Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

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Franke
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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#61 Beitrag von Franke » 06.09.2013, 09:14

dietmar hat geschrieben:aber offiziellen Bericht über den 1.9. gibt es noch nicht....oder täusche ich mich?
Moin Dietmar,

was verstehst Du unter einem offiziellen Bericht?
Der "offizielle Bericht" erscheint doch in der UF und dies zu einem späteren Zeitpunkt.

Es gibt offizielle Berichte auf diversen NAK-Seiten...

http://www.nak-sued.de/index.php?id=43204

http://cms.nak-pforzheim.de/rueckblick/ ... ezirkstag/

und für all diejenigen, welche die Augensalbung bevorzugen...

http://cms.nak-pforzheim.de/index.php?id=43221

Allen Schreibern und Lesern einen fröhlichen "Freutag",
wünscht der Franke

Für Heinrich: Wetter im Loy-Bezirk - sonnig, wolkenlos mit gefühlten 25 Grad 8)
Ein Christentum, das nicht frei macht, hat mit Jesus wenig zu tun.

Johannes
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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#62 Beitrag von Johannes » 06.09.2013, 09:47

Brombär hat geschrieben:Tatsächlich ist es fast ausgeschlossen, dass na. Amtsträger überhaupt eine sinnvolle Predigt anbieten können. Was haben sie – außer der ewig (un)präsenten Naherwartung – überhaupt zu predigen?

Na. Amtsträger haben als Ansatzpunkte für ihre Predigt:

1.) Das biblische Textwort
2.) Die „von oben“ gereichten „Leitgedanken“ ( welche oft genug mit dem Textwort wenig bis nichts zu tun haben, oder aber außerhalb des biblischen Zusammenhangs skizziert sind)
3.) Das selbst zu wählende Eingangslied
4.) Das zur Verarbeitung stehende Chorlied
5.) Seit einigen Jahren die Lesung
6.) Die selbstempfundenen Glaubenserlebnisse
7.) u.U. nacherzählte Predigtinhalte aus GD eines „höheren“ Amtsträgers

Diese „Zutaten“ werden in der „Glaubensmühle“ aufbereitet und über die einst von gk dargestellte Predigtmaschine zu einer Predigt geformt.

Als „Roter Faden“ hat sich die Naherwartung der Braut-Heimholung durchzuziehen.


Bb.
Hab lang überlegt, ob ich da was drauf schreibe, aber ich kann das nicht so stehen lassen, weil ich denke dass es schon möglich ist, anspruchsvolle Predigten zu halten und das auch für mich selber in Anspruch nehme. Es gibt noch sehr viele Quellen außerhalb der angeführten, allerdings bedarf es ständiger Beschäftigung mit diesen. Dann hat man ein glaubensmäßiges Grundwissen, dass über das innerhlab der NAK hinausgeht, und dann kann man auch christuszentrierte, von den Leitgedanken komplett abweichende Predigten halten.
Ich will mich jetzt nicht überbewerten und ich hoffe dass das richtig rüberkommt, aber ich bekomme sehr oft positives feedback diesbezüglich. Es ist also nicht unmöglich, aber man muß bereit sein über den NAK-Tellerrand weit hinauszublicken und gegebenenfalls diesen Teller wirklich zu verlassen. Oder, so wie es mir einmal jemand gesagt hat: "Das was du predigst finde ich völlig in Ordnung und es gibt mir sehr viel, aber es hat mit traditioneller NAK nur mehr sehr wenig zu tun."
Und es gibt etliche Geschwister, die von solchen Predigten begeistert sind, aber auch viele, die dem äußerst skeptisch gegenüber stehen und dies auch dementsprechend kommentieren

tergram

Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#63 Beitrag von tergram » 06.09.2013, 10:11

Lieber Johannes,

ich kann nur vermuten, dass du ausserhalb von NRW tätig bist. Dort ist nämlich die Benutzung von "Sekundärliteratur" ... wie soll ich sagen... nicht erwünscht.... es wird eher abgeraten.... wird für nicht notwendig erklärt...

So jedenfalls liess der Herr Gebietskirchenpräsident es seinen Mitarbeitern ausrichten. Mit der Begründung, dass schliesslich genügend Material zur Predigtvorbereitung aus dem Hause NAK zur Verfügung steht.

Wenn es dir persönlich gelingt, "andere" Predigten zu halten, ohne dass deine Vorangänger dich daran hindern, ist das erfreulich. Es ändert aber leider nichts am wackeligen Lehrgebäude der NAK und an den unbiblischen Sonderlehren. Wie, beispielsweise, würdest du eine Predigt zum Entschlafenen-GD halten? Den Spagat zwischen 'göttlicher Souveränität', den 'uns Menschen nicht zugänglichen und nicht verstehbaren Bereichen des Jenseits' und der 'NAK-Lehre' dazu würde ich gern mal in einer evangeliums-zentrierten Predigt verarbeitet sehen/hören...

Brombär
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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#64 Beitrag von Brombär » 06.09.2013, 11:17

Tja, lieber Johannes,

es ist ein Kreuz mit den Predigten.

Gut, das Glaubensziel der NAK ist nun mal die Erwartung der Wiederkunft Jesu Christi. Dass man darüber predigt ist naheliegend. Es bestimmt zu bestimmten Zeiten das Denken der Gläubigen, dann aber müssen sich diese wieder ins feindliche Leben begeben und müssen sich mühen, den „ Mit- und Nebenmenschen“ das Brot abzujagen und dies möglichst so, dass keine Verletzungen entstehen. Das ist für niemand so ganz einfach und für einen Christenmenschen schon gar nicht.

Hier sollte christliche Wegweisung nicht fehlen. Im Sinn Christi zu leben und möglichst nicht verletzend oder deprimiert durchs Leben zu gehen, erfordert schon zuweilen die eine oder andere Hilfestellung, oder auch einfach mal ein mitfühlendes Wort des Aufbaus und auch der Tröstung.

Die genannte Naherwartung hat schon von Anbeginn der Christenheit Verirrungen ausgelöst.

Denken wir nur an die urkirchlichen Geschwister, die eine fast unverzügliche Rückkehr Christi erwarteten – und entschliefen.

Denken wir an die 12 Apostel der KAG, die ebenfalls die Erwartung des Herrn zu ihrer Lebenszeit predigten und lieber die Kirche eintrocknen ließen, als dem Irrtum in der Tat umzukehren – sie entschliefen.

Denken wir an den letzten Stammapostel der Endzeit - J.G. Bischoff - „nach mir kommt keiner mehr“. – und er entschlief.

Denken wir an den Josua der Endzeit – Stammapostel Walter Schmidt. Er sollte den Erntewagen vollends "in die Scheunen des ewigen Gottes" einfahren – er entschlief.


Man sollte der NAK den Glauben an die Wiederkunft Christi nicht wegnehmen wollen. Er ist – neben dem Apostelkult – ihr Markenzeichen. Es ist aber wichtig, dass wir für unser tägliches Leben gestärkt werden und nicht mehr und mehr das brennende Jammertal hinter uns betrachten und ihm davonlaufen wollen.

Als Christ wünsche ich mir eine seelsorgerische Begleitung nach eigener Dosierung, ohne Druck, schlechtes Gewissen oder Vorwürfe. Diesbezüglich sind die na. Predigten zumeist noch meilenweit entfernt.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#65 Beitrag von Comment » 06.09.2013, 12:03

Na ja, Brombär, die gepredigte Wiederkunft Jesu ist bekanntlich nur ein Anreißen künftig erwarteter Ereignisse, 'nichts Genaues weiß man nicht'. So liegt selbiges arg im Dunklen. Sonderbar: es wird Freude sozusagen geschürt in den Menschen auf etwas weitestgehend Unklares hin - und es scheint einigermaßen zu klappen. Oder doch nicht, jedenfalls nicht richtig? Nein, nicht richtig! Wenn es anders wäre, würden die Gläubigen sich mehr damit befassen. Tun sie aber nicht. Im Gottesdienst, ja, da gehört das irgendwie hin, war ja schon immer so, vielleicht noch ins tägliche Gebet: 'Herr, komme bald!' Tiefere Gedanken? Insbesondere dazu: wie soll das gehen, was erwartet uns? Fehlanzeige! Fragen dazu stellen? 'Nö, nicht nötig! Gott wird's schon richten. Irgendwie.' Klar, geht wohl auch nicht, denn es kennt sich da keiner aus ... zwar steht was in der Bibel: ER kommt in den Wolken, aber nicht auf die Erde, doch Mitnahme der Braut von der Erde klappt. Und wohin geht es? Natürlich: zum Vater, zur Hochzeit ... wie schön (!!): keine Tränen, nur Lachen, kein Leid, nur Freude ... Einfach wunderbar. Da sagt doch jeder: Da will ich hin!! Das reicht! Im Kindesalter, in der Jugend, im Leben bis hin ins Alter, es reicht 40, 60, 70, 80, 90 Jahre - und den Nachwachsenden ebenso, vom Kindsein bis ins Greisenalter, es geht von Generation zu Generation - aber permanent ist es da schon über 2000 Jahre 'ER kommt bald', steht ja so in der Offenbarung.


Fragen dazu:
Wurde und wird Jesus richtig verstanden? Ist ein künftiges Zusammensein mit ihm eigentlich ein Körperliches? Ist da etwa Jesus in einem Astral-Leib oder sonstigen Leib, etwa in der Größe eines erwachsenen Menschen? Und wenn er kommt, wo erscheint er so? In Berlin? Moskau? Rom? Zürich? Sehen das auch die Anderen, die Jesus aufsuchen wird, wenn sie nicht in Berlin, Moskau, Rom oder Zürich weilen werden?? Oder wie kriegt ER sie alle zusammen? Und wenn er sie zusammen hat, irgendwie auf wundersame Weise, können die Milliarden alle, d.h. auch der keinen unmittelbaren Platz bei IHM findet, IHN dennoch erleben? Wie?

Meine Antwort dazu: die Zukunft bei Gott ist ein geistiges Mysterium! Gott ist Geist, nach Jesus. Jesus ist Geist (als solcher soll er ja im GD anwesend sein! Und in den Herzen!) - Da ist nichts mit körperlich. Und daher ist da nichts mit Tränen, nichts mit menschlichem Leid - da ist nur noch Geist. Geist hat keine Probleme mit Beweglichkeit, Geistiges kann überall gleichzeitig sein. Geistiges kennt keine räumlichen Distanzen, bewegt sich über alle Schranken der Schöpfung hinweg ...(sollen ja die Entschlafenen lt. NAK-Predigten heute auch schon praktizieren!!)

Warum sagt die Kirche das nicht so? Weil sie damit bei den Menschen keine Hoffnungen auf ein Leben bei Gott wecken kann ... wer will schon 'nur Geist' sein?

Also bleibt alles beim Alten. Und es wird weitergepredigt: der Herr kommt bald, bringt uns ans 'andere Ufer', ins 'neue Jerusalem' - super! Bis eines Tages die Kirche gestorben ist; die NAK ist ja auf gutem Weg dahin.

Das war mal so eine kleine Befassung mit 'Wiederkunft'. Zugegeben, etwas provokativ, zumindest für auf die Widerkunft konditionierte Menschen. Aber, es soll jetzt kein 'FELDZUG' gegen den Glauben sein. Möge doch jeder glauben, was er für richtig hält, auch wenn es sich nur um 'Bruchstücke' von Vorstellungen handelt.

Johannes
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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#66 Beitrag von Johannes » 06.09.2013, 12:29

Das mit der baldigen Wiederkunft Jesu und der Definition derselben als "Glaubensziel" ist ja das eigentliche Problem in der NAK. Zunächst einmal kann ich nicht etwas als Ziel unseres Glaubens definieren, was schlußendlich von anderen Faktoren abhängt. Wann Jesus wiederkommt, liegt allein bei Gott. Also kann die Wiederkunft nicht Glaubensziel sein, weil ein Ziel sollte ja etwas sein, was ich von mir aus erreichen kann.

Zusätzlich ist die baldige Wiederkunft, das tägliche Erwarten ebenfalls ein großes Problem. Weil die Frage ist ja wie diese Erwartung aussehen soll. Und dazu nähere Erläuterungen? Fehlanzeige.

Und jetzt kommt noch dazu, dass der Großteil der Gläubigen mit dieser Naherwartung aufgewachsen ist. Und als Kind und auch später habe ich das immer als Drohbotschaft empfunden. Und mir kann keiner einreden, dass er mit unendlich großer Freude auf die Wiederkunft Jesu warte, weil dazu ist es zum Einem viel zu ungewiß, was da eigentlich auf einen wartet, zum Anderem ist ja auch immer die Sorge um die Würdigkeit damit verbunden.

Diese Naherwartung ist ja in vollendeter Form durch JGB in die Welt gesetzt worden, und da ist es ja mittlerweile ziemlich offensichtlich, dass hier die Ansichten eines alten Mannes, der entsetzliche Angst vor dem Tod hatte, auf Grund wirtschaftlicher Überlegungen gepusht wurden. Leider ist das nach wie vor in der Kirche vorhanden, und es trauen sich nur wenige dagegen aufzutreten. Über diese Naherwartung vergisst man leider die Ausrichtung auf Jesus, auf die christlichen Werte im Leben, etc.

Der Schaden, der da durch JGB und seine Einflüsterer angerichtet wurde, ist so unendlich groß und hemmt die Kirche mittlwerweile seit mehr als 60 Jahren.

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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#67 Beitrag von Comment » 06.09.2013, 12:40

Johannes, wieso ist das, was JGB machte, 'Anrichtung eines Schadens'? Wer erlitt denn da nach objektivem Massstab einen Schaden?
Ich finde, dieser Mann hat doch in erster Linie Klarheit geschaffen! Wenn er auch das so nicht gewollt hat, aber: jeder, erst Recht die NAK-ler, konnten und können noch heute an dem, was JGB entwickelte, feststellen, dass eben in der Kirche Menschen reden - oftmals irgendetwas vollkommen Unsinniges! Beweis wurde also erbracht, dass es sich bei jenen Leuten keineswegs um das 'Sprachrohr Gottes' handelt.
Das ist Klarheit, das ist kein Schaden!

Johannes
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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#68 Beitrag von Johannes » 06.09.2013, 12:54

@ Comment

Warum das ein Schaden ist in meinen Augen? Ganz einfach, weil es mindestens zwei Generationen in der Kirche geprägt hat, und die Kirche mehr als gelähmt hat. Die NAK hat die Voraussetzungen, dass sie durchaus eine wunderbare Kirche sein könnte. Allerdings handelt sie seit Bischoff so wie der "törichte" Knecht, der das anvertraute Pfund vergraben hat, weil er ängstlich auf die Rückkehr des Herrn gewartet hat. Die anderen haben sich nicht um die Rückkehr gekümmert, und sie haben mit den anvertrauten Gaben gearbeitet.
Und genauso wartet die NAK ängstlich auf die Rückkehr des Herrn, anstatt mit den Gaben Jesu zu arbeiten, und dies zu fördern. Und Schaden ist es deshalb, weil das System NAK über Jahrzehnte mit Angst operiert hat, und weil es deshalb denen in der NAK Aufgewachsenen zunächst einmal sehr schwer fällt, überhaupt einmal über dir Kirchengrenzen hinauszublicken, und weil zusätzlich noch die Angst vorherrscht. Die NAK zu verlassen ist sehr schwer, und für viele eigentlich unmöglich.

Johannes
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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#69 Beitrag von Johannes » 06.09.2013, 13:00

tergram hat geschrieben:Lieber Johannes,

ich kann nur vermuten, dass du ausserhalb von NRW tätig bist. Dort ist nämlich die Benutzung von "Sekundärliteratur" ... wie soll ich sagen... nicht erwünscht.... es wird eher abgeraten.... wird für nicht notwendig erklärt...

So jedenfalls liess der Herr Gebietskirchenpräsident es seinen Mitarbeitern ausrichten. Mit der Begründung, dass schliesslich genügend Material zur Predigtvorbereitung aus dem Hause NAK zur Verfügung steht.

Wenn es dir persönlich gelingt, "andere" Predigten zu halten, ohne dass deine Vorangänger dich daran hindern, ist das erfreulich. Es ändert aber leider nichts am wackeligen Lehrgebäude der NAK und an den unbiblischen Sonderlehren. Wie, beispielsweise, würdest du eine Predigt zum Entschlafenen-GD halten? Den Spagat zwischen 'göttlicher Souveränität', den 'uns Menschen nicht zugänglichen und nicht verstehbaren Bereichen des Jenseits' und der 'NAK-Lehre' dazu würde ich gern mal in einer evangeliums-zentrierten Predigt verarbeitet sehen/hören...
Liebe Tergram,
nein, ich bin nicht in NRW tätig, und ich denke einmal dass ich in einigen Apostelbezirken auch kein Amtsträger mehr sein würde. Mit meinem Apostel habe ich einmal darüber gesprochen, ob ich überhaupt noch Amtsträger sein kann, und seine Antwort war: "Ich kann Sie nur bitten, mir dabei zu helfen, Jesus immer mehr in die Herzen der Anvertrauten zu legen". Und ich sage jetzt sicher nicht, welcher Apostel das ist.

Predigt zum Entschlafenegottesdienst ist meistens eine Predigt für die Lebenden. Mit dem Kernpunkt, dass es unser Vorbild, unsere Liebe, unsere Versöhnungsbereitschaft sein muß, die helfen kann. Auch mit der Aussage, daß Gebete gar nichts nützen, wenn nicht tätige Liebe damit verbunden ist. Auch mit der Aussage, daß wir eigentlich gar nichts wissen, was das Leben nach dem Tod betrift. Und mit dem Gebet, dass Gott Seelen helfen möchte, dass er es sein möge, der Erlösung schafft, und dass wir unsere Liebe zeigen und ausstrahlen lassen können.

Klar gibt es Geschwister, denen so etwas nicht passt, allerdings gibt es andere, die davon begeistert sind (weniger, geb ich zu, aber es gibt sie).

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Re: Gottesdienst mit JLS in Süddeutschland (Pforzheim)

#70 Beitrag von Comment » 06.09.2013, 13:11

Die NAK hat die Voraussetzungen, dass sie durchaus eine wunderbare Kirche sein könnte.
Johannes, das klingt widersprüchlich. Die Kirche ist, wie sie ist - und daher ...

Die Kirche hat im besagten Fall ihre Maske selbst entfernt. M.E. kann das für jeden, der in ihr war und ist, einzig Klarheit gebracht haben - für alle Zeiten. Und das ist ein immenser Nutzen für jeden, den es zu erkennen gilt. Dass man verführt war und sich darauf 'geschädigt' ansieht, sollte man schnell vergessen, als Betroffener.

Es sind angesichts dieser Erfahrung auch heute Zweifel daran berechtigt, ob in ihr, wie sie selbst vorgibt, ausschließlich Gottes Wort in rein, klar und wahr gepredigt wird.

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