Exorzismus

Neues aus dem katholischen Bereich
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Hannes

#21 Beitrag von Hannes » 21.01.2008, 11:54

tosamasi hat geschrieben:Daß man die Schwächen des andern liebt,
entscheidet für das Himmelreich.
Ja! Danke, liebe tosamasi, nehm ich gerne mit auf meinen Weg ...
nur: manchmal geht mir die Liebe aus - und eine Tankstelle ist so garnicht nicht in Sicht!
:?

Trotzdem ...

Herzlich!
Hannes

Brombär
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#22 Beitrag von Brombär » 21.01.2008, 12:40

Um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen .


Das hieße, dass auch er selbst, Don Gabriele Amorth, nicht immun gegen den Teufel wäre? "Natürlich nicht. Aber Kardinal Poletti hat mich, als er mich zum Exorzisten ernannte, der Madonna empfohlen. Der Dämon hat mir oft gesagt, ich sei zu gut beschützt, bei mir sei nichts Außergewöhnliches zu bewerkstelligen.


Don Gabriele Amorth glaubt also, dass der Dämon bei ihm ( mal ausnahmsweise ? ) ehrlich war ! Hmmmmmmmmmm ???


Brombär


.

steppenwolf

#23 Beitrag von steppenwolf » 21.01.2008, 14:07

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.

Hannes

#24 Beitrag von Hannes » 21.01.2008, 14:15

Lieber Steppenwolf,

ich weiss nicht, was "Besessenheit" in diesem Zusammenhang meint - der Unterschied für mich ist, dass Jesus sagt "Gehet hin"! Und es war vorbei! Während die RKK schon einige Menschen mit Exorzismus über einen langen Zeitraum zu Tode gequält hat! Und warum dann das ganze Procedere?

Gruss
Hannes

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tosamasi
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#25 Beitrag von tosamasi » 21.01.2008, 14:32

Ein Erklärungsversuch:
Es gibt ja diese multiplen Persönlichkeiten. Die psychiatrische Diagnose firmiert unter: Dissoziative Identitätsstörung. Man sagt Dr. Jekyll-Dr. Hyde hätte daran gelitten.
Hier nachzulesen
Dies hat man vielleicht damals mit Dämonen und dergleichen assoziiert.
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steppenwolf

#26 Beitrag von steppenwolf » 21.01.2008, 14:36

:wink:
Zuletzt geändert von steppenwolf am 02.05.2008, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.

enanito

#27 Beitrag von enanito » 21.01.2008, 14:50

Ich glaub, mit Mutmassungen und hin und her geglaube komm ich für mich bei diesem Thema nicht weiter.

Ich weiss nicht ob es Besessenheit überhaupt geben kann. Und das gilt es für mich erstmal herauszufinden.

Also, definiere: Es gibt die Möglichkeit für Geisteswesen (ob gut oder böse ist in diesem Zusammenhang erstmal nicht wichtig) zeitweise oder konstant von Menschen Besitz zu ergreifen.

Die Korrektheit dieser Definition sei zweitrangig.

Auf Basis dieser Definition ergeben sich einige Fragen:

1. Mit welcher Motivation ergreifen Geisteswesen von Menschen Besitz?
2. Benötigen diese Geisteswesen dazu irgend eine Form von Zustimmung durch den zu benutzenden Menschen oder durch eine -höhere- Instanz?
3. Merkt der Mensch die Einflussnahme direkt/indirekt?
4. Hat der Mensch die Möglichkeit wenn seine Zustimmung nicht vorliegt sich dieser Beeinflussung zu widersetzen?
5. Sind Menschen jemals frei von einer Beeinflussung durch Geisteswesen?
6. Abgrenzung Besitzergreifung vs. Beeinflussung.


Ohne erstmal auf diese Fragen einzugehen:
Wenn ich glaube, dass gute Geister (oder der gute Gott) von mir Besitz ergreifen können, schliess das die Anwesenheit des Bösen in mir nicht automatisch aus. Gut und Böse existieren in mir nebeneinander. Wehren kann ich mich sowohl gegen böse Gedanken (Verhinderung der Manifestierung, der Tatwerdung), als auch gegen gute.

Soviel der intuitiven Gedanken zu dem Thema.

Eure Meinung interesiert mich dazu.

liebe Grüsse aus Hamburg
Carsten

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#28 Beitrag von tosamasi » 21.01.2008, 15:13

Im Islam nennt man die Dämonen Dschinns und geht auch von, wenn auch nicht materieller, Realität aus. Die Austreibung hat Ähnlichkeit mit dem christlichen Exorzismus. Der Glaube an gute und böse Geister ist schließlich so alt wie die Menschheit. Natürlich ist heute vieles erklärbarer als vor Jahrtausenden/Jahrhunderten, aber ein Rest (Aber-)glaube bleibt oder zumindest sind nicht alle Vorhänge offen. Nur die Fragen.
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filippo

#29 Beitrag von filippo » 21.01.2008, 19:17

Ja, da sind so einige Fragen offen. So z.B. dieses Phänomen:
Amorth bekommt aber nicht nur von Gläubigen Unterstützung, sondern auch von Atheisten. Das Sprachwissenschaftliche Institut der Universität Rom bestätigte Don Amorth 1998 einen wissenschaftlich unerklärlichen Fall. Eine junge Bäuerin, die schlecht Italienisch sprach, fluchte während eines Exorzismus stundenlang grammatikalisch korrekt in acht Sprachen, darunter die nahezu ausgestorbenen Sprache der Zeit Jesu Christi, die nur ein paar Dutzend Menschen auf dem Globus beherrschen: Alt-Aramäisch. In dem Gutachten heißt es: Es ist unerklärlich, wie die Frau diese Sprachen erlernen konnte.
http://www.abendblatt.de/daten/2004/09/ ... 0.html?s=2

Engelchen

#30 Beitrag von Engelchen » 21.05.2008, 09:31

Es hat mich erschrocken...

http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php? ... &start=190


Schaut Euch mal das Video von Overkott an. :shock:

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