Initiative "Versöhnung jetzt"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#171 Beitrag von tergram » 12.02.2014, 10:52

Letzter Versuch: (Zitat) Apostel Rainer Storck nannte in seinem Predigt-Beitrag als Beispiel für göttliche Werke die Nachfolge: „Manchmal bedeutet Nachfolge auch nur eines: Bleiben!“. (Zitatende)
Quelle: http://www.nak-nrw.de/aktuelles/bericht ... vorsteher/

Bleiben ist das neue "würdig werden". Macht, was ihr wollt. Glaubt, was ihr wollt. Aber bitte, bitte bleibt! So klingt Verzweiflung.

shalom
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Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#172 Beitrag von shalom » 12.02.2014, 13:15

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/140210_interview-vor-dem-wechsel-ii/][ :arrow: NaK-NRW (Rütten-Text) ][/urlex] hat geschrieben:
Interview: Vor dem Wechsel II(10. Februar 2014)

Bezirksapostel Brinkmann, Sie sind im Auftrag von Stammapostel Schneider als Ansprechpartner für den Dialog mit der VAG benannt… .

Bezirksapostel Brinkmann: Der aktuelle Stand ist zweifellos positiv. Ich bin da kein Beauftragter, ich sehe mich eher als Koordinator… . …Und ich denke, da ist auch eine Tür offen für künftige Gespräche… .

Vor einigen Jahren wurde eine externe Institution beauftragt, auf wissenschaftlicher Grundlage eine Zeitzeugenbefragung vorzunehmen. Wie ist da der aktuelle Stand und inwieweit hilft diese Arbeit im Dialog mit den VAG-Aposteln?

Bezirksapostel Brinkmann: Die Zeitzeugenbefragung als solche ist abgeschlossen, die Auswertung läuft und das Ergebnis ist in den nächsten Monaten zu erwarten. Wie das aussehen wird, weiß ich nicht. Und ob die Ereignisse von damals mit einer Zeitzeugenbefragung wirklich objektiv aufzuarbeiten sind, weiß ich auch nicht. Daran habe ich Zweifel, denn die Wahrnehmungen aus den verschiedenen Gruppen sind so unterschiedlich, dass ich persönlich überhaupt keine Wertung vornehmen könnte… .

Werte Wechsler im Hause des Herrn, liebe Beauftragte und all ihr Kordinatoren 8),

da ist wohl der Bock zum Gärtner gemacht worden :wink: .

Mr. Brinkman ist also offiziell als Ansprechpartner für den Dialog mit der VAG benannt. Brikmann stellt klar: „Ich bin da kein Beauftragter, ich sehe mich eher als Koordinator…“. Brinkmann denkt als alter „Benannter“: „…Und ich denke, da ist auch eine Tür offen für künftige Gespräche…“. Chor bitte: „Armin klein, lässt die weite Welt herein“. Dialog zwischen Tür und Angel – welcher Apostel angelt nicht gern – scheint etwas für Pensionäre zu sein ( Storck braucht sich offiziell nicht damit zu beschäftigen). Die neupapstolischen Dialogwege Gottes sprechen mitunter Bände.

Brinkmann weiß immer noch nicht, wie das Auswertungsergebnis einer externen Institution bzgl. der längst abgeschlossenen „Zeitzeugenbefragungsnaktion“ aussehen wird, das in den nächsten Monaten fertig werden soll. Ist er nicht süß?

Brinkmann weiß auch nicht, ob die durch eine „Zeitzeugenbefragungsnaktion“ die damaligen – Brinkmann nennt es salopp „Ereignisse“ – wirklich objektiv aufzuarbeiten sind. Brinkmann verfügt über ein beballtes "Nichtwissen" was mitunter mit Intelligenz verwechselt werden kann (gerade auch bei Ex-Präsidenten).

Brinkmann zweifelt schon mal vorab an dem Auftrag an die externe Institution rsp. an deren Ergebnissen (brinkmännischer Dialog par excellence).

In Anbetracht der so unterschiedlichen Wahrnehmungen aus den verschiedenen Gruppen, könnte Brinkmann persönlich überhaupt keine Wertung vornehmen (brinkmännischer Dialog durch die "als offen" benannte Tür)… .

Zum Glück braucht er das auch nicht, denn eine Wertung ist durch das schon längst vollstreckte Gottesurteil bereits unmissverständlich erfolgt.

s.

R/S
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Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#173 Beitrag von R/S » 12.02.2014, 15:15

Apostel Storck: Ich möchte zunächst einmal noch auf das zurückkommen, was Bezirksapostel Brinkmann gerade sagte. Ich habe selbst erlebt, welche intensiven und guten Verbindungen es zwischen neuapostolischen und apostolischen Gemeinden gibt. In meiner Zeit als Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Krefeld klingelte es eines Abends bei mir zu Hause. Da stand der Gemeindevorsteher der apostolischen Gemeinde vor der Haustür und bat einfach mal um ein Gespräch. Wir haben uns zwei, drei Stunden unterhalten.
Wie ich aus berufener Quelle mittlerweile weiß, ist diese Aussage SO nicht zutreffend! Ganz vorsichtig formuliert ...

Auch ist zu vermerken, Shalom hat dankenswerterweise ja schon die ganze Tragödie aufs sati(e)rische Korn genommen:
Brinkmann: Und ob die Ereignisse von damals mit einer Zeitzeugenbefragung wirklich objektiv aufzuarbeiten sind, weiß ich auch nicht. Daran habe ich Zweifel, denn die Wahrnehmungen aus den verschiedenen Gruppen sind so unterschiedlich, dass ich persönlich überhaupt keine Wertung vornehmen könnte.
Natürlich, lieber Brinkimanndi. Zeitzeugen können das nicht leisten - wie sollten sie auch. Dazu bedarf es der geballten Geisteskraft des NEUAPOSTOLISCHEN Apostolats, dem Gott nicht nur Zukünftiges, nein auch Vergangenes offenbart ... :lol:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

Rolf

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#174 Beitrag von Rolf » 12.02.2014, 16:12

Ja,ja,ja....

Aber es ist doch alles schon so lange her?

tergram

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#175 Beitrag von tergram » 12.02.2014, 16:21

...dass ihr aber auch immer alles aufwühlen müsst, tssss... es war doch schon so schön Gras drüber gewachsen... wickelt es in den Mantel der Liebe und versenkt es im Meer des Vergessens...

Wir wollen doch nach vorn schauen, in die herrliche Zukunft, die uns verheissen ist, liebe Geschwister! Wer zurückschaut, der wird zur Salzsäule, sagte schon der alte Gottesmann Lot. Wir wollen nach vorn und nach oben schauen, nicht zurück. Dann werden wir auch an das herrliche Ziel unseres schönen Glaubens.... also... an das schöne Ziel unseres herrlichen Glaubens kommen, wenn wir immer an der bewahrenden Hand unsers lieben Stammapostels bleiben.

Määääh...

fridolin
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Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#176 Beitrag von fridolin » 12.02.2014, 20:20

http://www.bischoff-verlag.de/public_vf ... 11vag.html

Eigentlich nicht zu überlesen.
Die NAK hat Funktionsträger die Apostel genannt werden, die namentlich als Apostel benannt werden. Auch im betreffenden Artikel des Bischoff Verlages.
Die VAG hat nur Geistliche, obwohl deren Funktionssträger auch den Namen Apostel führen. Da fangen schon wieder die NAK typischen Differenzierung an.
Wie soll daraus Versöhnung entstehen. Direkt schon im Vorfeld eine Chefposition rauszukehren ist für mich keine positive Grundlage für den Dialog mit der VAG.

R/S
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Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#177 Beitrag von R/S » 28.02.2014, 10:35

In einem Gottesdienst in Bad Lobenstein benannte Apostel Rolf Wosnitzka als Botschaft seines Gottesdienstes das Motto: Nicht zurückschauen!
Das gilt auch dem, der mit etwas Vergangenem nicht fertig wird, der verletzt ist, der keine ausreichende Würdigung erfuhr oder dem etwas angetan wurde.
http://www.nak-mitteldeutschland.de//ak ... nachfolge/
Interessanter- aber wohl nicht zufälligerweise hat er dieses Motto von einiger Zeit auch einem VAG-Vorsteher i.R. geschrieben, der ihm seine Lebensgeschichte im Rahmen der Botschaft geschildert hatte. Man kann dieses Motto somit getrost als Botschaft der Botschafter an Christi statt betrachten in alle Fragen vergangener Missstände und krimineller Machenschaften. Für sie alle gelten die hochpolitischen Worte:
Was interessiert uns unser Geschwätz (und Verhalten ...) von gestern ... :twisted:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

Matula
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Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#178 Beitrag von Matula » 28.02.2014, 10:53

Man denke nur mal an einen Autofahrer, der nach diesem Motto - nicht zurück schauen - sein Fahrzeug führt. Jeder Autofahrer weiß, wie wichtig es ist, beim Fahren in den Rückspiegel zu schauen.

Wie will man Aufarbeiten, wenn man nicht zurück schaut. Jemand der eine solche Parole ausruft, der will nicht, dass bestimmte Vorkommnisse, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben, rückhaltlos und transparent aufgearbeitet werden.

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Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#179 Beitrag von Comment » 28.02.2014, 11:21

Ja, ja, wenn man zurückschaut, sieht man nur auf krumme Furchen, nichts, was es zu loben gäbe -
deshalb der Aufruf 'nach vorne schauen' ? :shock:

Ist aber zugleich ein beredtes Eingeständnis dessen, dass die massgeblichen Macher der Vergangenheit mehr krumme denn gerade Furchen hinterlassen haben! :mrgreen:

...................

Man kann's auch anders sehen: Aber wir dürfen die Vergangenheit getrost Gott überlassen, der auch auf krummen Furchen gute Frucht wachsen lassen kann.

Caroline

Re: Initiative "Versöhnung jetzt"

#180 Beitrag von Caroline » 28.02.2014, 13:05

"Nicht zurückschauen" bedeutet >verdrängen! Und das kann krank machen. Nimmt man wohl billigend in Kauf? :mrgreen:

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