Stammapostel bietet VAG Gespräche an

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Matula
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#31 Beitrag von Matula » 08.01.2008, 18:13

Weltmensch hat geschrieben:Hi Matula,

Du hast schon recht, zum Informationsabend waren auch Außenstehende eingeladen, aber gerichtet war der Vortrag doch eigentlich an die Geschwister. Bei ihnen sollte er die gewünschte Wirkung zeigen.

Man lässt sich doch nicht den „Gnadenstuhl“ demontieren.


Man hat ihn am 04.12.2007 selber demontiert ! :wink:


LG,
Weltmensch

abendstern_
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#32 Beitrag von abendstern_ » 08.01.2008, 18:16

@tergram und matula

schon klar, dass man neutrale Leute Bezahlung mit der Aufarbeitung der NAK-Geschichte beauftragen kann. Aber: Verstehen die denn, was sie da lesen? Sie haben doch keine Ahnung von neuapostolischer Denkweise. Sie kennen die interne Sprache nicht und kennen die Zusammenhänge nicht. Die wenigen außenstehenden Experten auf diesem Gebiet (z.B. Prof. Obst, Herr Fincke) haben sich jahre- und jahrzehntelang mit dieser Materie beschäftigt.

Matula, die Birthler-Behörde wird eben von Marianne Birthler geleitet, einer Frau, die im Osten gelebt hat und weiß wovon sie redet. Auch Gauck war ein "Ossi". Warum wohl hat man mit der Aufarbeitung dieses DDR-Spezialthemas ausgerechnet Menschen beauftrag, die im Osten lebten und nicht "neutrale" Wessies??

Ich plädiere übrigens nicht dafür, das ganze zu vergessen, im Gegenteil. Meine Frage war nur - wen interessiert es überhaupt? Mein Eindruck ist, dass es in der NAK bzw. bei Menschen mit NAK-Hintergrund selbst relativ wenige sind. Und außerhalb so gut wie keiner.

Matula
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#33 Beitrag von Matula » 08.01.2008, 18:30

Ich habe mir das ins Internet eingestellte Antwortsschreiben von Stap. Leber vom 04.01.2008 aufgrund des Schreibens der VAG nach dem Info Abend angesehen.

Mir ist aufgefallen, dass die VAG ihr Schreiben an die NAKI in Zürich adressiert hatte und Stap.Leber antwortet einmal mehr auf einem offensichtlich privaten Briefbogen mit Anschrift Hamburg oder irre ich mich hier ?

Weshalb antwortet er nicht mit einem kirchlichen Briefbogen aus Zürich ?

Matula
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#34 Beitrag von Matula » 08.01.2008, 18:39

abendstern_ hat geschrieben:@tergram und matula

schon klar, dass man neutrale Leute Bezahlung mit der Aufarbeitung der NAK-Geschichte beauftragen kann. Aber: Verstehen die denn, was sie da lesen? Sie haben doch keine Ahnung von neuapostolischer Denkweise. Sie kennen die interne Sprache nicht und kennen die Zusammenhänge nicht. Die wenigen außenstehenden Experten auf diesem Gebiet (z.B. Prof. Obst, Herr Fincke) haben sich jahre- und jahrzehntelang mit dieser Materie beschäftigt.

Matula, die Birthler-Behörde wird eben von Marianne Birthler geleitet, einer Frau, die im Osten gelebt hat und weiß wovon sie redet. Auch Gauck war ein "Ossi". Warum wohl hat man mit der Aufarbeitung dieses DDR-Spezialthemas ausgerechnet Menschen beauftrag, die im Osten lebten und nicht "neutrale" Wessies??


Und genau deshalb war es schlecht, dass ein von der Kirche bezahlter Apostel diese geschichtliche Aufarbeitung durchführte. Er war und ist befangen.

Man hat neutrale Ossis sicherlich deshalb mit der Aufarbeitung beschäftigt, weil die von Natur aus ein wesentlich grösseres und stärkeres Interesse an einer vollumfänglichen Aufklärung und somit Aufarbeitung hatten, als Wessis.



Ich plädiere übrigens nicht dafür, das ganze zu vergessen, im Gegenteil. Meine Frage war nur - wen interessiert es überhaupt? Mein Eindruck ist, dass es in der NAK bzw. bei Menschen mit NAK-Hintergrund selbst relativ wenige sind. Und außerhalb so gut wie keiner.
Normalerweise ist das richtig, dass Kirchenpolitik Gläubigen in der NAK dem Grunde nach sehr wenig interessieren, aber dieser Info-Abend ist wie eine Bombe eingeschlagen und hat für grosse Verwirrung und für Unzufriedenheit gesorgt.

scholli

#35 Beitrag von scholli » 08.01.2008, 18:51

Ich halte dieses Schreiben von Stap.Leber für eine schöne, allerdings auch nötige, Geste.

Differenzen und Amositäten wird es immer geben und dann sind versöhnliche Gesten und Gespräche immer hilfreich.

Brombär
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#36 Beitrag von Brombär » 08.01.2008, 19:49

abendstern schrieb :



Ich plädiere übrigens nicht dafür, das ganze zu vergessen, im Gegenteil. Meine Frage war nur - wen interessiert es überhaupt? Mein Eindruck ist, dass es in der NAK bzw. bei Menschen mit NAK-Hintergrund selbst relativ wenige sind. Und außerhalb so gut wie keiner.


liebe Abendstern,

wie Sie wissen dürften, ist die NAK eine Amts - und Funktionsträgergemeinschaft.

Ganz grob gerechnet kommen auf 20 Mitglieder ca. 1 Amtsträger. Nun haben Amtsträger häufig Frau und Kind/er, zuweilen auch Eltern oder gar Großeltern. Rechnen Sie mal selbst zusammen, wieviel Seelen der Betreuungszahl 20 , rein theoretisch, frei seine Meinung äußern wird.

Zum anderen liegt die Botschaft samt den hier relevanten Kollateralschäden über 50 Jahre zurück. Das bedeutet, dass rein rechnerisch ca. 2/3 diesen Schlammassel garnicht selbst erlebt hat. Dazu kommen nicht wenige Schwestern und Brüder hinzu, die sich infolge ihrer Kinder- und Jugendjahre ebenfalls nicht mehr mit dem Thema befassten. Nehmen Sie jetzt den verbliebenen Rest und schätzen Sie ab, wieviel von diesen im Besitz eines Internetanschlusses sind, dann können Sie in etwa erahnen, warum sich so herzlich wenige Geschwister für dieses Thema interessieren.

Das Thema ist insbesondere für die jüngere Generation ein unliebsames.

Wenn ich an mich selbst denke, so muss ich unumwunden zugeben, dass mir die Begegnung ( insbesondere in den Medien )mit aufklärend berichtenden Juden der NS-Zeit oft widerlich und zuviel wurde, ganz einfach, weil ich für all diese Gräueltaten nicht im geringsten, auf Grund meines Alters, verantwortlich war. Dennoch dürfen diese Leute nicht schweigen und haben das Recht, oft himmelschreiendes Leid und Unrecht auch gegenüber Unbeteiligten an den Tag zu bringen. Ungesühntes, von Menschen zugefügtes Leid ist einfach unglaublich belastend.

Ich versetze mich in diesem Moment in die Zeit 1955 bis 1960 und ich vollziehe in Gedanken nach, wie wir Jugendlichen damals förmlich gepresst wurden, jetzt endlich die letzte Seele hereinzuführen, dass der Herr endlich, endlich Abschluss gebieten könne. Können Sie sich vorstellen, wie ich nach dem 6. Juli 1960 verspottet wurde ?

Es ist einfach unerträglich, wenn sich Geschwister auf Grund ihrer damaligen Unbeteiligtheit erlauben, die Verhöhnten auch noch als Jammerlappen darzustellen, wie in einem anderen Forum zuweilen zu lesen war.

Zusammenfassend stelle ich fest: Sie haben Recht, es sind sehr sehr wenige, die sich noch ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzten wollen bzw. können. Gerade diesen wenigen sind wir es schuldig Aufklärung zu unterstützen, so gut es geht. Von höchster Stelle, dem " Stammapostel " erwarte ich keine Unterstützung, nachdem ich erleben musste, wie er die Zeit der Ver- und Gebötlein beurteilt hat.
Wie singt doch Grönemeyer in einem Song so sinngemäß : Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen . . . Wie wahr !


Brombär

Hannes

#37 Beitrag von Hannes » 08.01.2008, 19:57

Chris hat geschrieben:Ich halte dieses Schreiben von Stap.Leber für eine schöne, allerdings auch nötige, Geste.

Differenzen und Amositäten wird es immer geben und dann sind versöhnliche Gesten und Gespräche immer hilfreich.
Chris, Du alter Strandläufer, Du bist aber schon ein Leber-Fan, nicht wahr! :wink:

Dass es, wie Du sagst, Differenzen und Animositäten immer geben wird, das ist absolut in Ordnung! Damit kann ich gut! Aber hier scheint etwas anderes zu passieren. Ich habe noch keinen Ahnung, was Leber will. Oder ob ihm da gerade etwas aus der Hand gleitet! Oder ob er einen neuen Kurs einschlägt! Schau: er geht am 04.12. sehr subjektiv gegen Kuhlen vor. Daraufhin bricht die VAG die Kontakte ab. Und jetzt schreibt Leber diesen Brief und gibt damit sehr freundlich und jovial den 'Schwarzen Peter' der VAG zurück. Das kann man doch auch als einen geschickten Schachzug werten, oder?

Dann sind da noch diese Aussagen von Aposteln zu der internen Kommunikation bezüglich des 04.12.. Irgendwas passt nicht (mehr). Mich macht besonders Klingler stutzig (siehe gk und Zitat in dem LINDD-Interview).

Wenn ich mir dann noch die Reihe der Leber'schen Aussagen ansehe (von Uster bis Oberhausen), dann steigt da schon ein gewisses Kältegefühl in mir hoch. Trotz der Nettigkeit dieses Mannes!

Lieben Gruss
Hannes

42

#38 Beitrag von 42 » 09.01.2008, 01:07

Wenn ich mir die heutigen Verlautbarungen ansehe und dann den 4. Dezember 2007 sowie die Antwort aus dem Jahr 2005 von Leber/Brinkmann, dann sehe ich da keinen Widerspruch.

2005 schrieb glaubenskultur
"Der neue Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen will sich in den nächsten Tagen mit dem Stammapostel über die Notwendigkeit einer Entschuldigung gegenüber der Apostolischen Gemeinschaft beraten."

Siehe http://www.glaubenskultur.de/artikel-584.html

====================================
Einige Monate spaeter, aus dem gk Forum:

Warum findet die neuapostolische Kirche solche salbungsvollen Worte fuer das Jenseits, selbst dann, wenn sich Menschen gegenseitig physisch umgebracht oder verkrueppelt haben, waehrend ihre Kirchenleitung im Diesseits nach den Worten von StAp Leber und BezAp Brinkmann handelt: “Der neue Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen will sich in den nächsten Tagen mit dem Stammapostel über die Notwendigkeit einer Entschuldigung gegenüber der Apostolischen Gemeinschaft beraten” ?

Haben die Tage bis heute (etwa ein Dreiviertel-Jahr, und es waehrt immer laenger) noch nicht einmal zu der einfachen Feststellung gereicht, ob "eine Notwendigkeit einer Entschuldigung besteht"? Alleine, dass unsere KL solch eine unsaegliche, missglueckte Formulierung waehlt (sofern MK dies wortgertreu wiedergegeben hat), ist schon unertraeglich genug. Anderen empfiehlt sie (s.o.), dass eine Notwendigkeit zum Vergeben besteht.

Durch weiteres Warten erledigt sich natuerlich die Frage ganz von selbst. Wie viele, die die damaligen gegenseitigen Verletzungen erlebt haben, werden noch eine Entschuldigung entgegennehmen koennen?

Erfreulich ist, dass BezAp Wend inzwischen auch im Saarland einen – wenn auch recht vorsichtig formulierten – Schritt auf die damals noch in der NAK gewesenen Geschwister zu getan hat. Ich weiss jetzt nicht, ob es im Saarland Exkommunikationen gegeben hat (1); in der Schweiz wurden diese im Rahmen einer offiziellen gegenseitigen Entschuldigung ausdruecklich zurueckgenommen.

Heisst es bei der NAK statt "Gegenseitiges Vergeben ist notwendig" - "Gegenseitiges Vergeben - wir pruefen das!" ?

Gruss, 42

Nachtrag: (1) Im Dezember 1951 wurden mehr als 1250 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche im Saarland ausgeschlossen. Siehe AGdS.

Verweise:
gk Artikel “Neue Kirchenleitung fuer NRW” http://www.glaubenskultur.de/artikel-584.html
Diskussion dazu: http://forum.glaubenskultur.net/viewtop ... 09&start=0
und in http://forum.glaubenskultur.net/viewtop ... 67&start=0

MK hat die korrekte Wiedergabe der von Leber / Brinkmann verwendeten Formulierung “in den naechsten Tagen” nochmals ausdruecklich bestaetigt, siehe http://forum.glaubenskultur.net/viewtopic.php?t=3223, wohingegen agape feststellt, dass sie auf eine Arbeitsgruppe verwiesen haetten, die darueber beraet: http://forum.glaubenskultur.net/viewtop ... c&start=84

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Ein Jahr spaeter, 2006
http://forum.glaubenskultur.de/viewtopic.php?t=3807

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Heute, 2008:
Der Stammapostel hat Ihre Anfrage erhalten und teilt Ihnen mit, dass seine Aussage (Anm. 42: am 4. Dezember) so zu verstehen ist, dass es ein Angebot für eine Entschuldigung ist. Wie seiner Erklärung zu entnehmen ist, soll der Dialog mit der VAG weitergeführt werden, um letztlich zu einer Aussöhnung und einer gemeinsamen Erklärung zu kommen. Diese könnte dann eine offizielle Entschuldigung seitens der NAK enthalten, wenn Dinge geschehen sind, die nicht in Ordnung waren.

Wir hoffen, dass diese Aussage Ihre Frage beantwortet.

http://forum.glaubenskultur.de/viewtopi ... 894#254894

Entschuldigen? Unter bestimmten, noch zu klaerenden Umstaenden in der Zukunft - so verstehe ich die Antwort.

Ich befuerchte, NAKI hat uns am 4. Dezember die selbe Antwort wie Leber/Brinkmann 2005 gegeben: Entschuldigung? Nur wenn wir es fuer notwendig halten.

der reutlinger

#39 Beitrag von der reutlinger » 09.01.2008, 02:04

Chris hat geschrieben:Ich halte dieses Schreiben von Stap.Leber für eine schöne, allerdings auch nötige, Geste.

Differenzen und Amositäten wird es immer geben und dann sind versöhnliche Gesten und Gespräche immer hilfreich.
lieber chris,was hälst du davon,wenn er sich, die kl so verhalten hätte,
daß dieses neue schreiben gar nicht erst notwendig geworden wäre???

es handelt sich nicht nur um differenzen und animositäten chris,
es sind wunden,narben die brennen,verletzungen alte nicht heilen wollende und neue am 4.12. hinzugefügte.

nicht nur bez.ap klingler,sondern der stap.und andere haben ein glaubwürdigkeitsproblem...

wie kann ich sagen,--glaubwürdig!--ich möchte die geschichte aufarbeiten,zielgerichtet auf versöhnung hin,

und dann den4.12.nach form,inhalt und darstellung so durchführen

um dann ein paar wochen später einräumen zu müssen,dass man den abend durchaus so empfinden und verstehen kann wie ihn vag und andere zuhörer und leser wohl verstanden haben.

dies einräumen zu müssen,in dieser position, macht mehr als unglaubwürdig.
der stap ist der oberste geistliche der nak !!!!!!

wenn ich mit einem bestimmten,mir sehr wichtigen ziel,in ein gespräch gehe,
prüfe ich alle beiträge,also darstellung,form,inhalt,--bei einem vortrag auch gestik und mimik-- ob ich damit mein ziel verfolgen und erreichen kann.im vorfeld überprüfe ich alles ,möglichst mehrfach,auch durch andere,ob etwas im widerspruch zu meinem ziel steht,lasse prüfen,wie ich durch die oben genannten punkte mein anliegen unterstützen,ja ernsthaft und glaubwürdig vermitteln kann.

wäre dies erfolgt,nochmals von der kl,dem obersten geistlichen der nak,
kann die reaktion nicht überraschen-wird ja eingeräumt,grosszügig.
das heist,bedeutet,daß sehr gleichgültig das ziel versöhnung verfolgt wurde.
oder diese ziel nicht ernsthaft verfolgt weil nicht unbedingt gewollt wurde.

beides ,der abend und das ,sicher notwendige,schreiben jetzt,
tragen nicht dazu bei,die glaubwürdigkeit der handelnden und mitentscheidenden personen zu fördern oder gar ansatzweise wieder herzustellen.

die überprüfung der wirkung des vortrages nach form,inhalt und darstellung haben die zuschauer und hörer vorgenommen.
ich z.b. sicher distanziert ,aber offen und wenig voreingenommen,nicht auf einer seite,was den zeitraum des vortrages angeht.wollte einfach mal hören...

die wirkung auf mich deckt sich ungefähr mit der erklärung der vag.
die auswirkung des abends hat mich erst veranlasst ,mich mit den verschiedenen punkten intensiver zu beschäftigen.
und je mehr ich las und nachdachte um so mehr kam ich zu der überzeugung,daß wer versöhnung wirklich will,dieses ziel verfolgt,der hätte niemals so handeln dürfen.
das geben die angeführten dokumente in der gesamtschau niemals her.
geprüft mit dem ziel: aufarbeitung der ereignisse und abläufe um versöhnung zu erreichen.
und da bin ich mir einfach sicher,da ist der kl in der gesamtheit nicht eine ungeschickliuchkeit,halt ein fehler unterlaufen.

deshalb lieber chris,kann ich nun das schreiben lebers nicht als eine schöne geste bezeichnen.es ist ein versuch,eine nebelkerze zu zünden...
der versuch muss jedoch als gescheitert bezeichnet werden,der abend ist abgelaufen,zuviele haben ihn und die dokumentation aufmerksam registriert,
haben die wirkung der präsentation an sich erfahren.
auch von den 150%nak`lern hat in meiner umgebung niemand dem stap.abgenommen,daß sein ziel versöhnung war,das konnte niemand bestätigen.diese mitglieder fanden es lediglich in ordnung,daß denen die da keine ruhe geben,der stap.endlich mal die meinung gesagt hat.
was meinst du wie die jetzt irritiert werden,durch das neue schreiben.wenn du jetzt argumentieren kannst ,der stap.räumt ja nun selbst ein,das es sein kann ,daß der abend eine solche wirkung erziehlt hat.jetzt können sie nicht mehr einfach sagen du siehst das halt falsch,jetzt kann ich mich auf das schreiben berufen.

es ist einfach so und dies wird sich nicht ändern.....
es muss aufgeräumt werden und nicht nur neu sortiert und halt neu bewertet.
aber hierzu ist in vielen threads schon viel zum thema versöhnung,busse etc.
geschrieben worden.

je länger versucht wird,der untaugliche versuch weiterverfolgt wird,sich aus diesem schlamassel herauszuwinden,um so größer wird der schaden.

ich kann nicht beurteilen,ob die glaubwürdigkeit des stammap.und der bez.ap.und zumindest der deutschen ap`s wieder herzustellen ist.
sie ist auf jeden fall mit vielen grossen fragezeichen versehen.
und es ist einfach so,muss so zur kenntnis genommen werden:

wer bei solch wichtigen punkten seine glaubwürdigkeit verloren hat,durch eigenes handeln wohlgemerkt,durch den einsatz der eigenen pr-maschine-
der hat sie eben auch auf anderen ebenen aufs spiel gesetzt.
und bei diesem thema,aus unterschiedlichen begründungen heraus,bei allen gruppierungen innerhalb und ausserhalb der kirche,nur minuspunkte gesammelt.

und ich frage -auch dich-einfach so wie passt dies denn alles mit dem inhalt des leitbildes zusammen???
deutlicher kann man niemanden mit der nase auf diesen-vorsichtig gesagt-
widerspruch stossen.
erst das leitbild u.a. jesus führt seine kirche durch apostel...usw.
und im 2.programmpunkt des abends zeigen wir euch mal anhand einiger beispiele aus vergangenheit und gegenwart,am verhalten von lebenden aposteln ,daß das ganz genau so eben...... ???????


und genau auf diesen widerspruch wurden viele, egal welcher schattierung der nak farbpallette ,aufmerksam.
deshalb kann sich bez.ap. klingler trösten,er ist nicht der einzige in der kl,♠ der ein glaubwürdigkeitsproblem hat, sie haben alle,bei sehr vielen,an glaubwürdigkeit verloren.da helfen auch gesten,von manchen,wie von dir chris,als schön empfunden nichts mehr.
da könnte nur event. ein radikales ,ehrliches aufräumen helfen.
solche schreiben ,wie jetzt von der nrw-kl ,vergrössern nur den schaden,man wünscht sich ,daß sie schweigen könnten,in sich gehen,nachdenken,den hl.geist wenigstens etwas wirken lassen würden,und dann erst reden.
grüße

der reutlinger

#40 Beitrag von der reutlinger » 09.01.2008, 04:27

habe keine schlafstörungen-sondern nachtschicht :lol:

schlafstörungen könnte man allerdings bekommen......
wenn man diesen brief noch mehrmals liest.
deshalb will ich ihn mal hier einstellen

zitat

Lieber Bruder Knauth,
ich danke Ihnen, dass Sie sich mit Ihrer Kritik an dem Vortrag der AG "Geschichte der NAK" am Informationsabend direkt an mich gewandt haben. Gern nehme ich zu Ihrem Brief vom 18.12.2007 Stellung.

Den Vorwurf, wir hätten Absprachen zur vorherigen Information nicht eingehalten, kann ich nicht stehen lassen. Bezirksapostel Klingler hatte zuvor Kontakt zu Ihnen aufgenommen und Ihnen die Internet-Version zugestellt. Ich gebe zu, dass die Information relativ kurzfristig erfolgte. Eine Erkrankung des Bezirksapostels Klingler führte leider zu einem zeitlichen Engpass. Sie sahen sich daher zu einer gründlichen Stellungnahme vor dem Informationsabend nicht mehr in der Lage. Aber über die grundsätzliche Linie des Vortrages sind Sie bereits bei dem Treffen am 05. Februar 2007 unterrichtet worden. Aus allem ist ersichtlich, dass von einer "bewusst brüskierenden Grundhaltung" auf unserer Seite nicht die Rede sein kann.

Die von Apostel Drave vorgetragenen Ergebnisse sind allesamt belegbar. Selbstverständlich konnte der Beweis am Informationsabend aus zeitlichen Gründen nicht erbracht werden; auch eine lückenlose Beweisführung im Internet würde jeden Rahmen sprengen. Ich biete Ihnen daher an, dass die AG "Geschichte der NAK" die Aussagen im Einzelnen mündlich erläutert. Gern lade ich Sie und Ihre Mitarbeiter zu einem gemein-samen Gespräch darüber ein.

Sie beklagen, dass die Präsentation "voll von Wertungen, Unterstellungen und Behauptungen" sei. Wie gesagt, sind die Aussagen allesamt belegbar. Aber ich gebe zu, dass die Art der Darstellung als Wertung empfunden werden kann. Vielleicht gibt es auch die Vorstellung, dass die Aktenlage auch andere Schlussfolgerungen ermöglicht. Letztlich stellt sich die Frage, ob die Aktenlage überhaupt ein ausreichendes Bild der seinerzeitigen Vorgänge ermöglicht.

Insgesamt ist festzustellen, dass die vorgestellte Präsentation nur ein erster Versuch zur Darstellung dieses Zeitabschnittes darstellt. Wir sind dazu bereit, unsere Ergebnisse bei Bedarf anzupassen. Dazu wäre Ihre Mitarbeit sehr wichtig. Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, Ihre Entscheidung zum Abbruch der gemeinsamen Gespräche zu überdenken. Ich versichere Ihnen, dass es uns tatsächlich darum geht, die Wahrheit, soweit überhaupt möglich, herauszufinden und uns ihr zu stellen. Eine Verweigerungshaltung hilft jetzt, wie ich meine, nicht weiter. Ich stehe Ihnen auch persönlich zu Gesprächen zur Verfügung.
Ich werde veranlassen, dass dieses Schreiben auf unserer Internetseite veröffentlicht wird.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes neues Jahr und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

ende

möchte nur wenige punkte herausgreifen,anhand von zitaten.

1

Die von Apostel Drave vorgetragenen Ergebnisse sind allesamt belegbar. Selbstverständlich konnte der Beweis am Informationsabend aus zeitlichen Gründen nicht erbracht werden; auch eine lückenlose Beweisführung im Internet würde jeden Rahmen sprengen.

anm.zu 1
wir konnten weder am abend noch im internet unsere schlussfolgerungen belegen.unsere schlussfolgerungen,die richtigkeit derselben ,muß uns einfach abgenommen und geglaubt werden.♠dies erwarten wir zumindest von funktionsträgern,aber gerne auch von mitgliedern,obwohl wir wissen,daß viele dokumente ,die andere schlussfolgerungen zu lassen,öffentlich zugänglich sind.
wir haben uns dennoch für diese vorgehensweise entschieden,wohlwissend,daß wir dadurch einige apostel und glaubensgeschwister in ein sehr schlechtes licht stellen.wir gingen davon aus,daß uns unsere schlussfolgerungen einfach abgenommen werden.mit dem aufschrei in dieser lautstärke aus den eigenen reihen,auch mit erfolgten kirchenaustritten in diesem umfang ,haben wir nicht gerechnet.
erwartet hatten wir eher ,daß durch die gläubige aufnahme des leitbildes die reaktionen etwas gedämpfter ausfallen würden.
eigene fehler ,fehler der bischofftreuen apostel sind uns bei der sichtung der dokumente nicht aufgefallen.zumindest gab es keine fehler,die eine erwähnenswerte tragweite gehabt hätten.

aber wir halten an unserer absicht fest,wir wollen versöhnung

2
zitat
Sie beklagen, dass die Präsentation "voll von Wertungen, Unterstellungen und Behauptungen" sei. Wie gesagt, sind die Aussagen allesamt belegbar. Aber ich gebe zu, dass die Art der Darstellung als Wertung empfunden werden kann

anm zu 2
na gut,da haben wir uns halt wenig gedanken gemacht.mit solch mimosenhaften reaktionen.... auf was wir alles rücksicht nehmen sollen...
wo doch alles belegbar ist..wir konnten es halt nicht zeigen


aber wir halten an unserer abscht fest,wir wollen versöhnung

3

zitat

Vielleicht gibt es auch die Vorstellung, dass die Aktenlage auch andere Schlussfolgerungen ermöglicht. Letztlich stellt sich die Frage, ob die Aktenlage überhaupt ein ausreichendes Bild der seinerzeitigen Vorgänge ermöglicht.

anm zu3

andere schlussfolgerungen,durchaus möglich,können wir nicht verneinen.
auch die oben erwähnte frage,konnten wir als kl nicht beantworten.
eine bewertung,in gewissem sinne ,eine verurteilung konnten wir dennoch durchführen. siehe leitbild der nak

aber wir halten an unserer absicht fest,wir wollen versöhnung


4

zitat

Insgesamt ist festzustellen, dass die vorgestellte Präsentation nur ein erster Versuch zur Darstellung dieses Zeitabschnittes darstellt. Wir sind dazu bereit, unsere Ergebnisse bei Bedarf anzupassen


anm zu 4

wir nehmen dann natürlich auch wertungen etc selbstverständlich zurück,bei bedarf.wir haben jetzt neun jahre gearbeitet,
es war einfach wichtig jetzt mal was unters volk zu bringen.korrekturen können ja später und bei bedarf erfolgen.

aber wir halten an unserer absicht fest,wir wollen versöhnung

ende
kann man so vorgehen,wenn man glaubwürdig als ziel versöhnung anstrebt???
ist dies nur ansatzweise eine saubere arbeitsweise?
sind das apostel jesu,die so arbeiten,so vorgehen?
kann man ernsthaft behaupten,dass jesus seine kirche durch diese männer leitet?
kann kirchenpolitik der kirche jesu so aussehen,oder ist dies nicht halt politik irgendeiner kirche, einer organisation?


glaubwürdiges handeln sieht anders aus
christliches auch
übereinstimmung mit nak-predigtinhalten ist nicht festzustellen
nicht nur bez.ap. klingler hat ein grosses problem

und,und,und......

grüsse
jetzt muss ich weiterarbeiten......

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