Vorwärts Kameraden . . .

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Brombär
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Vorwärts Kameraden . . .

#1 Beitrag von Brombär » 23.07.2013, 20:45

Im Verlauf des Gottesdienstes wurde Andreas Blickle, der zuvor den Bezirk Augsburg-Ost als Bezirksältester geleitet hatte, als Bezirksevangelist ordiniert. :shock:


Quelle: http://cms.nak-augsburg.de

Was es nicht alles gibt :!:
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#2 Beitrag von fridolin » 23.07.2013, 21:43

Im Verlauf des Gottesdienstes wurde Andreas Blickle, der zuvor den Bezirk Augsburg-Ost als Bezirksältester geleitet hatte, als Bezirksevangelist ordiniert.
Bei den eilends schrumpfenden Gemeinden biste ruckzug auch wieder eine Amtstufe niedriger tätig.
Aber weshalb musste er neu ordieniert werden. Die Stufe eines Bezirksevangelisten hatte er sicherlich schon durchlaufen bevor er Ältester wurde. Was soll der Quatsch dann.

chorus
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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#3 Beitrag von chorus » 23.07.2013, 22:07

Ansprache zur Ordination: "Hiermit reduziere ich deinen Amtsgeist und deine Amtsgaben auf die eines...".

Dafür muß man sich neuerdings auch schon hinknieen... Irre.
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#4 Beitrag von maranathnix » 24.07.2013, 12:10

Geschäfte wie bei den Bankern,
Sitten wie bei der Army,
Programmierung wie in Silicon Valley, willkommen im Club.--- Mir glaubens halt.

Zum Degradieren mußte man schon immer runter auf die Knie. Man mußte mit der Schande leben. Wie sagt der Masochist: Gibs mir!!
Sagtz mit X - mit Maranatha wird´s wohl nix

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#5 Beitrag von Comment » 24.07.2013, 12:29

Die NAK sieht Kirchenämter als göttliche Einrichtungen oder Gaben, die natürlich nicht Gott selbst verwaltet, sondern die Kirche. Sie, die Kirche, kann das Amt geben und anscheinend auch wieder nehmen und - wie im vorliegenden Fall - ein anderes geben. Ja, und der Betroffene ist dann jeweils so konstuiert, dass er amtsgerecht i.S. der Kirche handelt, wobei die Kirche selbstverständlich davon ausgeht, dass Gott, Jesus und der hG sich nach den Kirchenvorstellungen ausrichten.
Ich muss sagen, das Amtsverständnis der NAK ist schon sonderbar, vor allem ihre Ansicht, dass sie damit Gottes Wille auch im Einzelfall zur Entfaltung bringt.
:roll:

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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#6 Beitrag von maranathnix » 24.07.2013, 12:52

Es ist schon spannend, wie mit den "Amtsgaben" mittlerweile umgesprungen wird- siehe Augsburg.

Da werden Bezirksälteste zum Bezirksevangelisten degradiert und dann dem zuvor vom Bezirksevangelisten zum Bezirksältesten beförderten unterstellt. :?: :?: :?:

Ja, klar, Gottes Wille und so :shock: Muß das Schaf ja nicht verstehen - mir glaubens halt! Bild

Aber eine Hoffnung gibt´s doch:

Wann wird endlich ein Bezap oder ein tapferes Schneiderlein zum Unterdiakon befördert und muß bei strömendem Regen 3 Stunden Schmiere stehen vor einer Kirche? Natürlich zum vollen Unterdiakonengehalt!

Nein, nein, sowas will Gott nicht. Zuviel Ehre im Amt.
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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#7 Beitrag von fridolin » 24.07.2013, 15:00

Wann wird endlich ein Bezap. oder ein tapferes Schneiderlein zum Unterdiakon befördert und muß bei strömendem Regen 3 Stunden Schmiere stehen vor einer Kirche? Natürlich zum vollen Unterdiakonengehalt!
Unterdiakonengehalt = Gotteslohn. Dann müsste er zum Nulltarif arbeiten.
Ja mei, aber es wäre mal was ganz neues. Einen Apostel a.D. der Jahre später zum Bezirksevangelisten neu ordiniert wurde gab es. Muss 4-5 Jahre her sein. In welcher Gebietskirche war das?

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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#8 Beitrag von Comment » 24.07.2013, 15:41

S.hier
Sehr bewegt zeigte sich Bezirksapostel Armin Brinkmann am Ende des Gottesdienstes bei der Inruhesetzung von Bezirksevangelist Bernd Klippert. Von 1989 bis 1998 hatten beide gemeinsam als Apostel gedient, ehe Bernd Klippert sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegte.

2005 wurde er erneut als Hirte ordiniert und durch Apostel Wilhelm Hoyer mit der Leitung der Gemeinde Witten beauftragt. 2009 erfolgte in Hagen-Wehringhausen die Ordination zum Bezirksevangelisten.

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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#9 Beitrag von shalom » 27.07.2013, 07:39

Brombär hat geschrieben:Im Verlauf des Gottesdienstes wurde Andreas Blickle, der zuvor den Bezirk Augsburg-Ost als Bezirksältester geleitet hatte, als Bezirksevangelist ordiniert. :shock:


Quelle: http://cms.nak-augsburg.de

Was es nicht alles gibt :!:
Der Letztentscheider hat’s gegeben, der Letztentscheider hat’s genommen, der Name des zeitgemäßen Letztentscheiders sei gelobt 8),

die pauschale Stellungnahme Stp. Dr. Lebers 2010: „… Der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet(„Ergänzende Ausführungen zu unserem Verständnis der heiligen Schrift“) lässt sich analog auch auf apostelähnliche Vorformen beziehen:

Der Zeitpunkt, wann die ersten Überholmanöver auf der Karriereleiter Gottes auftraten, lässt sich nakademisch nicht exakt bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist nakademischen Prognosen nicht zugänglich. Die apostelähnlichen Vorformen, die es vor der neuapostolischen Geburtsstunde zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einem vollsinnigen Amt ausgestattet“. Und die Wehen des damals noch nicht unter "neuapostolisch" firmierenden Apostelamtskörpers waren nicht von schlechten Glaubenseltern.

Am Donnerstag den 15. Januar 1863, trifft in Berlin ein Brief Rosochackis bei Engel Rothe ein, darin schildert er, dass er sein Apostelamt nicht mehr ausführen wird… . Damit war Rosochacki faktisch elf Tage Apostel und davon vermutlich nur drei bis vier Tage in Hamburg als solcher tätig(„Rosochacki tritt vom Apostelamt zurück“ auf naktuell vom 24.01.2013 13:18).

Die NaK-NRW berichtet über einen weiteren Rücktritt und Ausschluss, diesmal vom Stammapostelhelferamt: „Zwei Jahre nach seiner Ordination in Bielefeld trat Peter Kuhlen am 25. November 1950 vom Amt des Stammapostelhelfers und designierten Stammapostels zurück und wirkte wieder als Bezirksapostel für das Rheinland. In einem Schreiben an Stammapostel Bischoff begründete er seine Entscheidung damit, dass er sich der Schwere der zukünftigen Aufgabe eines Stammapostels nicht gewachsen fühle…(Rücktritt und Ausschluss).

Des Themas der Karriereüberholmanöver hatte ich mich auch anlässlich des Überholvorgangs des kleinen Bruders des Selbstbildjustizapostels Dr. Wend angenommen (wir berichteten).

Und der Überholte macht nunmehr wieder als Bezirksevangelist nakademische Erbauungsliteratur im Shop eines „nahmhaften“ Verlages („Nahe zu Gott“ und „Nahe zu den Menschen“).

Vom Abstieg auf der Karriereleiter berichtete auch „Heinrich“ (Ämterleiterabstieg).

Aus dem kirchenrechtlich unselbständigen NaK-HRS-Unterbezirk Marburg – Terrain Finanzapostel Kobersteins – wurde in 2010 von einer weiteren Umordination auf Weisung des Rennstalls berichtet („Seid auch ihr bereit“).

Ganz im Sinne von Stp. Dr. Leber schließe ich mit den Worten: „Auch dieser Bericht mag selbstbildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was textwörtlich und was selbstbildhaft zu verstehen ist. Das führt uns auf der nakademischen Karriereleiter nicht weiter…“.

Sabbat shalom

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Re: Vorwärts Kameraden . . .

#10 Beitrag von Brombär » 27.07.2013, 16:56

shalom schrieb:

Die apostelähnlichen Vorformen, die es vor der neuapostolischen Geburtsstunde zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einem vollsinnigen Amt ausgestattet…“.

Wie auch, wo doch das Apostelamt nur in der Einheit mit dem Stammapostel, der den Petrusdienst versieht, vorhanden ist?


Bb.
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