Das Wort zum Monat

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Steppenwolf

#41 Beitrag von Steppenwolf » 02.12.2008, 15:52

Nochmal bei Lichte betrachtet:

In ihm begegnet mir...
(Fettung durch mich)

Es scheint doch nur die Privatmeinung eines Privatdozenten zu sein und keine Dogmatik.
Auf dass ja nur keine Ruhe ins theologische Häuschen komme... :?

dietmar

#42 Beitrag von dietmar » 02.12.2008, 16:10

aber ist doch eine klare aussage:
tergram hat geschrieben:
Steppenwolf hat geschrieben:
Die Botschaft von der Wiederkunft Christi wird durch das Apostelamt erst wirklich laut und aus dem Bereich des bloß subjektiven Meinens und Fühlens herausgenommen.

Es gibt also welche-ohne Apostel-die bewegen sich im Bereich des subjektiven Meinens und Fühlens.(die Armen)Da herausnehmen kann sie nur das Apostelamt.

In ihm begegnet mir der eschatologische Grund des Evangeliums unmittelbar...
Im Apostelamt begegnet mir der eschatologische Grund des Evangeliums unmittelbar...
Ich hab mir das mal auf der Zunge zergehen lassen und muss mich erst mal setzen... ... oder bin ich nur zu doof, das zu verstehen?
Dieser Frage von Steppenwolf schliesse ich mich an. Ich verstehe den Kiefer'schen Satz bei bester Absicht nicht. Der Grund für das Evangelium liegt im Apostelamt der NAK??? :shock:

Wahre , unmittelbare Begegnung mit den Grundlagen des Evangeliums ist nur mit dem Apostelamt möglich

Der neue Katechismus winkt aus der Ferne

Ich hoffe ich konnte ein wenig zur verwirrenden Klarheit beitragen.Wenn nicht,es gibt ja noch die Legitimation vom Ende her :wink:

und die "Botschaft" ist ja nun doch ein Beleg dafür,daß die Wiederkunft Jesu aus dem Bereich des subjektiven Meinens und Fühlens herausgenommen wurde......


lg
Lieber Gott, bitte lass den Herren Aposteln nicht den Himmel auf den Kopf fallen. Danke.

dietmar

#43 Beitrag von dietmar » 02.12.2008, 16:16

Steppenwolf hat geschrieben:Nochmal bei Lichte betrachtet:

In ihm begegnet mir...
(Fettung durch mich)

Es scheint doch nur die Privatmeinung eines Privatdozenten zu sein und keine Dogmatik.
Auf dass ja nur keine Ruhe ins theologische Häuschen komme... :?
Es lässt sich auch einfacher und klarer formulieren:
Das Apostelamt ist heilsnotwendig!
Klingt aber weniger gelehrt :wink:

abendstern_
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#44 Beitrag von abendstern_ » 02.12.2008, 16:24

Danke Dietmar, du hast mir gerade das Wort aus dem Mund genommen. Das ist sozusagen die Version für den intellektuellen Naki, der sich in der NAK ja auch wohlfühlen soll. Das klingt doch nach was, wow, wir haben Theologie! Und die Version für den Normalgläubigen, die gibts dann wieder am kommenden Sonntag um halb zehn, klingt dann weniger gelehrt und ein bisschen plump, aber da sind wir ja wieder unter uns...

Auf den neuen Katechismus darf man wirklich gespannt sein.

dietmar

#45 Beitrag von dietmar » 02.12.2008, 16:41

abendstern_ hat geschrieben:Danke Dietmar, du hast mir gerade das Wort aus dem Mund genommen. Das ist sozusagen die Version für den intellektuellen Naki, der sich in der NAK ja auch wohlfühlen soll. Das klingt doch nach was, wow, wir haben Theologie! Und die Version für den Normalgläubigen, die gibts dann wieder am kommenden Sonntag um halb zehn, klingt dann weniger gelehrt und ein bisschen plump, aber da sind wir ja wieder unter uns...

Auf den neuen Katechismus darf man wirklich gespannt sein.
meinst das wirklich :roll:

shalom
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#46 Beitrag von shalom » 02.12.2008, 17:23

Werte DiskursteilnehmerInnen,
[-> CID / Die Wiederkunft Christi aus neuapostolischer Sicht des Privatdozenten Dr. Reinhard Kiefer] hat dessen temporärneuapostolisches Exzerpt veröffentlicht.

"organa" gibt daraus folgende Worte des Evangelisten PD. Dr. Kiefer wieder:
Die Botschaft von der Wiederkunft Christi wird durch das Apostelamt erst wirklich laut und aus dem Bereich des bloß subjektiven Meinens und Fühlens herausgenommen. In ihm begegnet mir der eschatologische Grund des Evangeliums unmittelbar, nicht nur als Verkündigung oder Anspruch, sondern als Person, mit der ich meine Hoffnung und mein Selbstverständnis verbinde.
Das ist grundsolider „alter neuapostolischer Glauben“. Gut mitgedient Reinhard. Der Stammapostel hört ’s mit Freude. Brav. Chor bitte:
  • (A)CM 66. „Apostelamt, der Kirche Licht“
    „…Dir, Jesus im Apostel will ich trauen, dir allein…“
Und dann noch:
  • (A)CM 118. „Die Gewissheit des ewigen Lebens“
    „3. Fest im Glauben, in Lieb’ und Vertrauen
    Folg ich treu den Aposteln des Herrn… .
    Seinen herrlichen Tag werd ich schauen,
    ja schon Morgenrot seh ich von fern.
    Welcher Segen, o welcher Segen,
    dass der Herr heut Apostel ersah;
    welcher Segen, o welcher Segen,

    im A-po-stel ist Jesus mir nah!
„Für den, der nur einen Hammer hat, sieht eben die ganze Welt wie ein Nagel aus“ :wink: .

shalom

abendstern_
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#47 Beitrag von abendstern_ » 02.12.2008, 18:07

Dietmar,

mein Eindruck ist, dass zunehmend an ökumenefähigen Formulierungen gebastelt wird und damit eine Daseinsberechtigungen für das Apostelamt innerhalb der "großen Christenheit" gesucht wird. Dabei kommen dann solche rhetorischen Verrenkungen heraus. Und wer nicht genau liest, meint, Wow, die NAk entwickelt sich.... :)

dietmar

#48 Beitrag von dietmar » 02.12.2008, 18:37

abendstern_ hat geschrieben:Dietmar,

mein Eindruck ist, dass zunehmend an ökumenefähigen Formulierungen gebastelt wird und damit eine Daseinsberechtigungen für das Apostelamt innerhalb der "großen Christenheit" gesucht wird. Dabei kommen dann solche rhetorischen Verrenkungen heraus. Und wer nicht genau liest, meint, Wow, die NAk entwickelt sich.... :)
..und wird erstaunt sein,wenn der Katechismus vorliegt :roll:
Zuletzt geändert von dietmar am 02.12.2008, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.

dietmar

#49 Beitrag von dietmar » 02.12.2008, 18:45

oder auch enttäuscht oder verärgert :roll:

dietmar

#50 Beitrag von dietmar » 02.12.2008, 19:51

organa" gibt daraus folgende Worte des Evangelisten PD. Dr. Kiefer wieder:Zitat:
Die Botschaft von der Wiederkunft Christi wird durch das Apostelamt erst wirklich laut und aus dem Bereich des bloß subjektiven Meinens und Fühlens herausgenommen. In ihm begegnet mir der eschatologische Grund des Evangeliums unmittelbar, nicht nur als Verkündigung oder Anspruch, sondern als Person, mit der ich meine Hoffnung und mein Selbstverständnis verbinde.

Es war für Menschen schon immer problematisch sich mit dem nichtsichtbaren und doch erlebbaren, zu beschäftigen.
der da ist,der da war,der da kommt
Priester Kiefer kann man so verstehen:
der da war-kann ich nachlesen
der da ist -kann ich mit der Person-AP- verbinden,wird dadurch konkret und fassbar
der da kommt-ist so , weil oben genannte person es sagt

für diese Einstellung...fehlt mir

es geht auch so:
der da war-kann ich nachlesen,die wirkung seines gewesenseins heute geniesen und v.mehr
der da ist-beim Vater im Himmel und u.a. z.B. ein lied
Weil Jesus in mir lebt und seine Kraft mich hebt....ist erlebbar und damit konkret und fassbar
der da kommt-die Freude darauf,die lebendige Erwartung ergibt sich u.a. aus dem oben genannten

Dies nur kurz ein paar Gedanken,mehr ist zu diesem Vortrag nicht zu sagen
Wenn Priester Kiefer dies anders sieht,gut....kann er ja.
lg

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