Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#41 Beitrag von agape » 16.05.2013, 12:25

Hallo Schneider ;-)
in der Tat - sehr interessant!
In dieser Satire findet man ja etliches, was in der Theologie diskutiert wird.
Bsp "Selbstoffenbarung Gottes" , etc. - welches Gttesbild taugt, uvm.
Z.Z. lese ich das hochinteressante Buch "Gott ohne Grenzen". Das lässt sich nur empfehlen.

Anbei ein bonmot:
"Wenn man zu Gott spricht, nennt man es "Gebet".
Wenn Gott zu uns spricht, sagt man, er sei bekloppt."

:-)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

tergram

Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#42 Beitrag von tergram » 17.05.2013, 11:51

Das Magazin "glaubenskultur" hat 2 bisherige Bezahl-Artikel - Kommentare zur Stellungnahme - freigeschaltet:

http://www.glaubenskultur.de/artikel-1748.html
http://www.glaubenskultur.de/artikel-1749.html

shalom
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#43 Beitrag von shalom » 17.05.2013, 20:26

tergram hat geschrieben:Das Magazin "glaubenskultur" hat 2 bisherige Bezahl-Artikel - Kommentare zur Stellungnahme - freigeschaltet:

http://www.glaubenskultur.de/artikel-1748.html
http://www.glaubenskultur.de/artikel-1749.html
[urlex=http://www.nak.org/de/news/offizielle-verlautbarungen/article/18069/][ = > Stammapostelverein NaKi ][/urlex] hat geschrieben:
Offizielle Verlautbarungen

Stammapostel Wilhelm Leber äußert sich zur „Botschaft“
(13.05.2013)

Werte Äußerer, liebe Veräußerte und all ihr Seelenunveräußerlichen 8),

Leber: "Das Thema ist kein Dogma mehr, jeder kann sich sein eigenes Urteil darüber bilden" (Stammapostel 2006 im ideaSpektrum-Interview).

Exakt wie im „idea-Spektrum“ 2006 veröffentlicht, ist es seitdem jedem Menschen- und auch jedem Gotteskind und auch jedem Amtskörper der Kirche Jesu Christi gestattet (also auch den Bezirksapostelamtskörpern), sich sein eigenes Urteil zu bilden. Nach unzähligen Menschen- und Gotteskinderkörpern hat endlich 2013 auch der neuapostolische Apostelselbstbildamtskörper sich zu einer ersten „offiziellen Verlautbarung“ herabgelassen.

Warum auch nicht. Auch Bezirksapostelamtskörper (nur sie sind Kirche im Vollsinn) dürfen sich seit 2006 diesbezgl. äußern (der Menschheit war es zuvor wg. „DOGMA“ angeblich untersagt und selbst den Bezirksapostels legte der Hl. Geist kein Wort in den Knechtesmund). Stp. Dr. Leber ist der Prinz, der das Botschaftsdornröschen 2006 wach geküsst hat. Leber 2013 - ein Glaubensheld par excellenter Stellungnahme. Selbst Senioren können noch erwachsen werden.

Und nachdem bereits 2006 das Dogma von Stp. Dr. Leber am lebendigen Amtskörperleib via ideaSpectrum entdomatisiert worden war, dürfen nach der offiziellen Beerdigung des amtskörperlichen Maulkorbs - und angemessener stammneuapostolischer Kondolenzeit - diesbezgl. endlich auch Kommentare veröffentlicht werden.

Der wiederbesetzte Stammapostelamtskörper in Person des Stammapostels Dr. Leber – die Bezirksapostels in zweiter Reihe sind sehr wortkarg - hat diesen neu geschaffenen Freiraum genutzt, und endlich eine weitere offizielle Variante publiziert.

Und nach der Entdomatisierung des Dogmendickichts sind Kommentare zur Stellungsnahme zum entdogmatisierten Dogma der Entäusserung Bischoffs und den Kolateraldogmen ("wir schweigen" / "wir wissen's nicht") schon ausgekochte, in Ansätzen durchaus acktable, zumindest jedoch ackeberle Leistungen.

Fürs Protokoll: Leber ist 2013 endlich aus dem Schneider.

s.

fridolin
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#44 Beitrag von fridolin » 17.05.2013, 21:46

Das Leber den Mut aufbrachte die Botschaft von Bischoff und das Planänderungsverfahren von Schmidt gerade zu biegen ist schon einen kleinen Beifall wert.
Die Gläubigen wurden mit neuen Wahrheiten konfrontiert und bei manchen wird sich ein wachküssender Effekt einstellen, zum Nachteil der NAK. Der wachgeküsste lässt Sonnenschein durch die ansonsten rosarote NAK Brille. Er klappt Scheuklappen auf und sieht wie seine heiligen Götter blindlings die Bibel auslegten und nach ihren Vorstellungen und Interessen praktikabel verwendeten. Die NAK ist an einem Scheideweg angelangt. Es bleibt abzuwarten wie Schneider mit einer Herde wachgeküsster Schäfchen klar kommt die nicht mehr ihr Denken an der Kircheneingangstür abgeben wollen. Ich denke seine Stärke ist die Pflege nicht wachgeküsster Schäfchen.

shalom
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#45 Beitrag von shalom » 18.05.2013, 07:42

[urlex=http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us21,23-27][ = > Bibelserver.com ][/urlex] hat geschrieben: Die Frage nach Jesu Vollmacht
23 Und als er in den Tempel kam und lehrte, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und fragten: Aus welcher Vollmacht tust du das und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?
24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue.
25 Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da bedachten sie's bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
26 Sagen wir aber, sie war von Menschen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten, denn sie halten alle Johannes für einen Propheten.
27 Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen's nicht….
[urlex=http://www.nak.org/fileadmin/download/pdf/BotschaftBischoff/Stellungnahme_zur_Botschaft_von_Stammapostel_Bischoff.pdf][ = > NaKi Stammapostel / Kirchenpräsident Zürich / Schweiz ][/urlex] hat geschrieben:
Stellungnahme zur Botschaft von Stammapostel Bischoff (13. Mai 2013)

Der Heimgang von Stammapostel Bischoff im Jahr 1960 erschütterte verständlicherweise die neuapostolische Welt. Die Apostel sahen sich in einer besonderen Verantwortung. Die Gefahr, dass viele sich von der Kirche abwenden würden, war nicht von der Hand zu weisen.

Innerhalb weniger Tage mussten Erklärungen gefunden werden, die es den Glaubensgeschwistern ermöglichen sollten, das Geschehene einzuordnen… .

(Seite 4 von 5)

Werte Glaubensgeschwister, liebe Hohepriester und Älteste der neuapostolischen Welt und all ihr aus den anderen Welten 8),

2006 erklärte der Stammapostelamtsinhaber im Interview gegenüber idea-Interview: Dass sich die Vorhersage von Stammapostel Bischoff nicht erfüllt hat, bleibt für mich eine ungeklärte Frage" (a la: „wir wissen’s nicht“). Auf Nachfrage von idea:"Mit dem Apostelamt schieben Sie eine Zwischeninstanz zwischen Gott und den Menschen!" antwortete Leber: "Die Apostel arbeiten als Diener des Herrn - dies ist der Weg, den Jesus so vorgesehen hat!(NaKi im ideaSpektrum ).

Was für ein Selbstbild! Was für ein Selbstbildbewusstsein. So wie Bischoff scheint auch Leber an das selbst gemachte zu glauben.

Im direkten Vergleich der Gottesknechte damaliger Zeit (Hohepriester und Älteste mit ihrer Antwort auf die Frage nach der Vollmacht) und aktueller Apostelendzeit (Stammapostel und Bezirksapostel mit ihrer Antwort auf die Frage nach der Botschaft) fallen mir gewisse Parallelen auf. Der Ur-Evangelist Matthäus schreibt: „Da bedachten sie's bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? Sagen wir aber, sie war von Menschen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten […] und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen's nicht“.

Im neuapostolisch fortgeschriebenen Endzeitevangelium heißt es von jenen, die sich mit dem Abgang Bischoffs konfrontiert sahen und die als Zurückgebliebene die Situation schriftgelehrt „bei sich selbst bedenken mussten“: „Innerhalb weniger Tage mussten Erklärungen gefunden werden, die es den Glaubensgeschwistern ermöglichen sollten, das Geschehene einzuordnen….

In der Nachfolgezeit resultierten dann aus dem selbst bedachten - kaum zu glauben und vielleicht doch wahr - die offiziellen Versionen:

Version 1 „Willensänderung Gottes“
Version 2 „wir schweigen“
Version 3 „wir wissen’s nicht“
Version 4 „kein Dogma mehr“
Version 5 „Stellungnahme“...

Da war also von den apostelamtlichen Amtskörpern andauernd Selbstbedachtes (selbstbildgerecht Selbstbildbedachtes) bei sich selber zu bedenken gewesen (Matthäus:"Da bedachten sie's bei sich selbst“). Nicht dass ich etwas gegen Bedenkenträger hätte. Im Gegenteil.

Die Neuapostolische Kirche hält heute nicht mehr daran fest, dass es sich bei der Botschaft von Stammapostel Bischoff um eine göttliche Offenbarung gehandelt hat“. Da fragt sich manches Gotteskind mit den Worten des Liederdichters schon: „Wenn dein Wort soll nicht mehr gelten, worauf soll der Glaube ruhn?“. Eingedenk der selbstbildgerechten Apostellehre: "Die Apostel arbeiten als Diener des Herrn - dies ist der Weg, den Jesus so vorgesehen hat!“ sieht es so aus, dass sämtliche Stammapostelamtsinhaber (Bischoff – Fehr) vor Leber - der das „Dogma“ erst 2006 entdogmatisierte – nicht auf dem vorgesehenen Weg gewandelt sind indem sie eben nicht als Diener des Herrn in dessen Vollmacht gearbeitet haben. Sie haben nicht gedient sondern mit ihren verbaalisierten Nebenlehren brav selbstbildbedient.

"Lösungen von gestern sind die Probleme von heute" bzw. "der bequemste Ausweg erweist sich zumeist als Drehtür" meint Peter Senge in seinem Buch "Gesetze der fünften Disziplin" über Verhältnisse in Organisationen :wink: .

s.
Ps.:
      • : „Es gibt so eine Lehre, nach Bedarf
        Die Bande des Gewissens leicht zu lockern,
        Um dann das Schlechte einer Handlung durch
        Die Reinheit unsrer Absicht gleich zu läutern.
        Ich führe Sie in das Geheimnis ein;
        Sie müssen sich von mir nur leiten lassen.
        Stillen Sie mein Verlangen ohne Furcht;
        Ich steh dafür und nehm die Schuld auf mich…“

        „Nun, Ihre Zweifel kann ich leicht beheben:
        Seien Sie versichert, alles bleibt geheim.
        Das Böse liegt im Aufsehn, das man macht;
        Das öffentliche Ärgernis ist Sünde;
        Wer im geheimen sündigt, sündigt nicht.


        (Tartüff von Moliere)

Caroline

Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#46 Beitrag von Caroline » 18.05.2013, 14:54

Was mag ab dem morgigen StAp-Wechsel auf die NAK zukommen?

StAp Leber hätte sich die Stellungnahme zur Botschaft schenken können.
Sein Nachfolger predigt aktuell:

Zitat:
„Als Apostel und Botschafter an Christi statt kämpfen wir nicht für das Überleben der Neuapostolischen Kirche, sondern für den Herrn Jesus Christus. Uns ist es heute aufgetragen, das Evangelium zu verkündigen, ohne es zu relativieren und das unmittelbar bevorstehende Kommen des Herrn zu predigen, ohne müde zu werden!“

http://www.nak.org/de/news/nak-internat ... cle/18090/

Comment
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#47 Beitrag von Comment » 18.05.2013, 15:54

Es gibt in der NAK keine wirklich greifenden Elemente der glaubensmäßigen Verkündigung; so bleibt den Führern dieser Kirche nichts Anderes, als das so abgegriffen wirkende, seit altersher in den verschiedensten Formen praktizierte wesensimmanente Propagieren eines bevorstehenden Kommens des Herrn. Da greift die Führung, und jetzt selbstverständlich auch der designierte neue Stammapostel, zu einer in dem Zusammenhang schon bekannten Wortspielart, die Spannung vermitteln soll, vielleicht auch neue Aufbruchstimmung auslösen soll: 'Unmittelbar bevorstehend' - mal wieder! Ja, das kennt die Gemeinde so oder so ähnlich schon seit vielen Jahrzehnten. Und wo, um hier an Ausführungen in der Stellungnahme des scheidenden Stammapostels zur 'Botschaft' anzuschliessen, ist für diese jetzt erneuerte heiße Formel die biblische Grundlage? So darf gefragt werden. JLS gerät in Erklärungsnot! Wo will er hin? Wer bremst ihn? Sicherlich niemand innerhalb des NAK-Apostolats, und so wird es auf diesem Trip weitergehen die nächsten 50 und mehr Jahre. Ob und wie lange noch die europäischen, US-amerikanischen Kirchenmitglieder der NAK in Treue mitziehen, ist die Frage. Möglicherweise gerät JLS eher in die Rolle des Liquidators der europäischen und US-NAK, dann bleiben ihm allein Afrika und ähnlich strukturierte Gebiete, wo möglicherweise die erneuerte zugespitzte Formel des kommenden Stammapostels von der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft jetzt jubelnd begrüßt werden dürfte, da sie den Menschen in schwierigsten Lebensverhältnissen Hoffnung verheißt, schnellstens aus dem hier ohnehin kaum Freude spendenden irdischen Leben zu kehren ...

Com.
Zuletzt geändert von Comment am 19.05.2013, 08:10, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#48 Beitrag von tergram » 18.05.2013, 21:18

Offizelle Stellungnahme "Apostolische Gemeinschaft":

http://apostolisch.de/ablage/pdf/Leber1 ... eroeff.pdf

fridolin
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#49 Beitrag von fridolin » 19.05.2013, 00:23

Zitat:
„Als Apostel und Botschafter an Christi statt kämpfen wir nicht für das Überleben der Neuapostolischen Kirche, sondern für den Herrn Jesus Christus. Uns ist es heute aufgetragen, das Evangelium zu verkündigen, ohne es zu relativieren und das unmittelbar bevorstehende Kommen des Herrn zu predigen, ohne müde zu werden!“

Amtsantritt mit neuen Botschaften. Schneider nicht lernfähig?
Neue Botschaften von dem unmittelbar bevorstehenden Kommen des Herrn sind nach der Erklärung von Stammapostel Leber am vergangenen Montag das letzte was die Gläubigen NAK gebrauchen können.

Dazu vernünftige Worte des Stammapostels J.G. Bischoff. 1932 noch nicht von der Botschaft belastet.
Die Wächterstimme vom 1. Mai 1932 schrieb:
Es gebührt euch nicht zu wissen Zeit oder Stunde.
Alle, die sich damit befaßt haben, mußten bis jetzt eine schmähliche Enttäuschung erleben.

shalom
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Re: Dr. Leber und die "Botschaft" - letzte Erkenntnisse

#50 Beitrag von shalom » 19.05.2013, 16:59

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/130518apversammlung.html][ = > MYBISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
Für Christus kämpfen (18. Mai 2013)

Der designierte Stammapostel verwies auf die zurückgehenden Zahlen des Gottesdienstbesuches vor allem in Europa… . »Das Evangelium ist kein Produkt, das man dem Markt anpassen muss. Diese Wahrheit besteht unabhängig davon, wie viele Menschen daran glauben.«

»Uns ist heute aufgetragen, das Evangelium zu verkündigen, ohne es zu relativieren«, macht der Stammapostelhelfer deutlich: »Als Apostel und Botschafter an Christi statt kämpfen wir nicht für das Überleben der Neuapostolischen Kirche, sondern für den Herrn Jesus Christus.«

Dennoch ist er überzeugt, dass »unsere neuapostolischen Spezifitäten, all denen, die für die Sache Christi kämpfen, eine wertvolle Unterstützung leisten können«. Als Beispiel nannte er den Glauben an die unmittelbare Wiederkunft des Herrn, das Apostelamt und die Möglichkeit der Erlösung im Jenseits.

[urlex=http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/18090/][ = > Aposteldachverein NaKi ][/urlex] hat geschrieben:
Versammlung der europäischen Apostel im Hamburg läutet Pfingsten ein (18.05.2013)

…Bei manchen Brüdern droht die Gefahr der Entmutigung und Resignation. Diese Gefahr zu bekämpfen, ist unsere Herausforderung für die kommende Zeit“… .

…Zum Schluss seiner Ansprache stellte er den Aposteln seine Prioritäten für die kommende Zeit vor: das Wohlergehen der Amtsträger in ihrem Amt und der Jugend in ihrer Kirche… .

Werte Kampftruppen, liebe Kommandeure und all ihr Friedlichen 8),

Friede. Der nakolische Klerus hat bereits am Samstag vor Pfingsten Pfingsten eingeläutet. Per Rückschauen oder auch einer Zusammenschau (Infoabend 2007) feiern mittlerweile die Apostelselbstbilder sich selber. Der Blick in die Zukunft – da beschäftigen die Apostel mittlerweile Mathematiker für ihre Prognosen – zeigt den Apostelselbstbildern, dass manchen Brüdern die Gefahr der Entmutigung und Resignation droht. Die Bekämpfung der Gefahr – von der sich manche Brüder (Amtskörper) bedroht fühlen -, ist die kultimative Herausforderung für Schneider.

Priorität in der Apostelendzeit unter Stp. Schneider – nach Selbstbildaussage - ist das Wohlergehen der Amtsträger im Amt und das der nakolischen Jugend. Angesichts der kornbauernschlau angehäuften Reserven und den Schwerpunkten kann ich dazu nur sagen: „Im Westen nichts Neues“. Da kann nur alles wieder gut bleiben :wink: .

Stph. Schneider stimme ich zu: »Das Evangelium ist kein Produkt, das man dem Markt anpassen muss. Diese Wahrheit besteht unabhängig davon, wie viele Menschen daran glauben«. Nicht das Evangelium ist das Produkt, sondern menschliche Produkte sind die Sekten, Kirchen und Glaubensgemeinschaften, die mitunter in Konkurrenz zueinander stehen und die in ihren Zentralen Controller, CFO’s beschäftigen :wink: .

»Uns ist heute aufgetragen, das Evangelium zu verkündigen, ohne es zu relativieren«, machte Stph. Schneider deutlich: »Als Apostel und Botschafter an Christi statt kämpfen wir nicht für das Überleben der Neuapostolischen Kirche, sondern für den Herrn Jesus Christus«. Das erinnert mich an Pfingsten 2008 in Berlin, wo Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann die Friedensboten zur (Kampftruppe] umfunktionierte.

Und dann wird unter Schneider gleich weitergekämpft. Er ist er ist überzeugt - vermutlich ähnlich wie Bischoff von seiner eigenen Botschaft -, dass »unsere neuapostolischen Spezifitäten, all denen, die für die Sache Christi kämpfen, eine wertvolle Unterstützung leisten können«. Herausragende Spezifitäten innerhalb der Kirche Jesu Christi sind lt. Botschafter an Christi statt die Apostel selber (siehe selbstbildgerechtes Selbstbild) aber auch deren Botschaft von der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Jesus incl. der Möglichkeit im Jenseits munter weiter sündigen zu können oder auch dort die neuapostolischen Nakramente konsumieren zu können (via Ämterkrippe).

»Zwar unterliegt es der Lehrautorität des Stammapostels, weitergehende „Aufschlüsse aus dem Heiligen Geist zu verkündigen und zur verbindlichen Lehre der Neuapostolischen Kirche zu erklären“ – so heißt es im Katechismus.

Doch Ausgangspunkt und Grundlage von Lehraussagen muss die Heilige Schrift sein. Somit wäre es erforderlich gewesen, die Botschaft in einer fundierten und belastbaren Weise anhand der Heiligen Schrift zu begründen. Eine persönliche Überzeugung kann nicht hinreichend sein. Zu betonen ist allerdings, dass dies unsere heutige Erkenntnis ist; zur Zeit von Stammapostel Bischoff waren die Lehrgrundlagen noch nicht so klar fixiert
« (Stellungnahme zur Botschaft von Stammapostel Bischoff vom 13. Mai 2013 – SEITE 3-4).

Kommen Schneiders Aussagen über das Niveau von persönlichen Überzeugungen angestellter subalterner Ghostwriter und deren Relativierungen hinreichend hinaus? Ist die momentane Apostelselbstbildlehre / Apostelendzeitlehre / Jenseitskonvertierungslehre tatsächlich in fundierter und belastbarer Weise anhand der Heiligen Schrift begründet – oder gilt für Schneider in 60 Jahren derselbe vernichtende Befund, den nun Stp. Bischoff posthum erreicht hat?

Relirep fragt den na-amtlichen Amtskörper denn auch: „Wie hältst du es mit der Hermeneutik?“.

s.

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