Erntedankopfer… Teil II

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fridolin
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Re: Erntedankopfer… Teil II

#31 Beitrag von fridolin » 05.10.2015, 11:59

http://www.naktalk.de/eine-geniale-idee ... dankopfer/

1988 Anfangsjahr der genialen-Idee der wunderbaren Geldvermehrung. :D

GG001

Re: Erntedankopfer… Teil II

#32 Beitrag von GG001 » 06.10.2015, 09:47

Ich glaube mich zu erinnern, dass Michael Kraus schon vorher auf diese Idee gekommen war und sie in seinem Bezirk auch umgesetzt hatte. Jedenfalls mutete mich sein Vorstoss sehr befremdlich an. Die NAC/NAK war nicht gerade fuer ihr soziales Engagement bekannt.
Wenn mich meine Erinnerung an den Bezirk Kraus nicht truegt, koennte Herr Fehr diesen Gedanken und die Ergebnisse moeglicherweise fuer gut befunden und von dort uebernommen haben.

NAKI bekundete also 1988 ihr soziales Engagement zum Erntedanktag:
Dies insbesondere, weil er weiss, dass bei vielen Geschwistern das Bedürfnis besteht, auch einmal ein besonderes Opfer zu Gunsten unserer Brüder und Schwestern in ärmeren Ländern und Verhältnissen darzubringen. Das allein ist der Sinn dieses absolut freiwilligen Opfers.
Das schon einmal empfundene Befremden hat sich beim Hoeren der Fehrschen Verlautbarung wieder eingestellt.

Auch nach 1988 tat sich NAKI gelegentlich schwer, ihr Mitgefuehl anders als mit leeren Worten zu vermitteln. Soziales Engagement von NAKI beim Seebeben in Suedostasien im Dezember 2004 (Auszug):
NAKI hat geschrieben:(29.12.2004) (..) Stammapostel Richard Fehr, Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche International, drueckt allen betroffenen Menschen sein Mitgefuehl aus. Momentan ist nicht klar, ob und wenn ja wie viele Mitglieder der Neuapostolischen Kirche in den betroffenen Gebieten zu Schaden gekommen sind. Einen Spendenaufruf fuer die weltweiten Gemeinden der Neuapostolischen Kirche gibt es daher zum gegenwaertigen Zeitpunkt nicht.
PJ antwortete "mit herzlichen Gruessen" auf eine Kritik und gestand ein, die NAKI-Formulierung (Zitat: bes. im Zusammenhang mit dem Woertchen "daher") - sei "ungluecklich". Man kann die Formulierung auch taktlos nennen.

NAKI hat die Verlautbarung Fehrs vom 29.12.2004 spaeter korrigiert.

shalom
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Re: Erntedankopfer… Teil II

#33 Beitrag von shalom » 07.10.2015, 05:20

GG001 hat geschrieben:Ich glaube mich zu erinnern, dass Michael Kraus schon vorher auf diese Idee gekommen war und sie in seinem Bezirk auch umgesetzt hatte. Jedenfalls mutete mich sein Vorstoss sehr befremdlich an. Die NAC/NAK war nicht gerade fuer ihr soziales Engagement bekannt… .
…von Michael Kraus ersonnen – von Michael Ehrich perfektioniert. Egal ob Teppichunternehmer oder Glaubensunternehmer – es gibt für Gottesherrschaften immer Grund zur Freude, sich erntedanken zu lassen… .

s.

shalom
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Re: Erntedankopfer… Teil II

#34 Beitrag von shalom » 06.12.2015, 08:40

[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews%5btt_news%5d=1530&cHash=49526968fab5b1ad15b1f54b0d49ad5d][ :arrow: NaK R.Krause ][/urlex] hat geschrieben:
Bezirksapostel richtet Augenmerk auf United Kingdom und Irland (29.08.2015)

…Daher bitte ich euch sehr herzlich, zu diesem Erntedankfest ein ganz besonderes Opfer für unsere Geschwister im United Kingdom und Irland zu geben. Auch unsere Schwestern und Brüder in diesen Bereichen beteiligen sich selbstverständlich daran.

Werte Augenmerker, liebe Blickauszurichtende und all ihr Bausubstanzlosen 8),

anstatt Flüchtlingshilfe propagiert Bez-App. R. Krause Finanzflucht (Opfertransfer) über den Ärmelkanal in die NaC-UKIE (wir berichteten). Leider waren die NaC-UKIE-Finanzen im letzten Glaubenswirtschaftsbericht extra ausgeklammert, so dass Rüdis Appell kommunikativ extrem hohl rüberkommt: Doch auch hohle Gefäße können wohlklinglerische Resonanzen / "Räsonanzen" erzeugen (wir berichteten).

Nadl konnte bereits am 8.11.2015 einen dollen Erntedankopfergewinn vermelden: [ :arrow: „Flüchtlingshilfe: Deutliche Steigerung des Erntedankopfers“].

Bei Rüdi herrscht jedoch finanzielles Verdunklungsgebot. Eine Erfolgsstory 2015 ob seiner propagierten Opferfluchthilfe (Immobilien versus Flüchtlinge) in Gebäude jenseits des Ärmelkanals bleibt sang- und klanglos unerwähnt „Schwerpunkt ist die Entwicklung der Kirche – und ihrer Gebäude – im United Kingdom und in Irland“.

Dem nakinternen Chaos zwischen Spenden und Opfern wird ganz aktuell auch durch den stellvertretenden Internetbezirksbeauftragten H.J.R. zum Ausdruck verholfen: „Hersfeld/Lauterbach im November 2015. „Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott." / Spendenübergabe an Soziale Einrichtungen im Bezirk (NaK-HRS/HL).

Klingler ist da keine Ausnahme. Er zwackt von dem an Gott adressierten Opfer einfach einen nahmhaften Betrag ab, deklariert diesen als Spende um und schickt ihn nach Zürich oder sonstwohin ab: „Spenden an die Neuapostolische Kirche International" (Klinglers Finanzbericht 2014). Da muss also erst so ein kleiner stellvertretender Internetbezirksbeauftragter daherkommen, um die total engstirnige Apostolatdefinition von Opfer – „Somit hat unser Opfer nur einen Adressaten: nämlich Gott!(wir berichteten) - praktisch ad absurdum zu führen.

Bei solchen bezirksapostolischen Finanzwirtschaftskapitänen (die Opferprofanierungen als Spenden umdeklarieren und den Segen nur auf Opfer beschränken) dürfte es niemand verwundern, wenn unter solchen Gottesherrrschaften sogar Aufhebungsverträge für das eigene Personal als das ultinaktive Mittel der Wahl zur Sicherstellung deren Macht- und Pensionserhaltes dienen. Kugelschreiber in der Hand Gottes haben offensichtlich nur eingeschränkten Engelschutz.

s.

Hermine Breithaupt

Re: Erntedankopfer… Teil II

#35 Beitrag von Hermine Breithaupt » 06.12.2015, 22:52

shalom hat geschrieben:...dürfte es niemand verwundern, wenn unter solchen Gottesherrrschaften sogar Aufhebungsverträge für das eigene Personal als das ultinaktive Mittel der Wahl zur Sicherstellung deren Macht- und Pensionserhaltes dienen.
Wie ich unlängst hörte werden Aufhebungsverträge, bzw. Kündigungen für die Verwaltungsangestellten der NAK-Mitteldeutschland demnächst Realität, wenn nämlich die Klingler-Ära endet und Rüdi Krause das Zepter in die hanseatische Hand nimmt. Dann wird es in naher Zukunft wohl nur noch eine Zentralverwaltung Hamburg geben.

Nach dem Motto: "Alles muss raus" oder "Loose-Loose-Situation".

:?

Alles Opfer-Abo - oder was...?

Heinrich

Re: Erntedankopfer… Teil II

#36 Beitrag von Heinrich » 07.12.2015, 14:19

Tja, Hermine,

auch Arbeitsstellen in der NAK-Verwaltung – die ja lange, lange Zeit als sicher galten und bestimmt auch nicht unterbezahlt waren, gehen in heutigen Zeiten „de Bach na“, wie man im Süden sagt.

Ich erinnere mich an meine Jugendzeit. Zwei meiner besten Kumpel hatten vor, beim VFB (Verlag Friedrich Bischof) anzuheuern. Taten sie auch und waren ja so was von stolz, in einem NAK-eigenen Betrieb zu arbeiten. Und fast jeden Tag der Creme de la Creme der Ämter begegnen zu dürfen.

Ich fragte damals meinen Vater: „Was denkst Du bitte, soll ich auch in die Gutleutstraße?“

Die Antwort meines mittlerweile verstorbenen Vaters: „Junge, mach was du willst. Aber arbeite bitte, bitte niemals in der Kirchenverwaltung – da würdest Du verzweifeln. Lass das.“

Und wenn ich so über viele Jahre hinwegsehe, was so alles in NAK-Verwaltungen lief, hat mein alter Herr total Recht gehabt.

Posthum ihm ein Danke schön für seinen damaligen Rat!

Gruß aus dem sonnigen Süden,
Heinrich

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