Gemeindeschliessung in Niedersachsen

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#71 Beitrag von shalom » 21.02.2008, 06:19

der reutlinger hat geschrieben:Werter Shalom,
wer mag diese Frage beantworten. Solltest Du tatsächlich eine Auskunft erhalten, bitte ich doch um Mitteilung. :wink:
Ps.
Du hast Substanz in "" gesetzt, Werkes Gottes aber nicht, weshalb???? :roll:
[b]->Stp. Dr. Leber lt. Naxusinterview[/b] hat geschrieben: …In manchen Ländern ist das neuapostolische Werk schon große Tradition…. Da merkt man, dass sehr viel Substanz vorhanden ist, welche seit Jahren und Jahrzehnten gewachsen ist…wenn ich an Peru denke, da merkt man, dass alles noch im Aufbau begriffen ist.

@ der reutlinger,

danke für den Hinweis. Die ominöse „Substanz“ bezieht sich selbstverständlich auf „das neuapostolische Werk“ der Apostel des Herrn.

Wenn man sich unsere Geschwister so betrachtet, z. B. ->INA-Peru, dann merke ich nicht unbedingt, dass dort „alles noch im Aufbau begriffen ist“. Wenn Stp. Dr. Leber an Uruguay denkt, dann meint er zu merken, dass „sehr viel Substanz vorhanden ist“. Denkt Stp. Dr. Leber jedoch an Deutschland, dann beginne ich ganz allmählich zu begreifen, dass für ihn in Deutschland „alles schon im Abbau begriffen ist“ (Deinvestitionen) und er offensichtlich gerne sein Scherflein von Zürich aus aufopferungsvoll dazu beiträgt (z. B. am 4.12.2007). Auch andere Konzerne nutzen zunächst deutsche Subventionen, um dann ihren Standort neu zu bestimmen...

Guten Morgen und

shalom

tergram

#72 Beitrag von tergram » 21.02.2008, 07:51

shalom hat geschrieben:Auch andere Konzerne nutzen zunächst deutsche Subventionen, um dann ihren Standort neu zu bestimmen...
Du meinst 'Connecting People' von NAKIA? :mrgreen: Welch wunderbare Verbindung...

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August Prolle
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#73 Beitrag von August Prolle » 22.02.2008, 00:59

KAPLAN hat geschrieben:
[...] Es geht auch anders:
Nach dem GD wird auf dem Kirchengrundstück ein unbekannter Mann gesichtet. Dieser schreitet mit nachdenklichem Gesicht und mit einem Zollstock bewaffnet an der Kirche entlang. Der interessierte Fragende bekommt eine klare Antwort: Diese Kirche steht zum Verkauf und ich wollte sie mir einmal ansehen.

Auch so kann man über geplante Schließungen informieren... (übrigens in Niedersachsen passiert) [...]
HESEKIEL (Kap. 40) hat geschrieben: [...] da war ein Mann, der war anzuschauen wie Erz. Er hatte eine leinene Schnur und eine Messrute in seiner Hand und stand unter dem Tor. [...] Und siehe, es ging eine Mauer außen um das Gotteshaus ringsherum. Und der Mann hatte die Messrute in der Hand [...] Und er maß das Mauerwerk [...]
Und siehe, es ist uns alles zuvor gesagt...

:mrgreen:

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agape
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#74 Beitrag von agape » 14.03.2008, 13:12

http://www.nak-mitteldeutschland.de/ber ... egung.html

Der Bericht von H.B. / M.S. / akli ist zumindest besser geschrieben, als zu erwarten gewesen wäre.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

tergram

#75 Beitrag von tergram » 14.03.2008, 17:53

tergram hat geschrieben:
agape hat geschrieben:Ich bin mal gespannt, wie der "Nachruf" für die Gemeinde formuliert wird
Geschrieben am 12.02.2008:
Wie immer:

In einem feierlichen Gottesdienst in der Gemeinde A, den der Bezirks.... hielt, wurden die Brüder und Geschwister aus der Gemeinde B herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Wenn auch der eine oder andere mit etwas Wehmut an die kleine und zwischen aufgelöste Gemeinde zurückdachte, so überwog doch die Freude, nun in einer großen Gemeinschaft in A zusammen zu sein. Bezirks... C stellte den Gottesdienst unter das Motto, das schon Stammapostel Leber Ende Januar 2008 in Chemnitz verwandt hatte: "Nachfolge bis zuletzt, alles andere ist Leerlauf" und "Stellt euch nicht dieser Welt gleich". Er bat die Geschwister aus B, sich im Glaubensgehorsam und mit Freuden in die vielfältigen Aufgaben und Arbeiten der neuen Gemeinde einzubringen. "Ihr werdet hier erwartet", rief er ihnen zu. Mit einem großen Blumenstrauss, den die Kinder aus der Gemeinde A dem bisherigen Vorsteher der Gemeinde B symbolisch für alle Geschwister als keinen Willkommensgruß überreichten (siehe Foto), endete die schöne und feierliche Stunde. Zum Abschluss sang der gemischte Chor die bewegenden Lieder "Wie du mich führst, so will ich gehn - ohn' alles eigene Wählen." (CM Nr. ...) und "Lass du mich stille werden..." (CM Nr. ...).

Oder so ähnlich. Wetten, dass?
Treffer.

Dieter

#76 Beitrag von Dieter » 14.03.2008, 18:44

NAK-Mitteldeutschland hat geschrieben:Offizieller Zusammenschluss in Göttingen

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes am Sonntag, dem 10. Februar vollzog Bezirksältester Reinhold Merker die Fusion der Gemeinden Nörten und Göttingen. Sowohl die Nörtener als auch die Göttinger Geschwister wurden am Eingang der Kirche mit einem Willkommensgruß von Geschwistern der jeweils anderen Gemeinde begrüßt.

In seinem Dienen ging der Bezirksälteste ausführlich ein auf die Gründe für die Entscheidung der Nörtener Geschwister zur Fusion mit Göttingen: Altersstruktur, Überbelastung der aktiven Gemeindemitglieder sowie Verantwortung für die Jugend und die Kinder. Den jungen Christen soll ein Umfeld in einer großen lebendigen Gemeinde mit vielen Kontaktmöglichkeiten geboten werden. Der Bezirksälteste begründete auch, warum die Gemeinde Göttingen erst spät mit dieser Entscheidung vertraut gemacht wurde: Die Gemeinde Nörten hatte Anfang Januar 2008 die Fusion mit Göttingen beschlossen. Erst zu diesem Zeitpunkt konnte die Gemeinde Göttingen einbezogen werden. Da die Nörtener den Wunsch geäußert hatten, dass die Fusion möglichst unverzüglich geschehen solle, um die Zukunft dann auch gemeinsam gestalten zu können, kam die Zusammenführung für manche Geschwister aus Göttingen vielleicht etwas plötzlich. Der Bezirksälteste bat darum, mit viel Verständnis und Freude in die Zukunft zu gehen.

Zum Abschluss des Gottesdienstes rief Bezirksältester Merker alle Amtsträger der "neuen" nun größer gewordenen Gemeinde Göttingen vor den Altar und sprach ein besonderes Gebet, in dem der göttliche Segen für die gemeinsame Zukunft erbeten wurde. Nach dem Gottesdienst überreichte ein Kind der Gemeinde Nörten dem Vorsteher ein großes Herz, auf dem alle Glaubensgeschwister aus Nörten unterschrieben hatten. Es war ein bewegender Gottesdienst und ein schöner Aufbruch in die gemeinsame Zeit.

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August Prolle
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#77 Beitrag von August Prolle » 07.04.2008, 22:39

Weitere Gemeindeschließung in Niedersachsen: Katlenburg-Lindau

... Bezirksevangelist Richter bedankte sich herzlich bei den Gemeindemitgliedern für die vielfältige Mitarbeit und die bleibenden Werke der Liebe in den zurückliegenden Jahren und motivierte sie dazu, sich künftig auch in der neuen Gemeinde wieder mit neuer Bereitschaft zur Mitarbeit, neuer Liebe und neuem Opfersinn einzubringen. So wie nach Karfreitag der Auferstehungstag (Ostern) folgte, soll sich nun auch jeder einzelne in seiner neuen Gemeinde in eine hoffnungsvollere Zukunft aufmachen, so Bezirksevangelist Richter. [...]

Ein Kaufinteressent für das Kirchengebäude und das dazugehörige Grundstück bestimmte jetzt den Zeitpunkt für die Gemeindeschließung...

Hannes

#78 Beitrag von Hannes » 08.04.2008, 07:08

August Prolle hat geschrieben: (...) So wie nach Karfreitag der Auferstehungstag (Ostern) folgte, soll sich nun auch jeder einzelne in seiner neuen Gemeinde in eine hoffnungsvollere Zukunft aufmachen, so Bezirksevangelist Richter. [...]
Werter August,

ist schon wieder jemand gekreuzigt worden? :shock:

Ich hoffe für die Menschen, die sich diese Ansprache des Kirchenmannes anhören mussten, dass sie es den Emmaus-Jüngern gleichtun und den Mut aufbringen, ihren Weg zu gehen. Und ich wünsche es ihnen, dass ihnen auf diesem Weg der Auferstandene begegnet und ihr Herz zum Brennen bringt!

Von Herzen
Hannes

tergram

#79 Beitrag von tergram » 08.04.2008, 07:08

August Prolle hat geschrieben:Ein Kaufinteressent für das Kirchengebäude und das dazugehörige Grundstück bestimmte jetzt den Zeitpunkt für die Gemeindeschließung...
Daran macht sich fest, was aus Sicht der Kirchenleitung wirklich wichtig ist. :shock:

Oh, welch seliger Gewinn... *leisesing*

shalom
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#80 Beitrag von shalom » 08.04.2008, 08:07

August Prolle hat geschrieben:Ein Kaufinteressent für das Kirchengebäude und das dazugehörige Grundstück bestimmte jetzt den Zeitpunkt für die Gemeindeschließung...
Wenn das die NaKi-Apostel in den Ratschlussplan Gottes hineininterpretieren, dann wird ja alles wieder gut bleiben...

shalom

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