nur geben oder nur nehmen...?

Nachricht
Autor
Maximin

nur geben oder nur nehmen...?

#1 Beitrag von Maximin » 06.07.2013, 13:48

Des Sommers Kraft und Fülle
machen satt
und nach des Tages Hitze
müde auch.

Na und?
Wozu denn hat der Schöpfer Tag von Nacht geschieden?
So hau getrost dich hin
und schlaf´ dich tüchtig aus.


Maxi, 6.Juli 2013

http://www.youtube.com/watch?v=7XERWuhS_n0

Herzlichst gewidmet meinem treuen Begleiter Brombär und Freunde...

Maximin

Re: nur geben oder nur nehmen...?

#2 Beitrag von Maximin » 07.07.2013, 12:27

:) Vielleicht ist der geneigten Leserschafft nicht aufgefallen, dass das eigentliche Thema hier ist: "Nur geben oder nur nehmen?" Im Neuen Testament lesen wir u. a. "...geben ist seliger denn nehmen.!" Was denn nun...?

Ist man als Christenmensch dazu verdonnert, völlig selbstlos immer nur für andere und deren Befindlichkeiten da zu sein, ohne dass man etwas aufbauendes für die eigenen Misslichkeiten zurückbekommt, um neuen Mut zu fassen?

Ist es wirklich problemlösend, stattdessen lieber die Decke über den Kopf zu ziehen, nach dem Motto: "Keine Sau ruft mich an, kein Schwein interessiert sich für mich.....!, also lasst mich alle in Ruhe, ich beteilige mich nirgendwo mehr?"

Schöne Grüße und bis kürzlich, Maximin :wink:

Brombär
Beiträge: 1217
Registriert: 28.11.2007, 00:15

Re: nur geben oder nur nehmen...?

#3 Beitrag von Brombär » 08.07.2013, 14:26

Für Maxi



Der Rabbi fragte mich:

„ Warum gehst du nicht zum Gottesdienst?

Ich habe keine Zeit.

Warum hast du noch kein Haus gebaut und keinen Baum gepflanzt?

Ich hatte keine Zeit.

Warum besuchst du deine kranke Mutter nicht im Altenheim?

Ich habe keine Zeit.

Warum spielst du nicht öfter mit den Kindern?

Ich habe keine Zeit.

Warum räumst du nicht deine Wohnung auf?

Ich habe keine Zeit.

Warum bist du nicht öfter zärtlich mit deinem Mann?

Ich habe keine Zeit.

Warum gehst du nicht mehr zu den Feiern bei Freunden, warum lädst du selbst keine mehr ein und kochst für sie?

Ich habe keine Zeit.

Wann schreibst du endlich deinen Roman zu Ende?

Ich habe keine Zeit.

Wann sitzt du einfach im Garten ganz für dich und denkst nach über Gott und seine Größe? Warum betest du nicht mehr so oft?

Ich habe keine Zeit.

Was machst du denn in der ganzen Zeit, die du verbrauchst, ohne diese wichtigen Dinge zu tun?

Ich muss hart arbeiten und für meine Familie sorgen.

Wann machst du denn mal Pause und machst das, was dir Freude macht?

Dafür habe ich auch keine Zeit.

Hast du denn überhaupt noch Freude in Deinem Leben? Oder nur Mühsal und Pflichten?

Ja, Nein, ach, ich weiß nicht. Ich weiß nicht, wie ich alles immer an einem Tag schaffen soll“..

Und ich weinte.

Da nahm der Rabbi meine Hand mit seinen beiden Händen, hielt sie fest und sprach:

Der Prediger Salomo hat dafür eine Antwort:

DER PREDIGER SALOMO (KOHELET), 3,1-14:
Alles hat seine Zeit

1 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
2 geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
3 töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
4 weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
5 Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
6 suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
7 zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
8 lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
9 Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.
10 Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.
11 Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
12 Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.
13 Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
14 Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.
15 Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

Und ich lächelte, dankte dem Herrn und war froh.



Quelle: http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2360
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Zurück zu „Mitten im Leben“