Gebietskirche Nord

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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#11 Beitrag von tosamasi » 30.01.2008, 15:31

Wenn man die diesbezüglichen Foren aufmerksam mitliest, kennt man die "handelnden" Personen, zumindest in ihrer Außendarstellung.

Ich sehe hier erst mal einen sehr polemischen Bericht im Stil der Regenbogenpresse. :shock:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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Loreley 61
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#12 Beitrag von Loreley 61 » 30.01.2008, 16:30

Hallo tosamasi,

(off topic)

ich will nicht groß vom Thema abschweifen, aber unterschwellig unterstellst du der sogenannten "Regenbogenpresse" keine seriöse oder wahrheitsgetreue Berichterstattung. (?)Stimmt das so? Sicher gibts dort des öfteren Zeitungsenten. Aber: Das ist mir 1. zu pauschal und 2. Es gab mal ein sehr angesehenes Blatt (viele empfanden es als sehr seriös), dass dann aber durch gefälschte Hitler-Tagebücher in Verruf kam. Ich habe festgestellt, dass es sich so ähnlich auch im Internet verhalten kann. Da gelten vielleicht manche Seiten als sehr seriös, sie wirken nach außen auch so, aber wehe man hat mal die Gelegenheit hinter die Kulissen zuschauen. Aus reinem erfolgsorientiertem Konkurrenzdenken werden andere Seiten/Foren oder was auch immer, ausgebotet, diffamiert oder man bemächtigt sich Ideen anderer, vertrauliche Infos werden weitergereicht und Vertrauen mißbraucht. Aber, genau wie bei den Print-Medien (Zeitungen und Zeitschriften), hat die große Masse der Leser davon keine Ahnung. Wie auch?

meint Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Gaby

#13 Beitrag von Gaby » 31.01.2008, 09:59

Matula hat geschrieben:Unerträglich ist die in Fettdruck geschriebene Drohung durch den BAP Schumacher gegenüber dem Glaubensbruder, ....das müssen sie vor Gott verantworten.
Nun, diese Aussage ist letztlich durchaus richtig - nur macht diese Aussage auch nicht vor dem Apostel- oder Bezirksapostelamt halt.

JEDER wird sich wohl am Tag des Gerichts vor Gott verantworten müssen.

Augustinus hat da m.E. etwas ganz wichtiges erkannt und ich möchte ihn deshalb noch einmal zitieren:

"Mögen Sie alle mit dem Zeichen des Kreuzes bezeichnen;
mögen alle 'Amen' sagen;
Mögen alle 'Alleluja' singen;
mögen alle getauft werden, in die Kirche eintreten, dicht gedrängt in der Kirche stehen - der Unterschied zwischen den Kindern Gottes und den Kindern des Teufels liegt einzig in der Liebe.
Wer die Liebe hat, ist aus Gott geboren; wer sie nicht hat, ist nicht aus Gott geboren. Ein großes Zeichen, ein großes Unterscheidungsmerkmal!
Habe, was immer du willst, - hast du diese eine nicht, nützt es dir nichts; und wenn du anderes nicht hast, so habe nur dies; und du hast das Gesetz erfüllt. Denn 'wer den Nächsten liebt, hat das Gesetz erfüllt... Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.'
Jetzt 'siehst' du Gott nur im Glauben, dereinst wirst du ihn schauend sehen. Und wenn wir schon lieben, was wir nicht sehen, wie werden wir erst jubelnd umfangen, was wir sehen! Aber wie müssen wir uns dafür üben? Durch die Bruderliebe. Du kannst mir sagen: 'Ich habe Gott nicht gesehen'; kannst du mir etwa auch sagen: 'Ich habe keinen Menschen gesehen'? Liebe den Bruder! Wenn du den Bruder liebst, den du siehst, wirst du zugleich auch Gott sehen; denn du wirst die Liebe sehen, und in ihrem Innersten wohnt Gott."


Eifer für >>das Werk des Herrn<< allein wird wohl nicht ausreichen, wenn wir uns vor Gott werden verantworten müssen.

Liebe Grüße

Gaby

Matula
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#14 Beitrag von Matula » 31.01.2008, 10:35

Gaby hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:Unerträglich ist die in Fettdruck geschriebene Drohung durch den BAP Schumacher gegenüber dem Glaubensbruder, ....das müssen sie vor Gott verantworten.
Nun, diese Aussage ist letztlich durchaus richtig - nur macht diese Aussage auch nicht vor dem Apostel- oder Bezirksapostelamt halt.



Das jeder Mensch sich einmal vor Gott verantworten muss, ist sicherlich durchaus richtig.

Ich finde, dass mit einer solchen Äusserung ein BAP einem Bruder bewusst droht, nur weil dieser den Mut hat, ihm und seinem Mitapostel die Stirn zu bieten und ihnen zu dem einen und anderen Vorgang auch mal offen die Meinung sagt.

Man ist nicht bereit, offen und ehrlich zu kommunizieren und sich auch einmal Kritik anzuhören.

Anstatt in der viel zitierten liebevollen Weise ein Gespräch zu führen, wird sofort die Peitsche rausgeholt, wenn etwas nicht so läuft, we sich die Herrenh Apostel das wünschen und vorstellen und nach altbekannter Manier wird einmal mehr mit dem göttlichen Liebesentzug gedroht.

Gaby

#15 Beitrag von Gaby » 31.01.2008, 11:10

Lieber Matula,

deshalb zitierte ich ja Augustinus.

Bei dem Verlauf dieses Gespräches sollten sich ALLE beteiligten prüfen ob ihre Handlungsweise bzw. Wortwahl im Sinne der christlichen Lehre verlaufen ist oder nicht.

Ich will hier für niemanden Partei ergreifen, weil jeder letztlich seine subjektive Wahrnehmung schildert.

Man sieht es an der Reaktion auf manche Predigten, wie unterschiedlich diese oft aufgenommen werden.

Weiß Du, wenn ich z. B. eine Predigt über die christliche Liebe höre ist das zwar schön, aber Fakt ist, ich muss nichts davon "hören" oder "drüber" sprechen, ich muss selbst drin sein in der Liebe. Sonst spüre ich letztlich nicht worum es geht. Es bleibt Theorie.

Und deshalb schrieb ich, es ist zwar lobenswert, ein Eiferer für >>das Werk des Herrn<< zu sein, aber letztlich fehlt etwas ganz entscheidendes.
Was bedeutet Bruder oder Schwester für mich? Habe ich diese in der Bibel oft beschriebene Liebe in mir? Oder "spreche" ich nur darüber?
Diese Frage kann der BZA bzw. der Apostel nur für sich selbst beantworten.

Und auch Bruder Wieland kennt allein seine Motivation in diesem Gespräch.

Liebe Grüße

Gaby

Matula
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#16 Beitrag von Matula » 31.01.2008, 12:20

Liebe Gaby,

ich sehe es ebenso wie Du.

Ich erinnere mich noch einen Satz den Stap Fehr einmal vor vielen Jahren in einem Gottesdienst gesagt hat, der zu Deinen Ausführungen auch spricht.

Er sagte, Glaube ohne Liebe sei Fanatismus.

In diesem Sinne

beste Grüsse

Matula

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