BRIEF VOM 27. Juli 1960...

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
Lobo

#11 Beitrag von Lobo » 03.02.2008, 17:26


Clemens

#12 Beitrag von Clemens » 03.02.2008, 17:28

Ach ja..

Die Gründe für die Exkommunikationen waren, soweit ich weiß, tatsächlich einfach die beiden Briefe. Da Schreckenberger (Jahrgang 1929, er lebt noch, die NAK könnte also noch um Entschuldigung bitten) zum Zeitpunkt der Briefe noch bei seinen Eltern lebte, wurde die einfach gleich mit rausgeschmissen

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

#13 Beitrag von Matula » 03.02.2008, 17:30

Vorallen Dingen war er offensichtlich nicht nur ein studierter, sondern ein weiser Mann mit grosser Weitsicht. Das, was er im Jahre 1960 geschrieben hat, kann man heutzutage 1:1 übernehmen, denn die damalige wie auch die heutige KL hat aus ihrer Vergangenheit nichts dazu gelernt.

Clemens

#14 Beitrag von Clemens » 03.02.2008, 17:30

Danke Lobo, das hat sich überschnitten...

werwolf

#15 Beitrag von werwolf » 03.02.2008, 18:38

Empfehle: Google "Professor Dr. Waldemar Schreckenberger"

Das ist er!

LG
werwolf

tergram

#16 Beitrag von tergram » 03.02.2008, 22:55

Und auf eine so beeindruckende Persönlichkeit, deren Wissen und Werdegang einem Respekt abnötigt, konnte die NAK leichten Herzens verzichten.

Warum?

Weil er die Wahrheit sagte.

Dieter

#17 Beitrag von Dieter » 04.02.2008, 08:24

Was mich freuen würde, ist, wenn meine frühere Kirche zu der Größe gelangen könnte, sich bei ihm zu entschuldigen - nicht erst posthum, sondern heute.

Auch ihr gilt: Halt nichts Gutes für zu klein, sieh' die Tage eilen hin!

Benutzeravatar
Loreley 61
Beiträge: 1023
Registriert: 26.10.2007, 17:28
Kontaktdaten:

#18 Beitrag von Loreley 61 » 04.02.2008, 09:27

aus meiner CD: (Strassennamen von mir geixt)

Dr. W. Schreckenberger Ludwigshafen a. Rh., den 23.11.1960
XXXXXXXXstr. 13


Herrn
Walter Suchsland
Mönchen Gladbach
XXXXXXXXXstr. 130

Lieber Bruder Suchsland !

Aus Ihrem freundlichen Brief kann ich entnehmen, dass Sie Ähnliches wie wir hier erlebt haben. Allerdings sind Ihnen die Augen früher geöffnet worden als uns, so dass Sie vor manchem Unheil bewahrt wurden. Wir haben zu sehr auf die Unfehlbarkeit unserer Lehrer vertraut und dabei Gottes Wort missachtet. Wie ich aus Ihrem Brief weiter ersehe, sind Sie trotz der schnöden Behandlung nicht verbittert und können in jenen noch Ihre Brüder sehen. Auch wir wollen hier diese Einstellung einnehmen und über alle Trennungen hinweg die gemeinsame Berufung und Verantwortung erkennen. Ich darf Ihnen danken, dass Sie uns mit Ihrem Schreiben in diesem Glauben bestärkt haben.

Mit herzlichen Grüssen

gez: Ihr W. Schreckenberger
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

tergram

#19 Beitrag von tergram » 04.02.2008, 11:53

Loreley 61 hat geschrieben:Auch wir wollen hier diese Einstellung einnehmen und über alle Trennungen hinweg die gemeinsame Berufung und Verantwortung erkennen. Ich darf Ihnen danken, dass Sie uns mit Ihrem Schreiben in diesem Glauben bestärkt haben.
Warum denke ich spontan beim Lesen dieser Worte: "Apostelworte"?

SO, genau SO müssten die reden, die den Sendungauftrag Jesu für sich beanspruchen und sich Apostel nennen. Nur: Von denen höre ich nichts gleichwertiges...

Clemens

#20 Beitrag von Clemens » 04.02.2008, 11:59

Danke werwolf,

Ich entnehme dem Internetauftritt von Herrn Prof.Dr. Schreckenberger, dass er etwa 1 Km von mir entfernt wohnt.
Vielleicht nehme ich ja mal Kontakt auf...

Andererseits, warum alte Wunden aufreißen?

Gesperrt

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“