NEU: Das NaKi-Mobil II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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steigerhl

Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#61 Beitrag von steigerhl » 05.09.2014, 21:29

Caroline hat geschrieben:Fuhr oder fährt, tergram? :lol:
Er braucht doch so ein Gefährt er ist noch
immer auf allen größeren Veranstaltungen
an zu treffen

siehe Nak NRW

Glück Auf

fridolin
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#62 Beitrag von fridolin » 05.09.2014, 21:47

Der A7 ist schon ein tolles Auto. Nichts für den schmalen Geldbeutel.

http://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A7

chorus
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#63 Beitrag von chorus » 05.09.2014, 22:31

Wenn ein Apostel oder Bezirksapostel nach hinreichend Dienstjahren in den Ruhestand geht, ist er bei den von der NAK gezahlten Gehältern Millionär, zumal alles, was er während seiner Dienstzeit tut und verbraucht, aufs Spesenkonto geht...
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

tergram

Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#64 Beitrag von tergram » 06.09.2014, 10:14

Der Segen des Herrn macht eben reich...
Oder waren es doch die Scherflein der Opferschafe?

Ich erinnere mich an den fassungslosen Blick einer sehr betagten Glaubenschwester auf dem Kirchenparkplatz. Ein paar junge Brüder unterhielten sich darüber, was wohl die totschicken neuen Felgen an Brinkmanns 7-er Audi gekostet haben.

Die alte Schwester bekam das am Rande mit und sagte leise und traurig "Ach, davon muss ich einen ganzen Monat lleben."

fridolin
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#65 Beitrag von fridolin » 06.09.2014, 10:49

Glaube eher das sind die Scherflein der Opferschafe, die reich machen :D
Ich kenne eine arme Witwe, die arm ist, sehr sehr wenig Einkommen hat. Aber der Kirche gibt sie trotzdem immer den 10ten. Sie wartet seit langem immer noch hoffnungsvoll und geduldig auf den vom Altar versprochenen Segen. Neuerdings rückt die NAK langsam vom Automatismus des Segens ab. Nur viele habe das noch nicht mit bekommen.
Zuletzt geändert von fridolin am 06.09.2014, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.

Matula
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#66 Beitrag von Matula » 06.09.2014, 11:48

Als Apostel fuhr er noch einen Audi A 4. Der A 6 wurde zur Berufung als BAP demzufolge übersprungen und auf den A 8 hat man verzichtet. :wink:

Boris
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#67 Beitrag von Boris » 06.09.2014, 12:36

fridolin hat geschrieben:Der Mobilwagen wird ihr sicherlich nicht aus der Klemme helfen können. Mit dem Geld was das Ding gekostet hat, hätten viele NAK Buschkirchen in Afrika ein Wellblechdach bekommen können und sie bräuchten sich nicht mehr unter einem großen Mangobaum versammeln. :D
Der hilft nicht direkt.
Es gibt aber sehr viel Menschen, die die NAK noch nie wahrgenommen haben. Noch nicht mal wissen. dass es sie gibt.

Zur Wirkung von Werbung kann man ein Studium ablegen.

Wer also nichts über die NAK weiß, sich aber in einer hilfebedürftigen Lebenssituation befindet, bei dem wird schon mal ein Aha - Effekt erzeugt. Bei wiederholter Wahrnehmung der Werbung kann durchaus ein gewisses Vertrautheitsgefühl entstehen.
Wie gesagt: Bei Menschen, die auf Hilfe hoffen und deshalb empfänglich sind.

Menschenmassen werden sie sicher nicht vom Hocker reißen. Aber vielleicht reicht es ja, um die NAK-Elite zu finanzieren.

Zudem kann man ja feststellen:
Es war schon immer so, dass Neugierige, die mehr über NAK wissen wollten, so richtig schön mit Samthandschuhen angefasst wurden. Man hat ihnen alle Dinge so erklärt, dass nach allgemeinem Verständnis "alles chic" war. Es würden nur Verbesserungen in ihrem Leben eintreten. Sie würden von den Zwängen der Welt befreit etc.
Erst nachdem man bei ihnen eine Basis von NAK-typischem Wissen über Glaube und Kirche etc. geschaffen hatte und die Ängste vor Satan und der Hölle eingepflanzt waren, ist man zum ernsteren Teil (nach und nach) übergegangen.

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

fridolin
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#68 Beitrag von fridolin » 06.09.2014, 13:49

Erst nachdem man bei ihnen eine Basis von NAK-typischem Wissen über Glaube und Kirche etc. geschaffen hatte und die Ängste vor Satan und der Hölle eingepflanzt waren, ist man zum ernsteren Teil (nach und nach) übergegangen.
Wenn sie den Interessierten sofort am Anfang erzählen würden das jeder angesetzte Gottesdienst ausgekauft werden sollte, um die Stufen auf der Himmelsleiter erfolgreich zu erklimmen, das der liebe Gott und die Apostel von ihnen sehr sehr viel Geld erwarten (10 % von ihrem monatlichen Brutto Einkommen) würden sie sicherlich sofort auf rauchenden Absätzen wieder kehrt machen.

GG001

Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#69 Beitrag von GG001 » 06.09.2014, 17:09

Boris hat geschrieben:Es war schon immer so, dass Neugierige, die mehr über NAK wissen wollten, so richtig schön mit Samthandschuhen angefasst wurden. Man hat ihnen alle Dinge so erklärt, dass nach allgemeinem Verständnis "alles chic" war. Es würden nur Verbesserungen in ihrem Leben eintreten. Sie würden von den Zwängen der Welt befreit etc.
Erst nachdem man bei ihnen eine Basis von NAK-typischem Wissen über Glaube und Kirche etc. geschaffen hatte und die Ängste vor Satan und der Hölle eingepflanzt waren, ist man zum ernsteren Teil (nach und nach) übergegangen.
Darin steckt anscheinend Methode.
District apostle Freund hat geschrieben:In the September 2003 US teleconference, the District Apostle again proclaims his elitist view and further suggests to the brothers that they not be forthright with guests in these concepts so as to avoid offense:

"You can't walk up to a guest and say, "Do you know you never had your sins forgiven?" "Do you know, you don't have, you haven't been sealed with the Holy Spirit?" Surely, those things are true! But, that isn't any way to draw souls. That's going to make them think "they think "we're better" than we are." And that's not the foot in the door. The foot has to go in the door quietly and nicely. And then win their hearts."
http://nacboard.yuku.com/sreply/22532/Open-Dialogue
"Though this be madness, yet there is method in it" (Polonius in William Shakespeare's Hamlet)

Boris
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Re: NEU: Das NaKi-Mobil II

#70 Beitrag von Boris » 08.09.2014, 08:19

GG001 hat geschrieben:...Darin steckt anscheinend Methode.
Sämtliche Mitglieder haben sicherlich verstanden, dass man die geforderte Lebensweise und sämtliche lebensfremden Ansichten und Handlungen nicht ungefiltert einem Außenstehenden vermitteln kann. Die würden sofort den Zeigefinger an die Stirn führen.
Also zeigt man erst die Seiten der Glaubensrichtung auf, die demjenigen in seiner Situation förderlich sind.

Nebenbei erwähnt:
Wie oft ging es uns nicht selbst so, dass wir im Innersten dachten, eigentlich ist das so nicht in Ordnung was der/die da eben gesagt/getan hat/haben.
Durch verschiedene Arten der Manipulation hatten wir aber verlernt, unseren Verstand zu benutzen (was von Gott so sicher auch nicht angedacht war). Interessant an der Sache ist, dass diese Manipulationen mittels "Lernen durch Machen" weitervermittelt wurden. Ich behaupte das sich das Gros der Amtsträger gar nicht bewusst ist, stark manipulierend auf ihre Schäfchen einzuwirken. So entsteht ein überaus großes Erschrecken, wenn diese Menschen anfangen ernsthaft über ihre Tätigkeit nachzudenken. Zu hinterfragen. Dann können wir auch hier im Forum wieder einen Gedankenaustausch lesen zum Thema:
Macht ein AT sich schuldig, wenn durch sein Wirken Schaden entsteht.

Einige Mitglieder haben verstanden, dass man die Sache nicht so ernst nehmen sollte. Sie machen eine gewisse Karriere innerhalb der NAK.

Die meisten, die den großen Haken an der Sache feststellen, kehren der NAK den Rücken. Sie lernen z.T. erst danach, wie man sein Leben tatsächlich meistern kann. Problemen nicht durch Gebet oder Wegreden aus dem Weg zu gehen, sondern den Kampf aufzunehmen. Selbst zu kämpfen. Nicht andere für sich kämpfen zu lassen.

Um auf das Zitat zurück zu kommen:
Immer will eine Interessengruppe natürlich mehr Mitglieder (Gleichgesinnte) anwerben. Schließlich ist es schon anstrengend, dauernd seinem sozialen Umfeld erklären zu müssen, warum man sich teilweise so sonderbar verhält. Blicke zu ertragen, denen man das Mitleid ansieht. Zu wissen, dass man als Sonderling wahrgenommen wird.
Je größer die eigene Gruppe ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass man sich irrt.

Ich möchte an dieser Stelle nicht jenen zu nahe treten, die ihre Amtsträgerposition aus tiefster Hilfsbereitschaft und mit tief ehrlichem Herzen bekleiden/bekleidet haben. Dafür Danke!

Die Selbsterkenntnis fehlt aber leider dem großen Teil des Amtskörpers. Der freche Rest nutzt den Amtskörper einfach nur aus.

LG Boris
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