Initiative "Versöhnung jetzt"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
Pagan

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#91 Beitrag von Pagan » 07.07.2013, 16:44

verbindlich, vielen Dank für die prägnante Veranschaulichung meiner Worte. Was gibt es besseres als ein derart treffendes Beispiel im richtigen Augenblick? :mrgreen:

Was bin ich doch froh, seit vielen Jahren nicht mehr diesem apostelgeführten Verein bornierter und arroganter Möchtegern-Christen anzugehören.

Benutzeravatar
Andreas Ponto
Site Admin
Beiträge: 2236
Registriert: 18.03.2010, 17:55

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#92 Beitrag von Andreas Ponto » 07.07.2013, 17:12

@verbindlich

Danke verbindlich!

Mehr Bestätigung braucht es nicht. Du gibst das beste Beispiel für die weit verbreitete Denke in der NAK.

Pagan und den anderen Fories vor mir kann ich nur zustimmen.
Nicht selten müss(t)en Mütter und Väter sich entschuldigen für das Unheil das sie angerichtet haben...

Einfach ohne Worte was du von dir gibst!

Aber nochmal vielen Dank dafür, dass du hier aus meiner Sicht so herzerfrischend naiv ehrlich schreibst.

Die NAK-Führung hat da mit ihrer Marketingmaschine weitaus subtilere Formulierungen und Methoden entwickelt, um ihr wahres Gedankengebäude zu verschleiern und hinter einer schön glänzenden Fassade zu verbergen.
Sie wird stolz auf dich sein.

Und denk mal über dein von dir geprägtes Wort Mutterkirche in Bezug auf die NAK nach. ...

verbindlich

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#93 Beitrag von verbindlich » 07.07.2013, 21:44

Ihr erwartet immer von anderen das sich was ändert, werft mir einen naiven Wortstil vor und sagt mir nicht einmal was ihr dafür tut damit die Kirche leben kann und zwar in christlicher Harmonie und Frieden. Ihr seid nur am Motzen, das macht mich nachdenklich und traurig. Und trotzdem bin ich gerne hier aufgrund der Verschiedenheit; vielleicht kommt ja auch mal ein Beitrag den ich richtig gut finde!!

chorus
Beiträge: 425
Registriert: 17.10.2011, 11:42

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#94 Beitrag von chorus » 07.07.2013, 23:15

verbindlich, auch du sollst dich freuen dürfen. wie unter den wirklichen gotteskindern längst bekannt, hat der liebe stammapostel in seiner großen güte, gnade und barmherzigkeit sogar die botschaft und die planänderung verleugnet, damit die abgefallenen und somit besser nichtgeborenen ehemaligen gotteskinder noch im diesseits wieder zurück in die herde, zurück in das werk des herrn finden können, und nicht erst in die leidensbereiche und ewigen gefängnisse gleichgesinnter zu müssen, um dort von liebenden gotteskindern aus der mutterkirche mühselig wieder herausgebetet zu werden.
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

Brombär
Beiträge: 1217
Registriert: 28.11.2007, 00:15

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#95 Beitrag von Brombär » 08.07.2013, 07:43

pagan schrieb:

Die NAK und damit meine ich nicht nur die Führung, sondern auch sehr viele einfache Mitglieder, hat anno dazumal fürchterlichen Mist gebaut.


Pagan,

diese Aussage möchte ich gern besser verstehen. Wie kommst Du zu dieser Meinung?

Bb.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Matula
Beiträge: 1574
Registriert: 16.11.2007, 09:48

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#96 Beitrag von Matula » 08.07.2013, 08:15

Es gibt das bekannte 4. Gebot worin es sinngemäss heisst:

Du sollst Vater und Mutter ehren auf das es dir wohl ergehe ......

Ein solches Gebot gibt mir als Vater/Mutter noch lange nicht das Recht, mich gegenüber meinen Kindern falsch zu verhalten und in solchem Fall anstatt auch mal mein Bedauern gegenüber den Kindern auszudrücken oder mich zu entschuldigen und zu ihnen sage, kommt lass wir uns doch wieder vertragen/versöhnen, stelle ich mich stattdessen noch anmassend auf einem hohen Roß sitzend vor sie und verweise sie auf das vorbenannte 4. Gebot.

fridolin
Beiträge: 2677
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#97 Beitrag von fridolin » 08.07.2013, 09:10

http://waechterstimme.orgfree.com/br601015.html
Vielmehr noch rechneten wir damit, dass Herr Kuhlen mit
seinem Anhang jetzt seine Zeit fuer gekommen sehen wuerde, sei-
ner verlorenen Sache neuen Auftrieb zu geben und zu ernten, wo
er nicht gesaet haette. Dass wir uns darin nicht getaeuscht haben,
beweisen seine in Gang gesetzten Aktionen. Wir haben deshalb
schon im voraus - seine zu erwartenden verwerflichen Absichten
erkennend - in unserem Brief an die Brueder und Geschwister im
In- und Ausland vom 7. Juli 1960, der am 10. Juli 1960 in allen Ge-
meinden vorgelesen wurde, folgendes geschrieben:

"Die unterzeichneten Apostel gehen bewusst der Tatsache entgegen,
dass unsere Gegner und Feinde meinen, durch den Tod des Stamm-
apostels eine Begruendung fuer die Behauptung zu besitzen, dass
das Erloesungswerk Menschenwerk sei."
Verbindlich, die Mutter (NAK) hat ihre eigenen Kinder zu Feinden und Gegnern abgestempelt. Der Hass der Mutter auf die Kinder muß ernorm gewesen sein. Eine wahre christliche Heldentat und da sollen die Söhne und Töchter der Mutter zu Kreuze kriechen.

tergram

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#98 Beitrag von tergram » 08.07.2013, 10:03

Ich habe mich eben nochmals bei 2 Zeitzeugen persönlich informiert - beide haben mir aus NRW folgendes bestätigt:
  • In den Gemeinden wurden Schreiben des Apostels vorgelesen, wonach ab sofort jeder Kontakt zu "denen vom Kuhlen" strikt untersagt wurde. Sie seien Verräter mit einer Judas-Gesinnung.

    Eingeschlossen war ausdrücklich auch verwandtschaftlicher/familiärer Kontakt. Als biblische Begründung wurde genannt Matthäus 10, 37: "Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert."

    Sollte man sich im Alltag auf der Straße begegnen, so sollten die Gotteskinder die Straßenseite wechseln, sich auf kein Gespräch einlassen.

    Eventuell erhaltende Briefe der Verräter seien ungeöffnet/ungelesen sofort dem zuständigen Vorsteher zu übergeben.

    Wer zu ihnen trotzdem Kontakt hielte, würde den Heiligen Geist in seiner Wirksamkeit bewusst behindern, Das sei die Sünde wider den Heiligen Geist, die weder im Diesseits noch im Jenseits vergeben werden könnte.
Wenn man vor dem Hintergrund dieser massiven Drohungen und Einschüchterungen den Gäubigen einen Vorwurf machen kann, dann nur den, geglaubt zu haben.

Caroline

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#99 Beitrag von Caroline » 08.07.2013, 10:32

Wer zu ihnen trotzdem Kontakt hielte, würde den Heiligen Geist in seiner Wirksamkeit bewusst behindern, Das sei die Sünde wider den Heiligen Geist, die weder im Diesseits noch im Jenseits vergeben werden könnte.
Tergram, alles ganz furchtbar, was man Dir erzählt hat. Doch am schlimmsten ist m. E. o. a. Satz!
Ein überaus probates Mittel, um große Angst zu verbreiten.

Selbst habe ich die Botschaftszeit nicht erlebt, erinnere aber, dass die "Sünde wider den hl. Geist" sehr oft
Thema in Gottesdiensten war. Vermutlich stammt meine Erinnerung aus der Zeit meiner Kindheit, nach dem Tod von JGB.

fridolin
Beiträge: 2677
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#100 Beitrag von fridolin » 08.07.2013, 11:01

Wer zu ihnen trotzdem Kontakt hielte, würde den Heiligen Geist in seiner Wirksamkeit bewusst behindern, Das sei die Sünde wider den Heiligen Geist, die weder im Diesseits noch im Jenseits vergeben werden könnte.

Am Apostelwort zu zweifeln und nicht danach zu handeln galt als die "Sünde wider den hl. Geist".
Krankmachende Aussagen von einem kranken System um leichtgläübige Seelen systemkonform zu halten. Die Drohung das diese Sünde weder im Dieseits noch im Jenseits vergeben werden kann hat bekanntlicher Weise die von der Kl. erhoffte Wirkung bei vielen Gläubigen gezeigt.
Berechtigte Kritik als "Sünde wider den hl. Geist". zu bezeichnen ist krank.
Zuletzt geändert von fridolin am 08.07.2013, 11:31, insgesamt 2-mal geändert.

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“