Wohlfühlgemeinde, eine Worthülse?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Lobo

Wohlfühlgemeinde, eine Worthülse?

#1 Beitrag von Lobo » 23.01.2008, 09:38

Wohlfühlgemeinde, eine Worthülse?

Ringo hat auf gk geschrieben..

Zitat:

...wenn Sie Ihr ganzes bisheriges Leben mitbekommen, wieweit Anspruchsdenken und Realität einer Kirche wie der NAK auseinander liegen, bekommen Sie mit der Zeit einen 7. Sinn, der sofort anschlägt, wenn wieder nur leere Worthülsen gedroschen werden.

So eine Worthülse ist die Wohlfühlgemeinde. Diesen Friede-Freude-Eierkuchen versuchen doch bereits heute einige vielerorts vergeblich anzurühren.

Wohlfühlgemeinde heißt doch, nicht tiefer in theologisches Neuland vor zu stoßen, um ja keine konträren Diskussionen aufkommen zu lassen...


Zustimmung.

Gruß
Lobo

42

#2 Beitrag von 42 » 23.01.2008, 11:41

Ja, wenn jemand das als Loesung anbietet, habe ich ein deutliches Stoerempfinden.
Wohlfühlgemeinde heißt doch, nicht tiefer in theologisches Neuland vor zu stoßen, um ja keine konträren Diskussionen aufkommen zu lassen...
"Neuland"? Wie waere es stattdessen mit einer Renaissance? Hat nicht einmal jemand "zurueck zu Jesus" gefordert? Da war doch mal was ...

Da herrscht wohl die Angst vor dem Neuland und vor der Renaissance gleichermassen vor.

uhu-uli

#3 Beitrag von uhu-uli » 23.01.2008, 15:03

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#4 Beitrag von shalom » 23.01.2008, 16:46

Werte DiskursteilnehmerInnen,

bei "repräsentativen" 80% Zufriedenheit mit der Lage in den Gemeinden der NAK-NRW darf na-amtlich ruhig von "Wohlfühlgemeinden" mit erhöhter "Wohlfühltemperatur" gesprochen werden.

Dass Baumeister Jesus versuchen mit Hilfe ihres Bauetats ehemalige Wortkirchen in optisch vollere, moderne neuapostolische Schrift- Suppen- und seniorengerechte Teekirchen umzumodeln, dürfte - selbst bei Vor- und Nachstehern und erst recht bei den Mitessern - doch weitgehend auf ungeteilte Zustimmung stoßen und für herzliches WohlbeHagen sorgen.

Ich gönne es den Rumpfgebietskirchen im deutschen Stammland, dass sie mit 30 Jahre Verspätung endlich auch das glaubenserfahren dürfen, was im neuapostolischen Ausland, in den betreuten Gebieten und Kolonien schon längst als „Fellowship“ gang und gäbe ist.

Sei’ s drum. Und wenn es die „repäsentativen“ Wohlfühlswerte noch verdoppelt und selbst wenn es bei einigen wenigen auch Störgefühle erzeugt. Für 2008 ist Wohlfühlen angesagt. Jeder Vorsteher kann jederzeit jeden brauchen… . Gemeinde antreten zum Freigrasen... :wink:

Chor bitte: „Mir ist wooooohl…in dem Herrn“

shalom

uhu-uli

#5 Beitrag von uhu-uli » 23.01.2008, 18:14

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#6 Beitrag von shalom » 28.01.2008, 17:37

          • 2008 - Ja zur Gemeinschaft
Gap Willy Wohlfühl rückte das proklamierte Wohlfühlkirchenjahr gleich von vornherein ins rechte Licht (1. Johannes 1,7).

Grundlage unserer Apostel ist nämlich Christus. Der Apostel Kern ist und bleibt der Dienst im Amt. Das Amt ist Dienst, wo Gemeinschaft im Sinn und Geist Christi gepflegt wird. Dort wird sie intensiv erlebt im Gebet und in besonderer Weise im Heiligen Abendmahl mit unseren unerlässlichen, unseren bevollmächtigten Apostelämtern. Gott sei Dank.

Gemeinschaft sind aber auch Begegnungen wie z. B. am 4.12.2007, wo das Pflegen von Verbindungen in denen wir Anteil nehmen und Anteil geben weit im Vordergrund steht.

Anteil nehmen heißt, Opfer von Bruder und Schwester der Kirche einverleiben, ihre Oper wahrnehmen und mit Freuden diese Wohltaten genießen. Seinen Anteil nehmen heißt für Apostel auch, die Gaben wertschätzen und sich auf Nachfolge konzentrieren (von Nebensächlichkeiten fernhalten).

Anteil geben bedeutet, etwas vom Reichtum nach Zürich abgeben, Wohlfühlbrunche zu sponsoren, den EJT sponsoren und darüber medienwirksam berichten. Die älteren Geschwister sind allersanftigst aufgerufen, ihre Opferschulden zu begleichen und auch für andere stellvertretend zu opfern. So können sie auch im hochbetagten Alter ihren Aposteln eine wertvolle Hilfe darstellen. Anteil geben bedeutet für Amtsträger aber auch, Dinge zu delegieren, wie z. B. Halbtote an Samariter, Lehrkompetenz an Theologen etc… .

Gemeinschaft pflegen im Sinn und Geist der Apostel heißt, miteinander viel und intensiv sich im Selbstbild der Apostel Jesus Christus wohlfühlen, über unsere Apostel und das Opfer sprechen und nicht zuletzt darüber, was uns der Herr und seine Botschaft(er) bedeuten.

( http://www.nak-mitteldeutschland.de/akt ... nfang.html )

shalom

werwolf

#7 Beitrag von werwolf » 28.01.2008, 22:34

Liebe(r) shalom,

und das Ganze nennt sich Oper ???

shalom
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#8 Beitrag von shalom » 29.01.2008, 13:23

...wohl eher Schauspiel oder aber auch Komödie wäre möglich...

Prost Mahlzeit

shalom

organa

#9 Beitrag von organa » 29.01.2008, 13:28

... Hybris, Nemesis und Katharsis möglicherweise inbegriffen....

autor

#10 Beitrag von autor » 29.01.2008, 14:28

Im Sinne des Wohlgefühls hört man doch allenthalben rufen: Katharr(go) esse delendam!

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