NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#71 Beitrag von fridolin » 24.11.2013, 18:51

Habe heute auf enen Kirchen Tv Sender einen Vortrag eines katholischen Priesters gelauscht.
Vieles von dem was er ausführte könnte ich zustimmen. Innerhalb des Vortrages sprach der Priester davon das die katholische Kirche von Jesus gestiftet wurde. Sie ist die Arche des neuen Testamentes, die Arche der Errettung, Steigt ein in diese Arche.

Musste sofort an die NaK denken, die zur Zeit schwer Reklame damit macht das ein NAK Priester aus Argentinien, der als Zuschauer in der Menschenmenge auf dem Petersplatz stand, dem Papst beim Händeschütteln eine Ausgabe des neuen Katechismus in die Hand drücken konnte.
(Sogar mit Fotos der Übergabe)

In dem Katechismus steht eben nicht das die katholische Kirche von Jesus gestiftet und die Arche des neues Testamentes ist.
Im Katechismus steht die NAK ist die Arche, die Kirche der Errettung, die einzige. Ihre Apostel sind die Neubesetzung des urchristlichen Apostelamtes. Die direkten Nachfolger der Urapostel.
Und damit hat sich NAK auf theologischem Glatteis begeben.
Wenn sie nun meint dem Papst würde der neuapostolischen Katechismus beeindrucken, sollte er ihn lesen, glaube ich das die NAK sich gewaltig in die Finger schneidet.
:) Hauptsache sich mal wieder wichtig machen und dafür wird jede sich bietende Gelegenheit benutzt. :D
Zuletzt geändert von fridolin am 24.11.2013, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Andreas Ponto
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#72 Beitrag von Andreas Ponto » 24.11.2013, 19:41

Ich finde, es ist eine nette Anekdote die der Priester erlebt hat und die in seinem Umkreis gerne erzählt werden kann und sollte.

Als Kirche würde ich damit aber nicht hausieren gehen.
Das wäre mir peinlich.
Ich empfinde das als schlechten Stil.

Das erinnert mich an die kürzlich durch die NAK für ihre Zwecke ausgeschlachtete Geschichte mit dem Bundesverdienstkreuz eines Mitgliedes für dessen nicht im NAK-Zusammenhang stehenden und erbrachten Dienste.

fridolin
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#73 Beitrag von fridolin » 24.11.2013, 19:58

Ich finde, es ist eine nette Anekdote die der Priester erlebt hat und die in seinem Umkreis gerne erzählt werden kann und sollte.

Als Kirche würde ich damit aber nicht hausieren gehen.
Das wäre mir peinlich.
Ich empfinde das als schlechten Stil.

Das erinnert mich an die kürzlich durch die NAK für ihre Zwecke ausgeschlachtete Geschichte mit dem Bundesverdienstkreuz eines Mitgliedes für dessen nicht im NAK-Zusammenhang stehenden und erbrachten Dienste.
Das die NAKI, somit der hauptamtliche Teil der NAK, damit hausieren geht finde ich auch nicht als berauschend.

Heinrich

Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#74 Beitrag von Heinrich » 24.11.2013, 23:17

Dies ist für Tergram - okay?
]„wir werden voll enden."
Das ist ja eine ganz neue Deutung – aber sehr, sehr nachvollziehbar. ****GRINS**

Ein Sonntagmorgen, den ich dieser Tage im Schwäbischen erleben durfte. Prediger, Haare etwas wirr, Aussprache noch fast klar,Gestammel.

Ich habe diese Kirche nach weniger als zehn Minuten verlassen.

So weit, so schlecht. Dann traf ich genau diesen NAK-Prediger, wegen dem ich einen Sonntagsmorgensgottesdienst verlassen habe, zufällig in der Stadt. Und er fragt „Geht’s dir gut?“

Meine Antwort: Mir ja, aber Du mach dir bitte Gedanken, schon am Donnerstag aufzuhören zu saufen – denn dann wärest Du ja vielleicht am Sonntagmorgen mal ohne Fahne und vielleicht auch nüchtern.

Nur mal so als Gedankenanstoss an alle mitlesenden aktiven Amtsbrüder zumindest rund um den so genannten Ehrlich’en Globus,

Traurig oder, Heinrich :oops:

Egal wie - uns allen - egal welcher Meinung eine gute und stressfreie Woche1

tergram

Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#75 Beitrag von tergram » 25.11.2013, 10:56

Lieber heinrich,

das von dir geschilderte bedauerliche Beispiel ist aber weder NAK-typisch, noch gar NAK-Süd-typisch, sondern ein gesellschaftliches und individuelles Problem, das geschätzt knapp 3 Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Dass Appelle wie der Deine nichts nützen, ist Dir sicher bewusst. Dazu ist das Problem zu groß und zu komplex.

Dass aber die verantwortliches Segensträger und Vorangänger jenes Bruders die Dinge einfach so weiterlaufen lassen, ohne dem Betroffenen und der Gemeinde zu helfen, ist der eigentliche Skandal. Fachliche und soziale Inkompetenz lässt sich halt weder wegbeten noch wegpredigen. Wegglauben schon gar nicht.

Franke
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#76 Beitrag von Franke » 25.11.2013, 11:16

Nur mal so als Gedankenanstoss an alle mitlesenden aktiven Amtsbrüder zumindest rund um den so genannten Ehrlich’en Globus,

Traurig oder, Heinrich
Werter Heinrich,

vielleicht kannst du damit dem genannten Bruder ein Hilfe sein:

http://www.nak-sued.de/kirche-in-der-ge ... kenhelfer/

Beste Grüße
Franke
Ein Christentum, das nicht frei macht, hat mit Jesus wenig zu tun.

fridolin
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#77 Beitrag von fridolin » 25.11.2013, 12:46

Fachliche und soziale Inkompetenz lässt sich halt weder wegbeten noch wegpredigen. Wegglauben schon gar nicht.
Wegbeten, wegglauben.
Diese NAK typische Ideenwelt war unser Glaubensbrot. Hat bei Problemen vielfach versagt.
Ein nach, nach dem Problem hat es nicht gegeben. Das Problem ließ sich nicht wegbeten und schon lange nicht wegglauben.

Matula
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#78 Beitrag von Matula » 25.11.2013, 14:19

Heinrich hat geschrieben:
Dies ist für Tergram - okay?
]„wir werden voll enden."
Das ist ja eine ganz neue Deutung – aber sehr, sehr nachvollziehbar. ****GRINS**

Ein Sonntagmorgen, den ich dieser Tage im Schwäbischen erleben durfte. Prediger, Haare etwas wirr, Aussprache noch fast klar,Gestammel.

Ich habe diese Kirche nach weniger als zehn Minuten verlassen.

So weit, so schlecht. Dann traf ich genau diesen NAK-Prediger, wegen dem ich einen Sonntagsmorgensgottesdienst verlassen habe, zufällig in der Stadt. Und er fragt „Geht’s dir gut?“

Meine Antwort: Mir ja, aber Du mach dir bitte Gedanken, schon am Donnerstag aufzuhören zu saufen – denn dann wärest Du ja vielleicht am Sonntagmorgen mal ohne Fahne und vielleicht auch nüchtern.

Nur mal so als Gedankenanstoss an alle mitlesenden aktiven Amtsbrüder zumindest rund um den so genannten Ehrlich’en Globus,

Traurig oder, Heinrich :oops:

Egal wie - uns allen - egal welcher Meinung eine gute und stressfreie Woche1


Weißt du Heinrich, traurig scheint mir einzig und alleine dein Verhalten gegenüber deinem Mitbruder zu sein, der möglicherweise aufgrund bestimmter Umstände trinkt und krank ist.

Anstatt zu sagen, ich muss ihm helfen, verlässt du nach weniger als zehn Minuten die Kirche und gibst ihm somit sehr deutlich zu verstehen, was du von ihm hälst.

Möglicherweise war das auch deine Absicht und du wusstest genau, dass er den Gottesdienst an diesem besagten Sonntag in der Kirche hält, die du besuchen " durftest ".

Dieser Glaubensbruder hätte sicherlich Grund gehabt, bei eurem " zufälligen " Wiedersehen in der Stadt die Strassenseite zu wechseln.

Das macht er aber nicht, sondern fragt dich: Geht`s DIR gut ?

Erneut tritt`s Du auf ihn ein, maßregelst ihn, er solle am besten bereits donnerstags mit dem Saufen aufhören, dann wäre er am Sonntag vielleicht mal ohne Fahne und nüchtern, anstatt ihn zu fragen, ob du ihm helfen kannst.

So jedenfalls verhält sich kein Seelsorger !


Glaubensbruder
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Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#79 Beitrag von Glaubensbruder » 26.11.2013, 00:31

Matula hat geschrieben: Dieser Glaubensbruder hätte sicherlich Grund gehabt, bei eurem "zufälligen" Wiedersehen in der Stadt die Strassenseite zu wechseln.
So isses!

GG001

Re: NAK - SÜDDEUTSCHLAND VERÄNDERUNGEN

#80 Beitrag von GG001 » 26.11.2013, 07:31

Ich stimme tergram zu, wenn sie schreibt:
tergram hat geschrieben:Dass aber die verantwortliches Segensträger und Vorangänger jenes Bruders die Dinge einfach so weiterlaufen lassen, ohne dem Betroffenen und der Gemeinde zu helfen, ist der eigentliche Skandal. Fachliche und soziale Inkompetenz lässt sich halt weder wegbeten noch wegpredigen. Wegglauben schon gar nicht.
Das selbe trifft auf die Suchtkrankheit als solche zu. Sie laesst sich nicht wegbeten, wegpredigen oder wegglauben.

Zu Alkoholismus und sonstigen Suchtkrankheiten:

Ja, wie tergram schon bemerkte, eine solche Situation wirft zuerst einmal ungeloeste und leider unloesbare Fragen auf, solange der oder die Kranke sein/ihr Problem nicht selbst realisiert und sich freiwillig (!) aufgrund eigener Erkenntnis in Behandlung begibt. Inwiefern die Umwelt zu so einer Erkenntnis beitragen kann, haengt von den Umstaenden ab. Entschuldigungen und Vertuschungsversuche durch die Umwelt bestaerken aber erfahrungsgemaess den Kranken eher noch darin, nichts zu unternehmen.

Wer diejenigen sind, die einem Suchtkranken die Wahrheit ueber seine Situation vorhalten duerfen und sollten und wie dies geschieht, ist eine ganz andere Frage.

Noch einmal zu tergrams Bewertung: Ja, es ist ein Skandal, wenn sich im Kreis derer, die mit diesem Amtsbruder zusammenarbeiten, niemand gefunden hat, um ihm zu helfen. Moeglicherweise wollte er sich aber auch nicht helfen lassen.
Ja, ein Verdraengen der Tatsachen statt eines Hilfsangebots kommt vor. "Don't _you_ touch the apple of His eye" war die Antwort eines Vorstehers, als ein Gemeindemitglied sich an ihn wegen eines alkoholkranken Amtsbruders in der Gemeinde gewandt hatte. (Dieses "apple of His eye" war eine von Michael Kraus gern gebrauchte Redewendung die Amtsbrueder betreffend.)

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