Gebietskirche NRW: Zentralkirchen im Ruhrgebiet in Planung?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
Lobo

#11 Beitrag von Lobo » 06.02.2008, 15:39

tergram hat geschrieben: ...Und nun? Was soll die KL der NAK tun?
Der Letzte macht das Licht aus. :wink:

Gruß
Lobo

tergram

#12 Beitrag von tergram » 06.02.2008, 16:15

Ich verstehe den Schmerz der Gemeindemitglieder, die ihr jahrzehntlanges "Zuhause" verlieren. Ich verstehe aber auch die KL, die angesichts rückläufiger Zahlen Maßnahmen ergreifen muss.

Speziell das Ruhrgebiet mit seiner hohen Besiedlungsrichte und sehr guten Verkehrs(an)(ver)bindungen eignet sich für ein Projekt "Zentralkirche".

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#13 Beitrag von shalom » 06.02.2008, 17:23

tergram hat geschrieben:Und nun? Was soll die KL der NAK tun?
…mit dem Rasenmäher all jene über die Klinge springen lassen, die dem neuapostolischen Benchmark nicht genügen. So - oder so ähnlich - könnte ein Vorschlag von Unternehmensberatern ausgesehen haben, wobei neuapostolische Ausnahmen durchaus regelbestätigend gemeint sein könnten...

Das dieser Deinvestitionsprozess in NaKi-Deutschland vom präsidialen Management auf diesem kommunikativen Niveau angesiedelt worden ist bedeutet gleichzeitig auch für all jene verunsicherten Standorte die riesengroße Chance, sich doch bitte dauerhaft deutlich messbar mehr ins Zeug legen zu dürfen, um ihre lokale Performance (Zahlen, Zahlen, Zahlen...) entscheidend zu verbessern und sich so eine Galgenfrist und der Kirchenleitung den kurzsichtig gewünschten Erfolg zu erarbeiten. Sonst heißt es: Gewogen und zu leicht befunden… . Zu spät…

Beim verordneten Wohlfühlen geht es also um die Wurst! Gott will es und seine Kirchenleitung bestimmt es. Ein derartiges Selbstbild schließt tergrams Frage „was soll die KL tun“ per se aus. Die KL versteht sich und präsentiert sich lediglich als ausführendes Organ Gottes. Das derart fundamentalistische Strukturen in Deutschland immer weniger Akzeptanz, Unterstützung und Duldung finden – von den egal wohin mitlaufenden NaktivistInnen einmal abgesehen – dürfte die Apostel in der Steuerung ihrer Restrukturierungsmaßnahmen längerfristig nur bestärken (mitnehmen was geht).

Als Tipp kann ich den Aposteln raten: „Feste Jungs, weiter so (wie am 4.12.), ihr kriegt hier noch alles kaputt“ und das ohne selbst Schaden zu nehmen (dem Engelschutz der Dienstaltersgrenze für Apostel sei Dank). Für ein gewisses Business sind die Ziele erst dann erreicht, wenn die anderen die Zeche zu zahlen haben.

shalom

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

#14 Beitrag von Matula » 07.02.2008, 10:58

Sicherlich gibt es nachvollziehbare und berechtigte Gründe ein Kirchengebäude zu schliessen.

Nur wenn sich eine Kirche den Luxus erlauben, seit über drei Jahrzehnten in einem Ortsteil von Bergisch Gladbach und zwar in Bensberg, zum inzwischen über die Grenzen hinaus bekannten Schloss Hotel Bensberg nur 300 m entfernt ein Kirchengrundstück mit einer Grösse von 500 qm, eher mehr zu halten, wo zum einen ganz sicher kein Kirchengebäude der NAK gebaut werden wird, desweiteren dieses Grundstück seit über zwanzig Jahren von einer türkischen Familie bewirtschaftet wird, die darauf ihre Bohnen ect. züchten, dann kann man schon meinen, dass es offensichtlich keine finanziellen Gründe und Probleme gibt.

Bevor man also Geschwistern ein Kirchengebäude nimmt, sollte man sich zuerst einmal von solchen Grundstücken trennen.

Lobo

#15 Beitrag von Lobo » 07.02.2008, 11:05

Matula hat geschrieben: ...ein Kirchengrundstück mit einer Größe von 500 qm, eher mehr zu halten, wo zum einen ganz sicher kein Kirchengebäude der NAK gebaut werden wird,...
Woher das Insiderwissen?
Bist du etwa Baubeauftragter eures Bezirkes? :wink:

Gruß
Lobo

Benutzeravatar
tosamasi
Beiträge: 2157
Registriert: 24.11.2007, 15:56
Wohnort: tief unten

#16 Beitrag von tosamasi » 07.02.2008, 11:25

desweiteren dieses Grundstück seit über zwanzig Jahren von einer türkischen Familie bewirtschaftet wird, die darauf ihre Bohnen ect. züchten,
Im Grunde hast Du m.E. Recht, Matula, wenn das so ist. Allerdings kann man eine Wirtschaftlichkeitsrechnung nicht so einfach aufmachen. Die Kosten für den Betrieb eines Gebäudes in Nutzung sind ungleich höher, als für ein unbebautes(Garten-) Grundstück, für das vielleicht noch Pacht bezahlt wird. Außerdem ist es doch eine nette Multi-Kulti-Geste :wink:
Zuletzt geändert von tosamasi am 07.02.2008, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

#17 Beitrag von Matula » 07.02.2008, 12:02

Lobo hat geschrieben:
Matula hat geschrieben: ...ein Kirchengrundstück mit einer Größe von 500 qm, eher mehr zu halten, wo zum einen ganz sicher kein Kirchengebäude der NAK gebaut werden wird,...
Woher das Insiderwissen?
Bist du etwa Baubeauftragter eures Bezirkes? :wink:

Gruß
Lobo

Nein, ich bin nicht Baubeauftragter, sondern habe noch in den Siebziger Jahren als Jugendlicher jahrelang auf diesem Grundstück mit anderen Brüdern in den Sommermonaten das Gras gemäht und Unkraut gejähtet.

Eine in direkter Nachbarschaft wohnende türkische Familie wurde dann irgendwann einmal angesprochen oder hat sich selber gemeldet und züchtet seitdem hautsächlich hierauf Bohnen und hält somit das Grundstück in Ordnung.

Eine Pacht wird meines Wissens nicht bezahlt, das ist auch sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, denn die Leute halte ja schliesslich zum Wohle der Kirche das Grundstück sauber.

tergram

#18 Beitrag von tergram » 07.02.2008, 12:09

Matula,

das ist doch Gebietskirche NRW, richtig? Na dann:

http://www.nak-nrw.de/gebietskirche/verwaltung/

Du kannst zu dem Thema mit der Verwaltung kontakt aufnehmen und deine Fragen stellen. Ich bin sicher, du bekommst eine qualifizierte Antwort.

Probier es aus.

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

#19 Beitrag von Matula » 07.02.2008, 12:11

tosamasi hat geschrieben:
desweiteren dieses Grundstück seit über zwanzig Jahren von einer türkischen Familie bewirtschaftet wird, die darauf ihre Bohnen ect. züchten,
Im Grunde hast Du m.E. Recht, Matula, wenn das so ist. Allerdings kann man eine Wirtschaftlichkeitsrechnung nicht so einfach aufmachen. Die Kosten für den Betrieb eines Gebäudes in Nutzung sind ungleich höher, als für ein unbebautes(Garten-) Grundstück, für das vielleicht noch Pacht bezahlt wird.

Mir ging es nicht darum, die Frage nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung aufzuwerfen, sondern ich bin der Meinung, bevor man Kirchen aus Kostengründen schliesst, sollte man sich zuvor von Grundstücken trennen, auf denen so wie so niemals mehr ein Kirchengebäude der NAK erstellt werden wird.

Ich denke, dass ist man den Geschwistern schuldig, denen man die Kirche schliesst und quasi unter dem Allerwertesten verkauft.


Außerdem ist es doch eine nette Multi-Kulti-Geste :wink:
Zuletzt geändert von Matula am 07.02.2008, 12:17, insgesamt 2-mal geändert.

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

#20 Beitrag von Matula » 07.02.2008, 12:15

tergram hat geschrieben:Matula,

das ist doch Gebietskirche NRW, richtig? Na dann:

http://www.nak-nrw.de/gebietskirche/verwaltung/

Du kannst zu dem Thema mit der Verwaltung kontakt aufnehmen und deine Fragen stellen. Ich bin sicher, du bekommst eine qualifizierte Antwort.

Probier es aus.

Tergram, warum sollte ich mich mit der Verwaltung in NRW in Verbindung setzen, wenn ich die Fakten kenne ?

Diese Fragen sollten diejenigen Geschwister nach dort stellen und richten, denen man ihr Kirchengebäude aus Kostengründen verkauft.

Ja, Bensberg bzw. Bergisch Gladbach gehört zur Gebietskirche NRW.

Gesperrt

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“