Hohlspiegel - Gottesdienste

Erlebter Glaube
Nachricht
Autor
shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#61 Beitrag von shalom » 04.09.2008, 18:43

[->Zentralgottesdienst aus Bielefeld (31.08.08)]
Einmal jährlich findet in der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen ein Gottesdienst des Bezirksapostels statt, der per Satellit auf die Gemeinden in der Gebietskirche übertragen wird… .

Gottesdienst in Quelle-Steinhagen

Erinnerung an Stammapostel Niehaus

Arbeitsgruppe "Mission" soll konkrete Hinweise geben
Abschließend wies Bezirksapostel Brinkmann darauf hin, dass es bei den vielfältigen Aktivitäten in der Gebietskirche die Seelsorge absolute Priorität habe. „Auch ich bemühe mich mit den Aposteln, der Seelsorge Priorität einzuräumen…


Werte DiskursteilnehmerInnen,

ich möchte diesen imposanten Zentralgottesdienst incl. Übertragung aus der Sakristei (ehem. „Ämterzimmer“) nicht ungewürdigt lassen. Das Reizwort „Kuhlen“ taucht in der offiziellen Berichterstattung merkwürdigerweise nicht auf. Natürlich gilt auch hier die unverkrempfte Unschuldtsvermutung.

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#62 Beitrag von shalom » 04.09.2008, 18:57

[->Zentralgottesdienst: „Fest bleiben! (31.08.08)]
Das Sehen auf den nahenden Tag
Als Grundlage der Predigt diente das Bibelwort aus Hebräer 10,24–25: „… lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.“

Dabei betonte Bezirksapostel Brinkmann, dass nicht vom Glauben die Rede sei, sondern vom Sehen. Das sei die zentrale Aussage dieses Bibelwortes: wirklich zu erkennen, dass die Wiederkunft Christi nahe herbei gekommen ist. … Schon der Prophet Hesekiel schrieb in einem Kapitel „Gegen die Verächter der Weissagung“ (Hesekiel 12, aus 23): „So spricht Gott der Herr: Ich will diesem Gerede ein Ende machen, …

Aufeinander Acht geben
In der heutigen Zeit sei es daher wichtig, den Überblick zu wahren, darauf zu sehen, was am Ende komme. In der Gemeinschaft der Christen gelte es umso mehr, „aufeinander zu achten und zu helfen, dass alle dabei bleiben“, so Bezirksapostel Brinkmann. Niemand möge die Gemeinschaft der Gemeinde, des Chores, der Jugendlichen oder der Kinder verlassen.

Jeder einzelne wird vollendet
Apostel Zeidlewicz erläuterte den Begriff der Versammlung: „Der Herr hat uns gesammelt, an jedem Einzelnen von uns gewirkt. Daraus ist das Ganze entstanden.“ Und der Herr werde die Gemeinde vollenden, indem er jeden Einzelnen vollende.


Werte DiskursteilnehmerInnen,

“und der Herr werde die Gemeinde vollenden, indem er jeden Einzelnen vollende“. Die Vollendung der Botschaft fand ihren krönenden Abschluss in der Vollendung eines Einzelnen, unseres Stammapostels Bischoff. Die heutigen Parteigänger der Botschaft machen unter der Pflege der zeitgemäßen Apostel demgegenüber immer noch einen recht „unvollendeten“, ja rückwärtsorientierten Eindruck.

Das soll also „fest bleiben“. Da das na-amtlich so „gesehen“ wird, erlaube ich mir, darauf "acht zu geben" und dies hiermit einmal „festzuhalten“.

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#63 Beitrag von shalom » 04.09.2008, 19:12

[->Bezirksämterversammlung in Dortmund]
…Ein Wunsch des Jugendgremiums der Gebietskirche ist auch, dass sich die Gruppen aus den Gemeinden bis Ende Oktober anmelden… .

Habt Acht aufeinander
Der Bezirksapostel ging auf ähnliche Hinweise in der Bibel ein und gab den für die Bezirke verantwortlichen Seelsorgern mit auf den Weg: „Habt Acht aufeinander, auf die ganze Herde, auf das Priesteramt, das Darbringen der Opfer, die Lehre und die Gebote.“…


Werte DiskursteilnehmerInnen,

Acht-ung! Gehen sie sofort in „Habachtstellung“! Beachten sie bitte die den Wunsch des „Jugendgremiums“ in der bezirksämterlichen Versammlung :wink:

Beachten sie aber auch, dass das „Darbringen der Opfer“ in den Versammlungen der Apostel mit überlieferter Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ kollidiert, um das hier mal wieder zu verbaalisieren.

„Maßstab für uns alle ist unser Herr Jesus Christus“. Ich rate, dass sich die Geschwister in ihren Versammlungen etwas mehr besinnen, damit der Vorwurf, dass sie sich „dabei nichts gedacht hätten“, später einmal nicht greift.

shalom

Lobo

#64 Beitrag von Lobo » 24.09.2008, 12:31

21.09.2008

Gottesdienst StAp Leber in Hilversum

Hesekiel 36, Vers 26:
…und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben...
StAp Leber hat geschrieben:...Das Denken, das Fühlen, den ganzen Menschen. Also, das steinerne Herz soll heraus und das fleischerne Herz hineinkommen. Das ist die Wirksamkeit des Heiligen Geistes!...

...Das steinerne Herz stellt seine eigene Meinung in den Mittelpunkt: "Ich denke da so und lasse nicht mit mir diskutieren." Das sind steinerne Herzen...

...Die fleischernen Herzen, die sind demütig, die stellen nicht ihre eigene Meinung in den Mittelpunkt. Für die ist das "Einsein im Geiste" wichtig und die suchen immer wieder alle Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, damit dieses Einsein offenbar wird...
Fazit: Die eigene Meinung zerstört das Einssein. So einfach ist das Leben, toll! :shock:

Lobo

Tatyana

#65 Beitrag von Tatyana » 24.09.2008, 12:57

Nein, mit purem Egoismus NUR die eigene Meinung durchdrücken wollen, zerstört das Einssein. Und jegliche Harmonie im täglichen Miteinander. Dafür braucht man nicht mal religiös zu denken.

tergram

#66 Beitrag von tergram » 24.09.2008, 13:00

Na ja... andererseits...

Wenn eine/r befiehlt und alle treugehorsam (nach)folgen, ist das auch eine Einheit. Für die treugehorsam Folgenden vielleicht auf Dauer unbefriedigend, für den Befehler aber herrlich bequem. Und so lange sich bereitwillig (Nach)Folgende finden...

Tatyana

#67 Beitrag von Tatyana » 24.09.2008, 13:02

Irgendwie muß ich jetzt an Schwarze Löcher denken...

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Alleinlebendentag in Herne

#68 Beitrag von shalom » 29.09.2008, 13:47

[->Alleinlebendentag in Herne (für 30- 55jährige)]
28. September 2008, 00.40 Uhr

Gott will Erwartungen erfüllen

Bezirksapostel Brinkmann … begrüßte seine Glaubensgeschwister mit einem Hinweis auf die Situation, die Apostel Petrus im Hause des Kornelius vorfand. Dort habe die Erwartung der versammelten Gruppe um den Hauptmann Kornelius das Handeln Gottes durch den Apostel Petrus bestimmt.

"Trotz eurer unterschiedlichen Lebensverhältnisse, trotz verschiedener Gemeinden, aus denen ihr hergekommen seid und trotz unterschiedlicher Aufgaben, die ihr in euren Gemeinden wahrnehmt, will Gott euch allen miteinander auf Augenhöhe begegnen", begann er seine Predigt.

Es kennt der Herr die Seinen

Seelsorge an Alleinlebenden hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer in allen Bezirken der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen etablierten Einrichtung entwickelt. Ansprechpartner aus den 32 Bezirken der Gebietskirche koordinieren das Seelsorgeangebot für diese Gruppe.



Werte DiskursteilnehmerInnen,

da wurde nun das Handeln Gottes durch den Stammapostel Petrus und der Erwartung einer Gruppe bestimmt. Ähnliches berichtet die Bibelstelle [Matth. 16,18.19]: „Was Stammapostel Petrus auf Erden tat, hat vor Gott, der im Himmel thront, Gültigkeit“. Nun sind die an einen ("fremdbestimmten?") Gott gerichteten Erwartungen (Botschaften) seiner Stammapostel heute nichts Neues mehr und auch die Reaktionen Gottes auf die gepredigten Erwartungshaltungen der na-amtlichen Knechte können als bekannt vorausgesetzt werden.

Auf der Frankfurter Studientagung Anfang September bekamen Tagungsteilnehmer klargemacht, was „auf Augenhöhe“ na-amtlich bedeutet. Der Herr kennt nämlich seine neuapostolischen Apostel und die sind allein dadurch vor allen anderen legitimiert. Gleichwohl können sich Apostel jedoch auch der subalternen studierten Theologenschaften oder anderer dienstbaren und zunutze machbaren Geister bedienen, wie es ihnen gefällt und Gott will. Dabei wird das Handeln Gottes durch den Stammapostel bestimmt.

Da fragt man sich schon, was Stp. Bischoff wirklich gewollt, bestimmt und von Gott erwartet hat, so das Gott in seinem Handeln derart (un)vorhersehbar reagiert hatte, wie es das heutige NaKi-Endzeitevangelium berichtet.

Auch für die Alleinlebenden als Gruppe greifen die typischen na-amtlichen Strukturen. Beauftragte Ansprechpartner koordinieren das Seelsorgeangebot ähnlich wie die Seniorenbeauftragten, die Chorbeauftragten, die Verlagsbeauftragten und das Heer der Jugendbeauftragten ihre Segmente fest im Griff haben müssen. Anderschristlicher Wildwuchs kann da schon direkt an der Wurzel gepackt werden und dank des vorzüglichen Berichtswesens ist die Führung immer bestens instruiert.

Leider werden halt auch gewisse an die Apostel herangetragene und die von Aposteln selbst genährten Erwartungen nicht erfüllt. Das betrifft dann vermutlich all diejenigen, die „der Herr nicht persönlich kennt“.

Auf Augenhöhe mit Gott und zusammen mit ihm, im gemeinsamen Aufschauen zu den alleinlebenswasserspendenden Apostelamtstagen verbleibt lieb grüßend - shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#69 Beitrag von shalom » 30.09.2008, 09:54

[->Stp. Gottesdienst in Herne-Wanne-Eickel vom 28.09.2008]
Gottesdienst für Amtsträger Europas

In der Kirche Herne-Wanne-Eickel erlebten mehr als 1.000 aktive Amtsträger und Ruheständler mit ihren Frauen sowie Witwen von Amtsträgern die Predigt des Stammapostels.

…„Ich bin froh und dankbar, wenn die Änderungen von den Amtsträgern im Ruhestand unterstützt werden“, so Stammapostel Wilhelm Leber.

Er begründete die Entwicklungen [Änderungen] mit dem Sendungsauftrag Jesu an die Apostel, der hohe Bedeutung für die Neuapostolische Kirche habe. Darin heiße es auch: „Macht zu Jüngern alle Völker“. Dies bedeute auch, die Menschen da abzuholen, wo sie stehen.

…„Auch unsere Kirche muss sich darauf einstellen“, so Stammapostel Leber. Maßstab bei allem, was getan werden, seien das Evangelium Jesu Christi, der Wille Gottes und das, was die Heilige Schrift berichte. „Wir bleiben eine Kirche, die von Aposteln geführt wird“, sagte der Stammapostel weiter.

Im Weiteren machte der Stammapostel deutlich, dass der Grund für die neuapostolischen Christen das Evangelium Jesu Christi sei: „Der Grund steht, den halten wir fest.“ Allerdings gelte es nach Paulus, auf diesem Grund zu bauen. Dabei gebe es Unterschiede bei den Materialien. Das Gold setzte der Stammapostel mit dem tiefgehenden Glauben gleich: Der Glaube sei eine Kraft, die man dann einsetze, wenn man mit natürlichen Mitteln nicht mehr weiterkomme.

Mit dem Silber der Liebe gelte es, auf die Anvertrauten zu achten, so der Stammapostel weiter. Und die Edelsteine seien die göttlichen Tugenden. Auch die Geduld sei ein Edelstein.

Angereist war Stammapostel Wilhelm Leber bereits am Freitag. Er nahm an der Sitzung des Planungsstabs teil, der den Europa-Jugendtag 2009 in Düsseldorf vorbereitet, und informierte sich über den Stand der Vorbereitungen… .
Werte DiskursteilnehmerInnen,

ein Spezial-Gottesdienst für Europas Amtsträger vom Feinsten. Und nicht nur für Amtsträger, sondern auch für pensionierte Amtsträger, Amtsträgergehülfinnen und sogar auch für Witwen von heimgegangenen Amtsträgern.

Der Stammapostel predigte von Glaubensänderungen. Hat sich da überhaupt etwas geändert? Geändert haben sich doch wohl nur die Gebötlein amtierender Apostel, die das neuapostolische Leben reglementieren. Das die neuapostolische Glaubenslehre mittlerweile so abgeändert wäre, dass Menschen dort abgeholt werden können wo sie jeweils stehen, halte ich für einen Witz. Der Maßstab bei allem was Apostel tun sei das Evangelium Jesu Christi, was die Heilige Schrift berichte und der zeitgemäß den Apostel geoffenbarte Wille Gottes.

Das Fundament für neuapostolische Christen sein das Evangelium Jesu Christi. Apostel bauen im Auftrag des Herrn mit edelsten Materialien darauf weiter auf. Der Vergleich von tiefgehendem Glauben mit Gold klingt gerade in heutigen Zeiten solide. Bei den na-amtlichen Glaubensänderungen stellt sich nur die Frage, was die Apostel aus dem Gold machen? Früher versuchten Alchemisten aus unedlen Materialien Gold zu synthetisieren. Sind Apostel gar Adepten, die aus Glaubensgold (Vertrauensvorschüssen) menschliche Botschaften (goldene Kälber, Bilder von sich selber) zaubern, welche die Statik des Glaubensgebäudes nachhaltig gefährden?

Unter dem Eindruck wie wichtig dem Stammapostel und den europäischen Aposteln der EJT ist (Teilnahme des Stammapostels an einer Planungsstabsitzung und eine Ortsbesichtigung), kann man nur bedauern, dass dem neuen Katechismus, also dem „neuen neuapostolischen Glauben“ nicht die gleiche Bedeutung beigemessen wird. So sind halt momentan die Priori- und Kapazitäten unserer „Promis“.

shalom

Dieter

#70 Beitrag von Dieter » 30.09.2008, 10:03

shalom,

nur noch eine kleine Weile währet diese Wartezeit auf den neuen Katechismus. Und wenn es auch viele für einen Verzug erachten, so wird diese Verheißung letztlich auch in Erfüllung gehen. Und dies auf eine Weise, die ihr vielleicht gar nicht meinet. :mrgreen:

Daher dürfen sich zwischenzeitlich alle neuapostolischen Christen einer Glaubensfreiheit erfreuen, die unbeschreiblich ist. Da die alte Lehre zwischenzeitlich auf dem Scheiterhaufen liegt und nichts neues vorhanden, da Zeit- und Manpower fehlen, bleibt doch jedem unbenommen, zu glauben was er will. Freuet euch, o freuet euch!

Dieter

Gesperrt

Zurück zu „Glaubenserfahrungen“