noch heute den unschristlichen Ablasshandel betreiben.

LG, landauf und landab, vom Maximin :wink:

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